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Oldtimertreffen in Winsen/Luhe 2014 – Rückblick

Ebenfalls mit einen Tag Verspätung gibt es heute noch einen Rückblick vom Oldtimertreffen in Winsen/Luhe. Es war diesmal morgend etwas ruhiger. Der ganz große Ansturm blieb zunächst aus.

Trotzdem, unser frühes kommen sicherte gute Plätze.

passat-winsen

Unser altbekannter Standort. (mehr …)

Dem 474 geht es gut. Richtig gut!

Ich hätte auch nicht gedacht, daß dieser Passat mal eine nennenswerte Rolle im OST-Blog bekommen würde. Viele werden ja sicherlich schon mitbekommen haben, daß sich KLE von ihm getrennt hat. Gelandet ist er jetzt in meiner entfernteren Nachbarschaft. Am anderen Stadtrand von Hamburg, bei Kuddl.
Ich kenne den 474 ja schon viele Jahre, noch aus Zeiten weit bevor KLE ihn sich zugelegt hat. Schon damals konnte ich mich mit dem Zustand des Wagens nicht so recht anfreuden. Und schon damals wurde mir offeriert, daß er eine Komplettlackierung braucht. So verschwand er für lange Zeit wieder aus dem Sinn. Bis er dann plötzlich, vor gut fünf Jahren plötzlich beim KLE auftauchte. Oh nein, nicht der KLE! Ganz so schlimm kam es dann aber zum Glück nicht. Arbeiten, die er an dem Passat durchgeführt hatte, dienten alle nur der Instandhaltung oder Verbesserung. Nichts gefusselt, nicht verbastelt!
Und genau das, war wahrscheinlich auch der Grund, daß er mit dem 474 nie so recht etwas anfangen konnte. Bei diesem Passat bestand ein selbstauferlegtes Fusselverbot!

Einmal hat er dann allerdings doch gefusselt. Und ausgerechnet dabei habe ich ihn dann auch noch unterstüzt. Wer im April auf der Techno Classica in Essen war, weiß wovon ich spreche.
Ich spendente die Räder für diesen TC-Auftrtitt. Die sind jetzt mit dem 474 wieder zurück in den Norden gekommen.

Stahlfelgen-umgeschweisst

Gestern habe ich sie bei Kuddl wieder in Empfang genommen. Ich hatte dem KLE damals eingestanden, die Felgen nach seinem Geschmack zu lackieren. Aber ich frage mich wirklich womit hast Du die lackiert? Die Farbe ist nach nicht mal einem halben Jahr übersät von Rissen. Wenn Du nichts kannst, aber das kannst Du auch nicht! 😉

Mir ist es aber wurscht. Sollten die Felgen jemals wieder zum Einsatz kommen, bedürfen sie sowieso einer Grundüberholung. Also kein Problem.

Der 474 stand dann nicht bei Kuddl zu Hause. Der steht zur Zeit in der Werkstatt seines Vertrauens und soll dort am Montag die H-Abnahme erhalten. Da sind wir dann aber natürlich auch noch mal eben hingefahren.

Passat-1973

Ein bisschen neugierig war ich ja schon.

Und es hat sich einiges getan. Besonders im Innenraum.

Passat-B1-474

Fast ein Woche hat Kuddl gebraucht um sich hier durchzukämpfen. Eine Arbeit die sich aber gelohnt hat.

Passat-B1-Innenraum

Man munkelt, es wurden dabei sogar Kippen unter den Sitzen gefunden…

Wenn ich die Bilder so anschaue, sieht man dem Passat die Lackmängel überhaupt nicht an. Die Farbe macht im Sonnenlicht auch gleich einen viel freundlicheren Eindruck.

Passat-B1-32

Natürlich habe ich mir den Passat auch noch mal etwas genauer angeschaut und bin dabei auf wirklich viele Sachen gestoßen, die ich so vorher noch nie gesehen hatte.

Zum Beispiel die abgerundeten Enden der Zierleisten um die hinteren Seitenfenster.

Zierleiste-Passat-B1

Das sah in der obern und hinteren Ecke genau so aus. Habe ich zuvor noch nie gesehen. Selbst beim Vorserienmodell im VW-Museum befinden sich in der oberen und hinteren Ecke die bekannten Eckstücke. Die gibt es hier überhaupt nicht.

Dann hatte Kuddl noch eine Frage zu zwei Löchern im Teppich und im Schweller. Hier einmal die Beifahreseite, auf der Fahrerseite sieht es identisch aus.

Loch-Teppich

Beide Löcher, weder im Teppich noch im Schweller, sehen so aus als seien sie nicht nachträglich hier rein gekommen.

Darauf konnte ich ihm dann allerdings auch keine passende Antwort geben. Ich habe auch bis jetzt keine Idee, welche Zweck sie haben könnten. Vielleicht saß da einfach nur eine Klammer um den Teppich oben zu halten? Die Metallleiste oben auf dem Schweller, die den Teppich sonst in seiner Position hält, gibt es ja erst ab dem 75er Modelljahr. Allerdings habe ich dort trotzdem noch nirgends eine Klammer an dieser Stelle gesehen.

Wie dem auch sei. Alleine daran, daß Kuddl solche Kleinigkeiten ins Auge fallen, sieht man daß er sich wirklich mit diesem besonderen Passat auseinandersetzt. Ich denke er ist bei ihm in wirklich guten Händen.

Viel Erfolg bei der Abnahme am Montag!

Oldtimertreffen Landgestüt Traventhal 2013 – Rückblick

Nach drei Tagen in der Werkstatt stand gestern ein kleiner Ausflug auf dem Programm. Man muß ja auch mal das genießen, wofür man immer so hart schuftet. Es ging zum Landgestüt Traventhal.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013

Ich verabredete mich im Vorwege mit Michi und Peter, so fuhren wir dann zusammen aufs Gelände.

Ich habe es zum ersten mal geschafft hier mal vorbei zu schauen. Gehört hatte ich von dem Treffen schön öfters, doch nie paßte es in meinen Terminkalender. Kein Wunder, das Treffen ist traditionell am Pfingswochenende und da kann es schon mal vorkommen, daß da auch unser Passat-Treffen stattfindet. Dieses Jahr paßte es endlich mal.

Kurz nach 10 Uhr waren wir dann auf dem Platz. Damit waren wir natürlich nicht die ersten. Der Platz war bereits gut gefüllt, aber auch wir bekamen noch unsere Ecke ab.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-01

So wie ich es verstanden habe ist das Landgestüt mittlerweile ein Museum in dem die Geschichte zum Anfassen präsentiert wird. Also ein dementsprechend gediegenes Ambiente.

Landgestüt-Traventhal-2013-01

Zutsätzlich zum Oldtimertreffen gab es noch einen Trödelmarkt auf dem undenliche unnütze Dinge angepriesen wurden. Ich bin zwar kein ausgesprochener Sammler alten Plunders, aber trotzdem war es eine willkommene Ergänzung.

Landgestüt-Traventhal-2013-02

Und eine schönere Umgebung bietet das Landgetüt nebenbei allemal. Zudem kamen wir als Teilnehmer dann auch noch in den Genuß eines kostenlosen Stück Küchen und einer Tasse Kaffe. Abzuholen im Hengst-Stall.

Unsere zweieinhalb Passat blieben übrigens mal nicht die einzigen.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-02

Es waren tatsächlich noch zwei weitere 32er vor Ort. Beide Fahrzeuge sind mir natürlich nicht unbekannt, wer sich jedoch dahinter verbirgt weiß ich bis heute nicht.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-Passat

Da ist zum einen dieser 75er mit großer Hecklappe und dann war da noch dieses Zwischenmodell.

Passat-32

Das Zwischenmodell war übrigens auch mal kurz bei unserem Passat-Treffen in Sülfeld. Das war im Jahr 2010.

Nachdem wir erste Runden über den Platz gedreht hatten, machten wir uns es erst mal etwas gemütlich.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-03

Michi hatte extra einen Kuchen gebacken. Das Mittag konnten wir somit ausfallen lassen.

Ein paar Bilder von dem Treiben auf dem Platz gibt es anschließend noch wieder in einer angehängten Gallerie. Ein paar Erwähnenwerte Sachen will ich hier aber noch mal herausstellen.

Erinnert Ihr Euch noch an meinen Bericht vom Oldtimer-Treffen in Lübeck? Ist so ungefähr drei Wochen her. Damals habe ich noch gedacht, daß mit dem Ford Mondeo war wohl ein einmaliger Ausrutscher.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-04

Aber nein! Da ist er schon wieder. Der Besitzer meint es also wirklich Enrst. Besonders schmunzeln mußte ich als ich den Zettel hinter Windschutzscheibe laß. „Baujahr 1993, original, ungeschweisst“
Über das „original“ brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten, aber das „ungeschweisst“? Ist das jetzt sowas besonderes bei einem 20 Jahre alten Auto?

Was ich wahrscheinlich nie verstehen werde, sind die Kisten mit den Typenschildern.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-05

Jeder auch noch halbwegs intakte Schriftzug bekommt hierdrin doch seinen Rest. Besonders die Kunstoffteile sind doch hinüber nachdem da hunderte von Leuten drin rumgewühlt haben.

So sieht es also aus wenn ein Ro80-Fahrer es mal wieder etwas mit der Drehzahl übertrieben hat.

Oldtimertreffen-Traventhal-2013-06

Plumps, liegt der Kreiskolben daneben….

Seine große Klappe stört

Am Dienstag habe ich mir mal wieder einen 32er Passat angeschaut. Das wollte ich eigentlich schon vor dreieinhalb Jahren gemacht haben. Leider hatte ich damals die Visitenkarte von dem Kontakt verbummelt. So wurde aus der ganzen Geschichte nichts und innerlich hatte ich mich damit abgefunden. Beim Oldtimertrefen in Ellringen konnte ich durch einen blöden Zufall jetzt wieder die Fährte aufnehmen.

Das einzige was ich noch wußte, viperngrün und Baujahr 1976 soll er sein. Dementsprechend gespannt war ich, nachdem sich das große Scheunentor öffnete. Zunächst fuhr der Besitzer noch sein Wohnmobil heraus, damit wir besseren Zugang zum Passat bekommen.

Da stand er nun.

Passat 1976 viperngrün

Seit zehn Jahren soll er hier nun schon stehen. Dafür hielt sich die Staubschicht wirklich in Grenzen.

Im Innenraum gibt es wenig zu mäkeln. Klar der übliche Riß im Armaturenbrett war vorhanden, aber kein Schimmel oder Spak.

Passat B1 1976 viperngrün

Das Spucknapflenkrad sitzt da nur provisorisch drauf. Richtig passen tut es auch nicht. Waren halt die ersten Versuche des Besitzers, als er noch voller Elan war. Der hat mittlerweile keine Zeit mehr um sich um den Passat zu kümmern. Daher soll er jetzt auch endlich weg.

Meine Hoffnung über diesen Passat vielleicht an dunkelbraune Sitze für meinen TS zu kommen, haben sich hiermit aber auch erledigt.

Auch sonst wartet einiges an Arbeit. Kotflügel und Auflagekanten müßen auf jeden Fall gemacht werden.

Passat L 1976 viperngrün

Natürlich ist auch untenrum einiges an Arbeit. Da der Passat ziemlich dicht an der Wand stand, konnte ich nur einen Blick auf die rechts Endspitze werfen.

Passat B1 1976 Endspitze

Da wartet die übliche Arbeit. Der rechte Schweller sah nicht besser aus. Im vorderen Bereich war er schon komplett durch.

Im großen und ganzen macht der Wagen aber keinen schlechten Eindruck. Ein Schlachter ist es in meinen Augen auf keinen Fall.

Passat L 1976 motorraum

Der Motorraum präsentiert sich original und in dem Alter entsprehenden Zustand. In ihm werkelte der gute ZA. Also 55 PS aus 1,3 Litern Hubraum. Auch das ist für mich bekanntlich kein NoGo.

Die Überschrift verrät aber schon, womit ich bei dem Passat die meisten Bauchschmerzen habe.

Passat L 1976 Heckklappe

Die große Heckklappe. Die ist nun sogar nicht mein Fall. Ich will nicht sagen, daß ich mir nie einen Passat mit einer großen Heckklappe kaufen würde, aber dann muß es schon etwas ganz besonderes sein. Und wenn ich mir nicht nun schon einen viperngrünen 32er gekauft hätte, würde die Sache vielleicht auch noch wieder anders aussehen.

So werde ich ihn wohl nicht aus seinem Dornröschenschlaf herausholen.

Etwas kurioses ist mir dann noch bei der Eingabe der Fahrzeugdaten in meine Access-Datenbank untergekommen. Ab und zu passiert das schon mal.

Access

Obige Fehlermeldung erschien als ich den Eingabevorgang abschließen wollte.

Das heißt nichts anderes, als das dieser Passat bereits in meiner Datenbank enthalten war. Die Passat-Welt ist halt klein.

Saisonbilanz 2012 – ´77er VW Passat GLS Automatic

Es folgt Teil zwei meiner Jahresrückblicke. Diesmal die Saisonbilanz vom meinem 77er Passat GLS Automatic.

Ich nehme es gleich mal vorweg, glauben konnte ich es selber kaum: Außer Sprit hat er mich in diesem Jahr nicht einen Cent gekostet!
Keine Reparaturen, keine Umbauten! Nichts, einfach nur gefahren.

Ein Vorteil von den 07er-Kennzeichen ist ganz klar die zeitliche Unabhängigkeit. Wenn das Wetter es zuläßt kann es losgehen. So begann die Sasion für den GLS dann auch schon am 17.März.

Oldtimertankstelle Hamburg

Hier war ich im Laufe des Jahres natürlich noch mehrfach. Wenn´s gerade paßt, ist es immer ein lohnendes Ziel für einen kurzen Abstecher. (mehr …)

Saisonbilanz 2012 – ´74er VW Passat L

Es ist langsam wieder an der Zeit die einzelnen Jahresrückblicke fertig zu stellen. Auch für mich ist es immer wieder interessant, wo man sich im Laufe des Jahres so überall rumgetrieben hat. Irgendwie kann ich mir das alles gar nicht mehr merken. Ich glaub´, ich werde alt.
Ohne Fotos und aufgezeichnete Tracks vom Navi würde ich das nie wieder alles zusammenkriegen.

Beginnen möchte ich wieder mit meinem ´74er Passat L. Das ist für den Anfang am einfachsten.

Überwintert hat er bei mir in der Werkstatt. Zum ersten mal ans Tageslicht durfte er am 07.Juni. Da habe ich ihn zu mir nach Hause geholt und den Kofferaum vollgepackt.

Passat 1974 Kofferraum

Ein so voller Kofferraum deutet schon darauf hin, daß es am nächsten Tag keine Tagestour gab. (mehr …)

Normal kann ja jeder….

Ich schreibe heute mal nicht viel, zu dem was Euch hier heute erwartet. Nur soviel: Es gibt drei kleine Videos.

Viel mehr fällt mir dazu beim besten Willen nicht ein. 😉

Geradeaus war mir aber dann schnell zu langweilig. Da sieht man ja schon von weitem, wo der Camcorder steht….

Der erste zaghafte Versuch ging allerdings in die Hose.

Wenn jetzt einer fragt, wo der Sinn dieser Aktion ist, den kann ich beruhigen.
Es gibt keinen!

Oldtimertreffen in Ellringen (und Dibbersen) 2012 – Rückblick

Fast 200 von den geforderten 1000 Kilometer habe ich gestern abgespult. Ich hab´mich auch größtenteils an die Vorgaben von meinem Motorinstandsetzter gehalten. Das ist echt ´ne Qual.

100kmh 3000umdrehungen

Bei 100 km/h zeigte der Drehzahlmesser schon 3400 Umdrehungen an. Langsamer kann ich nun beim besten Willen nicht fahren. Sonst kann ich ja gleich zu Fuß gehen.

Ziel war, zum ersten Mal für mich, das Oldtimertreffen in Ellringen. In den Vorjahren habe ich es immer links liegen lassen, da sie laut ihrer Homepage nur Fahrzeug aufs Gelände lassen die mindestens 40 Jahre alt sind. Ich hatte keine Lust fast 100 km zu fahren um dann nicht aufs Gelände zu kommen.

Michael war die letzten 3 Jahre schon vor Ort und hatte dabei nie Probleme. Er ist immer ohne jegliche Diskussionen reingekommen. Also wollte ich es dieses Jahr auch mal versuchen und ich verabredete mich mit Michael und Frauke in Ellringen.

Oldtimertreffen Ellringen 2012

Und es war richtig was los. Eigentlich schon von Lüneburg aus, war es fast eine einzige Oldtimerkolonne auf der Landstraße.

Oldtimertreffen Ellringen 2012 1

Das schöne Wetter lockte wirklich hunderte auf das Veranstaltungsgelände. So groß hätte ich mir das gar nicht vorgestellt. Wirklich beeindruckend.

Trotz meiner spritsparenden Fahrweise war ich noch gut 15 Minuten vor Michael da. Ich habe mir gleich den erstbesten freien Platz gesichert.

Passat 32 Oldtimertreffen Ellringen 2012

Während ich auf Michael und Frauke warte, ließ ich sammelte ich schon Mal erste Eindrücke und beobachtete mal was sich um meinen Rallye-Passat so abspielte. Irgendwelche neugierigen Gesichter standen eigentlich immer drum herum.

Passat 32 1976 Oldtimertreffen Ellringen 2012

Dann kam auch aber auch schon die Verstärkung. Michael bahnte sich mit seinem 76er LS den Weg durch die Menschenmassen.

Kaum waren die beiden angekommen, klingelte auch schon mein Telefon. Peter, mein Rallye-Beifahrer. „Bist Du heute auf dem Oldtimertreffen in Dibbersen?“, wollte er wissen. Mist das Treffen hatte ich jetzt gar nicht mehr auf dem Zettel….

Nach einer ersten kleinen Stärkung gings dann Richtung Teilemarkt. Auch der war erstaunlich groß. Ich war wirklich positiv überrascht.

EDIT 09:45 Uhr: Noch mehr überrascht war ich, als ich heute morgen die ersten Fotos auf Facebook gesehen habe. Da gab es noch ein weiteres Gelände mit Teileständen.
Das habe ich gar nicht gefunden…

Und ich habe sogar etwas von dort mit nach Hause genommen.

Passat 32 Kühler

Zuerst hatte ich den Kühler nur fotografiert, aber noch stehen lassen. Irgendwie ließ mir das Ding aber keine Ruhe. Ich bin dann später extra noch mal wieder quer über den Markt gerannt und habe ihn schlußendlich dann doch mitgenommen. Preis war fair.

Wenn sie günstiger gewesen wäre, hätte ich auch noch die Spurverbreiterungen mitgenommen.

racimex Spurverbreiterungen

2x 32 mm, im uralten, original Racimex Karton. Ich hätte gar nicht gedacht, daß es Racimex schon so lange gibt. Auf dem Karton war sogar der VW Passat extra mit aufgeführt. Aber 50,- Euro war mir der Spaß dann doch nicht wert.

Alte Autos habe ich gar nicht viel fotografiert. Ich war immer wieder mehr davon beeindruckt, wieviele Leute den Weg in das sonst so verschlafene Ellringen gefunden haben.

Oldtimertreffen Ellringen 2012 2

Das Wetter tat natürlich sein übriges. War ein wirklich lohnender Ausflug.

Zum Abschluß des gelungenen Tages gab´s noch das übliche Beweisfoto.

VW Passat 32 1976

Zwei 76er, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Vor meiner Abfahrt, habe ich noch mal ein Blick auf den Ölstand geworfen. Der Ölkühler ist anscheinend immer noch nicht durchströmt worden. Ölstand war noch nicht abgesunken.

Passat 32 Öltemperatur

War ja aber auch kein Wunder. Bei dieser Rentnerfahrweise kletterte der Zeiger der Öltemperatur gerade mal auf die 90°C.

Kurz vor zu Hause, es war ungefähr 16.30 Uhr, kam mir die Idee, doch noch mal eben in Dibbersen vorbeizuschauen. Leider war ich dafür wohl etwas zu spät dran.

Oldtimertreffen Dibbersen 2012

Den Weg hätte ich mir sparen können. Hier war nur noch am Bierwagen etwas los.

Aber ich kann ja jeden Kilometer gebrauchen. 😉

Mächtig Druck an allen Fronten

stutzen_ölfilterhalter_passat_32_1976

Wie angekündigt absolvierte der überholte Motor gestern die ersten Runden. Zwar noch angetrieben vom Anlasser, war es aber so die erste Möglichkeit eventuelle Probleme zu entdecken.

Um loszulegen mußte der Ölkreislauf natürlich komplett verschloßen sein.

stutzen_ölfilterhalter_passat_32_1976

Die noch offenen Bohrungen habe ich mittels Blindschrauben dicht gemacht. In die beiden Anschlüße für den Ölkühler kamen entsprechende Einschrauber. Der Ölkühler ist noch nicht montiert und ich werde ihn wohl auch erst nach den besagten 1000 km in den Ölkreislauf einbinden. Also mußte ein Ölkühlerdummy her.

ölkühlerdummy_passat_32_1976

Dafür habe ich mir ein kurzes Stück Schlauch mit den passenden Verschraubungen pressen lassen. Der eine Anschluß sitzt jetzt allerdings genau vor dem Ansaugstutzen der Benzinpumpe. Da muß ich noch eine kleine Änderung einfließen lassen. Für´s gestrige Programm war das aber unerheblich.

riemenscheibe_passat_32_1976

Die Riemenscheibe an der Kurbelwelle mußte auch rauf. Sie hält den Zahnriemen auf dem Antriebsrad.

Dann kam die eigentliche Kraftquelle an ihren Platz.

anlasser_passat_32_1976

Die Kabel sehen noch etwas wüst aus. Da gehe ich aber noch mal bei.

Um die Umdrehungen auch an die Ölpumpe weiterzugeben, muß ein Verteiler in den Motor.

verteiler_ölfilterhalter_passat_32_1976

Ich habe da irgendeinen aus dem Regal genommen, hautsache wenig Geraffel dran.

Ohne Öl bringt die Ölpumpe aber auch keinen Druck.

motoröl_passat_32_1976

Dann noch den Öldruckschalter wieder in den Kopf und es konnte losgehen. Um beim ersten Anlaufen alles im Blick zu haben, habe ich mich entschloßen den Anlasser vom Motorraum aus zu starten.
Um dann aber auch mitzubekommen ob der Öldruck sich aufbaut, habe ich mir noch eine externe Öldruckkontrolleuchte verkabelt.

öldruckkontrolle_passat_32_1976

Satte 21 Watt aus eine alten Blinkleuchte sorgen für klar sichtbare Erkenntnisse.

Dann gings los. Die Ölpumpe und den Ölfilter hatte ich vor dem Anschließen des Dummyschlauch über dessen Anschlüße von oben mit Öl gefüllt.
Für diesen Moment habe ich mal wieder meine Kamera mitlaufen lassen. Der Film wird nach den ersten 25 Sekunden vielleicht etwas langweilig, aber es hat einen Grund warum ich den in dieser Länge zeige.

Er dreht ! Und Öldruck war schneller da als ich erwartet hatte. Was mich jedoch etwas stutzig macht: Nach dem Stillstand dauert es exakt eine Minute bis die Leuchte wieder mangelden Öldruck signalisiert.
Ich hab sowas noch nie bewußt beobachtet. Ich habe allerdings auch noch nie einen komplett frisch gelagerten Motor mit kaltem Öl gestartet, den Motor dann sofort wieder abgestellt und die Zündung wieder eingeschaltet. Nur so könnte man es ja sonst wahrnehmen.

Da das jetzt schon mal so schön geklappt hat, habe ich auch gleich noch die Kompression mal gemessen. Die Batterie war zwar etwas mau, die Kolbenringe haben sich sicher noch nicht endgültig an die Zylinderlaufbahn angepasst und der Motor war logischerweise noch kalt, aber trotzdem sollten sich eventuelle grobe Fehlfunktionen schon bemerkbar machen.

Auch davon gibt wieder ein kleinen Mittschnitt.

Ich finde man kann schon hören, daß der Anlasser etwas zu kämpfen hat. Ein gewisse Grundkompression sollte also vorhanden sein.

Hier das ungeschönte Ergebnis.

Kompression_2012_02_21_passat 32_1976

Was den 2. Zylinder ein Stück weiter auschlagen läßt, ist mir noch nicht ganz klar. Vielleicht habe ich diesen Kolben mit mehr Öl eingesetzt. Ich gebe aber auch noch nicht sehr viel auf die Werte. Der Motor ist kalt und dreht nur sehr träge durch.
Was sich jedoch jetzt schon sagen läßt. Alle Zylinder haben Druck. Und das nicht zu wenig.
Zum Vergleich mal habe ich ein altes Diagramm aus dem Jahr 2004 gefunden.

Kompression_2004_05_23_Passat_32_1976

Deutlich weniger. Und im Mai war es mit Sicherheit wärmer, der Motor war eingefahren und die Batterie sicher auch nicht so flau. Der Kopf war zu diesem Zeitpunkt aber auch schon um 0,5mm geplant.

Ich hoffe ich habe es nicht übertrieben…

Kolben rein und Motor angefangen zu komplettieren

Kolbenspannband passat 32 1976

Obwohl das Wochenende gut vollgepackt war mit Terminen, habe ich am Sonntag doch noch ein wenig am Motor weitergemacht. Ich hatte mich am frühen Nachmittag mit Jörg aus Lübeck in der Werkstatt verabredet. Damit hatte ich wenigtens einen Grund noch mal aktiv zu werden.

Noch bevor Jörg eintraf habe ich eben die Kolben wieder in den Block eingesetzt.

Kolbenspannband passat 32 1976

Kolbenspannband angelegt und den Kolben anschließend mit leichten Schlägen in den Zylinder „gehämmert“.

Kolben passat 32 1976

Den kompletten Arbeitsschritt gibt es auch wieder als kleines Video.

Ein zweites Video habe ich von der Montage der Pleuellagerböcke gemacht.

Danach konnte ich auch das erste mal sehen wie weit die Kolben nach oben gehen.

Kolbenhöhe pasat 32 1976

Die haben in OT noch bestimmt 1 mm Luft bis zur Blockoberkante. Da droht also keine Gefahr einer Kollision mit dem Kopf.

Ich konnte also bedenkenlos mit dem weiteren Zusammenbau weiter machen. Zunächst gab´s noch mal ein neues Pilotlager.

Pilotlager Ausbau passat 32 1976

Zum Ausbau habe ich wieder meine altbewährte Methode angewendet. Lager komplett mit Fett füllen und dann mit einem passenden Dorn und ein paar kräftigen Hammerschlägen das Fett verdichten, so daß es das Lager nach vorne ausdrückt. Ist so simpel und jedem Auszieher meilenweit überlegen.

Dann war erst mal Pause. Jörg stand vor der Tür. Er brauchte für seinen 33er, den er gerade frisch vom Lackierer zurückbekommen hat, noch ein paar Teile für die Komplettierung. Die waren zwar relativ schnell zusammengesucht, aber dann haben wir noch eine ganze Zeit lang gequascht. So viel Zeit muß aber sein.
Irgendwann mußte Jörg wieder los und ich habe noch ein Stündchen weitergewerkelt.

Jetzt gings an den neuen Ölfilterhalter. Hier war ich von Sören, der mir das Teil letztes Wochenende rumbrachte, schon vorgewarnt worden. Wahrscheinlich wird der Ölfilter mit dem Motorhalter kollidieren.
Das tat er dann auch. Ist zwar nur minimal, aber die beiden Teile passen so nicht zusammen.

Ölfilterhalter passat 32 1976

Der Motorhalter war letzte Woche aber schon beim Pulverbeschichten. Den konnte ich also nicht mehr abändern. Und jetzt möchte ich die Flex da eigentlich auch nur sehr ungern ansetzten.
Ich muß also sehen, daß ich den Ölfilterhalter am Flansch etwas kürze.

Ölfilterhalter neu alt passat 32 1976

Im Vergleich mal die beiden unterschiedlichen Stärken der Flansche. Mal sehen ob ich jemanden finde, der mir vom oberen ca. 10mm abnehmen kann. Dann spar ich mir auch den Kauf längerer Schrauben.

Am Block habe ich dann noch die beiden Aufnahmeplatten für die Kurbelwellensimmeringe angeschraubt und die Antriebsräder für den Zahnriemen aufgesetzt.

Kurbelwellensimmering Passat 32 1976

Kurbelwellensimmering vorne Passat 32 1976

Die Ölpumpe hatte mittlerweile auch ihren Weg zurück gefunden. Die hatte ich einmal kurz geöffnet und für gut befunden. Hier gab es absolut keinen Grund ein neues Teil einzubauen.

Auf den beiden Bildern kann man übrigens auch gut erkennen, warum ich den Motor unbedingt seitlich am Motorständer montieren wollte und mir dafür extra einen Halter geschweißt habe.
Zum einen kann man so immer schön von oben Arbeiten und zum anderen wäre die hintere Seite des Motors sonst gar nicht zugänglich.

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