Irgendwann mußte das ja mal passieren

Es bietet sich einfach an, ein runtergenommes Rad mal eben an der Säule der Hebebühe abzustellen. In Normalfall ja auch kein Problem. Man sollte dann eben die Bühne nur nicht nach unten fahren.
Gestern hab´ ich es gemacht und konnte erst einen leichten Ruck und dann ein leises Zischen vernehmen.

Reifenmord

Der Freigabebolzen für die Arme steckte im Reifen. Aber mal so richtig tief.

Wie tief das Ding da drin steckte, sah ich dann als ich die Bühne wieder nach oben gefahren hatte.

reifen-kaputt

Und der Reifen wehrte sich standhaft sich wieder von dem Bolzen zu trennen. Er fuhr mit der Bühne nach oben. Den mußte ich dann erst runtertreten.

Klar, daß der Reifen es hinter sich hatte. Aber der hat sowieso schon ganz schön gelitten. Über 2000 Kilomter mit defektem Domlager haben ihre Spuren hinterlassen.

reifen-einseitig-abgefahren

Die Innenseite ist schon nahe der Verschleißgrenze. War mir so noch gar nicht aufgefallen. Auf der anderen Seite habe ich das dann auch gleich mal überprüft. Hier war es aber bei weiten nicht so schlimm. So werde ich es bei einem neuen Reifen belassen.

Passieret ist das, na klar, beim Ausbau des rechten Federbeins. Hier stand ja noch der Tausch des Domlagers aus. Ich hatte unten alles soweit gelöst und wollte jetzt nur noch dei beiden Muttern am Dom abnehmen, um das Federbein herausnehmen zu können.

Auf dieser Seite hat das eigentlich Lager nichts abbekommen. Das drehte sich völlig ruckfrei und gleichmäßig.

pu-domlager

Somit konnte ich hier darauf verzichten, noch ein neues Lager zu opfern.

Alles wieder, wie schon gehabt, zusammen.

domlager

Also wieder rein ins Radhaus damit.

federbein-passat-32

Hab ich ja langsam Übung drin… Auch auf dieser Seite gleich wieder alles richtig montiert. Alle Unklarheiten sind ja beseitigt, also muss alles passen.

Um die abschließenden Schritte auch noch gleich abzuhaken, habe ich mal zu einem anderen Rad geriffen.

antriebswellenmutter

Damit konnte ich den TS wieder auf den Boden stellen und so dann auch gleich die Antriebswellenmutter richtig anziehen.
Zum Schluß noch mal der Mutter auf der Kolbenstange ihren letzten Dreh verpaßt und dann sollte es da gewesen sein.

federbeinlager-passat-32

Sieht ebenfalls gut aus.

Probefahrt fiel logischerweise flach. Mal sehen wo ich auf die Schnelle so einen Reifen herbekomme.

5 Kommentare

  1. Kuddl

    Super, es geht wieder voran!
    Vorne rechts hast Du schon mal das richtige Rad montiert! Jetzt fehlen nur noch die drei anderen…
    Du schafftst es!!!

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    1. OST

      War ja klar… 😉

      Antworten
  2. Harald

    Hallo Olaf,
    schön dass das wenigstens mit den PU-Lagern auf Anhieb wie geplant geklappt hat. Würdest du die Maße, die du von oben und auch von der Seite abgedreht hast, bekannt geben ? Ich habe die gleichen, von CvE, für meinen Golf 1 hier liegen. Gleiches Domlager, gleiches Problem. Da ich die auch weggeben muss, könnte ich meinem Bekannten sicher einiges an Zeit sparen.
    Gruß
    Harald

    Antworten
    1. OST

      Mist! Jetzt weiß ich was ich gestern vergessen habe…
      Ich wollte doch noch die jetzige Höhe der Lager ausmessen.
      Wenn ich mich recht entsinne waren es 6 mm die abgedreht wurden. Aber meine Hand dafür ins Feuer legen, würde ich nicht.

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  3. Bernd

    Du stellst es zwar als Unfall dar. In Wirklichkeit wolltest Du uns deine neue Reifenentwertungsmaschine vorstellen. HIHI

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