Saisonbilanz 2022 – ´84er VW Passat GT

Auch für 2022 forderte der GT wieder die meiste Arbeit bei der Zusammenstellung. Daher auch der kleine Zeitverzug bei dieser Bilanz.

Anfang Februar kam mein Blaupunkt Bremen aus der Reparatur zurück und wurde dann auch gleich wieder in den Radioschacht verfrachtet.

Display und Tastenbeleuchtung funktionierten wieder einwandfrei, nur Empfang hatte ich immer noch nicht. Hier stellte sich der DAB-Splitter als Übertäter heraus.

Im März ging es das erste Mal an die Frische Luft.

Einfach nur so. Das Wetter passte und ich hatte Bock drauf. Einmal abspülen und los gings. Einfach mal ne kleine Runde durch den Hafen.

Auch Tags darauf schien die Sonne und ich schwang mich wieder hinters Lenkrad. Es wurde eine etwas längere Tour durchs alte Land, die ihren Abschluss an der Olditanke fand.

Ostersamstag ging es zum Teilemarkt nach Brokstedt.

Ostermontag schlug ich die andere Richtung ein. Es ging wieder durchs Alte Land bis nach Krautsand. Zurück habe ich dann ein Stück auf der noch nicht freigegebenen A26 zwischen Buxtehude und Neu Wulmstorf abgespult.

Ende April war dann mal wieder SZBS-Stammtisch in Ausbüttel.

Anfang Mai habe ich mir den GT dann wieder geschnappt um noch mal beim Classics Nordheide Stammtisch reinzuschauen.

Das war gleichzeitig der Startschuss zu einer sehr intensiven Nutzung. Bis Ende des Monats bin ich durchgängig nur noch mit dem GT gefahren. Auch ein Werkstattbesuch fiel noch in die Zeit. Es stand immer noch eine abschließende Spureinstellung aus. Die habe ich dann zwischendrin auch noch erledigen lassen.

Mitte Mai erschien dann endlich der Artikel in der Oldtimer Praxis.

Ein Artikel der durchaus viel Beachtung fand und vielen Leuten im Kopf hängen geblieben ist. Das durfte ich das ganze Jahr über auf diversen Treffen erfahren. Selbst beim Tanken wurde ich mehrfach auf den Artikel angesprochen.

Zwischendrin ging es immer wieder mal zur Oldtimertankstelle.

Nun war es auch nicht mehr lange hin bis es an den Wörthersee gehen sollte. Zuvor wollte ich noch so ein paar Details abarbeiten.

Es gab eine neue Zierleiste für die Regenrinne und ich habe die Brasilien Rückleuchten mal verbaut.

Für die anstehende lange Tour hab ich mir dann noch eine Handyhalterung mit induktiver Ladefunktion gebaut.

Damit war ich soweit startklar. Auf dem Weg zum Wörthersee hab ich noch eben die Technorama in Hildesheim mitgenommen. Lag ja quasi auf dem Weg.

Nächsten Tag war erster Treffpunkt in Guxhagen und von dort ging es dann gemeinsam noch bei Neuhaus.

Am nächsten Morgen war ich ausnahmsweise mal der erste am Frühstückstisch und auch der erste der seinen Motor angeschmissen hatte. Ich brauchte einen kleinen Vorsprung, weil ich noch einen Abstecher nach Geretsried machen wollte. Dort gab es eine komplette 256 mm Bremse zu bergen.

Mal gucken, wann ich dazu komme, die zu montieren. Schön wäre es schon, etwas mehr Bremsleistung zu haben.

In Hallein gab es dann für alle günstigen Sprit.

In Geretsried hatte ich für 2,229 € noch mal etwas nachgetankt, hier gab es den Sprit für 1,879 €.

Gemütlich ging es dann gemeinsam bis Pörtschach, wo wir unsere Stammunterkunft bezogen.

Hier kam man es aushalten. Und das sogar ohne GTI-Treffen, denn das fand überhaupt nicht statt. Ob es überhaupt jemals wieder stattfinden wird, halte ich mittlerweile für eher unwahrscheinlich. Dieses Jahr ist es auf jeden Fall auch schon gecancelt.
Ein paar verstrahlte werden sich aber bestimmt auch weiter hin hier einfinden. Für uns ist das Treffen eh nur Nebensache. In erster Linie ist es Urlaub und einer wunderschönen Gegend.

Und die Gegend ist ja auch noch beliebig erweiterbar.

Die Adria ist von hier auch nur noch gut 250 Kilometer entfernt. Hier noch in Caorle zog es uns gleich noch weiter bis nach Jesolo.

Wieder zurück am Wörthersee durften wir uns dann am nächsten Tag gleich mal einem amtlichen Fahrzeugcheck unterziehen.

Natürlich gab es nichts zu beanstanden und wir konnten uns unsere Kärntener Schnitzel im Karawankenblick gönnen.

Auch ein Abstecher nach Slowenien durfte natürlich wieder nicht fehlen. Das ist jetzt mein dritter Versuch gewesen, mal wieder bis ganz nach oben zum Mangart zu kommen.

Endeten die beiden ersten Versuche oben vor unüberwindbaren Schneemassen, war in diesem Jahr schon gleich unten Schluss. Hier wurde jetzt eine Schranke am Mauthäuschen errichtet. In Betrieb war sie aber offensichtlich noch nicht und die Straße war gesperrt.

Immerhin der Vrsic-Pass war aber ganz regulär erreichbar.

Über Jesenice und den Loiblpass ging es dann nachmittags wieder zurück zum Wörthersee.

Auch mein Fotopunkt an der Betonüberfahrt in Ferlach stand wieder mit auf meiner Besuchsliste.

In Reifnitz selber war absolut nichts los. Fast gähnende Leere.

Unter normalen Umständen wäre so ein Foto sonst auch gar nicht möglich gewesen.

Jetzt befinden wir uns schon wieder auf der Heimfahrt.

Ganz ohne den allgemeinen Rückreiseverkehr und dem damit verbundenem Stau am Autobahngrenzübergang habe ich wieder in Bad Dürrnberg rübergemacht. Gut dass hier wenigstens ein paar Schilder stehen, sonst würde man gar nicht mitbekommen, dass man wieder in Deutschland ist.

Wieder in Hamburg und damit auch schon im Juni angekommen, musste ich nach der Tour doch tatsächlich mal etwas Motoröl nachkippen. Das war es dann auch schon mit den besonderen Vorkommnissen.

Mitte Juni dann der Pflichttermin überhaupt: Endlich wieder Bockhorn.

Nach zwei Jahren Pause, wussten wir endlich wieder wo wir hingehören.

Und etwas Beute gab es dann noch obendrauf.

Ein Wochenende später war ich dann mit dem GT in Sachen Oldtimerrallyes unterwegs.

Der GT diente dabei allerdings nur als reines Transportmittel für mich. Gefahren wurde die Münchhausen Classic im Santana von Klaus und ich habe als Beifahrer agiert.

Danach folgten fast vier Monate Ruhepause für den GT. Erst zum Saisonende habe ich ihn noch mal herausgeholt. Es wurde ein wahres Oldtimerwochenende ohne zwischendrin einmal nach Hause gefahren zu sein. Der Start war am Freitag Abend beim SZBS-Stammtisch in Ausbüttel.

Am Samstag ging es zur infa aufs Messegelände in Hannover. Hier gab es parallel zur Messe noch ein Oldtimertrffen.

Sonntag wurde dann zunächst der PS Speicher in Einbeck angesteuert.

Als der Kaffeeausschank hier dann um 14 Uhr eingestellt wurde, ging es gleich noch rüber zum LKW Depot.

Am späten Nachmittag rief dann die A7. Auf nach Hamburg und damit auch gleich den Saisonschluss besiegelt. Das war´s für 2022.

Zum Schluss die Zahlen und die Karte:

  • Gesamtfahrleistung: 7574 km
  • Spritverbrauch: 619,7 Liter
  • Durchschnittsverbrauch: 8,4 l/100km
  • Spritkosten: 1290,19 €
  • Kosten Ersatzteile und Reparaturen: 147,07€

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