Für meinen GT ging es Anfang Juni aus der Winterruhe.

Erste Tat war der Tausch des Lenkrads. Ich hatte schon einige Zeit ein Lederlenkrad liegen und das durfte jetzt mal ans Tageslicht.
Über den Winter hatte ich einen rechten Außenspiegel mit einer DAB-Antenne ausgestattet. Der so vorbereitete Spiegel nahm jetzt den Platz an der Beifahrertür ein.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Empfang immer noch mehr als bescheiden ist. Langsam habe ich die Vermutung, dass es auch am Radio liegt.

Zum Start in die Saison fehlte jetzt nur noch ein kleines Fresh-up. Dach und Motorhaube habe ich noch schnell überpoliert und Abends ging es direkt zum Classics Nordheide Stammtisch nach Sottorf.

Den nächsten Tag brauchte ich für die letzten Reisevorbereitungen und ich musste sehen, dass ich irgendwie mal zeitig ins Bett komme.
Am Freitag morgen ging es auf die Reise zum Passat-Treffen in der Schweiz. Und ich war wirklich früh auf Achse.

Um halb sieben war ich schon am Harz und um acht Uhr war ich mit Anja und Matthias in Fritzlar zum Frühstück verabredet.
Erster Tankstop war dann in Walldorf -Mörfelden.

Nicht, dass es mein GT nach nur 550 Kilometern schon wirklich nötig hatte.
Weiter ging es, mit einem fürstlichen Mittagessen in der Nähe von Offenburg, immer weiter Richtung Süden.
Die Schweiz haben wir dann gegen 17 Uhr erreicht.

Jetzt war die Tour fast geschafft und gut eine Stunde später waren wir in Flumenthal.

Meine Unterkunft hatte ich in Derendingen und die bot dann auch gleich noch das passende Ambiente.

Den Samstag nutze ich dann für eine Ausflugsfahrt rund um Solothurn.

Spät Abend, als alle anderen so langsam ins Bett gingen, war dann meine Zeit.

Das war die beste Zeit um die Holzbrücke in Wangen an der Aare mal ganz für sich alleine zu haben.
Am nächsten Tag ging es dann so richtig in die Berge.

Sprit fassen und dann gemeinsam mit Matthias zum Furka Pass.

Unser eigentliches Ziel war damit aber noch nicht erreicht. Das lag noch ein paar Kilometer weiter auf der anderen Passseite.

Das Hotel Belvedere am Rhonegletscher.
Tags darauf ging es dann auch schon wieder nach Hause.

Mit mir der eine oder andere, der auch wieder zurück auf dem Weg in den Norden war.
Kurz bevor ich zu Hause war, ging meine Bremskontrollleuchte immer öfter und langanhaltender in den Warnmodus.

Die hatte sich die Tage zuvor immer mal wieder kurz flackernd gemeldet. Noch war aber kein Grund zur Panik.
So ging es dann am Wochenende drauf auch zum Termin in Bockhorn.

Wieder ein Wochenende später war mein Einsatz als Beifahrer bei der Münchhausen Classic gefordert.

Mein GT blieb aber hier auf dem Parkplatz. Die Fahrt durfte ich bei Klaus im Santana absolvieren.
Damit haben wir jetzt den Juni hinter uns gelassen und der Juli startete dann mit der Erkenntnis, dass die Bremsflüssigkeit jetzt wirklich alle war.

Der Hauptbremszylinder war undicht und die Bremsflüssigkeit stand im Bremskraftverstärker.
Das habe ich dann sogar relativ zeitnah repariert.

Neuer Hauptbremszylinder und den Bremskraftverstärker auch noch gleich neu lackiert.
So stand meiner Teilnahme am Watt´n Törn, am letzten Tag im August, nichts mehr im Wege.

Mit einem ganzen Haufen Altblechnarren ging es quer durch Dithmarschen.
Mitte September hatte ich mal ein Zeitfenster gefunden, um nach der nicht funktionierenden Tankanzeige zu gucken.

Leider war es kein Fehler am Instrument. Der Tankgeber ist der Übeltäter und die Reparatur steht noch aus.
Ebenfalls noch im September zog es mich einmal an die Müritz.

Ziel war es aber nicht, mir die ganzen schönen Gutshäuser im Mecklenburg-Vorpommern anzugucken, das gibt es ja dieses Jahr, sondern ich war zur Bestandsaufnahme des Teilepools bei Evy und Heiko.
Ende September brauchten wir dann mal eine kleine Pause.

Ebenfalls noch im September ging es dann zum Oldtimer-Treffen in Winsen (Aller).

Am gleichen Tag fand auch noch der Saisonabschluss beim Home of Classics in Winsen (Luhe) statt.

Dafür war ich dann wohl aber etwas zu spät dran.
Im Oktober standen dann noch zwei Stammtische auf dem Programm.

Zuerst wieder in Sottorf der von Classics Nordheide und dann ein paar Tage später in Ausbüttel vom Santana Zentrum Braunschweig.

Damit war das Jahr aber lange noch nicht zu Ende.
Im Brokstedt wartete noch der Teilemarkt auf einen Besuch, den ich dann vollbeladen wieder verlies.

Auch wenn ich es dieses Jahr nicht oft zur Oldtimertankstelle geschafft habe, so blieb ein Besuch natürlich trotzdem nicht aus.

Diesmal im Rahmen einer Spezialmission.
Ich war also wieder reichlich unterwegs mit dem GT und so kommt am Jahresende so einiges an Kilometern zusammen.
- Gesamtfahrleistung: 8464 km
- Spritverbrauch: 712,60 Liter
- Durchschnittsverbrauch: 8,3 l/100km
- Spritkosten: 1107,07 €
- Kosten Ersatzteile und Reparaturen: 60 €

