Hinten sah das Bodenblech nach einem Durchgang mit dem Negerkeks Farbigengebäck schon sehr ansprechend aus.

Da gibt es nicht mehr viel zu tun, bis hier die Grundierung folgen kann.
Etwas anders sieht es da schon im Fahrerfussraum aus.

Hier ist die Blechoberfläche teilweise ganz schön angefressen.
Auch nach dem Abschleifen sind hier die Rostnarben noch deutlich sichtbar.

Die Substanz ist in Ordnung, nur die Oberfläche ist halt angerostet.
Damit sollte es ja eigentlich die ideale Basis für mein erstes Mal sein. Zum ersten Mal habe ich mir mal ein Fläschchen Brunox (*) gegönnt.

Ich denke hier ist auch der ideale Ort das Zeug selber mal zu testen. Sollte es nicht wie versprochen funktionieren, bleibt es ja unterm Teppich. Das Risiko gehe ich einfach mal ein.
Beim Säubern des Fussraums habe ich dann auch gleich noch wieder eine Stelle entdeckt, die nochmals den Einsatz des Schweißgerätes fordern wird.

Die Schraube, die das Massekabel des Handbremskontrollschalters hielt, brauch ich erst gar nicht versuchen loszuschrauben. Der Rost zeigt schon merkwürdige Variationen. So wirklich schocken kann mich das aber auch nicht mehr.
Während oben das Brunox wirkte, habe ich mal von unten weiter gemacht.

Um die neue eingesetzten Bleche grundieren und lackieren zu können, brauche ich wenigstens einen Übergangsbereich, der frei von der schwarzen Mumpe ist. Mit Föhn und Bitumenlöser habe ich mir diesen Bereich mal freigelegt.
Mit diesen beiden Utensilien ging es danach auch gleich am Schweller weiter.

Millimterdick klebt die schwarze Pampe hier noch auf dem Lack.
Vieles davon war so ausgetrocknet, dass ich es einfach mit einem Schraubenzieher abschaben konnte.

Haftung und Elastizität gingen gegen Null.
Alles konnte ich so allerdings auch nicht verschwinden lassen. Da musste dann doch wieder die chemische Keule ran.

Während der Einwirkzeit habe ich mich noch mal eben ums das Bodenblech von oben gekümmert. Es gab die zweite Schicht Brunox.

Schwarz werden die ganzen Rostnarben immerhin schon mal. Bleibt abzuwarten ob das Zeug den Rost auch wirklich komplett versiegelt und ihn damit eindämmt.
Mein Bitumenlöser hat seine Arbeit in der Zwischenzeit schon erfolgreich getan.

Es ist Land in Sicht. Besonders erfreut war ich über den Anblick der unteren Schwellerkante. Da scheint sich kein Rost unter dem Unterbodenschutz breit gemacht zu haben.
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Moin Olaf!
Ich arbeite schon immer mit Brunox und finde das perfekt. Aufgeblühte Rostpickel an den Türen vom Carat, die ich mit dem Zeug vor Jahren behandelt hab, sind seitdem verbannt! 🙂
Weiterhin viel Erfolg bei der Restauration wobei diese jetzt ja schon bald mal ein Ende finden sollte, oder gibt es immer noch Bereiche, die du dir noch nicht genauer angekuckt hast!?
Zu dem Fortschritt halte ich mich jetzt mal etwas bedeckt. Ich hab schon zu oft ins Klo gegriffen.