Bevor ich den Schweller wieder dicht mache, wollte ich auf jeden Fall noch so viel Dreck und Laubreste raus haben.

Dazu habe ich einen Luftschlauch an dem Saugschlauch meines Staubsaugers adaptiert. Damit ging es dann wechselseitig von vorne und hinten und im Wechsel mit der Druckluftpistole in den Schweller.
Für das neue Innenblech gab es dann noch etwas Branhto Korrux.

Die untere Kante hab ich abgeklebt, weil ich da ja im Anschluss gleich schweißen will.
Zuerst musste aber das Blech angepasst werden.

Nachdem das soweit fertig war, gab es in jeden zweiten Loch eine selbstschneidende Blechschraube zur Fixierung.

Die kleinen Löcher von der Lochzange an der unteren Kante hab ich mir mit dem Schweißpunktfräser etwas aufgeweitet. Angenehmer Nebeneffekt: Das hintere Blech wird an der Oberfläche gleich blank geschliffen.

Das schweißt sich dann gleich viel besser, da die Zinkschicht dann weg ist.
Die Arbeit, die so überhaupt keinen Spaß macht, blende ich hier mal aus und zeige einfach das Ergebnis nach dem Abschleifen der Schweißpunkte.

Das ganz Blech und besonders den oberen Spalt habe ich dann noch mit Dinitrol RC900 geflutet. Damit ist schon mal ein sehr guter Basisrostschutz vorhanden.
Während das trocknete hab ich noch mal eben das Motoröl abgelassen.

Das ist da auch schon wieder viel zu lange drin.
Den Abschluss des Tages bildeten zwei Lagen Spachtelmasse.

Zuerst Glasfaserspachtel für´s Grobe.

Die Fläche zeigte sich nach dem Abschleifen schon durchaus vorzeigbar. Da fehlte jetzt nur noch die Feinarbeit und dafür gab es dann noch ein dünne Schicht normalen Polyesterspachtel.

Das kann jetzt trocknen und heute gibt es dann Epoxygrundierung, Karosseriedichtmasse, Steinschlagschutz und Lack. Wobei ich mir den Lack fast sparen könnte, da die Schweller ja eh schwarz sind.

Du als Experte:
Ich hatte mal gelesen, dass empfohlen wird, erst zu grundieren und dann zu spachteln, damit das Blech nicht unter dem Spachtel wieder anfangen kann zu rosten. Unnötig?
VG
Adrian
Nein, das ist vollkommen richtig. Das übernimmt in diesem Fall das RC900.