Schlagwort Archiv: Lötkolben

Das war jetzt nicht ohne

Die weitere Zerlegung des Tachos und das Auslöten der Kondensatoren habe ich mir etwas einfacher vorgestellt. Das war jetzt doch etwas nervenaufreibend.
Ob das hinterher wieder alles funktioniert, vermag ich wirklich noch nicht zu sagen.

Dabei begann der Tag doch so vielversprechend. Ich hatte heute morgen einen doppelten Sonnenaufgang.

Sonnenaufgang

Der Volvo lief ohne Tacho völlig problemlos und die Sonne draußen hat mehr geblendet als der künstliche, von zwei 3 Watt Lampen hervorgerufene, Tagesbeginn. (mehr …)

Nur Kleinkram

Es geht so langsam in die heiße Phase. Zumindest im Innenraum stehen keine großen Sachen mehr auf dem Programm. So stand der gestrige Tag dann auch nur im Zeichen der Optimierung und Verbesserung.

Los ging es mit der Verkleidung im Fahrerfußraum. Mit der Pappe konnte Dirk mir weiterhelfen. Die ist zwar noch in der Post, aber das hindert mich ja nicht daran schon mal die Kunstoffverkkleidung anzupassen und für den Einbau vorzubereiten.

Es waren ürbrigens tatsächlich die beiden Stecker, die ich da mit Kabelbindern befestigt hatte, die störten. Die Stecker sind jetzt aus dem Weg und nun paßte die Verkleidung auch.

Allerdings hatte sie noch einen kleinen Makel.

Verkleidung

Das linke Befstigungsauge war ausgebrochen. (mehr …)

Viel gewurschtelt , wenig zu sehen

Ihr kennt das sicher auch, die Stunden verrinnen, man ist die ganze Zeit am Machen und am Ende des Tages sieht man fast nichts. Irgendwie unbefriedigend. Wenn dann allerdings ein paar Dinge abgearbeitet sind, die einem schon länger auf der Leber liegen, ist man zum Schluß doch gut drauf. Wieder ein paar Sachen die man aus dem Kopf kriegt. Aber glaubt mir, da schwirren noch genügend Sachen drin herum.

Los ging es mit dem Teppich auf der Hutablage. Da habe ich mir nämlich selber ein ganz faules Ei ins Nest gelegt. Leider habe ich den kompletten Teppich leicht schief auf die Hutablage geklebt. Das wäre ja überhaupt nicht weiter schlimm, wenn er dadurch jetzt nicht an einer Seite etwas zu kurz geraten wäre.

Teppich-Hutablage

Auf der rechten Seite fehlt ungefähr ein Zentimeter. (mehr …)

Konstruktionsfehler mit arbeitsintensiven Folgen

Daß es mit der Endstufe und den Kabeln unter der Rücksitzbank eng zugeht war mir klar. Besonders auf der linken Seite, wo Hi-Livel-Input und die Chinchkabel reingehen. Hier verläuft nämlich die Strebe der Rücksitzbank nur wenige Millimeter neben den Kabeln. Solange die Sitzbank montiert ist, kein Problem. Aber wehe man paßt beim Herausnehmen einmal nicht auf.

cinchstecker-abgebrochen

Knack! Beide Chinchstecker abgebrochen. (mehr …)

Seitenverkleidungen sind fertig

Ich habe lange nichts mehr von den Seitenverkleidungen berichtet. Anfang Januar habe ich das letzte Mal von meinen Klebeexessen etwas veröffentlicht. In der Zwischenzeit war ich nicht untätig, wollte Euch aber nicht mit den x-ten Klebeversuch nerven. Jetzt sind sie fertig zum Einbau!

Und es hat sich viel getan in dieser Zeit. Allerdings ist es ganz anders gekommen, als ich mir das anfangs vorgestellt hatte. Ich habe aufgegeben!
Besser gesagt, ich habe aufgegeben, diese gummiartige Bespannung wieder in ihre ursprüngliche Position zu bekommen. Selbst wenn ich es jetzt irgendwie geschafft hätte, wäre es wahrscheinlich nicht von langer Dauer. Zu groß war die Spannung im Material.

Es folgte also der unvermeidliche Einschnitt.

Einschnitt-seitenverkleidung

Einmal die komplette Länge der Armauflage entlang. (mehr …)

Stoppuhrenupgrade

Schneller als gedacht konnte ich mein neuestes Hirngespinst in die Tat umsetzen. Opfer waren diesmal meine beiden Timer aus dem Rallye-Passat. Schon vor ein paar Tagen hatte ich mal eine zerlegt, um zu sehen ob im Gehäuse noch ein klein wenig Freiraum vorhanden ist. Viel Platz brauchte ich gar nicht.

Counter-up-down

Nur soviel, daß ich dort irgendwo eine Buchse für einen Klinkenstecker unterbringen konnte. Der Platz war dann sogar so üppig, daß es sogar zu einer 3,5mm-Version in Stereo-Ausführung langte.
Das Gehäuse der Buchse mißt ca. 5x7mm und ist ungefähr 10mm lang.

3,5mm-Klinkenbuchse

Der erste Schritt war dann die Verkabelung der Buckse. An die Kontakte lötete ich jewiles fünf Zentimeter lange Kabelstücke.

Die freien Enden landeten im Anschluß auf der kleinen Platine.

Stoppuhr

Damit ist dann wohl auch klar, daß ich die Stoppuhren nicht als MP3-Player mißbrauchen will. Musik werde ich den Dingern wohl nicht entlocken können. Das ganze soll lediglich eine externe Betätigung für die beiden Stoppuhren werden.

Für die Klinkenbuchse bot sich eine seitlicher Ausgang an. Mit dem Minischleifer war der passende Auschnitt schnell hergestellt.

Minischleifer

Am der oberen Gehäusehälfte mußte ich später auch noch eine kleine Einbuchtung schaffen.

Mit ein paar Tropfen flüssigem Modellbaukleber habe ich die Buchse dann im Unterteil fixiert.

Buchse-Stoppuhr

Damit war die erste Uhr eigentlich fertig. Nur noch wieder zusammensetzten und eine Kontrolle ob sie sich noch wie gehabt über die vier Tasten bedienen läßt.

Das funktionierte wie gewohnt. Nächster Punkt war damit die externe Verkabelung.

Klinkenstecker

Ich habe mich dabei für Kabel mit abgewinkelten Steckern entschieden. Einfach nur um später die Kabel besser verlegen zu können.

Die Kabel enden dann in einem handlichen Kunststoffgehäuse.

bedienpult

In dieses Gehäuse kommen vorerst lediglich zwei Taster. Die Taster sind etwas hochwertiger ausgefallen. Sie haben einen spürbaren Druckpunkt und bei Betätigung erhält man ein deutliches Klacken als Rückmeldung.

Die beiden Kabel bekamen nach dem verlöten noch einen Knoten als Zugentlastung. Jeweils eine Ader der Kabel ist jetzt noch frei. Vorerst habe ich nur die Start/Stop-Funktion aktiviert.

Taster-fernbedienung

In den den Uhren habe ich das freie Kabel jeweils auf die Reset-Funktion gelegt. Mal sehen ob ich diese Funktion über zusätzliche Taster später noch aktiviere.

Vor dem abschließenden Test fehlte natürlich noch die Klinkenbuchse in der zweiten Uhr. Hier mußte ich die Buchse an der anderen Seite plazieren. Etwas erstaunt war ich dann über die Platine in der zweiten Uhr.

Platine-stoppuhr

Beide Timer habe ich mir zum selben Zeitpunkt, beim gleichen Händler in Hong-Kong bestellt. Trotzdem sind die Platinen der beiden Uhren doch tatsächlich leicht unterschiedlich. Bei der ersten Uhr wurden die Kabel von oben aufgelötet und dann durch seitliche Ausklinkungen auf die andere Seite geführt. Hier bei der zweiten Uhr fehlen diese Ausklinkungen und die Kabel wurden durch kleine Bohrungen gesteckt und dann von der anderen Seite verlötet. Ich finde es schon bemerkenswert, daß es selbst bei 1-Euro-Produkten anscheinend doch tatsächlich noch technische Änderungen gibt die in die Produktion einfließen.

Man muß schon ein wenig verstrahlt sein, um in so eine Arbeit bei solchen Billigteilen zu investieren. Aber das Ergebnis sieht vernüftig aus und funktioniert natürlich auch zuverlässig.

Fernbedienung-Stoppuhr

Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache allerdings noch. Wo ist bei der Fernbedienung oben und unten?
Um wirklich immer zu wissen welche Uhr man ansteuern wird, werde ich wohl noch eine farbige Markierung an Tastern und Steckern anbringen müßen. Dann sollte einer sicheren Auslösung der Uhren nichts mehr im Wege stehen.

Navigon 40 – Lautsprecher ersetzen

Mein Navi verwende ich in erster Linie einfach nur zum Aufzeichnen meiner gefahrenen Strecken. Anders bekäme ich die übersichtlichen Tracks in meinen Jahresrückblicken gar nicht zusammen. Natürlich soll es mich aber auch mal durch Deutschland lotsen und dabei auch noch vor Gefahrenstellen warnen. Das funktioniert allerdings nur zuverlässig, wenn die Ansagen funktionieren.
Damit gab es im letzten Jahr schon Probleme. Der Lautsprecher krächzte und setzte dann nach auch immer häufiger mal komplett aus. Ich hatte noch bis April diesen Jahres Gewährleistung auf dem Teil und schickte es somit im Februar zur Reparatur ein. Die wurde wirklich schnell durchgeführt.
Leider war das ganze nicht von langer Dauer. Bereits Anfang Mai ging das Spiel wieder von vorne los. Natürlich war die Gewährleistungsfrist jetzt abgelaufen.

Navigon 40

Den Strichcode der Reparaturfirma hatte ich noch nicht einmal abgemacht. Trotzdem wollte Navigon jetzt alleine für die Erstellung eines Konstenvoranschlages 20,- Euro haben. Aber nicht mit mir!
Wollen wir doch mal sehen wo der Hund begraben ist. Die vier Schrauben auf der Rückseite raus und dazu etwas sanfte Gewalt und auf war das Ding.

Navigon 40 Innenleben

Der kleine Lautsprecher war dann auch schnell geortet, lag jedoch noch verdeckt unter der Hauptplatine.
Die war dann nach lösen der beiden Lautsprecherkabel einfach zur Seite zu legen.

Navigon-40-Lautsprecher

Jetzt hatte ich den Übeltäter vor mir. Er war mit zwei kleinen Schrauben an der Rückwand befestigt.

Wirklich groß war er ja nicht. Zum Vergleich habe ich mal ein 2 Euro-Stück daneben gelegt.

Navigon-40-Speaker

Das hat so ziemlich den gleichen Durchmesser.

Ein neuen Lautsprecher in der richtigen Größe gab es dann zum Schnäppchenpreis im Elektronikfachhandel. Alleine die Portokosten zum erneuten Einschicken zur Reparatur wären ein vielfaches davon gewesen.

Navigon-40-Speaker-new

Die Kabel habe ich vom alten Lautsprecher übernommen. Da es sich um einen Universallautsprecher handelt, besitzt er natürlich nicht die beiden spezifischen Befestigungslaschen.

Navigon-40-Lautsprechertausch

Drei kleine Punkte mit Heißkleber sollten dieses Schwergewicht aber wohl auch in der richtigen Position halten.

Richtig fummilg wurde es dann beim Einstecken der beiden Kabel in die kleine Anschlußbuchse.

Navigon-40-Lautsprecherkabel

Das ließ sich nur mit einer Pinzette bewältigen.

Den ersten Test habe ich dann noch mit offenem Navi gemacht. Funktioniert.

Also das Gehäuse wieder zusammengeclipst und die vier Schrauben wieder rein. Funktioniert immer noch. Sonst hätte ich hier wohl heute auch nichts geschrieben. 😉

Den Lötkolben und die Heißklebepistole packe ich jetzt erst gar nicht wieder so weit weg. Ich habe da noch so eine Sisyphusarbeit auf der Wunschliste. Das Material dafür habe ich bereits hier liegen. Das geht dann allerdings eher so in die Richtung „Der OST hat sie doch nicht alle.“

Steckertausch an der Concord

Fingerfertigkeit war gestern gefragt. Mal was ganz anderes als mit Flex und Schweißgerät zu hantieren. Man muß sich daran erst mal wieder gewöhnen und hektisches umherspringen war völlig fehl am Platz.
Der Tausch der Steckverbindung an der Concord CA50.2i stand auf dem Programm. Sie soll später dem Canton-System den nötigen Nachdruck verleihen. Das neue Steckgehäuse paßte ohne jegliche Bearbeitung in die Aussparung. Zwar etwas wackelig, aber mit etwas Heißkleber war die Sache gegessen.

Concord ca50-2i Stecker

Sieht zwar nicht ganz so schön aus, ist aber von außen fast nicht zu erkennen. Wichtig ist nur, daß mir das Steckgehäuse nicht nach innen abhaut.

Die passenden Crimpstecker hatte ich auch auf Vorrat. Paarweise erhielten die beiden Kabel den neuen Anschluß.

Crimpstecker Concord ca50

Zur Sicherheit habe ich noch mal den Lötkolben angeworfen. Das ist auf jeden Fall die zuverlässigere Verbindung.

Die vier Kabel kamen dann ins Steckgehäuse.

Concord ca50-2i Steckverbindung

Merwürdigerweise war jeweils die Leitung mit der schwarzen Längsmarkierung, die Minusleitung. Da mußte ich beim nächsten Schritt dran denken.

Denn da ich schon mal dabei war, habe ich das Anschlußkabel auch gleich konfektioniert. Die Verbinder erhielten hier nach dem Crimpen ebenfalls noch einen Tropfen Lötzinn.

Concord ca50-2i Hi-level-Input

Dann nur noch richtig ins Steckgehäuse eingeclipst. Das Plus-Kabel bekommt bei mir die rote Markierung. Ist irgendwie logischer.

Concord ca50-2i Passat TS

Hoffentlich funktioniert die Endstufe überhaupt. Sonst war das rausgeschmissenens Geld. Aber nicht für die Endstufe, die hat weniger gekostet als die zwei Steckgehäuse und acht Crimpverbinder. 😉

Tag der Instrumente

Das Cockpit der L-Ausstattung gibt nicht viel her. Zeit das zu ändern. Drehzahlmesser, Öltemperatur- und Öldruckanzeige stehen bei mir noch auf der Wunschliste. Deshalb war ich am Samstag auch so gierig auf das Öltemperaturinstrument.

Los gings aber mit dem Drehzahlmesser. Es sollte der kleine Drehzahlmesser werden, der anstelle der Uhr, mittig im Kombiinstrument sitzt. Mal was anderes.

Passat 32 1976 Instrumenteneinsätze

Dafür war zunächst reichlich Bastelarbeit notwendig. Ich wollte den Originalrahmen aus dem Passat beibehalten. Dann wäre aber später noch der Einstellknopf für die Uhr im oberen Fenster. Das geht ja gar nicht. Ich brauchte also ein Glas ohne Loch für den Einstellknopf. Das lieferte das leere Gehäuse rechts.

Passat 32 1976 Instrumentengehäuse

Nach dem Auffräsen der verschweissten Verbinbundungspunkte hatte ich die Einzelteile vor mir liegen. Nun gab es aber ein Problem. Vor unendlich vielen Jahren, hatte ich mal versucht in das Fenster vom Tacho ein Loch für einen Rückstellknopf zu bohren. Das Instrument hatte ursprünglich zwar einen Drehzahlmesser, aber keinen Tageskilometerzähler. Unglaublich aber wahr. Damals bin ich kläglich gescheitert. Das Loch ist nicht richtig rund geworden. Aber noch viel schlimmer, das Glas ist bei dem Versuch gesprungen. Seitdem liegt der Rahmen so bei mir im Lager. Gut, daß ich mich so selten von Sachen trennen kann.

Passat 32 1976 Trennen vom Instrumentenglas

Also blieb nur eine Möglichkeit: Das Glas trennen. Mit einen Fräsaufsatz ging das eigentlich ganz gut.

Passat 32 1976 Sichtfenster Instrumente

Selbiges mußte ich dann natürlich auch mit dem vorhandenen Glas aus dem Originalrahmen machen. Die beiden Hälften kamen dann gemeinsam wieder zurück. Mit einem Lötkolben habe ich sie etwas fixiert damit später nichts klappert.

Passat 32 1976 Montage Drehzahlmesser

Im Anschluß alles wieder zusammen gebaut und zum Schluß konnte der Drehzahlmesser dann an seinen Platz.

Vor dem Testlauf kam aber erst Mal die Suche nach am Anschlußkabel. Oben war nichts zu finden. Haben die sich wohl für die L-Ausstattung gespart. Also ZE raus und den entsprechenden Stecker kontrolliert. Kein Kabel vorhanden.

Passat 32 1976 Anschlußkabel Drehzahlmesser

Das habe ich dann an dem entsprechenden Platz in dem Kompaktstecker eingeclipst. Jetzt konnte es losgehen.

Passat 32 1976 Test Drehzahlmesser

Zunächst einmal die Instrumentenbeleuchtung und die Kontrollleuchten überprüft. Alles funktioniert. Den Test vom Drehzahlmesser gibts in einem kleinen Film.

Und auch der Drehzahlmesser tut was er soll. Punkt abgehakt.

Fehlen noch die Zusatzinstrumente. Dazu mußte erst Mal mein Rallyeboard mit den Stoppuhren weichen.

Passat 32 1976 Rallyekonsole

Jetzt zahlt es sich aus, daß ich die damals so schonend befestigt hatte. Rückstandlos rückrüstbar.

Diese drei Instrumente werden dort jetzt die Löchern füllen: Uhr, Öldruck- und Öltemperaturanzeige

Passat 32 1976 VDO Zusatzinstrumente

Wenn alle funktionieren kriegen sie später noch neue Frontringe. Die hab ich schon mal vorsichtshalber geordert. Erst müßen sie aber zeigen was sie können.

Ich bin dann mit der Verkabelung im Fahrzeug angefangen. Die endet jetzt in zwei 3er-Steckgehäusen, die später die Versorgung der Instrumente sicherstellen.

Passat 32 1976 Zusatzinstrumente Anschlußkabel

Für die Verkabelung in der Mittelkonsole habe ich zwei Kabelbäume gebaut. So läßt sich die Konsole jederzeit schnell herausnehmen. Dazu müßen dann nur die beiden Stecker getrennt werden.

Passat 32 1976 Kabelbaum Mittelkonsole

Zeit für den ersten Test. Uhr funktioniert, Öldruckanzeige gibt nach Starten des Motors ebenfalls was her. Und auch die Öltempraturanzeige bewegte nach nach ein paar Mintuen.

Passat 32 1976 Mittelkonsole Zusatzinstrumente

Somit kann ich mich jetzt in aller Ruhe an die Verschönerung und endgültige Montage der Instrumente machen.

Tacho eingemessen

Passat 32 1976 messingstab kabeldurchführung

Ich hatte ja eine Frage an den Anbieter des Tacho gesendet, ob es normal ist, daß ganz geringe Geschwindigkeiten nicht vom Tacho erfaßt werden. Gestern kam die Antwort:

Guten Tag Herr Steenbock,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Verhalten des Farradcomputer ist normal.
Die Anzeige erfolgt erst, wenn in einer bestimmten Zeit mehrere
Impulse empfangen werden.

Haben Sie noch spezielle Fragen? Wir beantworten diese gerne.

Freundliche Grüße

R…… F…….
Technische Kundenberatung

Immerhin ging daß mit der Antwort recht zügig und sie ist auch halbwegs zufriedenstellend. Leider habe ich keine Aussage bekommen in wie groß der Abstand zwischen den einzelnen Impulsen sein darf.
Somit habe ich jetzt die Gewissheit, daß hier kein Defekt oder Einbaufehler am Tacho vorliegt.

Also wollte ich erst mal sehen, wie er sich in der Praxis verhält. Dazu mußte ich erst mal noch das Kabel des Tacho in den Innenraum ziehen. Das von mir dazwischengelötete Verlängerungskabel mußte dafür natürlich noch einmal wieder durchtrennt werden. Dann habe ich nach einer einfachen Möglichkeit gesucht um in den Innenraum zu kommen. Ich entschied mich dann für die Gummidurchführung der beiden Heizungsschläuche. Hierfür mußte ich nicht mal eine Verkleidung ausbauen.
Von innen stecke ich einen dünnen Messingstab neben einem der beiden Schläuche durch die Dichtung in den Motorraum.

Passat 32 1976 messingstab kabeldurchführung

Wie man sieht, gings wirklich ohne lösen einer einzigen Verkleidung. Und daß es ein Messinstab war, hatte auch seine Gründe.

Passat 32 1976 messingstab kabel angelötet

Das durchtrennte Kabel konnte ich dadurch ganz einfach anlöten und es dann sicher durch die Gummidichtung in den Innenraum ziehen. Innen habe ich das Kabel mit Quetschverbindern dann einfach wieder zusammengesteckt.

Nun konnte testen, ob das alles auch in der Praxis funktioniert. Also raus an die frische Luft und zur Tachoangleichung ein ruhigen Ecke ausgesucht.
Auf der Fahrt dorthin funktionierte der Tacho bereits ohne Aussetzer, zeigte aber natürlich noch völlig falsche Werte an.

Bewaffnet mit Kreide, einem weißen Lackstift und einem 30m-Maßband machte ich mich ans Werk.

Einen weißen Strich auf den Reifen und eine Startmarkierung mit gelber Keide auf die Straße und es ging los. Nach 3 Radumdrehung machte ich einen ersten Kontrollstrich auf die Straße. Die Endgültige Messung nahm ich dann nach 6 Radumdrehungen vor.

Passat 32 1976 Fahrradtacho einmessen

Die 6 Umdrehungen ergaben eine Strecke von 10,10 m. Das ergibt also einen Radumfang von 1668 mm. Die serienmäßig verbaute Größe hat ein Abrollumfang von 1758 mm. Das sind jetzt also nur etwas über 5% weniger. Damit hatte ich ja auch im Vorwege ungefähr gerechnet.

Passat 32 1976 Fahrradtacho programmierung

Diesen Wert galt es dann noch kurz im Tacho zu hinterlegen und dann gings wieder nach Hause. Jetzt konnte ich schön vergleichen, was mir der eigentliche Tacho so vorgaukelte. Bei vorgeschriebenen 50 km/h, kann ich jetzt beruhigt auf mit fast 60 auf dem Tacho durchfahren.

Auf dem Rückweg habe ich noch mal versucht so langsam zu fahren, daß die Intervalle zwischen den einzelnen Impulsen so groß werden, daß der Tacho nichts mehr anzeigt. Da bin ich aber nur mit Mühe und Not hingekommen. 1. Gang, Standgas und dann noch die Kupplung schleifen lassen. Ich bin laut Anzeige bis auf 4,8 km/h heruntergekommen. Das sollte dann wohl doch als kleinster Wert genügen.
Ich werde wohl vorerst bei einem Magneten bleiben.

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