Ob der Sekundenkleber auch wirklich hält, konnte er gestern gleich einmal unter Beweis stellen. Ich hatte nämlich vergessen den Ausschnitt für den Fenstersteg neu zu setzen. Die Führung musste also noch mal wieder raus und sie hat das vollkommen schadlos überstanden.

Das herausgeschnittene Stück habe ich an der alten Öffnung gleich wieder eingeklebt.
Jetzt konnte also die Scheiben wieder in die Türen. Das hörte sich zunächst leichter an als getan. Ich habe nämlich die Kurbelfenster nicht finden können. Die Dreiecksfenster dagegen lagen gleich griffbereit im Regal.

Ohne die Kurbelfenster konnte ich die aber erst mal nur lose reinstellen.

Zuerst müssen die großen Scheiben rein. Was ja an sich auch keine Problem darstellt, wenn man sie denn hätte.
Es begann das große Suchen im Lager. Die Scheiben hatte ich als Komplettpaket vom einem Schlachtvari gekauft. Ich habe auch alle Scheiben von diesem Beutezug gefunden. Nur die vorderen Türscheiben waren nicht aufzutreiben.
Irgendwo mussten die sein und irgendwo waren sie dann auch.

Keine Ahnung warum alle anderen Scheiben sauber im Lager lagen und die beiden Türscheiben zwischen Schreibtisch und dem Rallye-Passat standen.
Die Staubschicht war dann schneller entfernt, als mir die Schweißtropfen auf der Stirn wieder verflogen waren.

Jetzt aber rein damit.
Dann konnte das Dreickecksfenster richtig in den Rahmen und der Fenstersteg von unten eingefädelt werden.

Wenn auch mit leichten Startschwierigkeiten, die Fenster auf der Fahrseite sind damit alle wieder verbaut.
Ganz glatt lief es auf der Beifahrerseite dann leider auch nicht.

Ich hatte bei der Tür nicht im Traum daran gedacht zu kontrollieren, ob die Bohrung für den Fenstersteg an der richtigen Stelle sitzt. Bei der Fahrertür hatte ich das noch gemacht und hier vorm Lackieren ein neues Loch gebohrt und das alte gleich verschweißt.
Das wurde zum Modelljahr 83 um ca. 2cm weiter nach unten versetzt. Ich hatte also schon die neue Variante und ich hatte ja eine funkelnagelneue Tür aus brasilianischer Produktion verbaut. Dort wird die Teilenummer für den Santana und Quantum von 84 bis 89 gelistet.
Offenbar gab es die Änderung dort nicht und mir blieb jetzt nichts anderes übrig, als ein neues Loch zu bohren.

Es gibt deutlich angenehmeres, als einen Bohrer auf frischem Lack anzusetzen.
Ein kleiner Schönheitsfehler, den man zwar später fast nicht mehr sieht, aber trotzdem nervt.

Wenn UPS heute rechtzeitig kommt, kann ich hinten weitermachen. Dann kriege ich nämlich die nachgeorderte Führung.
Moin. Ich hätte vorher noch die unteren Leisten sowie die Schachtleisten eingesetzt. Das wird jetzt nicht mehr so easy sein…