Gestern hab ich doch eine großen Schritt zum Ziel machen können. Noch bin ich nicht ganz durch, aber so langsam ist Land in Sicht.
Mein größter Feind sind im Moment die niedrigen Temperaturen. Man sollte es kaum glauben, die Epoxygrundierung war gestern immer noch nicht richtig trocken. Immerhin war sie so weit fest, dass ich die Oberfläche vorsichtig anschleifen konnte um jetzt endlich weiter machen zu können.

Ich konnte somit jetzt den Steinschlagschutz spritzen.
Immerhin der war nach gut einer Stunde fertig zum Überlackieren. Zunächst aber noch drei kleine Roststellen, die mir noch in die Quere gekommen sind.

Einmal oben und zweimal unten.

Dann war aber genug. Irgendwo musste ich mal eine Grenze ziehen.
Grundierung und der Basislack kamen aus der Sprühdose, beim Klarlack griff ich aber lieber zur Lackierpistole.

Da ist mir der Sprühdosenlack dann doch zu dünn.

Am Radlauf lässt sich die Beilackierung leider nicht ganz unsichtbar gestalten. Ich denke, das guckt sich mit der Zeit weg.
In der Trocknungsphase hab ich mich noch mal um die wirklich wichtigen Dinge gekümmert.

Der Halter für´s Tachosignalkabel an der Hinterachse hat seine Sollzeit deutlich überschritten und schrie somit nach Austausch.

Oft sind es die kleinen Dinge, die den Prüfer später vor Freude entzücken lassen. Mal gucken ob´s klappt.
Wo ich neue Bleche eingeschweißt habe werde ich ihm dann bei Bedarf auch erzählen. Denn spätestens nach der Ladung schwarzen Unterbodenschutzwachs ist davon nichts mehr zu sehen.

Die Schweller waren ja vorher schon schwarz und daher hier die gleiche Prozedur.

Das ging komplett allerdings zunächst nur auf der Beifahrerseite. Links war der Lack noch nicht trocken genug, um darauf schon gefahrlos ein Klebeband zu anbringen zu können.

Da konnte ich zunächst nur die Unterseite einsprühen. Mal wieder die Temperaturen, die ein zügiges Vorankommen verhindern.
Aber es ist ja nicht so, dass ich nichts mehr zu tun hätte. Rechts zickte das Bremslicht.

Die Rückleuchten sind keine original Volvo-Leuchten und deren Kunststoff verträgt auf Dauer noch nicht einmal die Wärme der kleinen Standlichtbirne und das zeitweise Leuchten des Bremslichts. Der ganze Kunststoff rund um den Lampeneinsatz hat sich verformt und die obere Kontaktlasche, die fürs Bremslicht ist, hat sich nach unten verabschiedet.
Die Lasche habe etwas unterfüttert und nun liegt sie wieder auf der richtigen Höhe.

Jetzt leuchtet wieder alles.

Obwohl, so ganz dann wohl doch nicht. Ich bin da zunächst gar nicht drüber gestolpert. Eine Nebelschlussleuchte nur auf der rechten Seite ist dann doch etwas merkwürdig. Wenn es nur eine Nebelschlussleuchte gibt, dann müsste die links sein. Da muss ich also auch links noch mal noch mal ran.
Zu guter Letzt war ich zwischendurch immer mal wieder dabei, Motor und Getriebe wieder halbwegs vorzeigbar zu gestalten. Da hatte sich doch schon so einiges an Öl, Kühlwasser und sonstiger Dreck angesammelt.

So langsam kann wieder erkennen um was es sich hier eigentlich handelt. Mein letzter Akt war dann noch eine ordentliche Ladung Rostlöser, der jetzt über Nacht schön einwirken kann.
