Schlagwort Archiv: Dichtmasse

Wozu sind eigentlich die Pfeile auf dem Zahnriemen?

Bis ich diese Frage einfach mal in den Raum werfe dauert es noch bis zum Ende des Artikels.

Denn bis der Zahnriemen ins Spiel kam, musste natürlich der Zylinderkopf erst einmal wieder auf den Redblock.

zylinderkopfmontage

Vorbereitet war ja alles. Also rauf mit dem Ding und dazu gab es neue Schrauben aus einer überdimensionierten Zigarettenschachtel. (mehr …)

Marinogelb war gestern

Jetzt ist die ganze schöne neue Farbe schon wieder weg. Von langer Dauer war der marinogelbe Anblick also nicht. Jetzt ist fast alles weiß.

Los damit ging es in recht kleinen Schritten. Die Bereiche die ich vorlackiert hatte, waren natürlich nicht zufällig so ausgewählt. Zum einen sind das Bereiche, an denen man später nur sehr schlecht Steinschlagschutz oder noch später Lack hinbekommt. Das war natürlich die Fläche hinter dem Dreiecksblech. Zum anderen waren das die Bereiche mit Nähten von überlappenden Blechen.

Diese Nähte bekamen jetzt als Erstes ihre Abdichtung. Ich hatte zwar noch den Pott mit streichbarer Dichtmasse in Regal stehen, griff dann aber doch lieber wieder zu meinen altbewährtem Rezept.
Mit ist die streichbarer Dichtmasse irgendwie etwas zu zäh und vom Gefühl her würde ich sagen, dass die ziemlich schnell ziemlich hart wird und damit ihre Elastizität verliert.

dichtmasse

Daher gab es wieder ganz normale Karosseriedichtmasse aus der Kartusche, die ich mir mit etwas Verdünnung zu meiner eigenen streichbaren Dichtmasse angerührt habe. (mehr …)

Schwungscheibe, Kupplung und Matsche

Auch wenn sich anscheinend einige von Euch beömmelt haben, habe ich wieder ganz bewusst diese Reihenfolge gewählt. Natürlich um nicht mit den Haaren in der Dichtmasse zu hängen.

In der Aufzählung habe ich jetzt allerdings das Pilotlager weggelassen. Das war der eigentliche Startpunkt.

Eine einfache Methode das alte Lager herauszubekommen hatte ich ja schon mal mit einer kleinen „technischen“ Zeichung veranschaulicht. Heute gibt es dazu die entsprechenden Bilder.

Pilotlager-fett

Erster Punkt ist das Auffüllen des Lagers und dem hinterliegenden Hohlraum mit handelsüblichen Fett. Dazu immer wieder Fett hinterherdrücken, damit möglichst wenig Luft in der Öffnung verbleibt. (mehr …)

Aktion „Sauberer Tunnel“

Wenn ich neulich nicht so nachlässig gewesen wäre, hätte gestern schon das Versiegeln der Schweißnähte auf dem Programm gestanden. Mit diesem Plan bin ich auch zur Werkstatt gefahren.

Ich hatte die Dose mit der Karosseriedichtmasse quasi schon griffbereit. Nach einem abermaligen Durchwischen im Tunnel wollte ich loslegen.

Getriebetunnel-sauber

Dann aber stolperte ich über Stellen die ich schlichtweg vergessen hatte. Hier sind sie unter der seitlichen Getriebaufhängung schon zu erahnen. (mehr …)

Jetzt liegt der Motor auf neuen Gummilagern

Vor gut zwei Wochen bin ich angefangen und wollte mal eben die beiden Motorlager erneuern. Was daraus geworden ist, konntet Ihr in den letzten Tagen ja leibhaftig verfolgen. Gestern habe ich die ersten Zwischenschritt des eigentlichen Projekts vorerst abschliessen können.

drehmoment-lagerschale

Jetzt hatte ich auch die passende Nuß parat. Ich habe diesmal lieber gleich den ganzen Knarrenkasten mitgenommen um nicht wieder in der Bredouille zu geraten. (mehr …)

Der Zahnriemen ist wieder drauf

Noch immer fehlt meine erwartete Teilelieferung. So langsam könnte sie mal eintrudeln. Heute wäre gut, dann könnte ich nämlich weitermachen.

Aber immerhin waren die Teile, die ich bei VW bestellt hatte zur Abholung bereit. Der Dichtring für den Zwischenwellenlagerflansch und die Pappdichtung für den vorderen Stirndeckel. Das ist doch schon mal was.

lagerflansch-zwischenwelle

Der grüne Ring hatte jetzt wenigstens auch die Form eines O´s. Der alte war irgendwie mehr dreieckig. (mehr …)

Die flache Struktur gefällt mir besser

Auf zum Endspurt. Der Termin beim Lackierer ist schon mal grob vorgeplant. Zeit also die letzen Schritte noch zu erledigen.

Der Steinschlagschutz auf der Innenseite der Kotflügel war soweit durchgetocknet, daß ich sie gefahrlos an der TS hängen konnte. Zuvor noch eben auf beiden Seiten die Naht mit Dichtmasse versiegelt.

Passat TS Abdichtung Kotflügel

Das gibt es beim 32er Passat so normalerweise nicht. Ab Werk ist diese Kante nicht nur nicht abgedichtet, sondern auch nur mäßig lackiert. Mit entsprechend Spätfolgen.

Die Koflügel kamen dann, so wie ich sie verpackt hatte, an den TS. Sie liegen jetzt nur lose drauf.

Passat TS Kotflügel

Dann noch die umliegenden Bereiche mit Papier abgedeckt und die nächste Runde Steinschlagschutz konnte folgen.

Hier habe ich jetzt, quasi auf den letzten Drücker noch mal die Materialauswahl verändert. Durch Zufall bin ich beim Bestellen einer neuen Dose darüber gestolpert, daß es den Steinschlagschutz von 3M auch mit einer flachen Struktur gibt. Das ist für die sichtbaren Bereiche evtentuell noch besser geeignet.

3M Steinschlagschutz flache Struktur

Äußerlich leicht durch den roten Verschluß zu unterscheiden. Der Inhalt machte mir aber zunächst etwas Sorgen. Als ich die Dose gestern morgen in den Händen hielt, konnte ich schon erahnen wie die Konsitenz dieser Variante ist: Sehr dünnflüssig!
Anscheinend sogar so dünnflüssig, daß es sich auch mit einer normalen Lackierpistole verarbeiten läßt. So zeigt es auch die Abbildung aussen auf dem Etikett. Hofentlich war das jetzt kein Griff ins Klo… Ich hatte wirklich Bedenken, daß da nun überhaupt keine Struktur mehr entsteht.

Ich habe das Zeug dann aber ganz normal mit der Body-Pistole versprüht. Bevor ich mich damit aber an den TS gewagt habe, gab es erst Mal ein Versuch an einer alten Blechkiste.

3M Steinschlagschutz flache Struktur Probe

Das Ergebnis war einfach nur genial! Meine Bedenken waren auf einen Schlag verflogen. Praktisch ein Spiegelbild der originalen Oberflächenstruktur.

Auch das Ergebnis nach dem ersten Durchgang am lebenden Objekt konnte vollends überzeugen.

Passat TS Steinschlagschutz Kotflügel

Ich war begeistert. Schade, daß mir das Zeug nicht schon eher in die Finger geraten ist.

Das gab mir einen richtigen Motivationschub. Eigentlich wollte ich gestern nur die Kotflügel und die Frontschürze fertig machen. Aber wenn so rund läuft, kann man ja auch gleich weiter machen.

Passat TS Schweller

Der rechte Schweller verlangte nach der Entrostung und Vorlackierung ja schließlich auch noch wieder nach seinem originalen Outfit. Das aufwendige bei der Geschichte ist eigentlich immer nur das abkleben. Der eigentliche Auftrag ist in weniger als fünf Minuten getan.

Passat TS Schweller Steinschlagschutz

Die Innenkante der unteren Falz habe ich dabei auch gleich mit übergesprüht. Bot sich an, da ich den hintern Arm der Hebebühne sowieso gerade, zur Seite geschwenkt hatte.

Mit dem Endergebnis bin ich überaus zufrieden. Ich denke an den Steinschlagschutz mit der flachen Struktur kann ich mich gewöhnen.

Passat TS Kotflügel Steinschlagschutz

Hier kann man den Unterschied einmal im direkten Vergleich sehen. Die Radlaufkante und der innere Bereich des Kotflügels habe ich mit dem normalen Steinschalgschutz gemacht. Natürlich sind das jetzt keine himmelweiten Unterschiede, aber wenn die Möglichkeit besteht es originalgetreu zu machen, warum soll man sie dann nicht auch nutzen.

Auch mein Pfusch an der Frontschürze ist damit jetzt vernüftigt beseitigt.

Passat TS Steinschlagschutz Frontmaske

So kann man doch zufrieden die Heimreise antreten.

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