Monatliches Archiv: Juli 2013

Heide-Histo 2013 – Rückblick

Es hilft ja alles nichts. Irgendwann muß ich mich ja mal dran machen und den Rückblick von der diesjähriegen Heide-Histo in die Tastatur zu hämmern. Das hilft kein Jammern und und kein Stöhnen.

Wer meine Videos auf youtube abonniert hat bekam ja bereits gestern einen ersten Einblick in die Geschehnisse vor Ort. Das kleine Filmchen habe ich am Sonntag bereits zusammengeschnitten und hochgeladen. Zu mehr hatte ich bisher nicht die Muße.

Los ging es wieder bei Steenbuck Automobiles in Lübberstedt. Wir waren relativ spät vor Ort, hatten dadurch aber das Glück einen schattigen Parkplatz zu ergattern. Die Einweiser hatten zu diesem Zeitpunkt wohl schon Dienstschluß. Sonnst hätten wir unseren Wagen auch mitten in die Sonne auf dem benachbarten Gründstück abstellen dürfen.

Heide-Histo 2013

Leckts mi am Oasch. War das schon eine drückende Hitze am frühen morgen.

Die großen Eichen spendeten zumindest etwas Schatten auf dem Hof.

Heide-Histo 2013 Steenbuck

Wir haben nur kurz unsere Unterlagen abgeholt, die Startnummer angebracht und dann ging es auch schon mit der Fahrerbesprechung los.

Heide-Histo 2013 Fahrerbesprechung

Wie man sieht war es proppevoll. 120 Teams gingen an den Start. Voll ausgebucht und etlichen Bewerbern mußte schon im Vorfeld abgesagt werden. Ich habe mir das Treiben aus sicherer Entfernung angeschaut und dabei auch noch mal einen Blick in die Ausstellungshalle geworfen.

Heide-Histo 2013 Steenbuck Automobiles

Vor Ort hätte ich gesagt, es sieht alles so aus wie im letzten Jahr. Erst beim betrachten der letzjährigen Fotos muß ich gestehen, daß sich da doch mächtig was gedreht hat. Der Fahrzeugbstand wurde wohl doch einmal komplett durchgetauscht. Fiel mir wahrscheinlich nicht gleich so auf, da die alten Fahrzeuge ja irgendwie alle gleich aussehen. Keine Ecken und Kanten, alles rund. Wie heute. 😉

Bewaffnet mit Bordbuch und Schreiber gings danach in aller Ruhe zum Frühstück. Wir hatten noch gut anderthalb Stunden Zeit.

Heide-Histo 2013 Bordbuch

Eigentlich ungewöhnlich, daß man die Unterlagen schon so früh vor dem Start erhält. Reichlich Zeit also die Aufagben schon mal zu verinnerlichen und erste Notizen zu machen.

Als wir mit dem Frühstück durch waren, kamen uns schon die ersten Starter entgegen.

Heide-Histo 2013 Golf 1

Wir konnten es immer noch ganz gemütlich angehen lassen. Bei den Temperaturen mehr als angenehm. Man stelle sich vor wir hätten auch hier parken müßen….

Heide-Histo 2013 Parkplatz

Dann wären mein Camcorder und unsere Uhren wahrscheinlich schon vorm Start ausgestiegen. So ereilte uns dieses Schicksal erst nach der Mittagspause.

Um 11:21 Uhr gings es dann für uns los.

Heide-Histo 2013 Start

Eine kleine Runde durch Lübberstedt, eine Stumme Kontrolle auf der Bordkarte notiert und nach vier Minuten standen wir schon vor der ersten Wertungsprüfung.

Heide-Histo 2013 WP1

Das Ergebnis war eher suboptimal. Was nicht zuletzt an den sehr versteckten Zeitmesspunkten lag. Dazu mal eine Momentaufnahme aus der mitlaufenden Kamera.

Heide-Histo 2013 Lichtschranke

Wir waren hier ungefähr einen halben Tag zu früh an der Lichtschranke. Plötzlich tauchte sie wie aus dem Nichts auf. Vorher nochmal Anhalten ist verboten! Also Augen zu und durch.

Irgendwie hatten Peter und ich an diesem Tag leichte Kommunikationsprobleme. Es war nicht die einzige Blindfahrt. Heute sehe ich das schon wieder etwas entspannter, während der Fahrt war ich doch leicht angefressen.

Es ging natürlich trotzdem weiter. Langweilig wurde es uns auf jeden Fall nicht. Zwischen den Wertungsprüfungen lagen nämlich immer wieder Ori-Aufgaben. Die haben wir für unser Dafürhalten alle ganz souverän abgespult.

Zwischendurch trafen wir sogar auf äußerst geländegängige Fahrzeuge.

Heide-Histo 2013 Panzer

Es ging einmal quer über den riesigen Truppenübungsplatz in der Lüneburger Heide. Ein Gebiet, das für Ottonormalverbraucher ansonsten verständlicherweise absolut tabu ist. Es gibt dieses Jahr wohl nur drei Veranstaltungen die eine Nutzung für nicht militärische Zwecke ermöglichen. Die Heide-Histo war eine davon.

Auf dem Truppenübungsplatz gab es dann auch wieder eine WP. Das ganze unter verschärften Rahmenbedingungen. Aussteigen und Verlassen der Route absolut untersagt. Für einen Pannenfall gab es extra eine gesonderte Notrufnummer. Hier waren die einzelnen Schilder für die Meßpunkte dann auch nicht so sehr versteckt.

Heide-Histo 2013 WP

Und schon klappte es auch wieder mit den Zeiten. 0,4 und 0,6 Sekunden standen am Schluß in der Wertung. Voll in unserem selbstgesteckten Rahmen von einer Sekunde. Es waren insgesamt betrachtet sogar schon eher schlechtere Zeiten. Wir haben bei den insgesamt 16 Zeitnahmen einen Schnitt von 0,35 Sekunden rausgefahren. Allerdings nicht mit eingerechnet die vier Ausrutscher….

In Munster gabs dann die Mittagspause. Kurz vorher bin ich in Munster noch mal am Bahnhofskiosk angehalten. Dort wurde ich dann mit folgenden Worten begrüßt: „Das grenzt ja fast schon an Kunst! Wir haben hier drei Parkzonen und Sie parken mitten vor der Tür!“

Man, ich hatte Durst und außerdem keine Zeit. Das die Leute in Deutschland selbst bei 33°C immer noch so korrekt sein müssen.

Heide-Histo 2013 mittag

Zum letztjährigen Vergleich war hier auf dem Marktplatz erheblich weniger los. Ob das wohl mit den Temperaturen zu tun hatte?

Heide-Histo 2013 Munster

Dafür waren die Plätze unter den Sonnenschirmen der anliegenden Restaurants und Cafes restlos belegt. Die ganzen Autos hat sich fast keiner aus der Nähe betrachtet. Ich konnte es nachvollziehen.

Hier war denn auch der Punkt erreicht an dem sowohl mein Camcorder und auch unsere Uhren den Dienst quittierten. Ich möchte gar nicht wissen welche Temperaturen, trotz geöffneter Fenster im inneren meines Passat herrschten.

Peter hatte dann auch nichts dagegen die Zeit noch so lange wie möglich außerhalb der Sauna zu verbringen.

Heide-Histo 2013 Sommerhitze

Die Uhren haben sich im Schatten und bei etwas Fahrtwindkühlung zum Glück wieder regeneriert. Mein Camcorder brauchte etwas länger. Bis dahin waren nur noch Aufnahmen von 10-20 Sekunden Länge möglich. Dann erschien ein großes, rotes Warndreieck auf dem Display und anschließend die Selbstabschaltung.

Nach dem Mittag folgten dann wiedr weiter Ori´s und Sonderprüfungen die wir allesamt sehr vernüftig abgeschlossen haben.

Heide-Histo 2013 Stumme Kontrolle

Dabei wieder etliche Kontrollen leicht abseits der eigentlichen Fahrtroute. Gefunden haben wir, bis auf eine Kontrolle, alle. Wo die war, weiß ich bis heute noch nicht. Falls hier einer der Teilnehmer mitliest: Es geht um die 27 auf der ersten Bordkarte. Irgendwo zwischen Rolfsen und Rehligen muß sie gestanden haben. Es waren aber auch Kontrollen dabei, die wir zwar gefunden, jedoch nicht aufgeschrieben haben. Nicht aus Schusseligkeit, sondern einfach weil wir meinten es seien Negativkontrollen. Leider war das bei einer nicht der Fall. Die hätten wir notieren müssen.

Das haben wir aber natürlich alles erst im Ziel erfahren. Das haben wir pünktich zum 18:00 Uhr Gongschlag der Kirche erreicht.

Heide-Histo 2013 Heidekönigin

Obwohl es zwischendurch ein paar leichte Schauer gab, was das Klima nicht angenehmer machte, hielt die Heideköniging eisern die Stellung. Ist anscheinend ein sehr kurzlebiges Amt. Letztes Jahr sah sie noch anders aus.

Jeder suchte sich einen Parkplatz und es begann das große Warten auf die ersten Ergebnisse, Abendessen und die anschließende Siegerehrung.

Mir war schon klar, das diesmal nicht mal ein Blumentopf für uns zu holen war. Vier Zeiten so versemmelt, daß es die Maximalpunktzahl von 10 gab. Damit war alles klar. Die Bordkarten waren dann auch nicht optimal wie gedacht. Besonders Vormittags hagelte es insgesamt 6 x 3 Strafpunkte. Überschrift über der Aufgabe nicht gelesen und damit die Aufgabe völlig falsch angegangen, dazu dann noch die eine fehlende Kontrolle.

gegen 19:00 Uhr wurde dann zum Abendessen gerufen. Nachdem ich 3 Minuten in dem mit 250 Personen gefüllten Saal, bei gefühlten 35°C und 85% Luftfeuchtigkeit gesessen habe, habe ich die Flucht ergriffen.

Ich hoffe spätestens bei diesem Anblick kann man meine Beweggründe nachvollziehen.

Heide-Histo 2013 Biergarten

Auf´s Essen habe ich dann komplett verzichtet. Auch die Siegereherung haben wir nicht mehr mitgemacht. Als Peter mal kurz zum Luft schnappen ins Freie kam, habe ich die Chance genutzt und ihn gefragt, ob er sich die Siegerehrung noch unbedingt antun will. Wir fuhren dann zurück Richtung Hamburg…

Ein offizielles Endergebnis haben wir somit noch gar nicht. Angeblich sollen wir wohl 15. in der Klasse geworden sein. Von 25 Teilnehmern…

Wahrlich nicht berauschend.

Mein Fazit: Sommer schön und gut, aber um Oldtimer-Rallyes zu fahren wahrlich nicht geeignet. Die Temperaturen schlagen doch leicht auf´s Gemüt. Die Heide-Histo selber gehört nach wie vor zu den interessantesten Events im Rahmen des Classic-Cup-Nord. Wenngleich sie in diesem Jahr etwas schlanker daherkam. Sieben Wertungsprüfungen mit 16 Zeitnahmen sind schon eine Hausnummer. Da bietet keiner mehr. Wenn jetzt noch die Schilder der Zeitmeßpunkte nicht hinter irgendwelchen Büschen versteckt worden wären, gäbe es wohl eine noch positivere Bilanz. So bleibt, wohl nicht nur von unserer Seite, ein kleiner Kritikpunkt.

Spaß gemacht hat es aber trotzdem. Es war eine echte Herausforderung. Und sowas will man ja im Leben schließlich auch haben.

Das am Anfang erwähnte Video gibt es hier jetzt natürlich auch noch. Ist trotz Kameraaussetzer ziemlich lang geworden.

Ganz zum Schluß gibt es auch noch ein paar Impressionen in Form einer kleinen Gallerie

Startklar für die Heide-Histo

Es geht Schlag auf Schlag. Samstag wollen Peter und ich uns mal so richtig in der Heide grillen lassen. Die vorhergesagten Temperaturen lassen das zumindest befürchten.
Damit ich den Samstag ruhig angehen lassen kann und nicht schon vorm Frühstück in Hektik verfalle, gings gestern noch mal in die Garage. Bisschen das Auto ausräumen und die Schilder von der Drostei schon mal runterholen.

Startnummer-Drostei

Die waren nur aus bedruckter, selbstklebender Folie. Um sie zu erhalten habe ich sie vorsichtig abgezogen und gleich auf eine Leichtschaumpaltte geklebt.

Auf der Tür prangten auch noch die Startnummern und dadrunter sogar noch die Nummer von der Niederelbe-Classic. Auf der Beifahreseite hatte ich die Nummern einfach übereinander geklebt.

Drostei-Classic-11

Links war ich beim Aufkleben der neuen Nummern etwas schlauer. Da hatte ich den runden Aufkleber aus Stade vorher vorsichtig abgezogen und wieder zurück auf sein Trägerpapier geklebt. Das lag zum Glück noch im Kofferraum.

Startnummern

Somit hatte ich wenigstens eine Startnummer von der Niederelbe-Classic retten können.

Nachdem der Innenraum wieder halbwegs bewohnbar war, wurde noch auch etwas Außenpflege fällig. Die Felgen hatten es mal wieder bitternötig.

bremsstaub-felge

Die letzte Wäsche war Anfang Juni vor der Fahrt nach Bockhorn und seit dem habe ich schon wieder über 2000 Kilometer abgespult. Man siehts.

Passat-1976

Zur Wäsche gings wieder in meine Lieblingswaschbox. Hier hat der Hochdruckreiniger wenigstens vernüftig Druck. Nicht so ´ne besseren Gartenspritzen wie sie leider nur allzuhäufig in anderen Waschboxen anzutreffen sind.

Nach der Wäsche bin ich noch mal eben bei Bernd rangefahren. Er betreibt seit über 30 Jahren eine kleine Werkstatt direkt gegenüber der Waschbox. 25 Jahre kenne ich die Werkstatt bestimmt schon und seit letzten Jahr kenne ich auch Bernd etwas näher. Er fährt die gleichen Oldtimer-Rallyes wie wir und sogar noch einige mehr. Ist ürigens der weinrote TR6 der auf den Bildern und dem Video von der Drostei-Classic zu sehen ist. Er war noch kräftig am schrauben, hatte aber trotzdem kurz Zeit zu einem Pläuschchen. Ein paar Passat-Teile hat er wohl auch noch im Lager liegen… Da werden wir uns sicher am Samstag auch noch mal drüber unterhalten. Er startet direkt vor uns. Man läuft sich also zwangsläufig wieder über den Weg.

Auf dem Heimweg noch den Tank voll gemacht. Damit kann es Samstag direkt auf die Autobahn gehen. Start ist in Lübberstedt bei Steenbuck Automobiles. Eine gute halbe Stunde die A7 Richtung Süden.

Jetzt hängen die Felgen

Geht nicht, gibt´s nicht!
Es ist vollbracht. Meine überzähligen Felgen hängen alle an der Wand. Genau an der Stelle, wie ursprünglich mal angedacht. Auch die Reihe direkt unter der Decke!

Alufelgen-an-der-Wand

Um das hinzubekommen war jedoch eine andere Art der Aufhängung nötig. Aber auch wieder mit den günstigen Planenhaken. Ich habe jetzt aber nur die oberste Reihe verändern müssen. Die unteren drei Hakenreihen blieben an ihrem Platz.

Nun ist zur Zeit wirklich nicht das Wetter um sich in die Werkstatt zu verkriechen, aber ich wollte jetzt einfach wissen, ob das was ich mir ausgedacht habe, auch wirklich funktioniert. Also noch mal eine Handvoll der Haken besorgt und mit dem Mut der neuen Idee gings ans Werk.

Dazu benötigte ich zunächste einmal eine Schablone mit dem Umriß eine Felge.

Felgenschablone

Ein Stück Pappe bleibt bei den ganzen Sachen die bei mir so ankommen immer über. Felge darauf gelegt und einmal mit dem Cuttermesser herum. Schablone fertig.

Jetzt kommen wieder die Haken ins Spiel. Diesmal allerdings völlig unverändert. Einfach so wie sie sind an den Felgenrand gelegt und die Position der Löcher im Haken auf die Pappe übertragen.

Felgenhaken

Mit der Schablone gings jetzt an die Wand und die markierten Löcher habe ich angezeichnet und danach neue Löcher gebohrt.

Felgenhaken-Version-2

Pro Felge brauchte ich jetzt allerdings zwei Haken, die jetzt ungefähr in der Position „zwanzig nach acht“ sitzen. Die Verdoppelung der Kosten konnte ich gerade noch so stemmen. 40 Cent kostet mich ein Haken.

bwa-sportray

Die Felgen stehen jetzt quasi in den Haken und die leicht seitliche Position der Haken verhindert ein kippen nach vorne.

Einziger Wermutstropfen: Ich muß immer noch die Felgen von unten nach oben einhängen und von oben nach unten aushängen. Deshalb hängen die Felgen gleichen Typs jetzt auch übereinander.

8. ADAC Drostei Classic – Rückblick

Das die diesjährige Drostei-Classic kein Zuckerschlecken wird, war uns spätestens klar nachdem wir einen Blick auf die Starterliste geworfen hatten. Das Feld war relativ klein, ich glaube am Ende waren es gerade mal 53 Fahrzeuge die an den Start gingen. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Für Sonntagsfahrer ist das nichts!
Hier treffen sich eher die Cracks, die diese Art von Veranstaltung kennen und das teilweise schon seit Jahrzehnten machen. Das merkt man dann auch am Teilnehmerfeld. Fast die Hälfte fährt in den sportlichen Klassen.
Insgesamt wurden 10 Klassen ausgeschrieben, je nach Baujahr 5 sportliche und 5 touristische.
In unserer Klasse, die traditionell zu den stärker frequentierten gehört, gingen damit gerade mal 15 Fahrzeuge an den Start. Bei einem Blick auf die Gesamtwertung des Classic Cup Nord wurde uns dann doch etwas mulmig. Es waren wohl gerade mal zwei Teilnehmer die in dieser Liste hinter uns standen. Das kann ja heiter werden!

Heiter wurde es dann auch. Zunächst einmal aber von oben. Es wurde eine Hitzeschlacht bei Mittagstemperaturen so knapp unter 30°C. Man fragte sich, wer da eigentlich besser dran war. Die Cabrio- und Roadster-Fahrer mit ordentlich Wind um die Nase. Ohne Dach, aber dafür mit voller Sonneneinstrahlung oder die normalen Fahrer die zwar nicht die direkte Sonne abbekamen, dafür aber auch nur durch die runtergekurbelten Fenster für etwas Abkühlung sorgen konnten?

Den besten Platz hatte wohl die Besatzung eines alten Ford-Jeeps: Ein leichtes Stoffverdeck und keine Türen. In dieser Klasse wohl die eindeutigen Gewinner.

Der eindeutige Verlier in dieser Wertung: Die Alpine A310. Heckmotor, der von Haus aus schon seine Abwärme dem Innenraum zukommen lässt., zusätzlich aber auch noch das heiße Kühlwasser durch die Rohre im Mitteltunnel nach vorne zum Kühler jagt. Prima Fußbodenheizung.

Los ging’s wie immer mit Frühstück, Fahrerbesprechung und Ausgabe der Fahrtunterlagen.
Diesmal hatten wir nicht viel Zeit. Wir hatten die Startnummer 11.

Noch ein kurzer Blick durchs Fahrerlager. Irgendwie sieht man es den meisten Fahrzeugen an, daß sie regelmäßig auf solchen Veranstaltungen anzutreffen sind.

Drostei Classic 2013

Mitunter sind es zwar nur Kleinigkeiten, die sich von der nomalen Oldtimerei abheben.

Drostei Classic 2013 Start

Sehr verbreitet sind zum Beispiel zusätzliche Scheinwerfer. Da nehme ich mich ja nicht aus.

Drostei Classic 2013 Starterfeld

Zum Einsatz kamen sie heute allerdings bei keinem. Alle waren vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück.

Unsere Startzeit war um 9:41 Uhr. Bis zur ersten ZK waren es 15 Kilometer. Zeit dafür 25 Minuten. Macht einen Schnitt von 36 km/h. Hört sich nicht viel an und kann man auf Landstraßen und Autobahnen auch sicher nur müde drüber lächeln. Nicht so aber auf kleinen Nebenstraßen, Plattenwegen oder gar Schotterpisten. Wenn man mal einen Kilometer durchgängig auf einer Straße geblieben ist, war das schon viel und irgendwie bekam ich dann auch immer so ein merkwürdiges Gefühl. Es sollte mich oftmals auch nicht täuschen. Es ist uns nicht nur einmal passiert, daß wir den Abzweig in einen kleinen Seitenweg verpasst haben. Das bedeutet umdrehen, zusätzliche Meter abspulen und danach noch etwas mehr auf die Tube drücken.

Dabei gilt es dann immer noch die ganzen Stummen Kontrollen zu finden und auf der Bordkarte zu notieren.

Stumme Kontrolle

Gearde in den Passagen wo sich Schatten und Sonne abwechselten, war es nicht einfach jedes Schild aufzuspüren. Da war keine Zeit um sich die Landschaft anzugucken. Insgesamt hatten wir auf unserer Bordkarte alleine bis zum Mittag knapp sechszig Zahlen stehen. Das ist eine Hausnummer. Langeweile war Fehlanzeige. Volle Konzentration für Fahrer und Beifahrer. Obwohl die Stummern Kontrollen ja eher was für mich waren, Peter hatte nur wenig Zeit um überhaupt mal aus dem Fenster zu gucken. Er hing fast nur mit der Nase über den Kartenausschnitten um den richtigen Weg zu finden. Nebenbei noch noch so Kleinigkeiten wie Überlappungen in den Auschnitten zu lokalisieren und mit der Lupe nachzusachauen ob die Wege auch wirklich zweistrichig in der Karte Markiert sind. Denn nur zweistrichige Wege dürfen befahren werden.

Exemplarisch dazu mal den Scan einer DIN A4-Seite aus dem Bordbuch.

Drostei Classic 2013 Bordbuch

Und als Beispiel für die kleinen „Gemeinheiten“ mal zwei vergrößerte Ausschnitte aus den Skizzenteilen 10 und 11. Die Skizzenteilen sind der Reihe nach abzufahren.

Drostei Classic 2013 Skizze

Seht Ihr die kleine Überlappung der roten Striche. Der Strich am Ende von Skizze 10 endet kurz hinter dem eingezeichneten Baum, während der Strich am Anfang von Skizze 11 genau an dem Baum beginnt. Also eine Überlappung! Somit ist erst die Skizze 10 komplett zu Ende zu fahren und erst dann mit der Skizze 11 zu beginnen. Man muß also in dem kleinen Dreieck ein kleine Ehrenrunde drehen um nach Ende des einen Strichs wieder zum Anfang des ersten Strichs zu gelangen. Natürlich stand genau hier eine Stumme Kontrolle, die somit zweimal nacheinander auf der Bordkarte eingetragen werden mußte. Es war die 70, die bereits in der Mittagspause bei einigen ungläubiges Entsetzen in die Gesichter zauberte. Auf Nachfrage beim Fahrtleiter wurde die Überlappung bestätigt. Wir hatten sie erkannt!

Drostei Classic 2013 Mittag

Mittagspause war dann bei der Freiwilligen Feuerwehr in Westerhorn. Die hatten extra ihre beiden Einsatzfahrzeuge aus den heiligen Hallen gefahren. Somit konnte man wenigstens während der Mahlzeit mal kurze zeit etwas Schatten erhaschen. Es gab deftigen Eintopf. Der kam nicht bei allen so gut an. Ganz ehrlich. Es sind nicht alle Veranstaltungen gleich und das macht gerade den besonderen Reiz dieser Serie aus. Die eine biete etwas mehr drumherum und hat vielleicht auch etwas hochwertigeres Essen. Aber dafür war die Drostei-Classic auch 25,- Euro günstiger, als zum Beispiel die Niederlebe Classic am letzten Wochenende oder die Heide-Histo nächste Woche. Und mit 25 Euro pro Team hat man dann auch schon ganz andere Möglichkeiten. Dann schafft es auch nicht jeder Veranstalter noch ein paar Sponsoren mit ins Boot zu ziehen. Sicher auch eine Sache, die man nicht vergessen darf. Wir sind satt geworden und das ist doch die Hauptsache. Wenn ich schön Essen gehen will, suche ich mir dazu bestimmt keine Oldtimer-Rallye als Ziel aus.

Während der Mittagspause werden natürich auch immer erste Erfahrungen mit den anderen Teilnehmer ausgetauscht. Viele hatten die Vormittagskasrte bis auf ein Feld komplett gefüllt. Bei uns waren im Vergleich dazu ein paar Felder mehr leer geblieben. Man wird ein erstes mal unsicher. Obwohl wir ein gutes Gefühl hatten, gibt das natürlich zu denken.

Gleich gegenüber war auch gerade Siesta.

Mittagsruhe

Auch wenn der Vergleich bei der Bullenhitze nahe liegt, das waren alles Kühe.

Wir waren mit mit der Essensaufnahme schon durch und immer noch trudelten weitere Teilnehmer ein.

Drostei Classic 2013 Mittag Ankunft

Obwohl die Pause mit Vorzeit hätte angefahren werden können, zog sich das Feld ganz schön in die Länge. Ein Zeichen von einer nicht ganz einfachen Aufgabenstellung. Selbst als wir nach dem Mittag wieder auf die zweite Etappe gingen kamen uns noch Teilnehmer entgegen. Bei 60 Minuten Mittag und 53 Startern kann das eigentlich nicht sein.

Es ging direkt zur zweiten SP. Die klappten diesmal durch die Bank ganz hervorragend. Alle Zeitnahmen lagen deutlich unter einer Sekunde Abweichung. Bis auf eine am Vormittag. Die lag ganau bei 1,0. Eigentlich auch gar nicht so schlecht, aber ich habe die Lichtschranke dabei überhaupt nicht ausgelöst! Das hat für mich ein entgegenkommender Kleintransporter übernommen. Der fuhr unmittelbar zu dem Zeitpunkt durch die Lichtshranke, wo ich sie hätte passieren müssen. Zu dem Zeitpunkt wo ich dann durch bin, war sie aber immer noch durch den Transporter verdeckt. Die Lichtschranke hat also meine Zeit gar nicht erfassen können. Da wurde im Nachwege aber kulant geregelt. Peter hatte das Ereignis beim Mittag bereits gemeldet und man einigte sich im Ziel auf den Mittelwert aller von uns erzielten Zeiten: 0,3 Sekunden.

Die Zeiten spielten bei dieser Rallye sowieso nur eine untergeordente Rolle. Für eine fehlende Kontrolle gab es 5 Punkte. Um die beiden Zeitnahmen zu erhalten muß man schon ganz schön daneben liegen. Pro Sekunde gibts dafür ja nur einen Starfpunkt.

Auf der Mittagsetappe waren auch noch wieder eine Reihe kleiner Kinken zu bewältigen. Rechts oder links?

Rechts oder links

Diese Frage stellten sich zum Glück nicht nur wir. 😉

Um 16:36 Uhr war das Ziel dann erreicht.

Drostei Classic 2013 Ziel

Die Stimmung war gut. Nicht nur bei diesen Jungs. Auch bei uns. Wir hatten unser Bestes gegeben, waren aber nach den Gesprächen in der Mittagspause doch schon gespannt wo wir letztendlich gelandet sind. Bei vielen Rallyes kann man das eigentlich ganz gut abschätzen, hier ist das absolut nicht möglich. Dazu sind die ganzen Aufagben einfach zu komplex.

Im Ziel kam es dann zunächst zu einer wirklich lustigen Begegnung. Wir hatten gerade ein schattiges Plätzchen für unseren Wagen gefunden und sortierten die ganzen Unterlagen ein wenig. Was erspähen da meine Augen. Läuft da doch ein Typ mit drei gefüllten Bierkrügen über den Platz. „Ich will auch eins“, schrie ich durchs Seitenfenster. Erst da habe ich realisiert, daß er dirket auf uns zukam und mir dann nur kurze Zeit später einem Krug durchs Fenster hielt.
„Bitte“ – „Danke! Was kriegst Du dafür?“ – „Nichts! Ich kenn Dich!“

Nu war ich erst mal fertig. „Ich bin Kuddl und ich bin Stammleser vom OST-Blog.“

Das er mitunter schon mal einem Kommentar hinterlassen hat, war mir bewußt, auch das er irgendwie aus dieser Ecke stammt, hatte ich dabei schon vermutet. Nur wer wirklich dahinter steckt war mir bisher nicht klar. Er hatte gelesen, daß wir die Drostei-Classic fahren und hat sich kurzerhand einfach mal auf dem Weg gemacht. Tolle Idee! Besonders toll finde ich es natürlich wenn ich auch mal wieder ein Gesicht zu einem Namen bekomme. Und die Idee mit dem Pils war sowieseo unschlagbar! Prost Kuddl!

Wir haben uns dann noch eine ganze Zeit unterhalten bis wir uns so langsam mal den Ergebnisaushängen widmen mußten. Das zog sich dann allerdings doch noch etwas.

Drostei Classic 2013 Fahrtleiter

Zeit noch mal ein paar Worte direkt mit dem Fahrtleiter und Organisator zu wechseln. Harald machte die Runde und beantwortet geduldig jede Frage. Das ist ein toller Zug gewesen.

Zwischenzeitlich hingen auch die Ergebnisse von Bordkarte 1 und alle Sollzeitprüfungen aus. Wir blieben unserem 0,3er Schnitt treu. Insgesamt 1,8 Sekunden Abweichung bei sechs Zeitnahmen. Nicht schlecht!

Als Peter mir dann das Ergebniss der ersten Bordkarte mitteilte, war ich dann etwas ungläubig. Null Punkte! Damit hatte ich im Leben nicht gerechnet. Upps! Was wird das denn jetzt. Das haben überhaupt nur ungefähr 12-13 Teams geschafft. In unserer Klasse wohl nur drei. Das kann ja heiter werden.

Die Ergebnisse der zweiten Bordkarte brauchten dann noch etwas. Ganz so glatt ist es hier nicht für uns gelaufen. Insgesamt drei Fehler, also 15 Strafpunkte. Aber alles ist gut. wenn man bei solch einer schwierigen Veranstaltung ein paar Punkte sammelt, kann ich gut damit Leben. Das kann passieren.

Was bedeutet das jetzt in der Endabrechnung? Ein irrer 4.Platz in der Klasse.

Drostei Classic 2013 Pokal

Dafür gab´s dann auch wieder etwas um die Katzentreppe sinnvoll zu nutzen. Auf der Plakette steht zwar nur „Ehrenpreis Toruristisch“, durchnummeriert sind nur die ersten drei Plätze, aber damit haben wir nicht zu Beginn, nicht während und auch nicht nach der Rallye gerechnet. Absoluter Wahnsinn. Zu einem Pokal mit Platzangabe, also dem 3.Platz, fehlten am Ende gerade mal 0,2 Sekunden.

Irgendwie war die Stimmung auf der Heimfahrt viel entspannter, als bei der Rücktour aus Stade. 😉

Obwohl ich das jetzt gar nicht mal nur an diesem komischen Blechbempel festmachen will. Irgendwie lief der Tag rund, wir waren gut eingespielt und es flutschte. Mit so einem guten Ergebniss hätten wir beide nicht gerechnet, waren aber trotzdem zu keiner Zeit genervt oder verärgert. Es passte irgendwie alles. Für uns war es eine tolle Veranstaltung, die wir rundum genossen haben.

Sogar die Ergbenislisten sind schon online: Ergebnisse Drostei 2013

Ein kleines Video gibt es natürlich auch wieder. Ich habe diesmal extra mal etwas längere Passagen bis zur Mittagspause zusammengeschnitten. Ich denke man kann dann schon sehen, daß das diesmal keine Kaffeefahrt war.

Mal eben die Felgen an die Wand. Das war wohl nichts!

Sollte eigentlich kein großes Problem sein, mal eben die Felgen an die Wand zu hängen. Ausmessen, 16 Löcher in die Wand, Haken festschrauben und Felgen einhängen. Denkste!
Irgendwie mutierte das Vorhaben zu einer Mischung aus „Pfusch am Bau“ und „Gott, laß Hirn regnen.“

Schon das Ausmessen gestaltete sich schwieriger als zunächst erhofft. Irgendwie landete ich immer wieder mit einer Bohrung in einer Mörtelfuge zwischen den Steinen.

Wand

Nach diversen Anläufen hatte ich das 4×4-Raster dann endlich passend. Die ersten Versuche kann man unten rechts an den Mehrfachmarkierungen noch ganz gut erkennen.

Das einzige was an diesem Tag klappte war das Bohren der Löcher und einsetzten der Dübel.

Nach dem Anschrauben der Haken war es dann schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit.

Felgenhaken

Nach dem Musterhaken, der ja einwandfrei funktinoerte, hatte ich alle weiteren Haken falsch gebogen. Die Biegung lag jeweils zu nah an der Befstigungsbohrung. Mit dem Ergebnis, daß der Haken nicht sauber an der Wand anliegt. Prima gemacht, OST!

Also alles wieder auf Anfang.

Felgenhaken biegen

Alle Haken wieder zurück in die Ausgangsform.

Damit der Abstand hinterher auch wirklich paßt, kam diesmal ein 5mm Bohrer zwischen Haken und Vierkantmutter.

Felgenhaken Biegung

Durch den festen Anschlag sind sie dann auch alle schön gleichmäßig geworden.

15 Felgenhaken

Das Loch zur Befestigung sitzt jetzt einwandfrei flächig in der Anschraubfläche.

Jetzt sitzen sie so an der Wand, wie ich mir das ausgedacht habe.

Felgenhaken Wand

Ich habe sie immer im Abstand von 40 cm montiert. Eine 13″-Felge mißt im Durchmesser ungefähr 36 cm. Also genügend Spiel, sollte ich mal irgendwio mal nicht ganz auf Maß gebohrt haben.

Die ATS Käselochfelgen fielen mir dann als erstes in die Hände. Die kamen dann einfach mal in die zweite Reihe von oben. Als nächstes folgten die seltenen BWA Sportray. Von denen habe ich ja nur 3 Stück. Eine vierte Suche ich immer noch händeringend. Da bot es sich an sie nach ganz unten zu hängen. Um in diese Reihe nämlich noch eine vierte Felge zu hängen, muß ich den Passat erst etwas verrücken. Das klappte alles auch wunderbar. Und ich finde das sieht auch richtig gut aus.

BWA-sportray ats-Käseloch

Das ist jetzt allerdings auch gleichzeitig das letzte Bild. Felgen wären noch genügend da gewesen, aber ich konnte sie nicht aufhängen. Es gab da ein kleines technisches Problem.

Zum Einhängen in die Felgenhaken müssen die Felgen natürlich etwas angekippt werden. Ich kriege die Felgen aber nicht weit genug schräg gestellt, wenn obendrüber schon eine Felge hängt! Nun hätte ich von unten her anfangen können die Haken zu bestücken. Dann wäre unter der Decke aber wieder Schluß gewesen. Auch hier dasselbe Problem. Ich kriege die Felgen nicht schräg genug.

Es gibt so Tage, da hätte besser erst gar nicht angefangen. Man hatte ich eine Laune. Licht aus und Tür von aussen zu gemacht! Was ich jetzt mache, weiß ich auch noch nicht.

Nennungsbestätigungen für Drostei und Heide-Histo sind endlich da

Bis gestern war es immer nur die Hofffnung, daß wir bei den nächsten beiden Rallyes wirklich mit von der Partie sind. Schriftlich fehlte bisher jede Bestätigung.
Jetzt hat das Bangen ein Ende. Die nächsten beiden Samstage sind somit also mit sinnvollem Programm gefüllt.

Bestätigung Drostei Heide Histo

Diesen Samstag geht es nach Pinneberg zur 8. ADAC Drostei Classic. Die sind wir letztes Jahr schon mitgefahren und konnten da immerhin den 7.Platz in unserer Klasse erzielen. Diesmal haben wir Startnummer 11. Soweit vorne sind wir noch nie gestartet. Das heißt wieder früh aufstehen.

Ein Samstag später, am 27.07. sind wir dann bei der Heide-Histo am Start. Auch hier ist es dann die zweite Teilnahme. Letztes Jahr mit durchwachsenen Erfolg, erhoffen wir uns dieses Jahr doch ein wenig mehr. Mal sehen, leicht ist sie nicht, die Ori-Aufgaben hatten es in sich. Daran wird sich wohl nicht viel ändern.

7.Niederelbe Classics 2013 in Stade – Rückblick

Eigentlich könnte die Überschrift auch lauten: „Hätte, wäre, wenn“. Aber dazu später mehr.

Los ging es Samstag morgen mit der Fahrerbesprechung. Die wollten wir auf jeden mitnehmen, da hier doch noch immer einige nützliche Hinweise zu den Aufgabengestaltungen gegeben werden.

Niederelbe Classics 2013-1

Das war gegen 8:30 Uhr. Ausschlafen fiel also mal wieder ins Wasser. Auch auf ein Frühstück hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt verzichtet. Das gab es ja schließlich vor Ort. Das was dann hier aufgefahren wurde hatte es in sich. Es fehlte wirklich an nichts. Selbst frisch zubereites Rührei gehörte dazu. Wirklich lecker und genau der richtige Start für einen langen Tag. Zeit war auch noch reichlich vorhanden. Wir hatten Startnummer 93 und gingen somit erst über anderthalb Stunden nach dem ersten Team an den Start. Also wirklich genügend Zeit das Auto mit Startnummern zu versehen und auch noch mal ein Blick durch das wirklich üppige Starterfeld zu wagen.

Niederelbe Classics 2013-2

Da war von klein bis groß wirklich alles dabei. Insgesamt gingen 134 Fahrzeuge an den Start. Am Start nur historische und klassische Automobile bis Baujahr 1993. Keine Motorräder! Das ist schon ein wahnsinnig großes Starterfeld.

Im Minutentakt ging es ging es auf die Piste. Die Reihen lüfteten sich so langsam.

Niederelbe Classics 2013-3

Für uns bot sich noch die Gelegenheit noch mal ein Blick zur ersten Wertungsprüfung zu werfen. Die fand nämlich direkt nach dem Start, auf der anderen Straßenseite statt.

Niederelbe Classics 2013-4

Hier war eine kurze Strecke auf dem Parkplatz in einer vorgegebenen Zeit zu durchfahren. Die vorgegebene Zeit wußten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, da jedes Team erst 15 Minuten vor dem Start sein Bordbuch bekamen. Wir spekulierten zunächst auf 16 Sekunden, da viele Teilnehmer in diesem Zeitfenster durch die Lichtschranke fuhren. Die gefahrenen Zeiten wurden an der aufgestellten Uhr angezeigt. Der Saab mit der Startnummer 42 hat die Runde in 16,66 Sekunden absolviert. Wir waren später über eine Sekunde schneller und lagen damit doch deutlich näher an der wirklich vorgegeben Zeit. Die Lichtschranke war nämlich nach 15 Sekunden zu passieren.

Nur kurzer Zeit nach dieser WP folgte dann schon gleich die Zweite. Es war eine relativ langezogene WP mit insgesamt 4 Zeitnahmen. Mittendrin noch eine versteckte Stempelkontrolle. Natürlich war auch zwischendrin immer wieder auf stumme Kontrollen zu achten. Das sind die kleinen Nummer, die auf der Bordkarte eingetragen werden müssen. An einer Ecke waren wir uns unsicher. Der Fahrtweg machte so eigentlich keinen Sinn, wenn er nicht über eine stumme Kontrolle abgesichert worden wäre. Deshalb sind wir einen kleinen Bogen zur Sicherheit noch ein zweites mal abgefahren. Aber es war einfach keine Nummer aufzufinden. Dabei hatten wir eins allerdings völlig vergessen: Wir waren innerhalb einer WP! Kurz vor der dritten Zeitnahme fragte ich dann mal so ganz nebenbei, wie wir denn so in der Zeit liegen. Die Antwort hat mich fast vom Hocker gehauen: „Kannst Dir Zeit lassen, wir sind jetzt schon überweg.“
Das bedeutete also für die beiden folgenden Meßpunkte die volle Punktzahl: 2 x 9,9. Das ist die Höchststrafe und damit rückte ein gutes Ergenbis wohl in weite Ferne. Ich hab uns schon irgendwo zwischen Platz 80 und 90 sehen.

Aber Aufgeben zählt nicht. Das wäre irgendwo auch unfair gegenüber dem Veranstalter gewesen. Denn was die hier auf die Beine gestellt haben konnte sich wirklich sehen lassen. Wo bei anderen Rallyes der Fahrstrecke überwiegend durch Stumme Kontrollen überprüft wurde, gab es hier zu Hauf besetzte Stempelkontrollen. Das habe ich in dieser Häufigkeit bei noch keiner Veranstaltung erlebt.

Niederelbe Classics 2013-5

Zudem wurde man förmlich überhäuft mit Infoflyern, Präsenten und Proviant. Die Palette war so umfangreich, daß ich hier gar nicht alles aufzählen kann. Als kleines Bespiel waren zum Beispiel die lustigen Heräpfel, die es bei einer Konttrolle auf dem Herzapelhof gab. Oder aber die gefüllten Proviantboxen die uns bei der Mühlenbäckerei Schmacke ins Auto gereicht wurden. Der absolute Wahnsinn. Als wir abends das Auto leerräumten, sah es aus als ob wir gerade vom Wochendeeinkauf kamen.

Das alles brachte meine Laune dann auch wieder ganz schön weit nach oben. Mit dazu trugen auch wirklich interessante Sonderprüfung bei. Zum Beispiel der 100m-Sprint, bei dem immer zwei Fahrzeuge nebeneinander an den Start gingen.

Niederelbe Classics 2013-6

Natürlich gewann hier nicht der schnellste, sondern der, der die Strecke in exakt 10 Sekunden absolvierte. Das 123er Coupe kam irgendwie nicht so recht vom Fleck. Der SL war schon eine ganze Ecke weiter vorne. Gestartet wurde jeweils zur vollen Minute nach Funkuhr. Man soll es nicht unterschätzen, um die 10 Sekunden für 100 Meter zu schaffen, muß man das Gaspedal schon etwas kitzeln.
Als wir durch die Lichtschrannke düsten, hatte Peter gleich gesagt: „Das passte!“. Er sollte recht behalten. Später stellte sich heraus, wir waren eins von nur 4 Teams die auf Null gefahren sind.

Danach gings zum Mittag. Das gab es im Betriebsrestaurant von Unilever in Buxtehude.

Niederelbe Classics 2013-7

Neben einer zünftigen Mahlzeit gabe es auch wieder noch eine Tasche mit eine paar Produkten aus dem Unilever-Konzern. Endlich kann ich mal wieder Duschen. 😉 Der Vorrat sollte jetzt wohl für die nächsten Monate reichen. Ob das Beauty Bad „Seta Preziosa“ bei mir allerdings noch Wirkung zeigt, muß sich erst noch zeigen.

Für etwas Entspannung sorgte aber auch ein schattiges Plätzchen nach dem Mittag.

Niederelbe Classics 2013-8

Bis zum Re-Start war noch Zeit sich das ganze Treiben aus der Ferne zu betrachten.

Weiter gings dann durch eine landschaftlich besonders schöne Ecke. Das Alte Land.

Niederelbe Classics 2013-9

Typisch für diese Gegend sind neben den ganzen Obstbäumen natürlich auch die Prunkpforten. Wobei das hier noch eines von den bescheideneren ist.

Es ging durch die malerischen kleinen Orte, einmal sogar noch kurz übern Deich wo man noch einen kleinen Blick auf die Elbe erhaschen konnte.

Auf dieser Strecke lag dann auch die letzte längere WP.

Niederelbe Classics 2013-91

Auch die Strecke wunderschön gelegen am Lühedeich. Für eine WP allerdings unserer Meinung nach nicht ganz so gut geeignet. Es herschte doch ziemlich reger Betrieb auf der Straße. Seinen es nun Fahrradfahrer oder Bikerkolonnen die einem entgegen kamen. Das kann innerhalb einer Zeitmessung schon mal zu Problemen führen. Wir konnten die Radfahrer zum Glück recht problemlos umkurven und schlossen beide Zeitmessungen mit einer Abweichung von jeweils unter einer Sekunde ab. Das ist eigentlich so unser selbstgestecktes Ziel.

Über den Lüheanlager, wo Menschentrauben dem Sprecher bei der Teamvorstellung lauschten ging es durch die historische Alstadt von Stade.

Niederelbe Classics 2013-92

Auch hier wieder ein Menschenauflauf und eine kurze Vorstellung der Teams. Und auch hier wurde unds wieder irgendwelche Sachen ins Fahrzeug gereicht. Ich kann wirklich nicht mehr genau sagen, was es war. Was da alles zusammenkam, war einfach nicht mehr überschaubar.

Ein paar Impressionen von der Strecke habe ich noch mal in bewegten Bildern festgehalten.

So langsam saß uns die Zeit aber im Nacken bis zum Ziel waren es noch einige Kilometer und nur noch knapp 20 Minuten Zeit. Unsere Karenzzeit schon mit eingerechnet. Darüber gibt es Strafpunkte. Und noch lag eine WP vor uns. Zum Glück war hier nur der BMW vor uns. Eine viel längere Wartezeit hätten wir uns auch nicht mehr erlauben können.

Niederelbe Classics 2013-93

Gestartet wurde hier nach Lichtschranke. Der 180°-Bogen um den Opel Combo war dann in 12 Sekunden zu umfahren um dann wieder per Lichtschranke die Zeit anzuhalten. 12 Sekunden waren dafür wirklich nicht viel. Wir hätten das auch locker geschafft, wenn mir Peter anstatt dem Weg zu erklären, mal gesagt hätte wie wir zeitlich liegen. Als ich dann mal Zeit hatte auf die Uhr zu gucken waren wir schon bei knapp 13 Sekunden…
Und da ich hier ja nichts beschönigen will, schreibe ich hier jetzt auch, daß mir dann der Kragen geplatzt ist. Wutentbrannt habe ich meine Stoppuhrenfernbedienung in den Beifahrerfußraum gefeuert und meinem Frust mal so richtig freien Lauf gelassen. Es war passiert. Wir hatten unseren ersten richtigen „Ehekrach“. Bis zum Ziel herrschte dann erstmal Funkstille.

Das legte sich dann aber aber nach einiger Zeit auch wieder und ich habe mich dann auch für meinen Ausraster bei Peter entschuldigt. Schließlich ist das ja jatzt nicht der Weltuntergang gewesen. Aber irgendwo habe ich doch immer einen gewissen Ehrgeiz und mich ärgert so was dann. Besonders wenn es Sachen sind, die so einfach zu vermeiden wären.

Hätte ich da schon gewußt, daß die ganze Wertungsprüfung später halbwegs anulliert wurde, hätte ich mir meine ganze Aufregung sparen können. Obwohl wir die 12 Sekunden geschafft hätten, war es doch ganz schön eng bemessen. So eng, daß die Zeit nachträglich auf 15 Sekunden hochgesetzt wurde, denn es haben wohl nur Teams mit einigermaßen sportlichen Fahrzeugen geschafft innerhalb der 12 Sekunden zu bleiben. So haben wir gar keinen Strafpunkte für diese WP bekommen. Aufregung also umsonst.

Am Ziel angekommen gab es zur Begrüßung erst mal ein Gläschen Sekt. Als ob die geahnt haben, daß wir etwas zur Beruhigung brauchten.

Wir waren mit Startnummer 93 und der fast voll ausgenutzten Karenzzeit ja so ziemlich die letzten die am Ziel ankamen. Da waren im Parc fermé schon die betsen Plätze belegt.

Niederelbe Classics 2013-94

War schon ein imposanter Anblick die ganzen Fahrzeuge so in Reih und Glied aufgestellt zusehen. Das alles in der Auslieferungshalle eines Baustoffhändlers. Eine wirklich tolle Kulisse.

Ich habe dann einfach eine Reihe bei den Einzelgaragen auf gemacht.

Niederelbe Classics 2013-95

Bot sich irgendwie an.

In der Halle befand sich dann auch ein Getränkewagen und das großes Buffet fürs leibliche Wohl.

Niederelbe Classics 2013-96

Die ersten Ergebnislsiten vom Vormittag hingen auch schon aus. Natürlich habe ich da gleich mal einen Blick drauf geworfen. Alle Bordkarten waren zu diesem Zeitpunkt schon ausgewertet.
Ich stand zunächst relaiv ungläubig vor der Stellwand mit den Aushängen. Wir hatten alle drei Bordkarten komplett richtig! Das haben nur insgsesamt nur 4 von 134 Teams gschafft.

Damit rückte auf einmal eine doch noch recht ansehnliche Plazierung in greifbare Nähe. Mal abwarten was die restlichen WP´s noch so bringen.

Übrigens war auch Heinz Krock mit seinen ADAC Vari wieder mit von der Partie.

Niederelbe Classics 2013-97

Beschäftigungslos blieb er diemal auch wiedre nicht. Diesmal hat es einen Käfer am Riementrieb erwischt.

Nach dem leckeren Abendessen lohnte sich mal wieder ein Blick auf die Ergebnistafel. Mittlerweile lagen die Gesamtergebnisse vor.

Das sah alles doch noch recht erfreulich aus.

Niederelbe Classics 2013-98

Insgesamt 25,2 Punkte. Da wir alle Bordkarten fehlerfrei hatten, waren das also nur die Punkte aus den zehn gemessenen WP´s. Davon sind alleine 19,8 Punkte von den beiden am Anfang aus trotteligkeit vergeigten Zeitnahmen.

Jetzt jetzt kommt das „Hätte, wäre, wenn“ vom Anfang wieder ins Spiel. Der später Sieger in der Klasse hatte 5,2 Punkte, der zweitpalzierte 6,5 Punkte und der dritte 9,6 Punkte.
Noch Fragen?

So langte es in der Klasse nur zu Platz 13 und Platz 21 in der Gesamtwertung. Angesichts der 134 Teilnehmer hätte ich nach dem verpatzten Tagesbeginn damit absolut nicht mehr gerechnet.

So konnten wir am Ende des Tages auch schon wieder Lachen.

Niederelbe Classics 2013-99

Aber das war noch nicht das Ende des Abends. Nach der Pokalverleihung gab es noch eine Verlosung von 10 Warengutscheinen im Wert von je 100,- Euro vom Media Markt. Dazu wurden alle Startnummern in einen Topf geworfen und die Glücksfee zog die Gewinner. Die ersten gingen dann auch ganz schnell an die Auserwählten. Zwischenzeitlich kam die Verlosung ins Stocken. Die Leute waren schon abgereist. Besonders lange dauerte es bis der letzte Gutschein verteilt wurde. Erst im fünften oder sechsten Anlauf war dann der glückliche Empfänger noch vor Ort. Gezogen wurde die Startnummer 93.

93? Das war doch ich… Also ein zweites mal auf die Bühne.

Auch ohne dieses kleine Schmakerl zum Schluß, war es aber eine rundum gelungene Veranstaltung. Es hat irre Spaß gemacht, die Aufagben waren klar und deutlich, die Strecke war absolut sehenswert, die Zahl der mit uns Boot gezogenen Sponsoren war überwältigend und kulinarisch hat es sowieso an nichts gefehlt. Eine wirlich erstklassig durchorganiesierte Rallye.

Nächsten Samstag gehts weiter!

Kostengünstige Alternative zum Dings vom Dach ist gefunden

Ein paar Hinweise zum neulich gezeigten Dings von Dach trudelten ja ein. Die Hinweise waren teilweise sehr interessant, gingen sie doch auch in Richtungen, in die ich zuvor noch gar nicht geschaut hatte. Aber fündig geworden bin ich leider trotzdem nicht. Es scheint wohl wirklich nur einen einzigen Zweck für dieses Dings zu geben: Felgen an die Wand zu hängen. Beispiele dafür sind über die Bildersuche bei google zu finden.
Darüber hinaus finden sich dann auch gleich diverse Anbieter die diese Teile anbieten. Das günstigte Angebot was ich gefunden hatte lag bei 2,50€. Das hört sich im ersten Moment nicht viel an. Wenn man allerdings so vier Sätze Felgen an die Wand hängen möchte läppert sich das. Ratzfatz ist man 40 Euro los, Versandkosten noch gar nicht mit eingerechnet. Das ist mir die Sache einfach nicht wert.

Stundenlang habe ich im Netz nach Alternativen gesucht. Die Form einer möglichen Hakenform habe ich an einer Felge abgenommen und mir aus einem Stück Kupferdraht nachgebogen.

Muster aus Kupferdraht

Das Teil hatte ich dann immer in der Hosentasche und hab es mit allen möglichen Sachen verglichen. So recht wollte aber nichts ins Suchschema passen.

Die Lösung fand ich dann gestern zufällig an einen PKW-Anhänger. Der hatte so kleine Haken zum Befestigen der Plane an den Seitenklappen. Das könnte was werden. Ohne zu wissen ob es wirklich funktioniert habe ich mir mal sechzehn Stück davon besorgt.

Planenhaken

Was sie ganz genau gekostet haben, weiß ich erst wenn die Rechnung da ist. Dürfte sich aber so im Bereich von 8 Euro bewegen.

So wie sie hier jetzt liegen funktioniert das natürlich noch nicht wie gewünscht. Ein wenig Umarbeitung war noch angesagt.

Haken-biegen

Zusammen mit einer stabilen Mutter als Abstandstück kam ein Haken nach dem anderen in den Schraubstock und wurde mit ein paar Hammerschlägen an der langen Seite um 90° umgelegt.

Haken-umgebogen

Die Länge habe ich dabei so bemessen, daß eins von den beiden Befestigungslöchern noch zur Befestigung an der Wand genutzt werden konnte.

Zeit für eine erste Anprobe.

Felgenhaken

Fertig ist mein selbst kreierter Felgenhaken. Die Biegung hätte ruhig noch etwas weiter oben erfolgen können, dann wäre aber die Befestigungsbohrung bei draufgegangen.

Also ran an die Wand mit meinem Felgenhaken.

Felgenhaken Wand

Die Innenseite der Felge liegt später auf dem umgebogegen Stück auf und das abgewinkelte Ende oben klammert sind um den Felgenrand und verhindert ein Abrutschen vom Haken.

Einfach aber effektiv.

Ich habe dann mal verschiedene Felgen ausprobiert. Liegen ja zur Zeit genug in der Werkstatt rum und die sollen ja aus den Ecken verschwinden.

Felge-an-der-Wand

Trotz leicht unerschiedlicher Bauformen der Felgen, wurden sie alle sicher vom Felgenhaken getragen.

Dann kann es ja die Tage losgehen. Sechzehn Löcher in die Wand und und die ganzen Felgen sind aus dem Weg. Und schick aussehen tut das ganze ja auch noch. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Das ganze dann auch noch zu einem akzeptablen Preis. Immerhin nur ein fünftel von dem was mich die Dinger vom Dach gekostet hätten.

Viel Spaß beim Nachbauen. 😉

Zum Glück gibts in Neuseeland keine Passat GLI

Ganz kurzfristig hatte sich Axel gestern angekündigt. Stammleser werden sich an Axels Passat GLI erinnern, von dem ich letztes Jahr berichtet hatte. Axel hat es mittlerweile nach Neuseeland verschlagen. Ein paar Teile hatte er aber noch hier auf seinem Dachboden gebunkert und da er gerdae mal wieder in Deutschland war, fragte er mich ob ich die Teile noch gebrauchen könnte. In Neuseeland wird er wohl keinen Passat GLI mehr fahren.

Ich hatte so wieso vor in die Werkstatt zu fahren und so verabredeten wir uns dort. Ich war etwas eher vor Ort und so hatte ich noch Zeit mich etwas um meinen Werkstattrechner zu kümmern.

Mein nachträglich eingebautes Diskettenlaufwerk wollte sich ja noch nicht so recht zur Mitarbeit überreden lassen. Die Ursache war dann aber wirklich nur eine Kleinigkeit.

Diskettenlaufwerk-bios

Es war im BIOS einfach nicht aktiviert. Leider ist es mir bisher trotzdem noch nicht gelungen an die Daten der Disketten meines Sun-Motortesters heranzukommen. Ich habe es mit 720 kb und 1,44 Mb versucht. Selbst auf der DOS-Ebene habe ich aber in beiden Einstellungen nichts von der Diskette auslesen können. Da kam ich mit den wenigen Befehlen, die ich noch aus meiner Zeit mit dem Commodore PC-10 kannte, auch nicht so recht weiter.

Der Grund warum ich gestern sowieso in die Werkstatt wollte war aber ein anderer. Ich hab mal wieder bei ebay zugeschlagen und mir einen gebrauchten Etikettendrucker ersteigert.

Brother-QL 500

So ein Teil habe ich zu Hause auch schon stehen und damit erstelle ich mir die Etiketten für meine Ersatzteile. Ich habe mir schon oft mal gewünscht, gleich in der Werkstatt ein Etikett zu drucken.
Das ist jetzt möglich.

Software installiert, angeschloßen und einen Testdruck durchgeführt. Funktioniert.

Etikettendrucker

Leider sind das jetzt doch Etiketten in der falschen Größe. Die gehörten zum Lieferumfang und ich dachte es wären gleich die richtigen. Zumindest die neue Rolle steht somit jetzt wieder bei ebay zum Verkauf.

Kurze zeit später kam Axel dann auch schon hereinspaziert. Gutes Timing.

Viel Zeit hatte er nicht. So haben wir nur kurz geschnackt, natürlich nicht ohne einen kleinen Rundgang durch meine Werkstatt. So ganz hat Axel den Verkauf seines Passat GLI noch nicht überwunden. Beim Anblick meiner ganzen Teile kamen doch wieder eine Menge Erinnerungen an die fast 25 Jahre mit seinem GLI wieder hoch.

Die Überbleibsel seiner Passat-Zeit waren schnell ausgepackt. War nicht mehr viel, aber bei mir sind sie trotzdem besser aufgehoben als auf dem Schrott.

Passat-GLI-Teile

Ein Zylinderkopf, zwei Kolben, ein Radlaufblech, ein Doppelscheinwerfer und das Ausstellfenster haben eindeutig einen GLI-Bezug. Wo die Unterdruckpumpe eines Diesel herkam, konnte Axel allerdings selbst nicht mehr mit Sicherheit sagen. Dafür werde ich wohl auch niemals eine Verwendung haben…

Dings vom Dach

Die Überschrift hat natürlich einen tieferen Sinn. Einige von Euch werden sicher die gleichnamige Fersehsendung des Hessischen Rundfunks schon mal gesehen haben.
Ein vierköpfiges Rateteam muß Gegenstände erraten, die Zuschauer zuvor eingeschickt haben. Im Fernsehen müßen die Dinger mindestens 30 Jahre alt sein.

Heute geht es genau um so ein Dings. Allerdings noch keine 30 Jahre alt, sondern ganz aktuell. Ich weiß im Prinzip was es ist und auch woher ich es bekomme. Allerdings vermute ich, daß es eigentlich nicht nur für den mir bekannten Zweck vorgesehen ist.

Und um dieses Dings geht es:

Dings-vom-Dach

Die Länge der Anschraubfläche beträgt, grob geschätzt ca. 80mm. Also ungefähr eine Zigarettenlänge.

Wie gesagt, es ist nur eine Vermtung von mir. Es kann natürlich auch sein, daß die Dinger eigens für diesen Zweck hergestellt werden. Allerdings kann ich mir das, bei der wohl nicht allzu üppigen Nachfrage, irgendwie nicht vorstellen.

Wer hat so ein Dings schon mal gesehen und kennt einen Verwendungszweck außerhalb von KFZ-Technik und Werkstattausrüstung?

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