Schlagwort Archiv: AccuSpark

Es kann wohl losgehen

Heute kann ich wohl mal den Schritt wagen und mit meinem TS die erste Runde drehen. Ich habe jetzt noch die letzten Kleinigkeiten abgearbeitet. Zur Zeit fehlt mir nichts gravierendes mehr ein, was gegen die erste Proberunde spricht. Bis auf den Beifahrersitz ist alles wieder komplett.

Am Mittelkonsolenende habe ich noch die Bedienteile für den DSP und die Freisprechanlage zurückgebaut.

Mittelkonsole

Auch hier scheint alles wieder zu funktionieren. (mehr …)

Gebläsekasten für Einbau vorbereitet

Dem eigentlichen Auslöser für die ganzen Arbeiten der vergangenen Wochen hatte ich bisher wenig Beachtung geschenkt. Der komplette Gebläsekasten, den ich ja wegen des feststehenden Gebläsemotors ausbauen musste, lag seit seinem Ausbau in der Ecke. Und nur weil der raus musste, ist ja das 5-Gang-Getriebe reingekommen. Nun brauche ich ihn aber wieder zurück im Fahrzeug, um endlich Kühlwasser auffüllen und den Motor mal längere Zeit laufen lassen zu können.

Also ran an den Kasten. Um an den Gebläsemotor zu gelangen, muss die komplette Einheit in seine zwei Hälften zerlegt werden.

klammern

Zusammengehalten werden die beiden Hälften durch unzählige solcher kleinen Stahlklammern. (mehr …)

Auf den Winkel kommt es an

Ich war mir so gut wie sicher, dass das AccuSpark-Zündmodul das Handtuch geworfen hat. So sicher, dass ich noch am Samstag Abend ein neues Kit in England neu bestellt habe.
Ich hatte wirklich alles durchgemssen und es blieb eigentlich nur noch das Teil übrig.

So habe ich dann gestern auch nicht mehr lang rumexperimentiert. Verteiler komplett raus und einen anderen mit Kontakten rein. Dabei habe ich mir den ausgesucht, der mir den vernüftigsten Eindruck machte. Wenn die Unterdruckdose und die Fliehkraftverstellung nicht ganz passen, wäre das im Moment egal. Hauptsache der Motor läuft erstmal.

Beim Versuch den ausgewählten Verteiler in den Motor zu bekommen bin ich fast wahnsinnig geworden. Der wollte partout nicht ganz rein. Es fehlten immer so 4-5 mm. Verteilerwelle ein Stück weitergedreht, wieder nicht. Ölpumpenwelle ein Stück verdreht, wieder nicht. Rein, raus, rein, raus. Das gibt es doch gar nicht. Die Verteiler sind doch alle gleich, warum passt das Biest nicht.

Selbst als ich die beiden Verteiler nebeneinander auf dem Schreibtisch liegen hatte, bin ich nicht sofort drüber gestolpert. Das sieht doch alles gleich aus!

Verteiler-vw

Sieht so aus, ist es aber nicht. (mehr …)

Wo ist das faule Ei?

Langsam zieht sich der Umbau ganz schön in die Länge. Das alles auch noch mitten in der Saison, wo man doch eigentlich mehr unterwegs, als in der Werkstatt sein will. Gestern habe ich mir vorgenommen mal einen Schlag reinzuhauen. Soviel fehlt ja eigentlich auch gar nicht mehr. Aber es kam mal wieder alles anders…

Der Anlasser war dabei zunächst noch das geringste Problem.

Anlasser-Passat-32

Der war schnell montiert und die beiden neuen Kabel waren auch schnell abgelängt, mit Kabelschuhen versehen und angeschlossen. (mehr …)

Doppelzündung – War klar, daß am Freitag den 13. nicht alles klappt.

Letztes Jahr hatte ich auch schon so ein Pech. Da hat sich der Auspuff an meinem Volvo genau an einem Freitag den 13. verabschiedet. Dieses Jahr hat es mich schon wieder erwischt. Diesmal ist es allerdings ganz alleine meine eigene Dusseligkeit.

Für den frühen Nachmittag hatte sich Jörg bei mir in der Werkstatt angemeldet. Er hatte sich auch eine AccuSpark-Zündung besorgt und hätte es ganz gerne, wenn ich beim Einbau etwas hilfreich zur Seite stehe. Kein Problem, nichts leichter als das. Wir hatten uns drauf verständigt, daß wir die Sache durchziehen wenn mein Passat TS vom Lackierer zurück ist. Der sollte nämlich auch gleich seine Kontakte hergeben.

Nun war ich natürlich schon eine ganze Zeit vor Jörg bei mir in der Werkstatt. Ein bisschen was für den Doppelzündungseinbau vorbereiten und außerdem wollte ich vorher wenigstens noch die Drehmomentstütze an meinem Passat TS montieren. Die fehlte schon beim Kauf. Warum auch immer. Auch bei den ganzen Teilen war nichts dabei. Aber sowas hatte ich ja noch reichlich in der Werkstatt liegen. Bei der letzten Runde Pulverbeschichten habe ich einfach eine Stütze und den Topf am Frontblech aus der Teilekiste gegriffen und zu den restlichen Sachen gelegt.

Noch kurz die vier Schrauben zusammengesucht und die Stütze konnte an den Motor. Konnte sie nicht !!!

drehmomentstuetze-passat-TS

Ich Trottel habe nämlich eine Stütze vom Passat Zwischenmodell mit zum Pulverbeschichten gegeben. Die ist leider etwas länger und paßt nun so gar nicht. Ganz toll.

Schraubst Du halt eine von irgendeinem ausgebautem Motor ab. Wurde nicht draus. Entweder auch Zwischenmodellstützen oder sie waren schon weg.
Schnell bei Dirk angerufen. Er hat noch eine Neue und so werden wir wohl heute in Hildesheim tauschen. Da haben wir uns auf der Technorama verabredet.

Ich habe dann schon mal an meinem TS begonnen die AccuSpark einzubauen. Zuvor habe ich den Motor noch mal angeschmissen. So richtig schön lief der nämlich nicht mehr seit ich ihm vom Lackierer zurück habe. Mit der Zündlichtpistole bin ich dem Übeltäter dann auf die Spur gekommen. Beim 1.Zylinder setzte das Stroboskoplicht immer mal wieder aus. Hier kommt es also teilweise zu keiner vernüftigen Funkenbildung. Der Tausch von Verteilerkappe und Zündleitung brachte keinen Erfolg. Blieb also nur noch die Zündkerze.

zuendkerze-Passat-TS

Die hat es wohl hinter sich. Rabenschwarz. Eine gute gebrauchte Kerze brachte sofort den gewünschten Erfolg.

Jetzt lief der Motor auch schon wieder viel runder. Start frei für den Einbau der AccuSpark.

accuspark-passat-ts

Gekauft wieder bei dem Teilehändler aus England auf der Classic Motorshow in Bremen. Zum halben Preis wie sie hier in Deutschland unter anderen Namen angeboten wird.

Verteilerkappe ab, Finger runter, Kontakte raus, Kondensator weg und rein mit dem Ding.

accuspark-passat-b1

Auf die Verteilerwelle kommt noch der schwarze Ring. Da sind wohl vier Magneten drin, die den Impuls geben.

Jetzt bräuchte man nur noch die beiden Kabel anklemmen und Finger und Kappe wieder rauf, dann wäre es das gewesen. Aber daß ich ein kleiner Kabelfetischscht bin, habt Ihr ja sicher schon mitbekommen. Bunte Wäscheleinen gehören in den Keller und nicht ins Auto.

Stecker-Accuspark

Die beiden losen Kabel bekamen noch eine Isolierhülle und die angecrimpten roten Quetschverbinder mußten einem vernüftigem Steckgehäuse weichen.

Für den Fortführung der Kabel im Motorraum habe ich einen kleinen Kabelbaum konfektioniert. Das originale grüne Kabel zur Kllemme 1 an der Zündspule bleibt dabei in voller Länge erhalten.

Kabelbaum-accuspark

Erachte ich als recht recht sinnvoll, falls die Zündung mal ausfällt und man schnell zurückbauen muß. Bisher habe ich aber noch keine Ausfälle der AccuSpark zu verzeichnen. Im Rallye-Passat fahre ich sie jetzt schon das zweite Jahr.

Fertig!

Passat-TS-accuspark

Man sieht auf den ersten Blick nichts von dem Umbau. Auf den zweiten Blick sind aber alle nachträglichen Sachen zu erkennen. Oben links in der Ecke sieht man das rote Kabel zur Stromversorgung. Das greife ich mit einem unisolierten Abzweigverbinder am Thermoschalter der Startautomatik ab. Das grüne Kabel zur Zündspule hat jetzt halt eine Ummantelung bekommen und die Steckverbindug ist unter dem Wasserschlauch zu sehen.

Zeitaufwand für alles: Keine 45 Minuten. Läßt sich Anhand der gemachten Fotos immer wunderschön nachvollziehen.

Zeit für den zweiten Patienten des Tages. Der kam dann auch kurze Zeit später in die Werkstatt gerollt.

Passat-Variant-Miamiblau

Jörg und sein miamiblauer Passat Variant von 1978.

Hier dann das gleiche Spiel. Auch Jörg hatte sich die AccuSpark in Bremen besorgt. Zeit, daß die jetzt mal ihrem Dienst verrichten darf.

Hier hat es dann allerdings etwas länger gedauert. Ungefähr 55 Minuten. 😉 Klar, daß man zwischendurch immer mal wieder etwas quatscht und außerdem war der Motor nach 20 km Autobahnfahrt auch wohltemperiert.

Miamiblau

Den Umbau hat Jörg dann mehr oder weniger alleine gemacht. Den gleichen kleinen Kabelbaum habe ich dann fertig gemacht, während Jörg sich die Finger am Verteiler wärmte.

Alles angeklemmt und Start. Der Motor sprang sofort an und lief auch gleich viel geschmeidiger als vorher. Jörg kennt seinem Passat ja am bestem, aber der Unterschied wahr wohl sehr deutlich!

Der Umbau ist wirklich lohnenswert.

Jörg war erst etwas skeptisch ob die Motage wirklich so schnell geht. Erst wollte er sich einen ganzen Tag Urlaub dafür nehmen. „Maximal eine Stunde“, habe ich darufhin gesagt und so war es dann ja auch. Locker nach Feierabend durchzuziehen.

Darauf einen Dujardin! Nee, natürlicht nicht! Jörg hatte ein Six-Pack Astra mitgebracht und davon haben wir uns zum Abschluß noch jeder eins gegönnt. Prost!

Wasser marsch!, Feuer frei! und Prost!

passat_32_1976_lüfterblech

Gestern vormittag habe ich endlich meine langersehnte Lieferung erhalten. Das Lüfterblech für den Kühler und die Ölkühlerhalter sind zurück vom Pulverbeschichten.

passat_32_1976_lüfterblech

Damit war meine zunächst angedachte Tagesplanung natürlich sowas von hinfällig. Alles andere abgesagt bzw. verschoben und ab in die Werkstatt zum Endspurt. Endlich Kühlwasser auffüllen und den ersten richtigen Probelauf durchziehen.

Ich habe mich mittlerweile entschloßen den Messingkühler nicht wieder zurück ins Regal zu legen. Vielleicht hat er ja tatsächlich eine etwas bessere Kühlleistung.

passat_32_1976_Kühler

Also die ganzen Kühlerpappen und den Thermoschalter vom alten Kühler umgebaut. Das Lüfterblech mit dem Lüftermotor und dem Gummilappen bestückt und dann beides zusammengeschraubt.

Dann die ganze Einheit ins Fahrzeug. Unten festgeschraubt, Thermoschalter angeschloßen und unteren Kühlerschlauch ran.

passat_32_1976_Kühlerschlauch

Oben und seitlich befestigt, oberen Kühlerschlauch ran und ab zu Teil 1 der Überschrift: Wasser marsch!

passat_32_1976_wasser_marsch

Jetzt stand dem ersten längeren Testlauf nur noch der Stecker des Lüftermotors im Weg. Der alte Kabelbaum und der stärke Lüftermotor wollten nicht so recht zueinander passen.

passat_32_1976_stecker_lüftermotor

Ich hatte jetzt aber keine Lust mehr nach einem passenden Stecker zu suchen und habe die Kabelschuhe aus dem Steckgehäuse herausgeholt und sie erstmal so am Motor angeschloßen.

Jetzt wurde es Zeit für Teil 2 der Überschrift: Feuer frei!

Zunächst zickte er noch ein bisschen. Er ging immer wieder aus und ich mußte den Motor zunächst mit kleinen Gastößen am Leben halten. Wie schon vermutet, habe ich bei dem ganzen Gewurschtelt rund um dem Öldruckgeber, den Verteiler wohl etwas verdreht. Nach einer kleinen Korrektur gings dann aber los.

Noch einmal kurz die Zündung abgeblitzt, den Luftfilterdeckel rauf und dann hieß es: Prost!

Zur Feier des Tages habe ich mir ausnahmsweise wirklich mal ein Bierchen gegönnt. Kommt ja selten vor, aber gestern war mir einfach danach. Verständlich, oder?

Einen kleinen Wehrmutstropfen hatte ich dann aber doch noch zu verzeichen: Vorne an der Kopfdichtung hingen ein paar Öltropfen….

passat_32_1976_ölverlust

Allerdings entpuppte sich die Sache als nicht ganz so tragisch wie zunächst vermutet. Wie auf dem Bild, konnte man es auch in natura zunächst nur sehr schwer Eingrenzen. Das frische Öl erschwerte die Sache. Es kommt aber von weiter oben. Entweder der Nockenwellensimmering oder die Ventildeckeldichtung, die ich noch nicht erneuert hatte, sind schuld.
Wenn das alles ist, kann ich darüber nur lächeln. Daß bei so einem umfangreichen Projekt, irgendwo etwas nachgearbeitet werden muß, hatte ich eingeplant.

Das konnte mir den Tag aber natürlich in keinster Weise vermiesen.

FreshUp für die Elektrik

passat_32_1976_elektrik_motorraum

Noch warte ich auf das Lüfterblech für den Kühler. Das gibt mir dann aber die Zeit sich mit anderen Sachen zu beschäftigen, die sonst gerne mal auf der Strecke bleiben.
Es gab noch so einiges an der Elektrik im Motorraum zu tun.

passat_32_1976_elektrik_motorraum

Besonders die Verkabelung des Verteilers war mir noch ein Dorn im Auge. Das grüne Kabel von Klemme 1 war ja schon immer so vorhanden. Im Zuge der Montage der AccuSpark-Zündanlage ist dann aber noch ein rotes Kabel dazugekommen. Irgendwie beißt sich das ganz gewaltig.

passat_1976_32_elektrik_motorraum

Die Kabellängen waren auch nicht optimal. Hier gab es dringenden Handlungsbedarf. Also alles raus und einen kleinen Kabelbaum konfektioniert.

passat_32_1976_elektrik

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Und warum sie nichts sehen, das werden Sie gleich sehen.

passat_1976_32_motorraum

Der angefertigte Kabelbaum verläuft jetzt unterhalb des Wasserschlauchs zur Zündspule und zum Thermoschalter vorm Vergaser. Von hier habe ich ja die 12 Volt für die AccuSpark abgenommen.

Dieser Kleinkram hält ganz schön auf. Aber irgendwie hasse ich diese bunten Wäscheleinen im Motorraum.

Den nächsten Punkt in der Elektrik habe ich auch schon mal in Angriff genommen. Früher oder später werde ich eine Öltemeratur- und eine Öldruckanzeige nachrüsten. Der Geber für die Temperatur ist schon im Ölfilterhalter eingeschraubt gewesen, als ich ihn bekam. Der Drucksensor suche ich noch. Dafür wollen die mir alle noch viel zu viel Geld haben.
Um für diesen Fall aber schon mal vorbereitet zu sein, habe ich mir noch einen zweiten Kabelbaum angefertigt.

passat_1976_32_kabelbaum

Ich brauche dafür ja lediglich zwei Kabel. Die habe ich in eine Isolierhülle eingezogen und schon mal auf der Motorseite mit den entsprechenden Kabelschuhen ausgestattet.

passat_1976_32_öltemperatursensor

Den Stecker für die Öltemperatur konnte ich schon gleich aufstecken, die Ringöse für den Öldrucksensor wartet noch auf ihren Einsatz.

Da ich gerade in dem Bereich zugange war, habe ich zur Entlastung des Heizungsventil, den Schlauch noch mit einer zusätzlichen Schelle fixiert. Wäre ja nicht das erste Heizungsventil das bricht.
Rechts im Bild ist auch noch die zweipolige Steckverbindung der Verteilerzuleitung zu sehen. Ob dieser Verteiler nämlich am Ende im Motor bleibt ist noch nicht sicher. Durch diese Steckverbindung kann ich ihn jederzeit schnell ausbauen.

Bremen Classic Motorshow 2012 – Rückblick

Bremen classic Motorshow 2012

Spätestens wenn in Bremen die Tore der Classic Motorshow wieder geöffnet werden, weiß man: Die Saison ist nicht mehr weit.
Natürlich war ich auch wieder vor Ort. Hauptsächlich eigentlich nur um wieder den Kontakt mit Freunden und Bekannten zu pfelgen. Das kommt in der Winterzeit ja leider immer ein wenig zu kurz. Wenn das dann noch im Rahmen von alten Blech stattfindet und man sogar noch ein paar Teile ergattern kann, ist das natürlich nahezu ideal.

Um den langen Schlangen an den Kassenhäuschen aus dem Weg zu gehen, habe ich mir diesmal mein Ticket bereits online geordert. Das konnte man dann zu Hause selber ausdrucken. Sehr praktisch.
Wenn man das dann sogar bei der Abfahrt noch dabei hätte, wäre das nahezu perfekt…. Leider hatte ich das Ticket zunächst zu Hause liegen lassen. Ich durfte also noch mal umdrehen.
So wurde es nichts mit dem verabredten Treffen um 9:00 Uhr. Um zwanzig nach neun bin ich dann aber auch vor Ort gewesen.

Schon auf der Fahrt durch Bremen hatte ich das Gefühl, daß irgendwie nicht ganz soviel Verkehr ist, wie in den Vorjahren. Ohne Stillstand bin ich bis auf dem Parkplatz durchgekommen.
Und auch das Chaos am Eingang blieb aus.

Bremen classic Motorshow 2012

Wie es hier im Vorjahr aussah, könnt Ihr in meinem Beitrag vom letzten Jahr mal angucken. Überhaupt kein Vergleich.
Mit dem Onlineticket gelangt man auch direkt in die Hallen. Überhaupt kein Warten. Sehr schöne Sache.

In den Hallen habe ich mich dann schnell mit dem Rest zusammentelefoniert und es ging auf Einkaufstour. Nach kurzer Zeit hatten Dirk und ich schon die ersten Kisten zum Stöbern in den Fingern.

Bremen classic Motorshow 2012 Teile

Gefunden haben wir ein ganze Menge. Zwar viel Kleinkram, aber gerade nach dem sucht man oft vergebens.

Nächster Anlaufpunkt war dann ein Teilehändler aus England. Der war letztes Jahr schon da und hat wirklich faire Preise.

Bremen classic Motorshow 2012 accu spark

Hier hatte Dirk letztes Jahr die AccuSpark-Zündanalge gekauft. Nachdem er sie ausprobiert und für gut befunden hatte, habe ich mir die AccuSpark im August bei dem Händler bestellt und in den marinogelben ´76er eingebaut.

Davon wollte ich mir noch eine holen, Dirk hat gleich noch zwei Stück mitgenommen. Ausgeschrieben waren sie mit 27,95 £. Wir haben sie dann für 30,- € bekommen. Sehr fairer Kurs. Aber selbst wenn man die 27,95 £ zum aktuellen Kurs umgerechnet hätte, wären das nur ca. 50% des besten inländischen Angebots.
Trotzdem war mein Portemonnaie dann auch schon fast leer. Dirk mußte mir später sogar noch das Mittagessen sponsern.

Ich habe dann aber zum Glück noch einen Geldautomaten auftreiben können und wieder für etwas Nachschub in der Kasse gesorgt. Somit konnte ich auf dem Rückweg noch mal bei dem Engländer vorbeischauen und habe mir dann noch einen Ölkühler mitgenommen. Auch der kostete hier fast 1/3 weniger, als das günstige ebay-Angebot. Versandkosten hab´ich dann auch gespart.

Auf den Weg durch die Hallen sind wir natürlich auch noch beim Stand des Classic Parts Center vorbeigekommen. Hier gab uns Jörn einen ersten Überblick der Teile, die das CPC bei einer Schatzsuche in Paraguay retten konnte.

Bremen classic Motorshow 2012 CPC

Die Teile stammen vom dortigen Volkswagen Importeur und schlummern dort teilweise seit 1953 in den Regalen. Das Kulissenfoto auf meinem Bild zeigt einen kleinen Einblick in das dortige Lager.
Leider sind nur sehr wenige Teile mit 321er oder artverwandter Teilenummer dabei. Man hat es wirklich nicht leicht, wenn man sich einem alten Passat verschrieben hat.

Einen alten Passat gab es aber immerhin wieder in Bremen zu entdecken. Angeboten wurde er als ´78er Passat. Da es das tolle Indianarot Metallic aber erst ab dem Modelljahr ´79 gab, muß es ein sehr später 78er sein.

Bremen classic Motorshow 2012 passat

Der Vari stand wirklich sehr schön da. So richtig unter die Lupe genommen haben wir ihn aber nicht, denn im Parkhaus war es schweinekalt.

Bremen classic Motorshow 2012 passat variant

Sicher waren einige Stellen schon mal nachlackiert und Kotflügel sind wohl auch schon mal neue draufgekommen, aber insgesamt ein wirklich sehr gepfelgter Zustand. Zumindest von oben.
Von unten sieht man ihm die 34 Jahre dann doch an. Hier wäre noch etwas Handlungsbedarf.

Bremen classic Motorshow 2012 passat motor

Zumindest bei dem geforderten Preis von 5450,- € dürfte man hier meiner Meinung nach etwas mehr erwarten. Erstzualssung soll übrigens erst 1989 gewesen sein. Da muß dann also für´s H-Kennzeichen eine Ausnahme gemacht worden sein.

Schade, daß es so kalt war und man wirklich keine große Lust hatte sich den Wagen etwas näher anzuschauen. Der Besitzer war leider auch nicht vor Ort.
Ich will den Wagen hier aber nicht schlechter machen als er ist. Der Gesamtzustand ist wirklich hervorragend und man kann den Vari sicher so kaufen und losfahren. Seltens Stück. Einen Passat Variant in dieser Farbe ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Nebenbei noch mal was ganz anderes. Das sind die neuesten Kreationen auf dem Werkzeug und Zubehörsektor.

Bremen classic Motorshow 2012 schoko

Die Sachen sind alle aus Schokolade! Eine irre Idee! Ich stelle mir vor, ich gehe irgendwo durch die Stadt und lecke genüßlich an einem 24er Maulschlüßel. Ob die Leute wohl etwas verwirrt gucken?

Hier noch mal die ersten Versuche der Fortbewegung mittels Elektrmotor.

Bremen classic Motorshow 2012 audi

Eine Studie von 1976 mit einem Audi 100.

Das ich einen leichten Faible in Richtung Volvo habe, sollte ja mittlerweile bekannt sein. Ein immer wieder schöner Anblick ist der Volvo 780.

Bremen classic Motorshow 2012 volvo 780

Das Coupe des Volvo 760 wurde komplett bei Bertone in Italien gefertigt. In Deutschland war der Wagen nie offiziell erhältlich. Aufgrund des hohen Preises, von damals fast 100.000 DM, zerzichtete man bei Volvo auf den Verkauf in Deutschland. Man sah keine Marktchancen.
Nicht nur deshalb ist der Wagen hierzulande heute sehr gefragt. Obwohl die Teilversorgung extrem schwierig ist. Alles sieht ähnlich aus wie beim Volvo 760, aber so gut wie nichts davon würde hier passen.
Keine Scheinwerfer, keine Stoßstangen, keine Blechteile. Wirklich fast nichts.

Gegen 17.00 Uhr haben wir den Tag dann ausklingen lassen und haben die Heimreise angetreten.

Zu Hause mußte ich jetzt erst mal noch mal gucken, was im Laufe des Tages so alles in meine Tüten und Taschen gewandert ist.

Bremen classic Motorshow 2012 beute

Mein angebliches Luxusproblem des letzten Jahres habe ich wohl erfolgreich bekämpft. 😉

Ein also durchaus gelunger Tag. Vor allem weil man endlich mal wieder ein paar alte Gesichter wiedergesehen hat. Am meisten überrascht waren wir allerdings als uns Manni auf einmal gegenüberstand. Damit hätte ich ja nun nicht im entferntesten gerechnet.
Und entschuldigen muß ich mich noch einmal bei Stephan. Ich habe Deinen Anruf in dem Gewühl nicht mitbekommen. Erst als ich wieder auf dem Heinweg war, habe ich gesehen, daß Du versucht hast mich zu erreichen. Sorry.

Probefahrt mit AccuSpark und einem neuem Spielzeug

AccuSpark Anschluß

Vor meinen Kurzurlaub bin ich gar nicht mehr dazu gekommen, noch mal eine Probefahrt mit der neuen AccuSpark-Zündanlage zu unternehmen. Dafür mußte ich erstmal noch die endgültige Stromversorgung für das Zündmodul herstellen.

AccuSpark Anschluß

Den Strom dafür habe ich mir jetzt am Thermoschalter für die Startautomatik geholt. Die lächerlichen 0,02 A wird der Stromkreis noch locker verkraften. Außerdem ist das Versorgungskabel zur AccuSpark damit jetzt auch gleich abgesichert.

Die Probefahrt verlief wie erwartet völlig unspektakulär. Der Motor läuft aber defenitiv wesentlich ruhiger. Für eine bessere Zündung spricht auch eine leicht gestiegene Leerlaufdrehzahl. Ich habe bisher am Vergaser nichts verändert und der Zündzeitpunkt ist exakt auf dem Punkt wie vor der Montage. Es kann also nur an der AccuSpark liegen.

Zur Sicherheit habe ich mit mal den alten Unterbrecherkontakt und den Kondensator wieder verpackt und ins Auto gelegt.

Kondensator und Zündkontakt

Man weiß ja nie und der ADAC hat sowas heutzutage mit Sicherheit nicht mehr an Bord.

Die Probefahrt war auch gleich eine gute Gelegenheit mal meinen neuen Camcorder und das Saugnapfstativ auszuprobieren.

Delkin Fat Gecko Mini und Kodak Zx3 PlaySport

Die beiden Sachen habe ich mir eigentlich geholt um bei den Oldtimer-Rallyes mal ein paar bewegte Bilder mit nach Hause zu bekommen. Man hat während der Rallyes einfach kein Auge für alles was sich neben der Straße abspielt. Teilweise weiß man nicht mal in welchen Orten man überall gewesen ist.

Ich habe während der Probefahrt mal eine kleine Sequenz aufgezeichnet.

Wenn Euer Rechner und Eure Datenleitung schnell genug sind, könnt Ihr Euch das auch im HD-Vollbildmodus anschauen. Mein Rechner kommt dabei aber auch teilweise ins stocken…

Es funkt – AccuSpark eingebaut

AccuSpark Passat 32 Montage

Als wirklich überaus unkompliziert gestaltete sich der Einbau der AccuSpark-Zündanlage. Mit Zündzeitpunktkontrolle vor dem Einbau, abschließender Zündzeitpunktkorrektur nach dem Einbau und Stromaufnahmemessung war ich wohl in knapp einer halben Stunde durch mit dem Thema.
Die einzelnen Schritte habe ich mal ausführlich dukomentiert.

AccuSpark Passat 32 Montage

18:21 Uhr: Verteiler mit abgenommener Verteilerkappe

AccuSpark Passat 32 Montage 1

18:22 Uhr: Verteilerfinger heruntergenommen

AccuSpark Passat 32 Montage 2

18:25 Uhr: Zündkontakt ausgebaut

AccuSpark Passat 32 Montage 3

18:30 Uhr: Kondensator weggebaut

AccuSpark Passat 32 Montage 4

18:31 Uhr: Induktionsring auf die Verteilerwelle gesteckt.

AccuSpark Passat 32 Montage 5

18:33 Uhr: Kabel durch die Öffnung geführt.

AccuSpark Passat 32 Montage 6

18:34 Uhr: Zündmodul an den Platz des Zündkontakts geschraubt.

AccuSpark Passat 32 Montage 7

18:35 Uhr: Verteilerfinger wieder drauf

Dann noch die Verteilerkappe wieder aufsetzten und die beiden Kabel angeschloßen.

Aus den Verteiler kommen jetzt zwei Kabel. Das Schwarze wird einfach mit den vorhandenen grünen Kabel von Klemme 4 der Zündspule verbunden. Das rote Kabel benötigt eine 12V-Versorgung bei eingeschalteter Zündung. Zur Probe habe ich es einfach mal an den Pluspol der Batterie geklemmt.

18:45 Uhr : Fertig ! Der Probelauf mit Zündzeitpunktkorrektur konnte beginnen. Der Motor sprang auf Schlag an. Ich mußte die Zündung nur um wenige Grad nachstellen.

Am Ende stand immer noch die Frage der Stromversorgung im Raum. An der Zündspule liegen, durch ein beim Passat verbautes Widerstandskabel, leider nur ca. 9 Volt an der Zündspule an. Ich brauche für die AccuSpark aber volle 12 Volt. Wieviel Strom das Zündmodul aufnimmt konnte mir weder der englische Lieferant, noch der deutsche Lieferant der Vergleichsanlage beantworten.
Habe ich halt selber schnell gemessen: Lächerliche 0,02 Ampere !!

AccuSpark Passat 32 Montage 8

Damit steht fest, ich kann die Anlage ohne Probleme über den Stromkreis der Rückfahrscheinwerfer oder den des Leerlaufabschaltventils laufen lassen.

Mag natürlich auch Einbildung sein, aber ich habe das Gefühl, daß der Motor jetzt wesentlich ruhiger und gleichmäßiger läuft. Bisher bin ich noch nicht gefahren, ist mit halt nur sofort aufgefallen.
Mal sehen wie sich das ganze im Betrieb darstellt.

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