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Give me five – Alle Lagerschalen ausgebaut

Schraube Lagerbock

Heute war der Tag der Wahrheit. Es sollte sich zeigen ob ich mit dem Frässtift den nötigen Freiraum bekomme, um die Schrauben des vorderen und hinteren Hauptlagerbocks, mit einer Nuß zu lösen.
Es hat funktioniert ! Eigentlich habe ich nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie. Da die angeflanschten Deckel nur aus einer Alu-Legeirung bestehen, ging das sogar besser als erwartet.

Schraube Lagerbock

Somit konnte ich die Schrauben wunderbar lösen und damit auch die letzten Lagerschalen ausbauen. Bevor ich die beiden letzten Lagerböcke jedoch endgültig abgeschraubt habe, sind zunächst die Böcke von Lager 2 und 4 wieder an ihren ursprünglichen Platz gewandert. Das ganze, um ein zu starkes Absacken der Kurbelwelle zu verhindern. Es nutzt mit ja nicht, wenn die Lagerschalen alle neu sind, aber die Simmeringe hinterher hinüber sind.

Kurbelwelle

Wenn ich mir die Lager so anschaue, hat es sich auf jeden Fall gelohnt auch diese Lager noch auszutauschen. Auch wenn die Kurbelwellenlager in der Regel lange nicht so stark wie die Pleuelager belastet sind, sieht man besonders an dem hinteren Lager auch schon deutliche Laufspuren.

Hauptlager

Die Lagerböcke 2 und 4 fehlen auf diesem Foto natürlich, die sind ja als Stütze wieder im Motor.

Angefangen mit dem Mittellager, habe ich dann die ersten oberen Lagerschalen neu montiert. Diese ließen sich, gut eingölt, ohne größere Probleme, an ihren vorgesehenen Platz eindrehen.

Hauptlager 1neu

Aus 3/5 sind also 5/5 geworden. Weitere Probleme erwarte ich jetzt eigentlich nicht mehr.

Die Lösung für die Hauptlager 1 und 5

Frässtift

Ich habe mich jetzt für eine Lösung entschieden, um mit einer Nuß an die Schrauben der vorderen und hinteren Hauptlagerböcke zu gelangen. Ich hoffe es wird klappen, aber ich bin da sehr zuversichtlich.

Wo kein Platz ist, muß welcher geschaffen werden. Und das wird hiermit passieren:

Frässtift

Ich werde mir mit einem Fräsaufsatz die nötige Freiheit verschaffen. Wenn den Deckeln ca. 2mm Material fehlt, komme ich da gut mit einer vernüftigen Nuß rauf.

Ölpumpe und Lagerschalen ausgebaut

ölwanne ab

Weiter gehts mit der Suche nach dem zögerlichen Öldruckaufbau. Das hieß Ölwanne ab und zunächst die Ölpumpe ausbauen.

ölwanne ab

Beim Öffnen der Pumpe hatte ich eigentlich schlimmeres erwartet. An der Stirnseite des Deckels befinden, für mein Empfinden, normale Laufspuren, für einen 35 Jahre alten Motor mit 100.000 km Laufleistung. Die Spitzen der beiden Zahnräder zeigen dagegen schon deutlichere Riefen. Ich denke hier liegt der Grund für den fehlenden Öldruck nach dem Starten. Die Pumpe schafft es wohl nicht mehr genug Unterdruck aufzubauen um das Öl aus der Ölwanne hochzuziehen.

ölpumpe zerlegt

Danach waren die Pleuellager an der Reihe. Die Lagerschalen noch kurz mit einem Lackstift mit Zylinder und Einbaurichtung markiert und dann raus damit. Sind nur 8 Muttern, also kein großer Auwand.

Pleuellager

Auch hier zeigte sich aber weniger Verschleiß, als ich eigentlich erwartet hatte. Allerdings ist wohl auch hier die Laufgrenze erreicht. Besonders an der oberen Schale des 3.Zylinders. Hier geht der Verschleiß schon ein Stück über die normalen Laufspuren hinaus. Die obere Schale des 1. Zylinders fängt auch bereits an, erst Auswaschungen zu zeigen.

lagerschalen

Zum Glück gab es noch keine Späne und somit ist der Kurbelwelle, ist in diesem frühen Stadium eines Lagerschadens, natürlich auch noch nichts passiert.

Wenn ich den Motor schon so weit zerlege, kann ich natürlich an den Hauptlagern der Kurbelwelle nicht einfach so vorbeischauen. Diese habe ich mir ja auch bereits mit bestellt. Wenn schon, denn schon. Bereits im Vorwege, versuchte ich aus allen möglichen Quellen, irgendwelche Infos zu bekommen. Ist es möglich die Lager bei eingebauten Motor auszutauschen? Ich selber habe das, bisher auch nur an zerlegten Motoren gemacht. Die Antworten reichten von „Geht überhaupt nicht.“ , über „Eventuell bekommst Du beim mittleren Lager Probleme“, bis hin zu „Müßte eventuell gehen“. Also habe ich es einfach probiert.
Jetzt weiß ich es. Es lassen sich 3 der 5 Hauptlager bei eingebauten Motor tauschen. Für die beiden äußeren (Lager 1 und 5) suche ich noch nach einer zündenden Idee. Das Problem liegt ganz woanders, als man zunächst denkt. Keiner meine Informanten hatte darauf hingewiesen und auch ich habe daran wirklich nicht gedacht. Darauf muß man auch erstmal kommen.

Hier das Problem:

Hauptlager 1

Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden. Das Problem besteht eigentlich nur darin, die Schrauben der Lagerböcke zu lösen und später wieder mit den richtigen Drehmoment festzuziehen. Der Spalt zwischen den Schraubenköpfen und den seitlichen angeflanschten Deckeln, beträgt nur ca. 1mm. Zu wenig um da mit einer Nuß vernünftigt drauf zu kommen.

Also habe ich jetzt erstmal nur die Lager 2, 3 und 4 ausgebaut. Das ging mit einigen kleinen Kniffen eigentlich besser als erwartet. Lagerböcke ab, die oberen Lagerschalen vorsichtig mit einem dünnen, stabilen Stück Kunststoff und leichten Hammerschlägen herausgedreht. Nach kurzer Zeit ging das mit dieser Methode natürlich nicht mehr weiter. Der Kunststoff kann ja nicht dem Rundungsverlauf folgen. Aber die Schale war jetzt bereits so weit gedreht, daß sie sich durch Anpressen mit dem Daumen und gleichzeitigen Drehen der Kurbelwelle, ganz leicht herausdrehte. Etwas schwieriger gestaltete sich die Sache mit dem Mittellager. Diese ist von der Bauform anders gestaltet, da das Lager gleichzeitig als Axiallager dient. Dadurch sitzt es strammer in seinem Sitz im Motorblock. Hier mußte ich mich eines kleinen Tricks bedienen. Da bei dem Lagerschalensatz eine Lagerschale über ist, habe ich hier eine Lagerschale auf ca. 3/4 des Umfangs durchgesägt und mit diesem Stück dann die originale, obere Lagerschale herausgetrieben.

Mittellager Kurbelwelle

Hier schön zu sehen, wie die durchgesägte Lagerschale die Mittellagerschale herausschiebt.
Das Hilfswerkzeug sitzt jetzt dort wo vorher die Lagerschale gesessen hat und wird später beim Einsetzen der neuen Lagerschale wieder herauskommen.

Hier noch mal ein Blick auf die drei demontierten Lager.

Hauptlager 234

Das wars erst einmal für heute. Der Nachschub stockt. Mir fehlen noch die Pleuelager und die Ölwannendichtung. Außerdem habe ich ja vielleicht heute Nacht noch eine geniale Idee, wie ich die Schrauben des vorderen und hinteren Lagers zu fassen kriege…

Es ist angerichtet – Der GLS ist auf der Bühne

Passat GLS Bühne

Mit einem etwas mulmigen Gefühl habe ich mich heute hinters Steuer des GLS gesetzt. Er mußte von mir zu Hause, in meine Werkstatt. Sind zwar nur 10 km und letztendlich hat auch alles wunderbar funktioniert.
Warum nun aber meine Angst. Eine kurze Erklärung. Ich hatte den Motor während der Restaurierung nicht weiter auseinander genommen. Er hat lediglich alle Simmeringe und sonstige, von außen erreichbare, Dichtungen neu bekommen. Mit dem Innenleben ist nichts passiert. Eigentlich schon von Anfang hatte ich immer ein Problem, welches nun eine sofortige Reparatur unabdingbar macht. Nach langer Standzeit baute der Motor zunächst einfach keinen Öldruck auf. Erst nach mehrmaligen Gastößen auf 2500 – 3000 Umdrehungen, erlosch die Kontrollampe und der Zeiger des Instruments schlug aus. Bis der Öldruck dann aufgebaut war, vergingen auch schon mal über 30 Sekunden. Das das auf Dauer nicht gut gehen würde war mir schon klar, aber ich bin von Natur aus eher gelassen bei solchen Dingen. Solange es funktioniert, ist gut. Wenn der Öldruck erst einmal da war, war er auch völlig im Rahmen. Bei kaltem Motor schlug der Zeiger bis an die 8 bar aus. Und auch nach langen Autobahnpassagen bei hohen Temperaturen flackerte die Kontrolleuchte nicht ein einziges Mal. Und daß ich nicht gerade langsam fahre, ist wohl kein Geheimhis.
Aber neulich gab es doch schon erste Geräusche, die deutlich auf einen bevorstehenden Lagerschaden hinweisen. Dazu sackte der Zeiger des Instruments auch phasenweise mal eben von 6 auf 2 bar ab.
Woher dieser Fehler genau kommt, ist mir zwar noch nicht 100%ig klar, aber es kann eigentlich nur an der Ölpumpe liegen. Daher wurde am letzten Wochenende mal wieder das Internet nach den erforderlichen Ersatzteilen durchforstet und die ganzen Sachen bestellt. Gefunden habe ich alles, was ich brauche, aber leider ist noch nicht alles angekommen. Bestellt habe ich die Ölpumpe, einen Pleuellagersatz, eine Hauptlagersatz, das mittlere Hauptlager mit integrierten Axialspielanlaufscheiben und eine Ölwannendichtung. Das mittelere Hauptlager muß extra bestellt werden, da sich die Bauform im Laufe der Zeit geändert hat und in den aktuell verfügbaren Lagersätzen so nicht enthalten ist. Das war übrigens nicht ganz so einfach zu kriegen, aber das Internet ist ja unerschöpflich. Ich habe sogar ein original VW-Teil, zu einem Bruchteil des ursprünglichen Preises bekommen. Zusammengerechnet komme ich nicht mal auf 100,- Euro.

In der Werkstatt angekommen gings dann auch gleich auf die Bühne. Schnell noch meine selbstkonstruierte Motorbrücke montiert und ab nach oben.

Passat GLS Bühne

Oben angekommen, noch eben das Motoröl abgelassen und dann den Aggregateträger vorne gelöste. Der hängt jetzt vorne ca. 10cm herunter und das langt um die Ölwanne von Motor abzuschrauben.

Ölwanne Aggregateträger

So kann der Motor jetzt schön auf der Bühne ausbluten und morgen gehts ans Eingemachte.

Wenn der Wagen schon mal wieder auf der Bühne ist, guckt man natürlich auch noch mal nach sonstigen Auffälligkeiten. Mein geschulter Blick geht dabei natürlich auch immer in Richtung eines ganz bestimmten Bauteils…

Zylinderkopfdichtung GLS

Volltreffer. Juhu, ich darf wohl demnächst endlich mal wieder eine Zylinderkopfdichtung machen. Kein Problem, die Dinger habe ich haufenweise im Lager.
Das wurde aber auch mal Zeit, dieses Jahr hatte ich das Vergnügen noch gar nicht. 🙂

Nach Hause gings dann im marinogelben ´76er. Es war mal wieder ein echtes Vergnügen die Wagen zu bewegen. Das ist ja, durch die 07er-Nummer, jetzt auch im Winter kein Problem. Es ist einfach nur geil wie der Gelbe an der Ampel abgeht. Wenn die anderen in den zweiten Gang schalten, trete ich das Gaspedal erst voll durch. Man merkt sofort, daß hier nur gut 850 kg beim Leergewicht im Fahrzeugschein stehen.

Ich hab da mal was vorbereitet

Ölpumpe Hauptlager

Die Vorbereitungen gehen weiter und die ersten Teile sind heute auch bereits eingetroffen. Waren aber erst mal nur zwei Lieferungen, heute nur DPD und DHL. Auf zwei Lieferungen warte ich noch.

Ölpumpe Hauptlager

Jetzt kann man wohl schon langsam erahnen, was ich in den nächsten Tagen vorhabe. Dazu aber zu gegebener Zeit näheres, denn es kann da ein Problem geben.

Aus der gestern vorgestellten Zeichung und den beiden Hölzern ist mittlerweile ein einsatzfertiges Werkzeug geworden. Leider bekommt man beim Passat nicht mal eben die Ölwanne unter dem Motor raus. Der Aggegateträger liegt zu dicht an der Ölwanne an. Ich muß mir also eine gewissen Spielraum schaffen. Dazu werde ich den Aggerateträger von der Karosserie lösen und etwas absenken. Auf dem Träger ist jedoch der Motor gelagert, der muß also irgendwie oben gehalten werden. Ich habe mir heute also nach der Zeichnung eine Motorbrücke angefertigt. Die beiden Hölzer habe ich noch mit selbstklebenden Schaumstoff beklebt und dienen der Brücke als Unterlage. Der Schaumstoff gleich eventuelle Unebenheiten aus und dient natürlich auch als Lackschutz. Die Motorbrücke besteht aus 40mm Vierkantrohr. An den Enden habe ich stabile Füße angeschweißt und auf Höhe der Lichtmaschine mit einer 15mm Bohrung versehen. In dieser Bohrung steckt jetzt eine M14-Gewindestange mit unten angeschweisstem Auge.
Die handelsübliche Mutter habe ich mal eben zu einer Flügelmutter umgebaut. Mit Ihr kann ich jetzt wunderbar die Höhe verändern.

Motorbrücke

Durch das Auge an der Gewindestange und um den Lichtmaschinenspannbügel kommt jetzt einfach eine kleine Kette. Fertig. Die erste Funtionsprobe habe ich gerade abgeschlossen. Funktioniert perfekt.

Planung der nächsten Reparatur

Holz Zeichnung

Im letzten Beitrag habe ich es ja schon mal wage angedeutet. Demnächst steht noch eine etwas intensivere Arbeit am GLS an. Die Planungen dafür laufen bereits auf vollen Touren. Die Teile sind alle bestellt und hoffentlich bis zum Wochenende bei mir. Mal sehen wieviel unterschiedliche Paketdienste diesmal auftauchen. 🙂

Hier schon mal die ersten vorbereitenden Maßnahmen: Eine hochtechnische Zeichnung und ganz wichtig, zwei unterschiedlich lange Stücke feinstes Lärchenholz.

Holz Zeichnung

Ventildeckel montiert und Kraftstoffleitungen angeschloßen

ventildeckel montiert

Nach dem ich mit der Lackierung des Ventildeckels überaus zufrieden war, konnte ich diesen heute wieder aufbauen. Ging auch alles recht flott von der Hand. Die neue Dichtung aufgelegt, Ölabschirmung wieder drauf und rauf mit dem Deckel. Dann noch eben die restlichen Kraftstoffleitungen auf Länge geschnitten und mit den Ohrschellen befestigt. Fertig.

ventildeckel montiert

Da es manchmal die kleinen Dinge sind die das Auge auf sich ziehen, hatte ich mir bei Audi Tradition noch neue Befestigungsleisten für den Deckel und den Abstandshalter für die Kraftstoffleitungen bestellt.

Kraftstoffleitungshalter

Damit ist das Fresh Up obenrum erst einmal abgeschlossen. Ich muß aber noch mal ans Innenleben des Motors. Dazu muß ich mit dem Wagen aber erst mal wieder in meine Werkstatt. Ohne Hebebühne ist da leider nichts zu machen. Die Arbeit reißt also nicht ab.

Ventildeckel ist fertig

Ventildeckel lackiert

Mit gemischten Gefühlen ging ich heute in die Garage, um zu sehen wie denn der Ventildeckel geworden ist. Direkt nach dem Lackieren sah er ganz vernüftig aus, aber durch den frischen Lack war er noch viel zu glänzend. Hoffentlich hält der Lack, was er verspricht. Ein schönes Seidenmatt sollte es werden. Hier nun das Ergebnis:

Ventildeckel lackiert

Ich bin absolut zufrieden. Sehr schöne Oberfläche, nicht zu matt und nicht zu glänzend, fast wie original. Lackiert habe ich das ganze übrigens mit einer Spühdose. Allerdings habe ich einen Lack genommen, der etwas teuer ist. Er nennt sich Dupli Color Platinum. Mal sehen wie er sich so auf Dauer macht. Ich bin ja selber immer etwas skeptisch bei Lacken aus der Sprühdose.

´77er Passat Variant im ADAC-Look in der Auto Bild Klassik

In der heute erschienenen Februarausgabe der Auto Bild Klassik wird über ein echten Hingucker berichtet. Ein ´77er Passat Variant in ADAC-Optik. Ein ehemaliger Pannenhelfer, heute Rentner, hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt.

ADAC-Passat Variant

Wirklich netter Bericht über eine außergewöhnliche Restauration. Die Story, die dahinter steckt ist, ist wirklich lesenswert. Allerdings ist es sicher nicht der erste restaurierte 33er, so wie im Artikel behauptet.
Vielleicht sieht man den Wagen ja mal live, er soll auf Oldtimer-Rallyes zum Einsatz kommen.

4 Paketdienste an einem Tag

Achslager Traggelenk

Irgendwie ist die Welt ja bekloppt. Da ergattert man sich mal wieder ein paar Teile aus verschiedensten Quellen und an einem Tag tauchen nacheinander 4 verschiedene Paketdienste auf. Nennt man das nun freie Marktwirtschaft oder Irrsinn? Als erstes kam DHL mit dem Paket von Audi Tradition. Hier habe ich mir noch ein paar Kleinteile für mein Fresh Up im Motorraum zusammengesucht. Gefolgt von DPD mit einer Lieferung hinterer Aggregateträgerbuchsen. Keine 30 Minuten später rollte auch schon der Transporter von GLS auf den Hof. Er brachte einen Karton voll Traggelenke, in der frühen 15mm Ausführung und ein paar Hinterachsgummilager. Kurz nach dem Mittag stand dann noch Hermes auf der Matte. Die brachten nochmals einen Paket mit 12 Aggeragateträgerbuchsen, diesmal von FeBi.

Achslager Traggelenk

Die Sachen sind übrigens alle am Dienstag verschickt worden. Man kann jetzt also noch nicht einmal sagen, daß sich einer der Paketdienste, durch besonders schnelle Lieferung, von den anderen hervorhebt.
Alles Jacke wie Hose…

Das scheint einmal mehr auch für die Teile selber zu gelten.
Man sagt ja so oft: „Laß bloß die Finger von diesen billigen Zubehörteilen, die halten nicht mal die Hälfte der Zeit.“ Heute dann mal wieder der Beweis, daß das nicht stimmen muß. Sowohl auf der einen Sorte der Gummilager für den Aggregateträger, als auch auf den Lager für die Hinterachse sind die original VW-Teilenummern im Gummi eingegossen. Ich habe hier also wahrscheinlich die gleiche Qualität, als wenn ich VW-Teile gekauft hätte. Zumindest ist es die gleiche Gußform. Ob auch die Gummimischung gleich ist, kann man natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Ich vermute aber, daß es Teile aus gleicher Produktion sind. Bei den Buchsen für die Hinterachse kann man sogar noch deutlich erkennen, daß da nach der Produktion ein paar Schriftzeichen entfernt wurden.

Hinterachslager

Wenn da man nicht mal ein Audi- oder VW-Zeichen vor der 823er-Teilenummer zu sehen war….

Der Irsinn lauert wirklich an jeder Ecke.

So jetzt aber genug, ich muß noch den Ventildeckel lackieren.

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