Wörthersee-Tour 2026 – Rückblick

Nach vier Jahren haben wir uns mal wieder auf eine einwöchige Tour an den Wörthersee gemacht. IN kurzen Zügen möchte ich Euch hier mit eine Übersicht auf die vergangenen Tage geben.

Los ging es am Sonntag, den 10.Mai und mein erster Kontakt zu einem Teil unserer Gruppe fand wie gehabt in Guxhagen statt. Das ist immer der erste Punkt auf dem Weg in den Süden, wo sich unser Wege kreuzen. Mit von der Partie wieder Nico, diesmal mit einem neuen Golf, Markus und Sarah mit dem Jetta, Matthias und Anja mit dem Golf GTD.

Nach dem Mittagmahl gings es noch eben zur Tankstelle.

Im Konvoi ging es dann auf der A7 gemeinsam Richtung Süden.

Wie bei den letzten Touren auch, haben wir wieder eine Zwischenübernachtung eingelegt und zuvor auch noch wieder ein leckeres Eis in der Sonne genossen. Hier haben wir uns auch mit Reiner getroffen, der hier von Westen zu uns stieß.

Das war in Höchstadt und von da waren es nur noch wenige Kilometer bis zu unserer Unterkunft in Neuhaus.

Von dort habe ich mich am Montag morgen etwas eher auf die Reise gemacht, als der Rest. Ich hatte ja noch ein paar Teile für Michael auf der Rückbank liegen.

Die Übergabe in Ingolstadt verlief planmäßig und nach einem kurzen Schnack ging es dann weiter. Michael zurück zur Arbeit und ich auf der Such nach dem Rest unserer Truppe.

Die hatte ich dann bei Holzkirchen wieder eingeholt und in Hochfelln war Zeit für eine Pinkelpause.

Nun war Österreich schon nicht mehr weit und unsere erster Weg dort führt und erfahrungsgemäß an die Tankstelle und zu einem Mittagschmaus in Hallein.

Als wir von dort wieder los wollten, machte Markus Jetta zunächst ein paar Zicken. Er wollte erst nach unzähligen Versuchen wieder anspringen. Der Leerlausteller machte Ärger.

Letztendlich sind wir alle wohlbehalten in Pörtschach angekommen und dort wartete Adi schon auf uns.

Damit waren wir personell jetzt komplett und hatten unsere Pension praktisch wieder ganz für uns alleine.

Hier gab es dann auch wieder unsere personalisierten Frühstückseier.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die es zu etwas besonderem macht.

Die Wettertafel auf der Terasse zeigte noch die Daten vom Vortag an.

Leider verschwieg sie auch, dass der Wörthersse in dunkle Wolken gehüllt war und es regnete. Etwas weiter Richtung Norden sollte das Wetter besser sein und wir entschieden uns zu einem Ausflug nach Gmund.

Hier gibt es ein kleines Porsche Museum, welches sich intensiv mit den Gründungsjahren von Porsche beschäftigt.

Insgesamt schon interessant und sehenswert, aber bei weitem kein Tagesfüller.

Aber das Wetter meinte es gut mit uns und wir konnten im Cafe Nussbaumer sogar im Freien Kaffee und Kuchen genießen.

So kann man den ersten Urlaubsstag am See doch gut gestalten. Herrlich.

Und weil das Wetter mittlerweile auch am Wörthersee wieder ganz brauchbar war, ging es noch zu einem kleinen Abstecher nach Velden.

Hier am Casino, sitzt man quasi in der ersten Reihe und kann gucken, wer sich sonst noch so alles hier rumtreibt.

Am Mittwoch habe ich mich dann ganz alleine auf eine Spezialtour begeben. Es ging relativ weit nach Slowenien rein und ob ich mein gesetztes Ziel wirklich erreichen würde, war mir morgens wirklich noch nicht klar. Die Recherche war schwierig und das Ziel für viele wahrscheinlich sowieso völlig beknackt.

Los ging es hier am Zementwerk in Trbovlje.

Hier musste ich irgendwie durch um möglichst nahe an mein Ziel zu gelangen.

Auf den ersten Blick sieht es hier zwar so aus, als wäre hier Schluss, aber links um die Ecke müsste es eigentlich weiter gehen.

Tatsächlich, hier geht es tatsächlich weiter.

Ein Blick ins Dunkel und keine Ahnung, wie lang der Tunnel ist und was mich darin erwartet.

Der Tunnel war dann wohl nur gut 100 Meter lang und schon bald konnte ich Licht am Ende erkennen.

Gleich nach dem Tunnel war dann mein heutiges Ziel auch schon sichtbar.

Ja, ich meine wirklich diesen Schornstein, der von hier noch gut einen Kilometer weit entfernt ist.

Ich pirschte mich also weiter heran.

Es ging quer über ein stillgelegtes Gruben- und Kraftwerksgelände.

Kurz dahinter gab es die Möglichkeit für ein erstes Foto.

Was hier allerdings nicht wirklich deutlich wird, ist die wahre Höhe dieses Schornsteins. Diese rückt durch die Perspektive und die beiden rostigen Stahlschlote etwas in den Hintergrund.

Ich muss also noch näher heran. Rechts neben der Halle ging es zwar weiter, aber das war mir zu steil und zudem hingen da überall Kameras.

Etwas weiter ging es aber noch. Links von der Halle konnte ich mich noch weiter annähern.

Gut 200 m konnte ich hier zwischen den Ruinen noch weiter Richtung Schornstein vorfahren.

Dann war aber wirklich Schluss.

Diese Abfahrt war jetzt noch steiler. Nee, irgendwo hört der Spaß dann auf.

So musste ich mich damit begnügen nur auf gut 600m an den Schornstein heran zu kommen.

Hier kann man jetzt aber so ungefähr erahnen, was es so besonderes mit diesem Schornstein auf sich hat.
Mit 360 Metern Höhe ist dies der höchste Schornstein in Europa und gehört zu dem 2016 stillgelegtem Kraftwerk in Trbovlje.

Jeder kann sich jetzt seine eigene Meinung bilden, ob das den Ausflug wert war. Ich habe den Tag genossen, bin noch ein kleines Stück weiter bis Zidani Most gefahren, wo Save und Savinja zusammen fließen. Landschaftlich war es durchaus reizvoll diese Ecke mal zu bereisen.

Auf dem Rückweg nach Italien durfte eines natürlich nicht fehlen.

Volltanken in Tržič und natürlich auch gleich noch Zigaretten kaufen.

Zurück dann übern Loibl-Pass und ich war wieder in Österreich.

Pünktlich zum Abendessen war ich dann wieder in Pörtschach. Passt doch.

Nächten Morgen ging es nach dem Frühstück erst mal in die Waschanlage.

Denn heute wollte ich mich mal in Reifnitz umsehen.

Diese Idee mit der Wäsche hatte auch Christian aus Wien.

Wie haben uns mehrfach mal getroffen und waren auch mal gemeinsam zum Abendessen.

In Reifnitz war dann wirklich ordentlich was los.

Überhaupt kein Vergleich zu 2022, wo es hier wirklich wie ausgestorben war.

Die Parkplatzsuche gestaltete sich schwierig und dann hab ich das einfach so gemacht, wie sonst auch immer.

Platz ist da wo Platz ist.

Fast wie damals, sah es auf dem zentralen Platz in Reifnitz aus.

Nur kein VW-Stand und auch keine sonstigen Händler und Freßbuden. Geht aber auch so.

Nachmittags ging es dann noch nach Faak zum Kärtnerhof.

Denn ganz wichtig ist die gleichmäßige Nahrungsaufnahme im 3-Stunden-Rhytmus.

Auch wenn es nur mal eine Kleinigkeit ist.

Danach bin ich dann noch mal zum Ossiacher See gefahren.

Hier war ich vor über dreißig Jahren öfters mal zu Besuch und ich wollte einfach mal gucken, wie es da heute so aussieht.

Plötzlich, völlig aus dem Nichts kommt da dann doch tatsächlich ein 32er auf mich zugefahren.

Den Besitzer kannte ich nicht und auch den Passat hab ich noch nie irgendwo gesehen. Kurzer Smalltalk und dann war er auch schon wieder weg.

Am Freitag war leider immer noch Mistwetter und ich bin dann einfach mal nach Italien rüber.

Einmal nach Tarvisio und Pontebba und wieder zurück.

Abends hatte wir einen Tisch am Restaurant Karawankenblick reserviert.

Gehört einfach dazu und natürlich auch ein Besuch bei der GTI-Cam, die man links am Bildrand noch erkennt. Auf dem Parkplatz ist dort eine Markierung aufgemalt, dort fährt man mit seinem Auto hin und wartet bis das blaue Licht an der Cam aufblinkt. Das dauert in der Regel nur maximal 15 Sekunden und schon ist man später bei Facebook verewigt.

GTI-Cam Karawankenblick bei facebook

Da ich Kamera und Stativ eigentlich ständig im Auto habe, gab es auf dem Rückweg zur Pension nach ein Halt am Bahnhof Pörtschach.

Am Samstag hatten wir eine Besuch auf der Villacher Alpenstrasse auf dem Zettel.

Markus spülte nochmal seinen Leerlaufsteller mit Vergaserreiniger und dann ging es los.

Für mich völliges Neuland. Hierhin hat es mich noch nie verschalgen.

Im laufe der Woche gab es hier noch mal gut 20cm Neuschnee.

Entlang der Straße gibt es diverse Parkplätze mit Aussichtsplattformen.

Hier der Dreiländerblick. Hier sieht man Arnoldstein, da drunter die Drau und die Autobahn, die sich nach Italien schlängelt. Links im Anschnitt ist der Wurzenpass, wo es nach Slowenien geht.

Oben angekommen gibt es dann einen großen Parkplatz, die übliche Blockhütte mit Gastronomie und wer will kann noch bis zum Dobratsch hinauf wandern. Mein Schuhwerk machte diese Mission unmöglich.

Dann hatte ich im Laufe des Tages doch tatsächlich noch mit einem technischen Defekt zu kämpfen.

Irgendwie ist es mir gelungen, den Schließzylinder zu überdrehen und der Mitnehmer hing jetzt unter der Lasche vom Türschloss. Einmal Türgriff raus und wieder rein, Thema erledigt.
Ich musste allerdings warten, bis Matthias mir seinen Werkzeugkoffer öffnete. Einen Schraubenzieher hatte ich natürlich nicht dabei.

Damit ist auch schon der letzte Tag am See erreicht.

Passend zur Stimmung sah dann auch mein Frühstücksei aus. Schade, alles schon wieder vorbei.

Ich konnte mich nicht so Recht losreißen und die anderen waren schon längst auf dem Rückweg, als ich noch am Frühstückstisch saß.

Irgendwann war es dann aber auch für mich an der Zeit den Parkplatz zu räumen.

Nicht ohne noch mal in Velden ein Abschiedsfoto zu schießen.

Der kleien Schlenker wurde insofern bitterböse bestraft, dass ich auf dem Weg von Velden zur Autobahn gleich mal richtig im Stau stand.

Der Grund dafür wurde mir dann zwanzig Minuten später auch klar. An Mischkulnig-Tanke tobte schon wieder der Bär.

Auf noch mehr Stau hatte ich im Laufe des Tages absolut keinen Bock. Es war Sonntag und Rückreisewelle vom langen Wochenende baute sich wieder gerade auf. Stau an der Mautstelle vorm Tauerntunnel, an der Grenze und auf der A8 bis München sind da eigentlich vorprogrammiert.

Ich hab da mal eine ganz andere Route gewählt. Es ging zunächst über Lienz und dann durch den Felbertauerntunnel.

Verkehrstechnisch war das eindeutig die richtige Entscheidung. Hier war überhaupt nichts los.

Bei Mittersil hab ich mich dann irgendwie verfranzt. Eigentlich wollte ich über Kitzbühel, hab mich dann aber plötzlich irgendwie im Pinzgau befunden.

In Krimml war dann der Tank mal wieder leer. Das passte aber ganz gut, den soweit war es Deutschland ja jetzt nicht mehr.

Und dann war da plötzlich noch eine Passstraße. Die hatte ich auch überhaupt nicht auf dem Schrim, aber die nehme ich natürlich auch noch gerne mit.

Über die Gerlos-Alpenstraße ging es noch ein letztes Mal etwas in die Höhe.

Der Rest war dann unspektakulär und passend zum Abendessen war ich wieder bei unsere Zwischenübernachtung in Neuhaus.

Von hier aus machte sich Reiner wieder alleine weiter auf den Heimweg und uns hat es wieder nach Guxhagen verschlagen.

Ein letzte gemeinsame Nahrungsaufnahme und für mich ging es dann alleine auf der A7 weiter, während die Rest der Truppe sich über die A44 nach Nordwesten aufmachte.

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