VW Passat GLS Automatic 1977
Wichert Classic Car 2012 und unerwartete Gäste an der Oldtimer-Tankstelle
Mittwoch Abdend erreichte mich eine Einladungsmail zur Wichert Classic Car 2012. Wichert ist ein ziemlich großer VW/Audi-Händler in Hamburg. Bei der ersten Auflage im Jahr 2009 bin ich auch schon vor Ort gewesen und so hab ich mich ganz kurzfristig entschieden, dort gestern einfach mal rumzufahren.

Irgendwie war das eine gute Entscheidung, denn es wurde ein Start zu einem richtig runden Tag.
Ich hatte meinen 77er Passat GLS noch nicht einmal richtig eingeaprkt, da stand Peter auch schon vor meinem Wagen. Das war ja schon mal eine schöne Überaschung.
Außerdem hatte ich damit gleich jemanden, der mir behilflich war meine Verzehrbons loszuwerden. Kaum war ich nämlich ausgestiegen stand schon einer vom Veranstalterteam neben mir und riß, anscheinend wahllos, eine langen Streifen von der Bonrolle ab. Dankeschön! Ich hab immer noch welche in der Hosentasche. 😉

Nach den sich die erste Aufruhr um meinen GLS etwas gelegt hatte, war dann auch mal Zeit einen kleinen Klönschnack zu halten und ein wenig durch die Reihen zu schlendern.
Erwartungsgemäß war es sehr VW/Audi-lastig. Aber auch ein paar andere Oldies haben den Weg nach Altona gefunden.

Der BMW vom Oldtimertreffen in Winsen war auch wieder da.
Und der Golf 1 dahinter sollte eigentlich auch vielen von Euch bekannt sein.

Spätestens jetzt sollte es bei allen Leuten klinglen, die schon mal auf der Webseite vom VW Classicparts Shop waren. Mit Thorsten habe ich dann auch noch ein paar Worte gewechselt und dabei auch erfahren, daß es dieses Jahr leier kein Abschlußgrillen beim CPC in Wolfsburg gibt. Der Platz gleich wohl gerade einer Großbaustelle.
Natürlich ließ ich mir auch nicht die Gelegenheit nehmen mal mit dem Korb am Kran in die Lüfte zu fahren.

Von oben hatte man dann mal ein Überblick über das gesamte Areal.
Einmal auf dem Weg nach oben…

… und dann noch einmal aus voller Höhe.

Wie man sieht war das ganze recht überschaubar. Trotzdem aber nicht langweilig.
In der Nutzfahrzeugabteilung gab´s dann noch ein paar weitere historische Volkswagen zu bestaunen.

So dieses viertürige Käfer Cabrio von den Karosseriewerken Papler aus Köln. Es wurde 1951 für den Polizeipräsidenten vom Lemgo gebaut und steht jetzt im Prototyp-Museum in der Hamburger Speicherstadt.
Neben meinen 32er Passat waren aber noch mindestens 11 weitere vor Ort. Die meisten davon sogar in neuwertigen Zustand. Die glänzten alle, als ob sie gerade erst das Werk verlassen haben.

Irre ich da oder wurden die Schuco-Modelle nicht schon mal viel höher gehandelt? Die hier lagen alle zwischen 20,- und 25,- Euro. Fand ich nicht zu teuer.
Als letztes Bild innerhalb dieses kleinen Rückblicks noch mal ein Auto nachdem sich vor 5 Jahren wahrscheinlich noch keiner umgedreht hätte.

Heute gibt es dafür wohl auch schon eine ganze Reihe Liebhaber.
Ganz am Ende des heutigen Berichts habe ich noch mal ein riesige Menge Bilder in die Gallerie gepackt.
Für die Größe der Veranstaltung war es eine richtig gelungene Mischung.
So und was nun tun mit dem angebrochenen Tag? Vorm Elbtunnel war mal wieder der übliche Touristau. Also ab durch die Stadt und noch mal kurz an der Oldtimer-Tankstelle vorbeigedüst.
War erstaunlich wenig los. Und das obwohl heute der „Tag des offenen Denkmals“ in Hamburg ausgerichtet wurde.

Egal, für´n Kaffee lohnt sich das trotzdem immer. Als ich mir den gerade holen wollte, lief mir Peter schon wieder in die Arme. Er hatte das bei Wichert zwar angedeutet, aber eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet Peter und seine Begleitung hier noch anzutreffen. Ich bin nämlich eine ganze Ecke später aus Altona abgehauen. Dachte ich…. Die beiden haben sich nach unserer Verabschiedung auch noch länger als geplant bei Wichert aufgehalten.
So wollten wir den Tag noch eben bei einer Tasse Kaffee ausklingen lassen.

Ein bisschen was zu gucken gabs ja trotzdem.
Dann erspähte Peter auf einmal einen Passat 32B durch die Scheiben vom Erfrischungsraum. Ich konnte nur ein Stück vom vorderen Kotflügel erkennen. Eindeutig ein 32B.
Da er anscheinend direkt neben mir parkte, wollte ich mal eben ums Eck und ein Foto machen.
Jetzt dürft ihr raten wer das war. Richtig! Das waren PADO und Kea aus Augsburg.

Wenn das mal kein Zufall war. Die beiden haben sich spontan entschlossen nach ihrem Trip nach Dänemark hier noch mal kurz vorbeizuschauen.
Die beiden haben auf jeden Fall genauso blöd geguckt wie ich… Wer nicht mitbekommen hat, am Mittwoch hat PADO das Hosenrohr seines Passat bei mir in der Werkstatt geschweisst. Das war auf der Hintour nach Dänemark und ebensowenig geplant.
Zum Schluß gibt es wie versprochen noch die gesammelten Bilder vom Wichert Classic Car.
Kühlerpappenrohling ist fertig
Auch wenn von einigen Seiten der Tipp mit der Laubsäge kam, hab ich mich doch für was anderes entschieden. Die geschwungenen Geraden, die ich vor Jahrzehnten mal im Werkunterricht hingezaubert habe, waren schon damals legendär. Bitte nicht noch mal.

Da habe ich mir doch lieber ein anderes Sägeblatt für die Stichsäge geholt. Das ist zwar auch noch ziemlich grob gezahnt, ist aber für leichtes Holz und Kunstoffe vorgesehen.
Ich war selber zunächst etwas skeptisch, das Ergebnis war aber sehr brauchbar.

Ein absolut sauberer Schnitt und nur ganz minimal ausgefranst. Damit war ich überaus zufrieden.

Durch das schmale Sägeblatt waren auch die Rundungen kein Problem mehr.
Da ich mal wieder die Autos durchgetauscht hatte, erfolgte die erste Anprobe bei meinem 77er GLS. Der hat aber die selbe Pappe. Zwischen ´75 und ´77 waren die Dinger identisch.

Bis jetzt war das alles recht problemlos. Folgt noch das Einbringen der Kanten und Falze und das Einschwärzen. Dafür habe ich schon etwas ganz geniales gefunden…
HDR-Fotos vom 77er Passat GLS
Erste Versuche mit den HDR-Fotos hatte ich ja schon mit dem 74er und dem Rallye-Passat unternommen. Das war aber immer bei Tageslicht. Zeit mal eigentlichen Stärken der HDR-Technik in der Dämmerung auszuprobieren. Damit es auch nicht langweilig wird, gibt´s diesmal Fotos von meinem 77er Passat GLS Automatic.
Alle Fotos lassen sich wieder anklicken und öffnen dann in voller Größe in einem neuen Fenster.
Bevor die blaue Stunde begann, war noch Zeit für ein paar Fotos zum Experimentieren.
Dann gingen endlich die Lichter in der Speicherstadt an. Diesen Zeitpunkt haben auch ein ganze Reihe anderer Fotografen herbeigesehnt. Es war richtig was los auf der Poggenmühlenbrücke.
Die sind zum Teil noch auf dem Foto zu erkennen.
Nach einer Weile hatte ich die Brücke dann aber für mich alleine.
Zeit noch mal den Standort zu wechseln. Diesmal direkt vor dem Wasserschloß, welches auf den ersten Fotos immer im Hintergrund zu sehen ist.
Hier war übrigens ebenfalls richtig was los. Irgendeine geschlossene Veranstaltung. Hat schon etwas gedauert bis ich mal ein paar Aufnahmen hinbekommen habe, wo keiner im Bild steht.
Hier hat´s bis auf ein paar Leute rechts unter den Bäumen ganz gut geklappt.
Ich finde die Bilder haben was.
Theoriestunde an der Oldtimer-Tankstelle
Gestern nachmittag wurde es dann doch noch mal schön. Nachdem es vormittags immer wieder heftige Schauer gegeben hat, hab ich die Gunst der Stunde genutzt und mich mit Peter an der Oldtimer-Tankstelle getroffen.

Besonders viel war nicht los. Kein Wunder bei dem was der Wetterbericht vorhergesagt hatte.
Aber wir haben uns auch nicht zum Spaß hier getroffen. Eine Theoriestunde mit Ori-Aufgaben stand auf dem Programm.

Dazu habe ich mal ein paar Bordbücher von vergangegen Rallyes zusammengekramt und dann noch die dazugehörigen Tracks ausgedruckt. So sind wir Aufgabe für Aufgabe noch mal durchgegangen und uns wurden einiges etwas klarer. Man was haben wir bei der ersten Rallye noch für Böcke geschoßen. Heute können wir zum Glück drüber lachen.
Da sind Fehler bei, die uns sicher kein zweites Mal mehr passieren.
Plakate von der Techno Classica Essen für die Werkstatt
Heute lüfte ich auch das Geheimnis, was in diesem großen Paket vom Montag enthalten war.

Es war zwar groß, aber unheimlich leicht. Der Inhalt bestand aus zwei Leichtschaumplatten. Jeweils 70×100 cm groß. Eine davon mit selbstklebender Beschichtung.
Ich habe noch so diverse Plakate rumliegen, um die es einfach zu schade wäre, wenn sie sie irgendwo in dunklen Schubladen ihr Dasein fristen.

Zum Beispiel einige Plakate von der Techno Classica in Essen. Die großen haben ungefähr DIN A2-Format, also ca. 6o x 42 cm. Die würde sich noch ganz gut in der Werkstatt machen.
Um die nun nicht mit Kleister oder doppelseitigen Klebeband unwiderbringlich an igrendeiner Wand zu manifestieren, habe ich mich für diese Lösung entschieden. So kann ich die immer wieder ohne Beschädigung wieder abhnehmen.
Ich hab mit solchen Platten noch nie gearbeitet. Eine allzu große Wissenschaft konnte das wohl aber nicht sein.
War es dann auch nicht. Mit einem Cutter zunächst die richtige Größe aus der Platte herausgeschnitten und anschließend am Rand angefangen das Palkat aufzuziehen.

Jetzt vorsichtig die Folie unter dem Plakat herausziehen und immer schön gleichmäßig andrücken.

Das ging besser als ich befürchtet hatte.
Ich habe jetzt erstmal zwei Plakte aufgezogen. Die von 2009 und 2010.

2010 stand mein 77er GLS ja auf der TC.
Was ich jetzt noch suche, wäre das Plakat von 2004. Da stand mein 74er dort auf dem Stand der Passat-Kartei-Deutschland.
Da mit war er wohl der erste Passat der jemals auf der Techno Classica zu finden war. Wäre natürlich super wenn ich davon noch irgendwo ein Plakat bekommen könnte.
Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee. Ich würde mich auf jeden Fall riesig freuen.
Jetzt könnt Ihr mal was für mich tun.
Der Youngtimer-Blog veranstatet zur Zeit einen kleinen Fotocontest mit dem Motto „Youngtimer und Frühling“
Bis Ende Mai bestand für jeden die Möglichkeit, ein zum Thema passendes Foto einzuschicken. Das habe dann auch einfach mal gemacht.
Was liegt im Frühling näher, als die hiesigen blühenden Rapsfelder als Hintergrund zu verwenden. Daher habe ich mich dann für dieses Foto entschieden.
Der Sieger wird über eine Abstimmung auf Facebook ermittelt. Das Foto mit den meisten „Likes“ gewinnt.
Insgesamt nehmen 72 Fotos an dem Wettbewerb teil und wenn ich richtig geguckt habe, liege ich mit meinem Foto zur Zeit auf Platz 2.
Vielleicht ist mit Eurer Mithilfe ja noch der Sprung nach ganz oben drin.
Ihr braucht dafür lediglich oben das Bild anklicken. Dadurch gelangt Ihr direkt zum Foto bei Facebook. Hier müßt Ihr nur noch kurz „Gefällt mir“ anklicken. Das war´s.
Wer nicht bei Facebook angemeldet ist wird es wahrscheinlich nicht sehen können. Für Facebook-User dürfte die Vorgehensweise klar sein.
Keine Angst, das ist keine Abo-Falle und ich würde bei einem Sieg auch keinen königlichen Status erreichen. 😉
Gezählt werden alle Stimmen, die bis zum 22.06.2012, 23:59 eingehen.
Wie ich mitbekommen habe, haben viele Ihre Stimme bereits abgegeben. Vielen Dank dafür. Einige haben aber leider auch nur den Beitrag vom Youngtimer-Blog bei Facebook und nicht direkt das Bild geliked.
Wenn Ihr im Bild noch „Gefällt mir“ lesen könnt, ist die Stimme noch nicht gezählt. Dann einfach noch mal anklicken. Erst wenn im Bild „Gefällt mir nicht mehr“ zu lesen ist, ist die richtige Wahl getroffen.
Natürlich bin ich auch nicht böse, wenn Ihr das Foto in Eurem Profil noch einmal teilt.
Auf zum Endspurt.
Damit Ihr jetzt nicht wieder hochscrollen müßt, gibt es den Link zum Foto hier noch mal in Textform:
Hier geht´s zu meinem Bild
Vielen Dank für Euren Support !!!
Passattausch, Auspuff geschweisst, Sommerräder montiert und dann noch zum Volvo-Treffen
Eigentlich hatte ich gestern schon genug auf dem Zettel. Nun kam auch noch der Volvo mit dem röhrenden Auspuff dazwischen.
Los gings aber erstmal mit dem Passat-Tausch. Heute will ich mal die erst größere Strecke mit dem neu aufgebauten Motor des Rallye-Passat in Angriff nehmen.

Mit dem GLS in ich zur Werkstatt gefahren, dann die Schilder umgebaut und zurück gings mit dem Rallye-Passat. Damit hatte ich dann auch gleich den Bühnenplatz frei für den späteren Einsatz am Volvo.
Auf dem Weg nach Hause gab´s erst Mal eine Tankfüllung mit dem guten Super Plus.

1,749 € für den Liter. Naja, muß ich mich wohl dran gewöhnen. Auf jeden Fall werden mich Shell und Aral mit dem Wagen jetzt nicht mehr sehen. Die sollen sich Ihren Extrazuschlag von anderen Leuten holen.
Zu Hause kam der Passat dann in die Garage und mit dem Volvo gings zurück in die Werkstatt. Ab auf die Bühne und mal sehen was mit dem Auspuff nun los ist.

Zuerst konnte ich gar nicht so recht finden, was diesen Höllenlärm verursachte. Ich hab dann den Mal den Endtopf hinten etwas runtergezogen. Das ging doch ziemlich leicht. Kein Wunder. Die Verbindung zwischen Mittel- und Endschalldämpfer war komplett durch.
Da half jetzt nur noch grobes Pfuschen. Irgendein Auspuffrohr gesucht, längs aufgeschnitten und um die schadhafte Stelle gelegt.

Dann alles zugegrillt. Teilweise war nicht mehr viel Metall vorhanden. Es gab so einige Durchschüsse.

Für die kleine Fehlstelle gab´s noch ein Extrablech und dann war das Rohr wieder zusammen. Ist sogar einigermaßen dicht geworden. Wenn´s das nächste mal laut wird, bin ich wenigstens vorbereitet. Dann kann ich mir gleich die nötigen Teile besorgen. Heute war es ja nur eine Notreparatur.
Und da der Volvo nun schon mal auf der Bühne stand hat er dann gestern auch noch gleich seine Sommerräder bekommen.

Diesmal aber wirklich… 😉
Damit war dann das Pflichtprogramm für den gestrigen Tag auch mehr als erfüllt. Was folgte war die Kür.
In Lüneburg fand auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums das 2. norddeutsche 2er Volvo-Treffen stand. Auch wenn ich „nur“ einen 9er Volvo habe, ist die Artverwandschaft ja nicht zu verleugnen. Außerdem sind da so einige Leute, die ich vom Lüneburger Volvo-Stammtisch kenne, auch vor Ort. Also auf jeden fall ein lohnendes Ziel.
Als ich dort antraf, war schon rum, daß ich vormittags noch meinen Auspuff geschweisst hatte. Man kam dann so ins Gespräch und dabei stellt sich heraus, daß es eigentlich keinen Auspuff gibt, der länger als 3-4 Jahre hält. Der Bogen über die Achse ist wohl ein absoluter Schwachpunkt. Egal welches Fabrikat. Nur Edelstahlanlagen sollen hier wirklich Abhilfe schaffen….
Lose verabredet hatte ich mich auch mit Alex und Bella aus Braunschweig. Ich habe immer nach Alex braunen 2er Volvo Ausschau gehalten, ihn aber nicht gefunden. Kein Wunder. Er war mit seiner neuesten Errungenschaft angereist.

Einem 262 Bertone. Wurde nur knapp 8500 mal gebaut und macht aus einem spießigem Volvo, fast ein Fahrzeug mit sportlichem Touch.
Aber auch andere schöne Expemplare waren vor Ort.

Besonders gesucht sind natürlich die 240 Turbo mit 155 PS, die es ab 1981 gab. Das war in der damaligen Zeit ein absolutes Novum.
Der 2er wurde von Volvo übrigens fast 20 Jahre lang gebaut. Den gab´s noch, als auch schon meinen 9er beim Volvo-Händler im Schaufenster stand. Absolut irre Modellpolitik von Volvo.

Insgesamt waren rund 40 Volvo 240/260 vor Ort.
Michael und Frank haben die Nase noch nicht voll und werden auch nächstes Jahr wieder zu dem Treffen einladen. Wenn´s paßt bin ich auf jeden Fall wieder dabei.
Endlich wieder Saison, endlich wieder mit Leuten schnacken, die man sonst nur sporadisch mal sieht, endlich wieder mal ohne Jacke raus, endlich mal wieder im Freien sitzen und den Tag bei einem Cappucino genießen. Herrlich.
So kanns weitergehen.
Saisonauftakt
Eigentlich noch mitten in der Winterreifenzeit, habe ich gestern für mich beschloßen: Es ist Saison !
Morgens sah es noch gar nicht danach aus, aber als gegen Mittag die Sonne rauskam, gab es kein halten mehr. Ab in die Garage, Ladegerät ab, Motorhaube zu und ab auf die Piste.
Der erste Weg führte mich zur Tankstelle: Einmal volltanken und anschließend den Staub der Winterzeit runterwaschen.
Und wo fährt man in Hamburg so hin? Is doch klar, oder?
Wir beginnen die Fahrt kurz hinter den Elbbrücken. Eine Strecke, die viele von Euch sicher schon mal gefahren sind. Das Ziel liegt zwar etwas versteckt, aber von hier sind es keine zwei Minuten.
Na klar: Zur Oldtimer-Tankstelle
Hier ist jeden Samsatg und Sonntag Treffen für altes Blech. Zusätzlich gibt es bis zum 09.April noch die kleine Photo-Austellung „Hells on Wheels“.
Also noch ein Grund mehr mal wieder reinzuschauen. Ich war dann auch nicht ganz alleine da.

Wieder ein buntgemsichtes Publikum mit Oldies aus allen Stilrichtungen.

Achso, beinahe ganz vergessen. Das Video habe ich natürlich aus meinem GLS gemacht.

Beim gelben fehlen ja noch ein paar „Kleinigkeiten“ und der blaue ´74er ist noch eingemottet in der Werkstatt.
Als Beiwerk zur Fotoaustellung gab es dann noch ein ganz heißes Eisen zu bestaunen. Heute würde man sowas wohl „Speed-Bike“ nennen.

Mit dem Grundgerüst wurde vor einigen Jahrzehnten Bestzeiten auf dem Salzsee von Bonneville gejagt.
Die Oldtimer-Tankstelle hat sich mittlerweile wohl nicht nur unter Autofahrern rumgesprochen. Von der angrenzenden Bahnstrecke winkte fröhlich ein Lokführer zu uns runter. Laut hupend machte er zuvor auf sich Aufmerksam. War echt ´ne lustige Sache. Wir standen alle nur staunend da und haben laut lachend zurückgewunken. Naja, seine Lok war ja auch nicht mehr die jüngste. Baureihe 155, wurde in der DDR von 1977 bis 1984 gebaut. Vielleicht ja auch ein Oldie-Fan. 😉
Wo ich schon mal da war, habe ich mit Alex auch gleich über ein mögliches kleines Passat-Treffen an der Oldtimer-Tankstelle gesprochen. Es sagt kein Problem und wir sind gerne gesehen.
Wir haben uns im Terminkalender den 21.April ausgeguckt. Also schon mal ein dickes rotes Kreuz im Kalender machen. Nähere Infos folgen aber noch gesondert.
Im Anschluß bin ich noch kurz zum Shopping gefahren. Im Parkhaus mußte ich dann feststellen, daß ich noch mal den Reifendruck prüfen sollte….
Ölverlust beseitigt, Vergasercheck und den GLS gestartet
Gestern habe ich mich noch mal um ein paar Kleinigkeiten gekümmert, die bisher immer hinter wichtigeren Dingen zurückstehen mußten.
Zum einen war da der Ölverlust vorne am Zylinderkopf. Leider hat man durch das verstellbare Nockenwellenrad jetzt keinen direkten Durchblick mehr auf den Bereich.
Das Rad mußte also wieder runter und dann war die Sache auch gleich klar.

Eindeutiger gehts kaum. Der Nockenwellensimmering ist inkontinent. Vielleicht war ich beim Einbau etwas zu rabiat, vielleicht taugte der auch einfach nichts. An der Zwischenwelle habe ich die slebe Marke verbaut. Da gibts es bisher kein Problem.
Ist jetzt auch egal. Durch den alten Ring eine Blechschraube gejagt und ihn damit dann rausgeholt.

Den neuen habe ich dann mit dem alten Ring und einem alten Nockenwellenrad reingedrückt.

Nach dem Einbau habe ich den Motor kurz angeschmissen. Bisher siehts gut aus. Ich mußte aber wieder relativ schnell abstellen, da jetzt zwar Wasser drauf ist, aber die Lima noch daneben liegt. Der Keilriemen somit zwangsläufig auch.
Nächster Punkt waren die Kabel für für die Druck- und Temperaturanzeige vom Öl. Die lagen auch noch so halbfertig im Wasserkasten rum. Entlang des original Kabelbaums gings Richtung Kabeldurchführung in der Spritzwand.

Vom Motorraum aus schob ich die Kabel dann durch die Kabeldurchführung nebem dem Hauptbremszylinder. Zu meinem Glück lagen die Kabel danach schon griffbereit im Fußraum.

Innen gehts dann weiter wenn der Wagen von der Bühne ist und ich die Türen vernüftig aufmachen kann.
An der Kühlerpappe hatte sich beim Ausbau ein kleine Ecke verabschiedet. Die habe ich fachmännisch wieder an ihren Platz zurückgebracht.

Dann gings noch mal an den Vergaser hier wollte ich noch mal so einige Sachen checken, die für die die einwandfreie Funktion später wichtig sind.
Dazu gehörte die Prüfung der Pull-Down-Membrane und die dazugehörige Überprüfung des Starterklappenspalts.

Mittels Unterdruckpumpe die Membrane betätigt und das entsprehende Maß eingestellt. Der Sollwert lag bei genau 4,5 mm, sodaß ich einen normalen Bohrer als Lehre nehmen konnte.
Gut das mich noch mal um dem Vergaser gekümmert habe. Ich wäre wohl sonst mit ziemlich bedröppelten Gesicht von der ersten Probefahrt zurückgekommen.

Die Drosselklappe der zweiten Stufe ging nämlich überhaupt nicht auf. Die Membrane war in Ordnung, aber die Klappe war total verharzt. Die Kraft der Dose langte nicht um sie zu öffnen.
Mit etwas Rostlöser und mehrmaligen Betätigen per Hand ging sie hinterher wieder so leicht, daß sie auch mit der geringen Kraft des Unterdrucks nun wieder einwandfrei öffnet.
Da ist der letzte Besitzter dieses Vergaser wohl immer nur auf Sparflamme gefahren.
Die Einstellung der Startautomatik muß ich noch mal checken. Dafür war der Motor gestern aber nach dem kurzen Probelauf schon zu warm. Muß ich noch mal machen, wenn er vorher nicht gelaufen hat.
Damit war in der Werkstatt erstmal Feierabend. In der heimischen Garage gings dann aber noch mal kurz weiter. Falls heute wieder so schönes Wetter wird, will ich auf jeden Fall vorbereitet sein.
Also noch mal sehen ob der GLS nach der Winterpause anspringt. Natürlich nicht. Batterie war fast leer. Was nützt das beste Erhaltungsladegerät wenn man es nicht benutzt…..

So mußte ich doch wieder, das große Ladegerät mit der Starthilfefunktion anschließen. Nach dem üblichen georgel wegen fehlendem Sprit ist er dann aber einwandfrei angesprungen.
Mal sehen ob´s morgen eine kleine Tour gibt. Das Erhaltungsladegerät ist jetzt auf jeden Fall angeklemmt.







