Dit un Dat

Bilderwettbewerb “Youngtimer & Dekorative Gebäude” – Die Endrunde

So, die Vorentscheidung vom Bilderwettbewerb des Youngtimer-Blogs ist überstanden. Bis zum 9. August um 22:33 Uhr läuft jetzt die Endrunde. Zur Wahl stehen jetzt die 33 Bilder, die die erste Runde überstanden haben.

Ich würde natürlich nicht noch einmal an Euch appelieren, wenn mein Bild jetzt nicht mehr dabei wäre. 😉 Es hat die Vorentscheidung wohl recht schadlos überstanden.

Passat-GLS-1977

Für die jetzige Abstimmung braucht man auch nicht mal bei Facebook angemeldet sein. Sie läuft jetzt direkt auf dem Youngtimer-Blog. Jeder kann jetzt also seine Stimme abgeben.

Mit einem Klick aufs Bild oder den angegebenen Link landet Ihr direkt bei der Abstimmung. Dort könnt Ihr dann Eure zwei Favoriten wählen.

Falls Ihr Euch nicht so recht entscheiden könnt. Mein Bild ist das mit der Nummer 26. Da ist so ein silberner Passat in der Hamburger Speicherstadt drauf zu erkennen. Ansonsten wählt einfach das Bild, welches Euch am besten gefällt und dabei noch ins vorgegebene Thema paßt. Ach so. Immer dran denken, es ist ein Fotowettbewerb. Es geht hier nicht darum das schönste Auto zu wählen. Dann kommt man ja um die 26 faktisch gar nicht drumherum. 😉

Sofern dann später das Kreuz bei meinem Bild landet, möchte ich mich schon einmal recht herzlich für Euren Support bedanken.

Zum Glück gibts in Neuseeland keine Passat GLI

Ganz kurzfristig hatte sich Axel gestern angekündigt. Stammleser werden sich an Axels Passat GLI erinnern, von dem ich letztes Jahr berichtet hatte. Axel hat es mittlerweile nach Neuseeland verschlagen. Ein paar Teile hatte er aber noch hier auf seinem Dachboden gebunkert und da er gerdae mal wieder in Deutschland war, fragte er mich ob ich die Teile noch gebrauchen könnte. In Neuseeland wird er wohl keinen Passat GLI mehr fahren.

Ich hatte so wieso vor in die Werkstatt zu fahren und so verabredeten wir uns dort. Ich war etwas eher vor Ort und so hatte ich noch Zeit mich etwas um meinen Werkstattrechner zu kümmern.

Mein nachträglich eingebautes Diskettenlaufwerk wollte sich ja noch nicht so recht zur Mitarbeit überreden lassen. Die Ursache war dann aber wirklich nur eine Kleinigkeit.

Diskettenlaufwerk-bios

Es war im BIOS einfach nicht aktiviert. Leider ist es mir bisher trotzdem noch nicht gelungen an die Daten der Disketten meines Sun-Motortesters heranzukommen. Ich habe es mit 720 kb und 1,44 Mb versucht. Selbst auf der DOS-Ebene habe ich aber in beiden Einstellungen nichts von der Diskette auslesen können. Da kam ich mit den wenigen Befehlen, die ich noch aus meiner Zeit mit dem Commodore PC-10 kannte, auch nicht so recht weiter. (mehr …)

Dings vom Dach

Die Überschrift hat natürlich einen tieferen Sinn. Einige von Euch werden sicher die gleichnamige Fersehsendung des Hessischen Rundfunks schon mal gesehen haben.
Ein vierköpfiges Rateteam muß Gegenstände erraten, die Zuschauer zuvor eingeschickt haben. Im Fernsehen müßen die Dinger mindestens 30 Jahre alt sein.

Heute geht es genau um so ein Dings. Allerdings noch keine 30 Jahre alt, sondern ganz aktuell. Ich weiß im Prinzip was es ist und auch woher ich es bekomme. Allerdings vermute ich, daß es eigentlich nicht nur für den mir bekannten Zweck vorgesehen ist.

Und um dieses Dings geht es:

Dings-vom-Dach

Die Länge der Anschraubfläche beträgt, grob geschätzt ca. 80mm. Also ungefähr eine Zigarettenlänge.

Wie gesagt, es ist nur eine Vermtung von mir. Es kann natürlich auch sein, daß die Dinger eigens für diesen Zweck hergestellt werden. Allerdings kann ich mir das, bei der wohl nicht allzu üppigen Nachfrage, irgendwie nicht vorstellen.

Wer hat so ein Dings schon mal gesehen und kennt einen Verwendungszweck außerhalb von KFZ-Technik und Werkstattausrüstung?

Stoppuhrenupgrade

Schneller als gedacht konnte ich mein neuestes Hirngespinst in die Tat umsetzen. Opfer waren diesmal meine beiden Timer aus dem Rallye-Passat. Schon vor ein paar Tagen hatte ich mal eine zerlegt, um zu sehen ob im Gehäuse noch ein klein wenig Freiraum vorhanden ist. Viel Platz brauchte ich gar nicht.

Counter-up-down

Nur soviel, daß ich dort irgendwo eine Buchse für einen Klinkenstecker unterbringen konnte. Der Platz war dann sogar so üppig, daß es sogar zu einer 3,5mm-Version in Stereo-Ausführung langte. (mehr …)

Navigon 40 – Lautsprecher ersetzen

Mein Navi verwende ich in erster Linie einfach nur zum Aufzeichnen meiner gefahrenen Strecken. Anders bekäme ich die übersichtlichen Tracks in meinen Jahresrückblicken gar nicht zusammen. Natürlich soll es mich aber auch mal durch Deutschland lotsen und dabei auch noch vor Gefahrenstellen warnen. Das funktioniert allerdings nur zuverlässig, wenn die Ansagen funktionieren.
Damit gab es im letzten Jahr schon Probleme. Der Lautsprecher krächzte und setzte dann nach auch immer häufiger mal komplett aus. Ich hatte noch bis April diesen Jahres Gewährleistung auf dem Teil und schickte es somit im Februar zur Reparatur ein. Die wurde wirklich schnell durchgeführt.
Leider war das ganze nicht von langer Dauer. Bereits Anfang Mai ging das Spiel wieder von vorne los. Natürlich war die Gewährleistungsfrist jetzt abgelaufen.

Navigon 40

Den Strichcode der Reparaturfirma hatte ich noch nicht einmal abgemacht. Trotzdem wollte Navigon jetzt alleine für die Erstellung eines Konstenvoranschlages 20,- Euro haben. Aber nicht mit mir! (mehr …)

Bilderwettbewerb “Youngtimer & Dekorative Gebäude”

Seit gut einer Woche gibt es einen neuen Bilderwettbewerb vom Youngtimer-Blog.

Ich habe mich erst am letzten Tag vor dem Einsendeschluß dazu durchgerungen einfach mal wieder mitzumachen. Ein passendes Foto sollte sich zu dem Thema „Youngtimer und dekorative Gebäude“ doch in den Tiefen meiner Festplatte finden lassen.

Das ganze läuft jetzt über eine Abstimmung auf Facebook. In der Vorrunde zählt jeder Like, die Gewinner kommen anschließend in ein Stechen. Jeder kann jetzt seine Stimmen für die 81 zur Wahl stehenden Bilder abgeben. Natürlich nur wenn man bei Facebook angemeldet ist.

Nun ist ja nicht jeder bei Facebook und so zeige ich mein eingereichtes Bild natürlich auch hier noch einmal für alle meine treuen Leser.

Bitte schön:
Passat-GLS-1977

Mit einem Klick aufs Bild kommt ihr direkt zur Abstimmung bei Facebook. Wenn Euch das Bild gefällt, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir ein Like hinterlasst. Vielen Dank!

Alle Fotos des Bilderwettbewerbs auf einen Blick bekommt Ihr unter folgendem Link zu sehen: Bilderwettbewerb Youngtimer-Blog

77er Passat Variant GLS im Saterland

Nun folgt endlich der kleine Bericht von der zweiten Passat-Besichtigung. Nachdem wir uns in Bremen den 74er Passat TS angeguckt hatten ging es weiter in die Gemeinde Saterland.
Hier haben Dirk und ich uns dann einen 77er Passat Variant GLS angeschaut. Der Wagen dürfte vielen von Euch schon bei mobile.de aufgefallen sein.

Passat-Variant-GLS

Die Eckdaten laut Verkäufer: Das Fahrzeug hat 30 Jahre in einer trockenen Halle gestanden. Laufleistung 21.000 km – GLS-Ausstattung – Leichter Transportschaden an Kotflügel, Haube, Frontscheibe, Dachkante und Tür Der Innenraum ist wie neu, der Himmel ist mit einem Reißverschluss ausgestattet -wofür auch immer. Das Fahrzeug ist mit einer Klimaanlage ausgerüstet (Seltenheit !!!) ATS Alu Felgen. Der Motor springt nicht an, dreht aber durch. Leider keine Papiere vorhanden, aber eine Erklärung vom Eigentümer.

Soweit die Daten auf dem Papier. Auf den ersten Blick auffällig war die Hochbeinigkeit des Varis. Ein Motor war aber drin. Sehr merkwürdig.

Eine Klimaanlage war dann tasächlich auch verbaut. Keine nachträgliche montierte, sondern alles ab Werk. Dann waren da aber noch so zwei komische Doppeltonhörner.

Doppeltonhorn-Klimakompressor- Passat-B1

Immer mehr ging unsere Vermutung in Richtung Polizeifahrzeug. Auch das Fahrwerk, welches sich als verstärkte Variante herausstellte sprach dafür.

Dann waren da ja noch die vom Anbieter beschriebenen Reißverschlüße im Dachhimmel.

Passat-Dachhimmel

Hier der hintere, der den Zugang zur Funkantenne ermöglichte. Vorne war dann noch ein größerer Reißverschluß, aber nichts auf dem Dach. Auch keine Löcher in der Dachhaut. Alles typisch für eine Polizeiausstattung. Das Gepäcknetz ist irgendwie auch typisch Behörde.

Der Innenraum zeigt sich von seiner besten Seite. Die 21.000 km sind wirklich glaubhaft. Bis auf ein paar zusätzliche Schalter und Einbaurahmen in den Verkleidung unterm Armaturenbrett, befand sich alles im Bestzustand.

Passat-GLS-Innenraum

Ein kleines Manko hatte der Vari dann aber doch. Die Windschutzscheibe machte es deutlich.

Irgendwelche Spezialisten haben da nach der Bergung einfach mal ein anderes Auto drauf abgestellt.

Passat-Variant-GLS-Dachschaden

Die Scheibe, die obere Dachkante, Motorhaube und Kotflügel haben das natürlich nicht schadlos überstanden. Zum Glück hat der große Dachgepäckträger den Rest des Daches wirkungsvoll geschützt.

Zu allem Überfluß haben die Verlader damals wohl einfach ein Stahlseil durch den Innenraum geführt und den Passat damit angehoben.

Dachkante-Passat-Variant

Die seitlichen Dachkanten zeigen davon deutliche Spuren. Einfach unfassbar! Wie blöd muß man sein, wenn man ein Auto, daß 30 Jahre in einer Garage gestanden hat, so behandelt. Auch wenn es nur ein alter Passat ist.

Trotz angeblichem Garagenstellplatz sind die 30 Jahre nicht ganz spurlos an dem diamantsilbernen Lack vorüber gegangen.

Passat-33-Variant

Er soll wohl direkt an der Nordseeküste gestanden haben. Die Arbeit der salzhaltigen Luft war dann auch recht deutlich sichtbar.

Alles in allem allerdings ein sehr interessantes Fahrzeug. Die Farbkombination ist ja ohnehin unschlagbar. 😉 Zwischenzeitliche Recherchen ergaben, dann auch das was wir schon vermutet hatten. Der GLS ist wohl bei der Wasserschutzpolizei in Norden gelaufen. Ein paar Nordeney-Aufkleber auf der Heckklappe gehen übrigens auch in diese Richtung.
Bei dem Vari ist irgendwie alles anders als bei üblichen alten Passat. Stoßstangen, Gummidichtungen, Unterboden und Innenausstattung sind in hervorragendem Zustand. Dafür hat der „Lack“ halt etwas gelitten.

Eine Frage beschäfigte uns dann aber noch den Rest des Wochenendes: Ist die Wasserschutzpolizei damals wirklich mit solchen ATS-Alufelgen unterwegs gewesen?

ATS-Alufelgen

Ich kann mir das irgendwie nicht so recht vorstellen. Obwohl, die ersten Reifen waren das noch.

Achso, die Anzeige bei mobile.de ist übrigens nicht mehr vorhanden. Da wird man nicht mehr fündig.

Und noch was. Im Saterland steht der Vari auch nicht mehr.

74er Passat TS in Bremen

Ich hatte ja versprochen noch mal ein paar Zeilen über die beiden alten Passat zu bringen, die ich mir letzte Woche auf dem Weg nach Bockhorn zusammen mit Dirk angeschaut hatte.

Los geht´s mit einem 74er Passat TS in Rallyegelb. Der steht bei einem Exporthändler in Bremen.

Passat-TS-1974

Etwas rallyemäßig kam er dann auch daher. Mit Dachgepäckträger, Reifen auf dem Dach und so etlichen Kampfspuren. Die Geschichte zu dem Fahrzeug war etwas undurchsichtig, wie auch der Händler selber.

Ein Schmuckstück hatte wir gar nicht erwartet, vielleicht etwas zum Schlachten. Je länger wir uns den TS betrachteten, je weniger interessant wurde er allerdings. Chromteile, wenn überhaupt noch vorhanden, allesamt tot. Egal ob Stoßstangen, Türgriffe oder Fensterzierleisten. Dafür lohnt sich eine Abholung nicht.

Etwas besser sah es da schon im Innenraum aus. Zumindest der Beifahrersitz wäre wohl noch brauchbar. Die alte TS-Mittelkonsole findet man auch nicht mehr an jeder Ecke.

Passat-TS-Sitze

Der walchholderfarbene Bezug vom Fahrersitz ist jedoch hinüber. Die Rückbank ging einirgermaßen, hatte jedoch auch schon kleinere Einschnitte. Die Umschäumung vom Lenkrad war auch nicht mehr so grifffest wie sie eigentlich sein sollte.

Ein Blick unter die Motorhaube war zum Glück möglich. Der Kofferaum blieb uns verschlossen. Der Händler hatte den Schlüßel verloren, Papiere wohl auch. Wir hatten ja zwei Schlüßel von unseren Fahrzeugen dabei, aber aufgekriegt haben wir ihn nicht.

Passat-TS-Motorhaube

Die Kotflügelkante hat es auch hinter sich. Was allerdings mit den Lüftungsschlitzen der Motorhaube passiert ist, wird wohl niemand mehr beantworten können.

Unter der Haube befand sich der 1,5l-85 PS-Motor. Laut Tacho nur 62.000 km gelaufen. Angeblich soll er noch gelaufen haben, bis die Schlüßel verschwanden. Na ja, das hätte ich jetzt wahrscheinlich auch gesagt.

Passat-TS-85PS

Motor und Getriebe wären also eine der wenigen interessanten Dinge. Das war dann aber eigentlich auch schon alles.

Das Dach war verbeult, die Heckklappe wurde auch schon mal erneuert. Zwei Typenschilder und eine geklebte Zierleiste machen das sofort deutlich.

Passat-1974-85PS

Die Felgen scheinen allerdings sehr interessant zu sein. Laut Anbieter kriegt er dafür locker 100,- Euro, wenn er sie bei ebay reinsetzt. Ja nee, iss klar.

Damit war ja auch schon ungefähr klar in welche Richtung die Preisverhandlung geht. Als dann noch der übliche Spruch kam, „Der Schrottpreis ist zur Zeit so hoch, dafür kriege ich locker 150,- Euro wenn ich den so beim Schrotti abgebe.„, war eigentlich schon alles klar. Und mir wurde es dann einfach zu blöd. Es gibt halt Träumer. Wenn man dann vom Gegenüber überhaupt kein Entgegenkommen erntet, nicht mal im Ansatz, dann rede ich mir nicht den Mund fusselig.
Mag sein, daß da andere Leute mehr Geduld haben. Ich mag es lieber kurz und knackig. Irgendwo muß sich so eine Aktion am Ende ja auch noch lohnen. Für beide Seiten!

Außendiensteinsatz im Eichsfeld

Daran geglaubt, daß ich mein Versprechen in die Tat umsetzte, hat Vocki wahrscheinlich schon lange nicht mehr. Aber ich habe mein Versprechen eingelöst und bin am Dienstag Richtung Thüringen, genauer gesagt ins Eichsfeld, aufgebrochen.

Im Gepäck ein paar Klammotten zum Schrauben. Ich hatte Vocki nämlich versprochen, an seinem 32er die Schaltung zu reparieren, da er sich das selber nicht zutraute.

Passat-LS

Sein Passat LS stand jetzt schon gut zweieinhalb Jahre bei ihm in der Garage und rührte sich nicht mehr so recht vom Fleck. Die Buchsen des Schaltgestänges haben sich verabschiedet. Dann geht ums verrecken kein Gang mehr rein. Bekannte Schwachstelle bei unseren alten Passat. Mich hat es letztes Jahr bei meinen Passat TS ja auch erwischt. Zum Glück nur auf dem Hof vor meiner Werkstatt. Ihr erinnert Euch?

Vocki war zunächst skeptisch, ob sich das die ihm in der heimischen Garage, ohne Grube oder Hebeühne, überhaupt durchführen läßt. Da konnte ich ihn aber beruhigen: „Besorg du die Teile, zwei 13er Schlüßel und einen Wagenheber, dann wird das schon.“ Die für die Reparatur nötigen Teile hatte ich ihm im November 2011 per Mail zugeschickt.

Also nicht lang schnacken. Frisch ans Werk.

Passat-LS-aufgebockt

Ist nicht ganz die feine englische Art, nur so mit einem Wagenheber, aber es mußte halt mal so gehen.

Nachdem ich die Schaltmimik von der Schaltwelle abgezogen hatte, konnte man die fehlenden Buchsen gleich erkennen.

Schaltung-Passat-32

Nicht nur die beiden unteren, seitlichen Buchsen, sondern auch die Buchse für den Kugelkopf waren restlos verschwunden. Kein Wunder das sich da nicht mehr gerührt hat.

Kurze Zeit später gab ich Entwarnung und krabbelte wieder unter dem Passat hervor. Ein Bild für die Götter. War klar, daß Vocki das gnadenlos ausnutzt.

OST-in-Aktion

Ich kann es ihm nicht verübeln.

Leider gab es bei der Übermittlung der Teileiste ein kleines Problem. Genau die beiden seitlichen Buchsen standen, aus welchen Gründen auch immer, nicht mit auf der Liste. Ein Anruf beim örtlichen VW-Dienst brachte uns auch nicht weiter. Natürlich hatten sie die Teile nicht vorrätig.

Aber wir hatten noch eine Option. Nicht ganz optimal und ich wollte da erst auch nicht ran. Im Vorwege hatte Vocki sich schon zwei Schaltgestänge von einem 32B besorgt. Die brauchten wir sowieso, da es für das Schaltstück des 32er die Buchsen nicht mehr bei VW gibt. Hier sind nur noch die 32B-Buchsen erhätlich. Somit brauchten wir das Schaltstück eines 32B. So kam jetzt nicht nur das Schaltstück, sondern auch die beiden gebrauchten Buchsen zum Einsatz.

Schaltgestänge-Passat-32

Widererwartend waren die gebrauchten Buchsen noch sehr elastisch und ließen sich einwandfrei ausdrücken und anschließend auch ebensogut wieder einsetzen. Ich denke die Buchsen halten noch ein paar Jahre, sonst wäre ich das Wagnis nicht eingangen. An der Färbung sieht man, das hier jetzt leider Gebrauchtteile zum Einsatz kamen.

Wie steht es dann immer so schön in den Reparaturanleitungen: „Montage in umgekehrter Reihenfolge“

OST-unterm-Passat

Und wieder war ich wehrlos den Angriffen meiner eigenen Kamera ausgesetzt.

Zur Strafe habe ich mich dann gerächt, als Vocki, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, das erste mal Hand an den Schalthebel legte.

Vocki-testet

Das wars. Eine Probefahrt fiel erst einmal aus, denn etwas entscheidendes fehlte noch.

Motorraum-Passat-LS

Wir hatten keine Batterie.

Aber so nebenbei. Guckt Euch mal die Ventildeckldichtung an. Fällt Euch was auf? Richtig, das ist noch die Dichtung mit den Aussparungen die seitlich durch Ventildeckel gucken. Solche Dichtungen gibt es seit mindestens 30 Jahren nicht mehr zu kaufen. Und ich weiß, daß diese Dichtung noch nie erneuert wurde. Warum ich mir da so sicher bin? Die Aufklärung kommt am Ende des Artikels.

Zunächst haben wir die erfolgreiche Reparatur mit einheimischen Spezialitäten begossen.

9-springe-cola

Natürlich alkoholfrei. Denn wenn ich schon das erste mal in Thüringen bin, möchte ich natürlich auch noch ein bisschen was sehen. Eine Batterie wollten wir außerdem ja auch noch besorgen.

So machte Vocki mit mir eine kleine Tour durchs Eichsfeld.

Burg-Bodenstein

Burg Bodenstein und Burg Scharfenstein waren nur einige Punkte der Tour.

Burg-scharfenstein

Ich war wirklich angenehm überrascht. Ein wirklich sehr schöner Landstrich von Deutschland. Viele malerische Städte und Ortschaften. Wie zum Beispiel die kleine Ortschaft Zella.

Zella

Gefällt mir ausgesprochen gut. 😉

Aber ich will mal nicht zu sehr abschweifen. Schließlich wartet noch die abschließnden Probefahrt auf uns. Mit einer neuen Batterie im Kofferraum gings zurück zur alten Wirkungsstätte.

Vocki-Passat-LS

Ob´s funktioniert brauche ich wohl nicht zu schreiben. Ich denke man sieht es.

Nach einer kleinen Runde gings zurück in die Garage. Zu seinem jüngeren Bruder. Ein 81er Passat Formel E. Ebenfalls ein schönes Stück.

Passat-Formel-e-ls

Damit konnten wir den Tag erfolgreich abschließen. Und jetzt gab es dann auch noch ein Bier zum Feierabend. Ich blieb dann noch über Nacht bei Vocki, gab also keine Probleme wegen Alkohol am Steuer.

Ein herrlicher Tag ging zu Ende. Völlig streßfrei am Passat geschraubt, einen neue Ecke von Deutschland kennengelernt und dann noch herrlich Spaß gehabt. Mehr geht nicht!

Auch eine Sache bin ich Euch noch schuldig. Warum ich mir so sicher bin, daß die Ventildeckeldichtung noch nie getauscht wurde.

Tacho-passat-32

Ich kenne keinen 32er Passat, der weniger auf dem Tacho stehen hat….

Seine große Klappe stört

Am Dienstag habe ich mir mal wieder einen 32er Passat angeschaut. Das wollte ich eigentlich schon vor dreieinhalb Jahren gemacht haben. Leider hatte ich damals die Visitenkarte von dem Kontakt verbummelt. So wurde aus der ganzen Geschichte nichts und innerlich hatte ich mich damit abgefunden. Beim Oldtimertrefen in Ellringen konnte ich durch einen blöden Zufall jetzt wieder die Fährte aufnehmen.

Das einzige was ich noch wußte, viperngrün und Baujahr 1976 soll er sein. Dementsprechend gespannt war ich, nachdem sich das große Scheunentor öffnete. Zunächst fuhr der Besitzer noch sein Wohnmobil heraus, damit wir besseren Zugang zum Passat bekommen.

Da stand er nun.

Passat 1976 viperngrün

Seit zehn Jahren soll er hier nun schon stehen. Dafür hielt sich die Staubschicht wirklich in Grenzen.

Im Innenraum gibt es wenig zu mäkeln. Klar der übliche Riß im Armaturenbrett war vorhanden, aber kein Schimmel oder Spak.

Passat B1 1976 viperngrün

Das Spucknapflenkrad sitzt da nur provisorisch drauf. Richtig passen tut es auch nicht. Waren halt die ersten Versuche des Besitzers, als er noch voller Elan war. Der hat mittlerweile keine Zeit mehr um sich um den Passat zu kümmern. Daher soll er jetzt auch endlich weg.

Meine Hoffnung über diesen Passat vielleicht an dunkelbraune Sitze für meinen TS zu kommen, haben sich hiermit aber auch erledigt.

Auch sonst wartet einiges an Arbeit. Kotflügel und Auflagekanten müßen auf jeden Fall gemacht werden.

Passat L 1976 viperngrün

Natürlich ist auch untenrum einiges an Arbeit. Da der Passat ziemlich dicht an der Wand stand, konnte ich nur einen Blick auf die rechts Endspitze werfen.

Passat B1 1976 Endspitze

Da wartet die übliche Arbeit. Der rechte Schweller sah nicht besser aus. Im vorderen Bereich war er schon komplett durch.

Im großen und ganzen macht der Wagen aber keinen schlechten Eindruck. Ein Schlachter ist es in meinen Augen auf keinen Fall.

Passat L 1976 motorraum

Der Motorraum präsentiert sich original und in dem Alter entsprehenden Zustand. In ihm werkelte der gute ZA. Also 55 PS aus 1,3 Litern Hubraum. Auch das ist für mich bekanntlich kein NoGo.

Die Überschrift verrät aber schon, womit ich bei dem Passat die meisten Bauchschmerzen habe.

Passat L 1976 Heckklappe

Die große Heckklappe. Die ist nun sogar nicht mein Fall. Ich will nicht sagen, daß ich mir nie einen Passat mit einer großen Heckklappe kaufen würde, aber dann muß es schon etwas ganz besonderes sein. Und wenn ich mir nicht nun schon einen viperngrünen 32er gekauft hätte, würde die Sache vielleicht auch noch wieder anders aussehen.

So werde ich ihn wohl nicht aus seinem Dornröschenschlaf herausholen.

Etwas kurioses ist mir dann noch bei der Eingabe der Fahrzeugdaten in meine Access-Datenbank untergekommen. Ab und zu passiert das schon mal.

Access

Obige Fehlermeldung erschien als ich den Eingabevorgang abschließen wollte.

Das heißt nichts anderes, als das dieser Passat bereits in meiner Datenbank enthalten war. Die Passat-Welt ist halt klein.

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