Wenigstens der Motor läuft schon mal wieder

Am 30.Januar habe ich den GT auf die Bühne gefahren und das war dann auch der Tag an dem der Motor das letzte Mal lief. Hätte ich selber nie gedacht, dass schon wieder so viel Zeit vergangen ist.

Ich musste mir erst mal wieder eine Batterie organisieren. Die stammt jetzt aus dem GLS und da der auch schon wieder ewig in der Werkstatt stand, brauchte die noch etwas Strom aus der Steckdose.

Die Ladezeit habe ich dafür genutzt den Tank mit etwas frischem Sprit aufzufüllen.

Dem mitgebrachten Sprit habe ich zunächst wieder einen Schluck Zweitaktöl beigemischt. Gerade jetzt, wo der Motor nur so selten mal läuft, kann das für den Mengenteiler nur von Vorteil sein.

Jetzt konnte es losgehen. Ging es aber nicht…

Der Anlasser drehte zwar, aber der Motor sprang nicht an. Schnell habe ich dann aber bemerkt, dass nicht einmal die Spritpumpe einen Mucks von sich gibt.

Mir fiel dann aber sofort die noch fehlende Masseverbindung zu den Massesternen am ZE-Halterahmen ein. Die Masseverbindung über die beiden Schrauben war tatsächlich etwas zu ungenügend.

Zwei neu gelegte Leitungen von der Pedalbockfestigung schließen ab sofort die Stromkreise.

Ohne Instrumente war es etwas schwierig den Betriebszustand des Motors zur kontrollieren. Ob der Motor Öldruck hat, hört man ja recht schnell. Auch ohne Hydrostößel. Die Temperatur habe ich dann direkt am Ausgleichsbehälter überwacht.

Wenn da ein satter Strahl aus dem Überlauf vom Kühler kommt, ist die Betriebstemperatur erreicht.

So und was bringt mir das jetzt, dass der Motor wieder läuft? Im Prinzip nicht viel, außer das ich jetzt die Gewissheit habe, nicht doch aus Versehen zu viele Kabel herausgerissen zu haben. Und ich kann bei Bedarf die Hebebühne auch mal wieder anderweitig einplanen. Das ist doch auch schon mal was.

Dass ich dieses Jahr mit dem GT noch auf die Straße komme, habe ich schon lange abgeschrieben. Spätestens nach der neu aufgemachten Baustelle unterm Teppich.

Offenbar ist es in der Tat so, dass da nur noch die Sandmatten und ein dünne Dämmmatte unterm Teppich liegen. Das muss VW irgendwann nach 1982 ganz offensichtlich geändert haben. Die mit der Schwerschicht ausgestatteten Dämmmatten gibt es nur noch unter den Pedalen und auf dem Mitteltunnel.

Das hat dann aber wenigstens den Vorteil, dass man das Stück aus dem Fußraum separat herausnehmen kann. Unterm Gaspedal dann aber wieder so eine Ungereimtheit.

Hier lag noch so ein Stück Dämmmatte mit Schwerschicht. Die Schwerschicht erkennt man hier nur nicht richtig, da sie mit der darauf liegenden Dämmmatte bereits eine Einheit gebildet hat. Wo soll dieses Stück herkommen, wenn es nicht ab Werk dort schon lag?

Nun ja, ich habe ja noch ein paar Tage Zeit mir Gedanken zu machen, wie ich die Dämmung in Zukunft gestalte.

Jetzt erst mal raus mit den ganzen Dreck. Dabei ist mir einmal wirklich der Pulsschlag etwas in die Höhe gerast. „Mist, jetzt ist da doch ein Loch!“, schoss es mir in dem Kopf, als mein Schaber plötzlich ins Leere glitt.

Zum Glück war das nur eines der mit Gaffatape abgeklebten ovalen Löcher.

Das hätte schlimmer kommen können. Auch die Naht zwischen Schweller und Bodenblech habe ich sorgfältig freigelegt.

Aber auch hier sah das alles wilder aus, als es wohl in Wirklichkeit ist.

Ein Großteil der Bitumenmatte habe ich jetzt raus. Es sieht zwar wild aus, hat aber bis jetzt kein Rostloch verdeckt.

Anscheinend bleibt es wirklich nur bei einer Schönheitsreparatur.

Mit etwas Abstand sieht das gleich viel freundlicher aus.

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