Rallye / GLP / Ori

Nach der Rallye ist vor der Rallye

Jetzt ist es endgültig amtlich. Peter und ich werden am nächsten Samstag auch wieder in meinen Rallye-Passat an den Start gehen.

Heide-Histo 2012 Logo

Diesmal geht´s zur Heide-Histo in die Lüneburger Heide. Start ist in Lübberstedt bei Steenbuck Automobile. Das Ziel wird dann am frühen Abend in Amelinghausen sein.

Bis Montag stand es noch in den Sternen ob wir wirklich dabei sind. Da wurden auf den Seiten der Heide-Histo die Teilnehmer bekanntgegeben.

Zuvor war dort nur zu lesen, daß die ürsprüngliche Teilnehmerzahl von neunzig auf hundert hochgesetzt wurde, aber trotzdem noch dreißig Teams abgesagt werden mußte. Da ich mit dem Einreichen der Nennung aber immer ziemlich bis zum Schluß warte, war die Teilnahme diesmal lange ungewiß.

Gestern lag dann aber auch die persönliche Nennungsbestätigung im Briefkasten.

Heide Histo 2012 Nennungsbestätigung

Ich warte mit dem Abschicken der Nennung nur so lange, weil wir gerne ein möglichst hohe Startnummer haben möchten. Gibt morgens etwas mehr Spielraum und man braucht abends nicht so lange bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse warten.

Hier hätte ich mir das aber sparen können, da die Startnummern nach Klassen und Baujahren vergeben wurden. Nun haben wir die 59 und liegen damit leider ziemlich in der Mitte des Feldes.

Aber im Endeffekt auch egal. Hauptsache es hat überhaupt geklappt.

7. ADAC Drostei Classic – Sehr positiver Rückblick

Mit einem Tag Verspätung, gibt´s heute natürlich auch noch einen Rückblick von der Rallye am Samstag. Und der ist durchaus positiv.

Drostei Classic 2012 VW Passat

Das lief, bis auf drei kleine Fehler, richtig rund. Am Ende freuten wir uns über den 7.Platz in der Klasse und den 14.Platz in der Gesamtwertung.

Drostei Classic 2012 Starterfeld

Das Starterfeld bestand diesmal aus 65 Teams. Wie immer wieder alles bunt durchgemischt.

Drostei Classic 2012 Starterfeld gemischt

Unterschiedlicher könnten die Fahrzeuge gar nicht sein: Caddilac de Ville, Ferrari 308 GTB und VW K70. Netter Kontrast.

Netter Zwischenstopp auf der Tour war die Besichtigung der Hallen von Beckbye Racing.

Beckbye Racing

Hier gab´s mal einen Einblick in richtige Rennsporttechnik.

Beckbye Racing GT40

Die beiden GT40 sind übrigens Nachbauten. Aber sehr gut gemacht und bei nur 124 gebauten Exemplaren wären zwei echte an einem Platz wohl auch schon eine kleine Sensation.

Nach der kleinen Ruhepause gings wieder auf die Strecke und es folgte auch gleich die erste Sollzeitprüfung.

Drostei Classic 2012 Sollzeitprüfung

Davon gab´s am Samstag zwei Stück. Auf beiden SZP wurden an je 3 Punkten die Zeiten per Lichtschranke gemessen. Und diesmal klappte das richtig gut. In Addition aller sechs Zeiten haben wir nur eine Abweichung von insgesamt 2,1 Sekunden. Macht einen mittlere Abweichung von nur 0,35 Sekunden. Das ist absolute Spitzenklasse und eigentlich kaum noch zu verbessern. Von den 65 Teams waren nur vier noch einen kleinen Tick besser.

Gegen 13.00 Uhr haben wir dann die Mittagspause bei der DEKRA in Norderstdt erreicht.

Hier gab´s dann auch schon den ersten Blechschaen zu verzeichnen. Zum Glück nicht bei uns.

Drostei Classic 2012 VW Käfer

Ein VW Käfer hatte leichte Feindberührung. Das Team konnte die Rallye aber bis zum Ende fortsetzten.

Hier hatte ich dann auch noch mal Zeit ein paar Fotos quer durchs Fahrerlager zu schießen.

Drostei Classic 2012 Mittagspause

Drostei Classic 2012 Mittagspause

Drostei Classic 2012 Mittagspause

Frisch gestärkt gings dann auf die zweite Etappe. Noch gut drei Stunden lagen vor uns.

Von Norderstedt gings kurz in den Norden von Hamburg, um dann über einen kleinen Schlenker durch den Kreis Stormann wieder Richtung Ziel zu navigieren.

Gespickt wieder mit einigen kleinen Gemeinheiten. Hier machen sich die Veranstalter immer wieder Kartenfehler zu nutze. Kleines Beispiel:

So sieht ein Ausschnitt der Karte auch unserem Fahrauftrag aus.

Drostei Classic 2012 Kartenausschnitt

Und so sieht das ganze im Luftbild aus.

Drostei Classic 2012 Luftbild

Die blaue Linie ist der aufgezeicnete Track aus meinem Navi und die grüne Linie wäre der richtige Fahrweg gewesen.
Der Bogen der Hauptstraße ist in der Karte nicht eingezeichnet. Wenn man auf der aber von Süden kommen unterwegs ist, muß man schon verdammt spitzfindig sein, das sofort zu erkennen.
So fehlte uns am Ende die Kontrolle mit der Nummer 57 auf unserer Bordkarte.

Gegen 17.00 Uhr erreichten wir dann das Ziel.

Drostei Classic 2012 am Ziel

Peter erholt sich erstmal von den Strapazen und genießt die Sonne.

Manchmal waren die Wege der Rallye schon etwas abenteurlich. Davon zeugen auch die Kampfspuren an unserem Rallye-Passat.

Drostei Classic 2012 Kampfspuren am Passat

Aber gerade das macht die Sache immer schön abwechslungsreich. Einige der Teilnehmer fanden nicht so lustig wie wir….

Dann ging das übliche Warten los. Ziemlich schnell wurde klar, daß wir diesmal wohl bis zur Preisverleihung da bleiben sollten. Die Ergebnisse der Vormittagsbordkarte hingen schon aus und das sah richtig gut aus.

Das Ergebnis habe ich ja schon am Anfang erwähnt. Dafür gab´s am Schluß dann auch noch einen schönen Pokal. In der Regel bekommen immer die besten dreißig Prozent pro Gruppe so ein Mitbringsel.

Drostei Classic 2012 Pokal

Jetzt hat sich die Montage des Gurkenhobels also schon bezahlt gemacht. 😉

Wer Lust hat kann sich die Ergebnisse auch schon online angucken. Sie wurden gestern schon veröffentlicht: Gesamtwertung der Drostei Classic 2012

Startklar für die Drostei-Classic in Pinneberg

Heute geht´s zur nächsten Rallye. Der Rallye-Passat ist fertig für die 7. ADAC Drostei Classic des AC Pinneberg.

Als letzte Maßnahme bin ich noch mal einem Wunsch von Peter nachgekommen. Ihm fehlte es immer an einer Ablage für die Bord- und Streckenkarten. Für mich ist es auch von Vorteil wenn ich mal ein flüchtigen Blick auf die vorgegebene Streckenkarte werfen kann.

Zum Einsatz kam etwas was ich eigentlich für etwas ganz anderes verwenden wollte. Von Peter (nicht Peter) bekam ich schon vor einiger Zeit ein paar Preßholzplatten. So rechte traute ich mich immer noch nicht daran sie für den eigentlichen Verwendungszweck zu bearbeiten.
So kam mir das jetzt sehr gelegen um mich mal ein wenig mit dem Material vertraut zu machen.

Kartenablage Passat 32

Ich schnitt aus einer Platte zunächste ein Stück in der entsprechenden Breite heraus und paßte die vordere Rundung an.

Die Seite mit der Rundung erhielt dann drei Einschnitte.

Kartenablage Passat 1976

Am Ende Schnitte habe ich sie dann beidseitig ordentlich mit Wasser eingeweicht.

Kartenablage Wasser Passat 1976

Um dann die kleinen Bereiche entlang der durchfeuchteten Linie abzuwinkeln.

Kartenablage Ecken abgewinkelt Passat 1976

Das ganze hab ich dann mal ein paar Stunden austrocknen lassen bevor es zurück ins Auto ging.

Die beiden abgewinkelten Stücke hänge ich jetzt einfach in die Lüftungschlitze vom Armaturenbrett.

Kartenablage eingehängt Passat 1976

Keine Schrauben, keine Löcher und bei Nichtgebrauch einfach zur Seite zur legen.

Ich hatte für de Ablage noch zwei Klemmen bestellt, die wohl aber leider noch in der Post hängen. So müßen jetzt erstmal zwei Stromklemmen die Karten halten.

Kartenablage bestückt Passat 1976

Wirklich purer Zufall ist es allerdings, daß mein neues kleines Funkuhrmodul genau in die rechte Aussparung paßt. Daran hatte ich beim Einschneiden nicht im entferntesten gedacht. Erst als ich die Uhr so in der Hand hielt und die Aussparung sah kam mir diese Idee. Und es paßt perfekt.

Mal sehen wie sich die Ablage im Einsatz so macht. Wenn´s hinhaut muß sich Peter noch mal bei Peter für die Materialleiferung bedanken.

Platz fürs VDO minicockpit gefunden

Heute lag die Nennungsbstätigung für die Drostei-Classic in Pinneberg in meinem Briefkasten. Zeit mal das VDO minicockpit endlich im Rallye-Passat unterzubringen. Die Rallye ist schon am Samstag.

Bis ich einen vernüftigen Platz gefunden hatte verging eine ganze Weile. Auch weil ich erst später bemerkt habe, daß sich auf der Rückseite drei Gewindebuchsen befinden.

VDO minicockpit Rückseite

Der Halter saß ursprünglich in der Mitte und die beiden äußeren Gewindebuchsen waren mit kleinen Blindkappen verschloßen. Ich hatte ehrlich gesagt hier nicht mit Gewinden gerechnet.

Das gab mir endlich den nötigen Spielraum bei der Montage. Ich konnte somit die ebene Fläche der Verkleidung neben dem Handschuhfach nutzen.

VDO minicockpit Halter

Zur zusätzlichen Stabilität habe ich noch ein Stück doppelseitiges Klebeband vorm Anschrauben dazwischen gelegt. Schadet bei der außermittigen Anbringung bestimmt nicht. Allerdings ist es von Vorteil, daß sich die Bedientasten somit auf der Seite des Halters befinden. Die Hebelkräfte auf die Halterung bleiben so ziemlich gering.

Wenn sich jetzt einige Fragen warum ich das Ding so außermittig und dann auch noch rechts platziere, dann gibt´s natürlich auch gleich eine Erklärung dazu.

VDO minicockpit im VW Passat 1976

Der Aschenbecher muß natürlich noch aufgehen und links sitzt der Zigarettenanzünder. Den brauche ich unterwegs für die verschiedensten Ladegeräte.

Die erste Stromversorgung war dann auch schnell hergestellt. Masse, Dauerplus und Beleuchtung habe ich an den Zusatzinstrumenten abgegriffen.

VDO minicockpit Passat Typ32

Bleiben noch drei Kabel über. Außentemperatur-, Drehzahl- und Tachosignal. Die Außentemperatur brauche ich auf gar keinen Fall. Das Drehzahlsignal wollte ich eigentlich auch links liegen lassen. Alleridings läßt sich das minicockpit so programmieren, daß beim Überschreiten eines frei wählbaren Drehzahlpunktes, ein Warnsignal ertönt. Vielleicht doch ganz sinnvoll. 😉

Neue Gadgets: VDO minicockpit und 3-fach Timer

Neu sind sie natürlich nur bei mir. Gerade das Gadget Nr.1 hat schon über 20 Jahre auf dem Puckel. Das fast schon legendäre VDO minicockpit von 1989.

vdo minicockpit

Das Teil wird hoffentlich eine optimale Ergänzung bei den Oldtimerrallyes zu dem bereits vorhandenen Fahrradtacho werden. Zum Glück ist die original Einbau- und Bedienungsanleitung dabei gewesen. Der Kauf auf ebay ist noch ein Griff in die Wundertüte. Ich gehe zwar einfach davon aus, daß es funktionsfähig ist, aber wissen kann man´s ja nie. Der Verkäufer konnte darüber keine genauen Angaben machen. Ebensowenig wie zur Impulsart für das Tachosignal. Auch die Suche in Netz brachte eigentlich mich nicht richtig weiter. Das meiste was man fand, waren Leute die einen Anschlußplan oder die Bedinungsanleitung gesucht haben. Die liegt mir ja zum Glück vor.
Wenn ich den Schaltplan richtig deute, wird für das Geschwindigkeitssignal lediglich ein Masseimpuls verwendet. Das wäre leicht mit einem zweiten Reed-Schalter am Getriebe zu leisten. Nun ist nur noch die Frage ob das minicockpit mit der Impulsanzahl zurecht kommt. Der entsprechende VDO-Geber wird eigentlich in die Tachowelle gesetzt. Der ist allerdings nicht dabei und ich möchte auch ungern meine Tachowelle durchschneiden. Wenn ich mich recht erinnere geben die Geber aber vier oder sogar acht Impulse pro Umdrehung der Welle ab. Ich habe einen Impuls pro Radumdrehung.
Jetzt muß ich erstmal sehen viele Radumdrehungen einer Tachowellenumdrehung entsprechen. Dann kann ich nur hoffen, daß das Eingabefenster für den Wert so groß gewählt ist, daß ich meinem Wert dort einprogrammieren kann.

Ich brauche von dem minicockpit lediglich die Wegstrecken- und Stoppuhrfunktion. Es kann zusätzlich auch noch die Außentemperatur und die Motordrehzahl anzeigen. Diese beiden Funktion werde ich aber garnicht anschließen. Ist für meine Zwecke nicht nötig.

Das Gadget Nr.2 ist natürlich auch für die Rallyes vorgesehen.

3fach timer oldtimerrallye

Ein handlicher 3-fach Timer. Hier können drei verschiedene Zeiten voreingestellt werden, die sich dann mit einem Knopfdruck starten lassen. Könnte hilfreich sein, wenn man denn erstmal die Programmierung verstanden hat. 😉 9 Tasten an so einem Ding in der richtigen Reihenfolge zu drücken ist schon eine Kunst für sich.
Das Ding gab´s günstig bei ebay. Sogar sehr günstig, da der Anbieter wohl vergessen hatte Versandkosten mit anzugeben. Im Angebot stand „Kostenloser Versand“, da hab ich einfach mal schnell zugegriffen. Mittlerweile hat der Anbieter den Fehler wohl bemerkt.

5. ADAC-Klingberg-Classic – Rückblick

Gestern stand mal wieder eine Oldtimer-Rallye auf dem Programmzettel. Der MuSC Sülfeld war Ausrichter der 5. ADAC-Klingberg-Classic.

Rallyeschild Startnummer

Sülfeld? Da war doch mal was. Richtig, da fand 2010 das Passat-Treffen statt. Im Rahmen unseres Passat-Treffens hat der MuSC damals das Oldtimertreffen veranstaltet.
Von daher und von dem damaligen Pressevorabtermin waren mir da noch so einige Gesichter geläufig. Ist immer ganz nett, wenn man schon mal irgendwo einen Aufhänger hat.

Der Tag begann mit einem leichten Zeitproblem. Morgens habe ich erst mal über eine halbe Stunde meinen Autoschlüßel gesucht. Irgendwann habe ich ihn dann auf der Werkbank in der Garage gefunden. Es sollte aber nicht das letzte Zeitproblem an diesem Tag bleiben.

Wir kamen gerade noch rechtzzeitig um die technische Abnahme durchführen zu lassen. Ohne die gibt´s keine weiteren Unterlagen.

Technische Abnahme

Da es ein recht kleines Starterfeld mit nur 43 Fahrzeugen war, war der technische Komissar natürlich nicht ewig unterwegs. Wir erwischten ihn gerade noch bei seiner Platzrunde.

Während die ersten Starter dann schon zum Start rollten, holten wir uns erstmal unser Frühstück ab.

Start

Eine halbe Stunde später gings für Peter und mich dann auch auf die Strecke.

Start Passat 32

Bis zum Mittag ging dann auch alles relativ glatt. Wie sich später heraustellte hatten wir auf der ersten Bordkarte nicht einen Fehler. Eine Sollzeitprüfung ist nicht ganz optimal gelaufen, aber wir waren zu disem Zeitpunkt noch ganz gut im Rennen.

Mittag Klingberg-Classic

Die Mittagspause fand übrigens auf dem Gelände eines Opel-Händlers in Trappenkamp statt. Daher auch der Opel-Blitz auf der Startnummer und damit auf meinem Passat.

Nach dem Mittag folgten dann noch weitere Sollzeitprüfungen.

Sollzeitprüfung

Dabei war das noch eine von den einfachen. Hier wurde nur am Start und am Ziel die Zeit genommen.

Richtig dick kam es, aber bereits eine Sollzeitprüfung vorher. Sollzeitvorgabe waren hier 9 Minuten und 52 Sekunden. Unterteilt in sechs einzelne Abschnitte, mit jeweiliger Zeitvorgabe.
Das ist eigentlich alles halb so wird, wenn…

Wenn man am Start daran denkt seine Stoppuhren zu starten. Daran hat bei dieser SZP an keiner von uns beiden gedacht.

Was folgt war eine fast zehnminütige Irrfahrt ohne jegliche zeitliche Orientierung. Peter hat dann noch schnell versucht bis zur ersten Zeitnahme, die Zeiten für die nachfolgen Punkte hochzurechnen. Am Ende war alles vergebens. Wie sich am Ende herausstellte war betrug Differenz zur Sollzeit fast 30 Sekunden auf dem ersten Teilstück. Ein zweites Teilstück schlug dann nochmal mit fast 8 Sekunden zu buche. Was das bedeutet war uns eigentlich schon während der Fahrt klar. Hoffnungslos abgeschlagen.

Das Ziel haben wir aber natürlich trotzdem erreicht.

Ziel

Unsere Navigation hat jedoch super funktioniert. Immerhin waren wir in unserer Klasse eins von nur 5 Teams, die beide Bordkarten fehlerfrei abgeliefert haben.

Aber die Sollzeitprüfungen haben uns das alles versaut. Am Ende war es dann Platz 16 von 18 in der Klasse und in der Gesamtwertung auch nur der 29. Platz.

Aus Fehlern lernt man. Und wir machen auf jeden Fall, wie geplant weiter. Im Juli startet die nächste Rallye in Pinneberg. Wir sind natürlich am Start!

„Tour de Nostalgie 2012“ in Trittau – Rückblick

Obwohl der gestrige Samstag ein sehr langer Tag war, habe ich mich doch noch mal aufgerafft, schnell ein paar Zeilen zu verfassen.
Um 5.00 Uhr klingelte mein Wecker und kurz nach 20:00 Uhr war ich dann etwas erschöft wieder wieder zu Hause. Aber das waren wieder 15 Stunden ganz nach meinem Geschmack.

Nachdem ich Peter abgeholt hatte gings nach Trittau. Unser erste Rallye-Teilnahme in diesem Jahr stand auf dem Programm.
Zuerst das übliche Prozedere: Anmeldung, Frühstücken, Auto mit Startnummer bekleben.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012

Dann warten auf die Ausgabe der Fahrtunterlagen. Die gibt es immer erst unmittelbar vor dem Start.

Nach einem ersten Rundgang über den Parkplatz mußte ich aber erst mal an meinem Passat tätig werden. Eine kleine Wasserlache machte sich unter meinem Motor breit. Ich sehe sowas ja immer echt gelassen. Bloß keine Panik schieben. Die Ursache wann dann auch nicht der Rede wert.

Passat 32 Wasserverlust

Einer der beiden Schläuche zum Ansaugkrümmer war leicht inkontinent. Keine große Sache. Mit meinem umfangreichen Bordwerkzeug, einem Phasenprüfer und einer Wasserpumpenzange, war das schnell erledigt.

Danach war noch genügend Zeit mal zu gucken wer sonst noch alles so mit von der Partie ist.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012 Start

Wie immer ein bunt gemischtes Feld. Immerhin waren knapp 120 Fahrzeuge am Start. Gestartet wurde im Minutenabstand. Wir gingen mit der Startnummer 90 also 1 1/2 Stunden nach dem ersten Wagen auf die Strecke.

Passat_32_Tour_de_nostalgie_2012_Start2

Um 10.15 Uhr erhielten wir dann unsere Unterlagen. Jetzt hatten wir noch 15 Minuten Zeit bis zum Start. Das langt um die grobe Fahrstrecke zu studieren, nicht aber um die einzelnen Abschnitte der Sollzeitprüfungen auszurechnen und die Stoppuhren demnach einzustellen.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012 Sollzeitprüfung

Dafür machten wir unterwegs mal eine kleine Pause. Ein paar Minuten sind dafür immer drin.

Die erste Sollzeitprüfung ist aber trotzdem leider völlig in die Hose gegangen. Am Ende standen 5,4 Sekunden Abweichung auf dem Protokoll. Das sind Welten.
Nicht nur, daß ich mich bei der ersten Zwischenzeit mit den Schildern, die das Ende der einzelenen Sektionen, auf den Sollzeitstrecken markieren, vertan habe. Nein, es kam noch viel verrückter. Wir waren wahrscheinlich die einzigen, die es geschafft haben, sich innerhalb der Strecke zu verfahren….
Eine nordische Wende und eine etwas schnellere Gangart konnte den Schaden aber nur noch begrenzen. Wir waren zu spät an der Meßstelle.

Wir ließen uns den Spaß dadurch aber nicht nehmen. Die zweite Sollzeitprüfung vor der Mittagspause sah dann schon besser aus: 0,7 Sekunden Abweichung.

Mittagspause war dann an einem wirklich idylische gelegenem Restaurant in der Nähe von Trittau.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012 Mittagspause

Und das Essen konnte sich hier wirklich sehen lassen. Da waren wir von Rallyes aus dem letzten Jahr wirklich anderes gewöhnt. Lecker Gulasch mit Spätzle und Rotkohl.

So gestärkt gings dann in die zweite Runde. Wieder haben wir fleißig Stempel auf unserer Bordkarte gesammelt. Wie sich zum Schluß herausstellte, sind haben wir jedoch, sowohl auf der ersten Vormittgas-Bordkarte, als auch auf der Nachmittags-Bordkarte jeweils einen Stempel zuviel eingesammelt. Angeblich haben wir an zwei Stellen einen Stempel mitgenommen, den wir nicht hätten haben dürfen. Ja, auch sowas gibt es. Das sind sogenannte Negativkontrollen. Die Posten liegen zwar in der Nähe der vorgeschriebenen Fahrtroute, aber eben nicht genau auf dieser Route. Das sind mitunter nur 10 Meter Abweichung. Über einen Kontrollpunkt gab es an Ende noch heftige Disskussionen. Da hat der Posten die Teilnehmer zu sich rangewunken und ist ihnen sogar ein Stück entgegengekommen. Um die hizigen Gemüter etwas zu beruhigen, wurde dieser Punkt später aus der Wertung genommen.

Auf dem zweiten Streckenabschnitt gab es dann noch eine Sollzeitprüfung. Hier staut sich das Feld in der Regel immer etwas auf, da auch hier wieder im Minutenabstand gestartet wird.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012 Warteschlange

Das gibt immer noch mal etwas Zeit um die Stoppuhren zu prüfen und den Ablauf noch mal durchzusprechen. Und wir wurden besser. Diesmal durchfuhren wir die Lichtschranke mit einer Abweichung von 0,2 Sekunden. Fast eine Punktlandung.

Jetzt galt es eigentlich nur noch heil das Ziel zu erreichen. Hier wurden wir dann auch unserer Bordkarte der Nachmittagsettappe beraubt.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012 Bordkarte

Natürlich nicht sie ohne vorher noch einmal abzulichten. Das ist bei der späteren Nachkontrolle enorm hilfreich. Hier werden nämlich die richtig ausgefüllten Bordkarten ausgehängt.
Man kann dann schön vergleichen, ob man Fehler gemacht hat.

Im Ziel habe ich mir dann einen schönen Parkplatz gesucht und wir warteten im Anschluß auf die Bekanntgabe der Ergebnisse.

Passat 32 Tour de Nostalgie 2012 Ziel

Die Hoffnung auf vordere Plätze haben wir uns nach der Panne bei der ersten Sollzeitprüfung schon früh abgeschmikt. Wie schon gesagt sind 5,4 Sekunden Welten. Das war Platz 86 in dieser Wertung.
Wie eng es zugeht verdeutlchen unseren anderen beiden Zeiten. Mit ebenfalls 0,7 Sekunden waren weitere 6 Teams im Ziel, allerdings waren 53 Teams noch besser und selbst die 0,2 Sekunden hatten noch 9 andere Teams und 11 Teams waren noch besser.

Insgesamt langte erreichten wir damit den 20. Platz in unserer Gruppe, die allerdings auch die weitaus größte war. In der Gesamtwertung sprang Platz 36 von 120 Teams heraus.

So schlecht waren wir also, trotz unsere Panne nun auch nicht.

In drei Wochen geht es wieder an den Start. Dann in Sülfeld. Da hatten wir 2010 unser Passat-Treffen abgehalten.

Nennungsbestätigung für Tour de Nostalgie am Samstag eingetroffen

Jetzt ist es amtlich. Am Samstag beginnt für Peter und mich die neue Saison der Oldtimer-Rallyes. Die Nennungsbestätigung für die 28. ADAC Tour de Nostalgie in Trittau lag gestern in meinem Briefkasten.

Tour de Nostalgie Trittau

Wir gehen mit der Startnummer 90 an den Start. Die hohen Startnummern sind mir sehr sympatisch. Man muß morgens nicht gleich als erster vor Ort sein und am Schluß wartet man nicht so lange auf die Ergebnisse. So haben wir morgens schon mal eine Stunde gespart und werden wohl erst pünktlich zur Fahrerbesprechung um 8:30 Uhr vor Ort sein. Die technische Abnahme machen wir dann im Anschluß.

Ich freu mich. 😉

Oldtimer-Rallye-Saison 2012 steht vor der Tür

Auch dieses Jahr werden Peter und ich wieder an diversen Oldtimer-Rallyes teilnehmen. Im letzten Jahr war es ja noch ein sehr kurzfristiges Unterfangen. Ziemlich spontan haben wir uns erst Anfang Juli zur Teilnahme entschloßen. Trotz dieser kurzfristigen Entscheidung und ohne große Vorkenntnisse, konnten wir gleich bei unserem zweiten Start den ersten Sieg einfahren. Das war bei der Cuxland-Oldtimer-Rallye und macht natürlich Lust auf mehr.

Die Termine für dieses Jahr stehen fest und wenn alles wie geplant läuft werden wir sieben Rallyes mitfahren. Dazu gehören sechs Rallyes die beim Classic Cup Nord gewertet werden und zusätzlich wieder die Cuxland-Rallye in Cuxhaven. Als Vorjahressieger wollen wir hier natürlich wieder Flagge zeigen. Aber es geht uns hier nicht in erster Linie um die Titelverteidigung. Die Rallye war einfach super organisiert und landschaftlich absolut erfahrenswert.

Die Nennung für die erste Rallye, die Tour de Nostalgie in Trittau, ist raus und auch bereits bestätigt. Am 12.Mai geht´s also los.

Hier mal eine Übersicht über unsere geplanten Teilnahmen:

– 12.Mai            28. ADAC Tour de Nostalgie in Trittau
– 02.Juni           5. ADAC-Klingberg-Classic in Sülfeld
– 21.Juli            7. ADAC Drostei Classic in Pinneberg
– 28.Juli            Heide-Histo in Amelinghausen
– 11.August       XVIII. Int. ADAC Oldtimer- und Classic Rallye der Reiterstadt Verden/Aller
– 18.August       Cuxland-Oldtimer-Rallye in Cuxhaven
– 16.September  21. Rund um Rotenburg

Der Classic-Cup-Nord ist eine Oldtimer-Serie, aus der die Ergebnisse der einzelen Fahrten zusammengefaßt werden. Zur Wertung herangezogen werden die sechs besten Ergebnisse von 12 Rallyes. Daher haben wir uns dieses Jahr für sechs Rallyes entschieden, die in diesem Cup gewertet werden. Sonst hat man überhaupt keine Chance auf den vorderen Plätzen zu landen.

Daß wir auch dieses Jahr wieder eine Menge Spaß dabei haben werden, steht für mich eigentlich fest. Mal sehen was wir für Ergebnisse rausfahren können.

Weitere Bilder und Videos von der Rallye „Rund um Rotenburg“

ps-sportphoto Passat 32 Rallye 1976 3

Wie versprochen kann ich Euch heute noch weitere Fotos und Videos vom Sonntag präsentieren. Fotos habe ich diesmal von Peter Stech und Werner Oppermann erhalten.

Ich beginne diesmal mit ein paar Fotos von Peter Stech, dem Mann hinter ps-sportphoto.de. Hier gibt es viele weitere Bilder von vielen Motorsportevents aus den letzten Jahren.

ps-sportphoto Passat 32 Rallye 1976 3

ps-sportphoto Passat 32 Rallye 1976 2

ps-sportphoto Passat 32 Rallye 1976

Die nächsten Fotos stammen mal wieder von Werner Oppermann. Er hat mir schon nach den Rallye´s in Apensen und Cuxhaven Fotos zur Verfügung gestellt. Alle Bilder der „Rund um Rotenburg“ und von vielen weiteren Events, sind wieder unter actionbilder-oppermann.de zu finden.

actionbilder oppermann passat 32 rallye

actionbilder oppermann passat rallye

actionbilder oppermann passat 1976 rallye

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung hier im OST-Blog.

Dann hatte ich auch noch weitere Videos angekündigt. Auch die sind mittlerweile fertig.

Zu Beginn natürlich der Start und gleich mit einer kleinen Ermahnung von Peter schon in der ersten Kurve. 😉

Weiter geht´s mit einer kleinen Passage über kleine Nebenstrecken.

Gefolgt von einem Mittschnitt einer typischen kleinen Falle auf den Oldtimer-Rallye´s.

Die Fahranweisungen sind wirklich genauestens zu befolgen, sonst fehlt später auf der Bordkarte eine von den Nummern, die man unterwegs notieren muß. Was im ersten Moment wie eine Ungenauigkeit auf der Karte aussieht, entpuppt sich dann doch als gewollter „Ausrutscher“.
Obwohl wir am Straßenende nach rechts weiterfahren sollten, war der Baum links zu umfahren. An den Baum befand sich Schilderkontrolle, die man nur so zu Gesicht bekam. Eine fehlende Nummer und es hätte 10 Strafpunkte gehagelt. Zur Erinnerung: Wir hatten am Ende 6,7 Punkte und sind damit nur 13. geworden.
Der Opel vor uns hat es wohl auch erst im letzten Moment bemerkt, er war schon auf dem direkten Weg nach rechts.

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