Bereit für die ersten Schockbilder?

Heute komme ich nicht mehr drum herum Euch die ersten Schockbilder meines GT zu präsentieren. Geplant war das zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht aber da die einzelnen Baugruppen so miteinander verschachtelt sind, habe ich kurzerhand meinen Arbeitsablauf geändert.

Los ging es voll nach Plan. Die Zahnriemenverkleidung konnte jetzt endlich wieder zurück.

Zahnriemenverkleidung-passat-32b

Das Owatrol an der Stirnseite war mittlerweile getrocknet.

Jetzt konnte auch die aufgearbeitete Kurbelwellenriemenscheibe rauf.

kurbelwellenriemenscheibe-passat-32b

Neue Schrauben gab es auch. Jedoch werde ich die wohl noch einmal tauschen müssen. Sind leider nur 8.8er und die originalen Schrauben haben 10.9er Festigkeit. Da ist mir leider zu spät aufgefallen.

Um die Riemenscheibe für die Wasserpumpe habe ich mir lange gar keine Gedanken gemacht. Ich hatte noch eine neue Scheibe in einer Kiste im Lager gefunden. Die wollte ich dann gestern ebenfalls aufschrauben. Leider musste ich feststellen, dass die Scheibe zwar neu, aber leider auch zu flach war.

Riemenscheibe-vergleich

In einer andere Kiste konnte ich dann noch ein passenden Scheibe auftreiben. Nicht neu, aber in sehr gutem Zustand.

Die sitzt jetzt auf der Wapu und der Keilriemen sitzt schön in der Flucht. Die neue Lima habe also auch mit der richtigen Scheibe bestückt. Sehr schön.

flucht-keilriemen

Dann jetzt ja auch der Kühler zurück an seinen Platz. Oder eben doch noch nicht… Zunächst waren da noch die beiden komischen Abdeckbleche oben an der Frontmaske. Die waren mit ganz tollen Schlitzsenkkopfschrauben aus Messing angeschraubt.

messingschraube

War ja irgendwie klar, dass die sich nicht einen Millimeter rührten. Da durfte ich mit der Flex ran.

Freie Sicht auf den Träger der Frontmaske, auf dem der Kühler steht.

passat-gt-kuehlertraverse

Und damit auch auf das nächste große Drecknest. Den Kühler stelle ich hier natürlich so nicht drauf.

Ich bin dann mal oben an der Frontmaske angefangen und habe den Dreck entfernt. Hier habe ich es nicht an allen Stellen geschafft wieder ein leuchtendes Marsrot zum Vorschein zu bringen. Viele Stellen blieben dunkel oder besser gesagt braun. Rostbraun.

Es folgt jetzt also erstmals ein Bild, an dem der Rost schon sehr materialauflösend zugeschlagen hat. Es geht los mit den Schockbildern.

Rost-frontmaske

Sieht irgendwie uncool aus. Hier muss etwas passieren. Aber was? Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich muss nur noch die sinnvollste für mich finden.

Da widme ich mich doch lieber erst Mal dem Dreck, dem Staub, dem U-Schutz auf der Kühlertraverse.

dreck-traverse

Meine bereits bewährten Mittelchen kamen wieder zum Einsatz und wenig später sah es hier schon ganz anders aus.

traverse-sauber

Jetzt kann der Kühler hier wieder einziehen. Oder doch nicht?

Nee, macht irgendwie noch keinen Sinn, wenn es hinter den Scheinwerfern noch aussieht wie in einem verlassenem Vogelnest.

passat-32-b-dreck-scheinwerfer

Also nix war es mit Zusammenbau. Weiter zerlegen stand auf dem Programm. Scheinwerfer raus.

kabelsalat-passat

Und fast jede Region, die mit Kabeln belegt ist, hält auch immer wieder Kabel parat, die da eigentlich gar nicht hingehören. Hier die nachträgliche Verkabelung der Nebelscheinwerfer und die Strippen zum Außentemperatursensor unten in der schwarzen Verkleidung. Raus mit dem Mist. Nebelscheinwerfer brauche ich nicht. Falls noch jemand Attrappen über hat, ich würde sie nehmen. Auch im Tausch gegen die jetzt Scheinwerfer.

Wieder folgte der Einsatz der Putzmittel.

Bitumenentferner

Zunächst die groben Verschmutzungen einweichen und wegpinseln um dann im letzen Gang die Tornador Gun rotieren zu lassen.

tornador-gun

Der Dreck ist weg. Aber auch hier kam eine ganz unschöne Stelle zum Vorschein.

Somit hier gleich das nächste Schockbild.

traeger-paaast-gt

Das ist die doppellagige Verstärkung für die Stoßfängerbefstigung hinterm Scheinwerfer. Wobei doppellagig es nicht mehr an allen Stellen trifft. An den hellen Punkt in der Bildmitte ist die Verstärkung komplett durch und ringsherum sind ganz viele Krater bei denen es auch nicht mehr lange dauert bis man durch ist.

Was mache ich denn damit? Wenn möglich natürlich minimalinvasiv.

7 Kommentare

  1. Kai

    Bei Schockbildern hab ich jetzt mit faustgroßen Löchern gerechnet 😀

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  2. Titus

    Das Blech ist ja wirklich in erschreckend schlechtem Zustand… 😉

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  3. OST (Beitrag Autor)

    Macht Euch man lustig.

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  4. GLI

    Ich hätte jetzt auch schlimmeres erwartet… Aber schön ist es nicht. Minimalinvasiv ist beim restlichen Zustand des Motorraums die einzige Lösung.

    Wenn die NSW schonmal da sind, würde ich einfach das Kabel originalgetreu nachbauen. Natürlich braucht man die nicht, aber wieder auf Attrappen zurück gehen…?

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  5. Tobias

    Minimalinvasiv? Hm, was gäbe es da?
    – Nadelentroster (bin allerdings nicht ganz sicher, ob sich das für dünnes Blech eignet)
    – Fingerschleifer (eher flächig und daher kaum porentief rostfrei)
    – Handsandstrahler mit Punkt-/Kantenaufsatz (macht aber immer noch Dreck)
    – chemische Entroster (Zitronensäure, Evapo-Rust [flüssig], ROSTdelete [Gel/Brei], …)

    An und für sich bin ich ein Fan vom chemischen Entrosten, weil es weniger Kollateralschäden verursacht. Allerdings braucht das auch Zeit, um zu wirken.
    Einen Handsandstrahler habe ich bisher nur einmal – mit überschaubarem Erfolg – eingesetzt. Im Zweifelsfall würde ich dem aber noch eine Chance geben, weil es zumindest theoretisch das gründlichste Ergebnis verspricht.

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  6. Dieter

    Hallo Olaf,

    ich habe das jetzt erst gesehen, falls noch Interesse besteht und die passen, ich habe noch Nebleratrappen vom 87er liegen.

    Grüße,
    Dieter

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    1. OST (Beitrag Autor)

      Die passen leider nicht. Trotzdem vielen Dank für das Angebot

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