Monatliches Archiv: Juli 2012

Heide-Histo 2012 – Rückblick

Eins vorab: Die Heide-Histo hat sich richtig gelohnt. Eine wirklich gelungene Veranstaltung, die es aber auch ganz schön in sich hatte. Leicht ist anders.

Heide-Histo 2012 VW Passat

Wir hatten am Schluß der Rallye, vom Gefühl her, eigentlich eine bessere Platzierung erwartet. Gelangt hat es am Schluß zu Platz 13 in der Gruppe (32 Teams). In der Gesamtwertung lagen wir damit auf Platz 27 vom 103 Teams.

Der Start fand bei Steenbuck Automobiles in Lübberstedt statt.

Heide-Histo 2012 Steenbuck Automobiles

Die ersten zwanzig Startnummer fanden Platz auf dem Hof, die anderen reihten sich in der Straße auf.

Heide-Histo 2012 Startaufstellung

Heide-Histo 2012 Startaufstellung 2

Es folgte der übliche Törn. Papierabnahme und Frühstücken und warten auf den Start. Das Frühstück war richtig lecker und wurde in einem benachbarten Gasthof serviert. Hier hatten wir dann auch schon mal die erste Gelegenheit uns mit dem Bordbuch und den Aufgaben vertraut zu machen. Das wird kein Zuckerschlecken, das war jetzt klar….

Es blieb natürlich auch noch genug Zeit sich die zum Verkauf stehenden Fahrzeuge einmal grob anzuschauen.

Heide-Histo 2012 Steenbuck Automobiles 1

Alles ganz schön, aber nicht die Autos für die ich mich wirklich interessiere. Viel lieber hätte ich mal einen Blick in die Yountimer-Halle geworfen. Die ist aber in einer anderen Ecke von Lübberstedt. So viel Zeit war nun auch nicht mehr…

Eine halbe Stunde vorm Start gab´s dann die Fahrerbesprechung. Hier gibt´s noch mal die letzten Instruktionen und die Möglichkeit Fragen an den Ausrichter zu stellen.

Heide-Histo 2012 Fahrerbesprechung

Ist schon ein ganz schöner Haufen der da zusammengekommen ist. Es lagen wohl noch weit mehr Anmeldungen vor, aber es konnten nur etwas über 100 Teams an den Start.

Pünktlich zu unseren Start begann dann der vorhergesagte Regen.

Heide-Histo 2012 Start

Zum Glück verzog der sich später wieder. Nach gut einer Stunde war Regen kein Thema mehr.

Jetzt ging´s los. Die erste Falle wartete schon direkt nach dem Start.

Hier die Skizze aus dem Bordbuch:

Heide-Histo 2012 Bordbuch

Ganz einfach, oder ?

Aber nur wenn man vorher die Ausführungsbestimmungen durchgelesen hat und die wichtigen Passagen im Kopf hat. Da heißt es nämlich: „In gelbe Straßen darf nur nach rechts eingebogen werden, sofern nicht durch einen Pfeil oder ein Skizzenteil etwas anderes verlangt wird“

Das ganze ist dann also so zu befahren.

Heide-Histo 2012 Luftbild

Kontrolliert wurde das durch die Stempelkontrolle 30 am Bahnhof.
Es gab nicht wenige die einfach nach links abgebogen sind…

Weiter gings dann teils nach Chinesenzeichen und teils nach Skizzen bis zum ertsen richten Knackpunkt. Der Ort nennt sich Volkwardingen und den Namen werden wir wohl nicht mehr so schnell vergessen. Man was sind wir hier durch den Ort gekurvt.

Das ist die Aufgabe…

Karte Volkwardingen

… und das unsere Fahrstrecke.

Track Volkwardingen

Leider haben wir heir ein Großteil unsere Fehlerpunkte eingesammelt. So ganz richtig war unsere Fahrstrecke nämlich nicht.

Wer Lust hat kann sich ja mal daran versuchen. Die Karte könnt ihr anklicken und sie öffnet sich dann in einem neuen Fenster.

Ihr findet in dem Luftbild jetzt sogar schon alle Punkte die angefahren werden müssen. Die sind in der Aufgabe natürlich nicht vorgegeben.

Dazu aber noch ein paar allgemeine Regeln:
– Straßen dürfen zwar mehrfach, aber nur in einer Richtung befahren werden.
– Kreuzen der gefahrenen Strecke ist nicht erlaubt.
– Zwischen den einzelnen Symbolen (Striche, Punkte) ist stets die kürzeste Verbindung zum nächsten Symbol zu fahren.
– Einmal befahrene Skizzenteile dürfen anschließend wieder befahren werden.
und natürlich
– In gelbe Straßen darf nur nach rechts eingebogen werden.

Beginn ist die gelbe Straße von Süden kommend.

Die richtige Fahrstrecke hat folgendes Muster:
23 – .. – .. – .. – .. – .. – .. – .. – 26

Viel Spaß. Ich bin gespannt ob´s einer hinbekommt.

Nach soviel Streß war es dann erst mal Zeit für die Mittagspause. Hierzu steuerten wir mitten auf den Marktplatz von Munster.

Da war dann auch mächtig was los.

Heide-Histo 2012 Mittag Munster

Alte Autos sind halt immer noch ein Anziehungspunkt.

Dannach gings wieder auf die Piste. Zwischenzeitlich wurde das Feld immer wieder geordnet und damit auch wieder entzerrt.

Heide-Histo 2012 ZK

Das passierte durch Zeitkontrollen. Die Fahrzeiten zwischen den einzelnen ZK´s waren vorgegeben. Ein zu frühes Erscheinen bringt Strafpunkte. So gab´s immer mal wieder Zeit sich ein wenig die Beine zu vertreten, um dann Minutengenau an der ZK vorzurollen. Es soll Teams gegeben haben, denen die vorgegebene Zeiten zu eng gesteckt waren. Wir waren meistens zu früh da.

Und dann waren da natürlich auch noch die Wertungsprüfungen. Wie diese hier am Rande des großen Truppenübrungsplatzes in der Lüneburger Heide.

Heide-Histo 2012 Wertungsprüfung

Insgesamt gab es auf der diesjährigen Heide-Histo acht Wertungsprüfungen mit insgesamt 19 Zeitnahmepunkten. Das ist in der Anzahl wohl einmalig.

Da haben wir dann etwas Boden in der Wertung gutmachen können. Insgesamt kamen wir bei den neunzehn gemessenen Zeiten, nur auf eine Abweichung von 10,5 Sekunden. Dabei sogar zwei Nuller. Punktlandung. Damit waren wir in dieser Wertung wieder ganz oben mit dabei.

Gegen 18.00 Uhr erreichten wir dann das Ziel in Amelinghausen. Wieder mitten im Ortszentrum, wo ebenfalls wieder mächtig Andrang herrschte.

Heide-Histo 2012 Heidekönigin

Hier gab´s für jedes Team noch ein kleines Präsent aus den Händen der amtierenden Heidekönigin.

Die Autos konnten wir dann gleich um die Ecke abstellen.

Heide-Histo 2012 Ziel

Es folgte das lange Warten bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse. Auch bis zum abendlichen Buffet war es noch eine ganze Zeit hin.

Aber da war ja noch ein Gutschein für Kaffe und Kuchen.

Heide-Histo 2012 Kuchen

Außerdem gab´s auch noch einen Biergarten, wo ich mir zur Feier des Tages mal ein Alsterwasser gegönnt habe.

Heide-Histo 2012 Alsterwasser

Herrlich erfrischend nach so einem anstrengenden Tag.

Gegen 20.00 Uhr wurden dann die ersten Ergebnisse ausgehängt. Zunächst nur die Zeiten aus den Wertungsprüfungen. Danach sah es ja noch recht erfolgversprechnd aus.

Zeit also sich mal über das abendliche Buffet herzumachen. Das tat richtig gut.

Zwischenzeitlich gab´s dann noch eine Tombola. Hier war ich gerade mal zum Rauchen vor der Tür und prompt wurde unsere Startnummer gezogen. Peter nahm dann den 20,- Euro Tankgutschein für mich in Empfang.

Irgendwann wurden dann auch die Ergebnisse der Bordkarten ausgehängt und es war klar, daß wir nicht auf den vorderen Plätzen mitmischen werden.

Wir entschlossen uns dann die Heimreise anzutreten. Es war bestimmt schon 22.30 Uhr und die Preisvergabe hatte immer noch nicht begonnen.

Damit ging ein richtig schöner tag zu Ende. Fast, denn zu Hause ließ mir Volkwardingen keine Ruhe. Ich hab die richtige Lösung noch rausbekommen. 😉

Startklar für die Heide-Histo

Gestern abend gings noch mal kurz zur Tanke, den Tank für die heutige Heide-Histo vollmachen und danach in die Waschbox.

Kampfspuren VW Passat B1

Die Drostei-Classic vom letzten Samstag hat doch sehr deutliche Spuren hinterlassen.

Kampfspuren Schweller VW Passat B1

So ein bisschen Eitel bin ich dann ja doch. Mit den Matschklumpen unterm Schweller wollte ich morgen nicht an den Start gehen.

Zu Hause mußten dann noch die Startnummern wieder runter.

Startnummern Drostei-Classic Passat

Das waren nur einfache einzelne Ziffern. Die habe ich nur abgezogen und entsorgt. In dieser Form haben die Startnummern keinen großen Wert als Andenken.

In der Woche sind auch noch die georderten Briefklammern eingetroffen.

Rallye-Board Klammern

Wenn ich die so sehe, finde ich sie viel zu wuchtig. Sie kommen jetzt aber mit. Beiseite legen können wir sie immer noch.

HDR-Fotos vom Rallye-Passat

Ist schon ein paar Tage her, wo ich mir noch mal meine Kamera geschnappt habe und mich in die Hamburger Speicherstadt begeben habe um ein paar Fotos vom Rallye-Passat zu schießen.

Mittlerweile habe ich mal die Zeit gefunden sie mittels Luminance zu bearbeiten. Die Ergebnisse will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

Rallye Passat 1976 HDR

Rallye Passat 1976 HDR 1

Rallye Passat 1976 HDR 2

Die Fotos können wieder angeklickt werden und öffnen sich dann in voller Größe in einem neuen Fenster.

So langsam habe ich verstanden worauf es bei den HDR´s ankommt. Ich werde mich im nächsten Schritt mal in die Dämmerung wagen.

Nach der Rallye ist vor der Rallye

Jetzt ist es endgültig amtlich. Peter und ich werden am nächsten Samstag auch wieder in meinen Rallye-Passat an den Start gehen.

Heide-Histo 2012 Logo

Diesmal geht´s zur Heide-Histo in die Lüneburger Heide. Start ist in Lübberstedt bei Steenbuck Automobile. Das Ziel wird dann am frühen Abend in Amelinghausen sein.

Bis Montag stand es noch in den Sternen ob wir wirklich dabei sind. Da wurden auf den Seiten der Heide-Histo die Teilnehmer bekanntgegeben.

Zuvor war dort nur zu lesen, daß die ürsprüngliche Teilnehmerzahl von neunzig auf hundert hochgesetzt wurde, aber trotzdem noch dreißig Teams abgesagt werden mußte. Da ich mit dem Einreichen der Nennung aber immer ziemlich bis zum Schluß warte, war die Teilnahme diesmal lange ungewiß.

Gestern lag dann aber auch die persönliche Nennungsbestätigung im Briefkasten.

Heide Histo 2012 Nennungsbestätigung

Ich warte mit dem Abschicken der Nennung nur so lange, weil wir gerne ein möglichst hohe Startnummer haben möchten. Gibt morgens etwas mehr Spielraum und man braucht abends nicht so lange bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse warten.

Hier hätte ich mir das aber sparen können, da die Startnummern nach Klassen und Baujahren vergeben wurden. Nun haben wir die 59 und liegen damit leider ziemlich in der Mitte des Feldes.

Aber im Endeffekt auch egal. Hauptsache es hat überhaupt geklappt.

7. ADAC Drostei Classic – Sehr positiver Rückblick

Mit einem Tag Verspätung, gibt´s heute natürlich auch noch einen Rückblick von der Rallye am Samstag. Und der ist durchaus positiv.

Drostei Classic 2012 VW Passat

Das lief, bis auf drei kleine Fehler, richtig rund. Am Ende freuten wir uns über den 7.Platz in der Klasse und den 14.Platz in der Gesamtwertung.

Drostei Classic 2012 Starterfeld

Das Starterfeld bestand diesmal aus 65 Teams. Wie immer wieder alles bunt durchgemischt.

Drostei Classic 2012 Starterfeld gemischt

Unterschiedlicher könnten die Fahrzeuge gar nicht sein: Caddilac de Ville, Ferrari 308 GTB und VW K70. Netter Kontrast.

Netter Zwischenstopp auf der Tour war die Besichtigung der Hallen von Beckbye Racing.

Beckbye Racing

Hier gab´s mal einen Einblick in richtige Rennsporttechnik.

Beckbye Racing GT40

Die beiden GT40 sind übrigens Nachbauten. Aber sehr gut gemacht und bei nur 124 gebauten Exemplaren wären zwei echte an einem Platz wohl auch schon eine kleine Sensation.

Nach der kleinen Ruhepause gings wieder auf die Strecke und es folgte auch gleich die erste Sollzeitprüfung.

Drostei Classic 2012 Sollzeitprüfung

Davon gab´s am Samstag zwei Stück. Auf beiden SZP wurden an je 3 Punkten die Zeiten per Lichtschranke gemessen. Und diesmal klappte das richtig gut. In Addition aller sechs Zeiten haben wir nur eine Abweichung von insgesamt 2,1 Sekunden. Macht einen mittlere Abweichung von nur 0,35 Sekunden. Das ist absolute Spitzenklasse und eigentlich kaum noch zu verbessern. Von den 65 Teams waren nur vier noch einen kleinen Tick besser.

Gegen 13.00 Uhr haben wir dann die Mittagspause bei der DEKRA in Norderstdt erreicht.

Hier gab´s dann auch schon den ersten Blechschaen zu verzeichnen. Zum Glück nicht bei uns.

Drostei Classic 2012 VW Käfer

Ein VW Käfer hatte leichte Feindberührung. Das Team konnte die Rallye aber bis zum Ende fortsetzten.

Hier hatte ich dann auch noch mal Zeit ein paar Fotos quer durchs Fahrerlager zu schießen.

Drostei Classic 2012 Mittagspause

Drostei Classic 2012 Mittagspause

Drostei Classic 2012 Mittagspause

Frisch gestärkt gings dann auf die zweite Etappe. Noch gut drei Stunden lagen vor uns.

Von Norderstedt gings kurz in den Norden von Hamburg, um dann über einen kleinen Schlenker durch den Kreis Stormann wieder Richtung Ziel zu navigieren.

Gespickt wieder mit einigen kleinen Gemeinheiten. Hier machen sich die Veranstalter immer wieder Kartenfehler zu nutze. Kleines Beispiel:

So sieht ein Ausschnitt der Karte auch unserem Fahrauftrag aus.

Drostei Classic 2012 Kartenausschnitt

Und so sieht das ganze im Luftbild aus.

Drostei Classic 2012 Luftbild

Die blaue Linie ist der aufgezeicnete Track aus meinem Navi und die grüne Linie wäre der richtige Fahrweg gewesen.
Der Bogen der Hauptstraße ist in der Karte nicht eingezeichnet. Wenn man auf der aber von Süden kommen unterwegs ist, muß man schon verdammt spitzfindig sein, das sofort zu erkennen.
So fehlte uns am Ende die Kontrolle mit der Nummer 57 auf unserer Bordkarte.

Gegen 17.00 Uhr erreichten wir dann das Ziel.

Drostei Classic 2012 am Ziel

Peter erholt sich erstmal von den Strapazen und genießt die Sonne.

Manchmal waren die Wege der Rallye schon etwas abenteurlich. Davon zeugen auch die Kampfspuren an unserem Rallye-Passat.

Drostei Classic 2012 Kampfspuren am Passat

Aber gerade das macht die Sache immer schön abwechslungsreich. Einige der Teilnehmer fanden nicht so lustig wie wir….

Dann ging das übliche Warten los. Ziemlich schnell wurde klar, daß wir diesmal wohl bis zur Preisverleihung da bleiben sollten. Die Ergebnisse der Vormittagsbordkarte hingen schon aus und das sah richtig gut aus.

Das Ergebnis habe ich ja schon am Anfang erwähnt. Dafür gab´s am Schluß dann auch noch einen schönen Pokal. In der Regel bekommen immer die besten dreißig Prozent pro Gruppe so ein Mitbringsel.

Drostei Classic 2012 Pokal

Jetzt hat sich die Montage des Gurkenhobels also schon bezahlt gemacht. 😉

Wer Lust hat kann sich die Ergebnisse auch schon online angucken. Sie wurden gestern schon veröffentlicht: Gesamtwertung der Drostei Classic 2012

Startklar für die Drostei-Classic in Pinneberg

Heute geht´s zur nächsten Rallye. Der Rallye-Passat ist fertig für die 7. ADAC Drostei Classic des AC Pinneberg.

Als letzte Maßnahme bin ich noch mal einem Wunsch von Peter nachgekommen. Ihm fehlte es immer an einer Ablage für die Bord- und Streckenkarten. Für mich ist es auch von Vorteil wenn ich mal ein flüchtigen Blick auf die vorgegebene Streckenkarte werfen kann.

Zum Einsatz kam etwas was ich eigentlich für etwas ganz anderes verwenden wollte. Von Peter (nicht Peter) bekam ich schon vor einiger Zeit ein paar Preßholzplatten. So rechte traute ich mich immer noch nicht daran sie für den eigentlichen Verwendungszweck zu bearbeiten.
So kam mir das jetzt sehr gelegen um mich mal ein wenig mit dem Material vertraut zu machen.

Kartenablage Passat 32

Ich schnitt aus einer Platte zunächste ein Stück in der entsprechenden Breite heraus und paßte die vordere Rundung an.

Die Seite mit der Rundung erhielt dann drei Einschnitte.

Kartenablage Passat 1976

Am Ende Schnitte habe ich sie dann beidseitig ordentlich mit Wasser eingeweicht.

Kartenablage Wasser Passat 1976

Um dann die kleinen Bereiche entlang der durchfeuchteten Linie abzuwinkeln.

Kartenablage Ecken abgewinkelt Passat 1976

Das ganze hab ich dann mal ein paar Stunden austrocknen lassen bevor es zurück ins Auto ging.

Die beiden abgewinkelten Stücke hänge ich jetzt einfach in die Lüftungschlitze vom Armaturenbrett.

Kartenablage eingehängt Passat 1976

Keine Schrauben, keine Löcher und bei Nichtgebrauch einfach zur Seite zur legen.

Ich hatte für de Ablage noch zwei Klemmen bestellt, die wohl aber leider noch in der Post hängen. So müßen jetzt erstmal zwei Stromklemmen die Karten halten.

Kartenablage bestückt Passat 1976

Wirklich purer Zufall ist es allerdings, daß mein neues kleines Funkuhrmodul genau in die rechte Aussparung paßt. Daran hatte ich beim Einschneiden nicht im entferntesten gedacht. Erst als ich die Uhr so in der Hand hielt und die Aussparung sah kam mir diese Idee. Und es paßt perfekt.

Mal sehen wie sich die Ablage im Einsatz so macht. Wenn´s hinhaut muß sich Peter noch mal bei Peter für die Materialleiferung bedanken.

Mir fehlen Impulse

Wie geplant gab´s gestern die Probefahrt mit dem neu montierten VDO minicockpit. Leider lief das alles andere als glücklich ab.

Ich hatte mir ja bereits einem Wert für die Wegdrehzahl ausgerechnet und einprogrammiert. Dieser Wert erwies dann aber leider als falsch.
595 Impulse hatte ich mir ausgerechnet.
Damit zeigte das VDO minicockpit dann aber ziemlich genau nur ein sechstel der tatsächlichen Wegstrecke an.

VDO minicockpit Fahrradtacho

Auf dem Fahradtacho stehen 3,604 Km, während oben nur 0,6 km zu Buche schlagen. Nichts leichter als das habe ich gedacht. Muß ich den einprogrammierten Wert nur mal sechs nehmen. Also 595 x 6 = 3570. Den Wert fing ich dann einzuprogrammieren.

VDO minicockpit Programmierung

Das wurde aber leider nichts. An vorderster Stelle läßt sich nur 0, 1 oder 2 einstellen. Mist, das hatte ich damals beim ersten Test nicht ausprobiert. Ich hatte nur die vier Stellen gesehen und hab gedacht, daß es dann ja keine Probleme gibt. Also was tun? Um zu sehen ob ich zumindest richtig gerechnet habe, habe ich es mit 357 versucht. Also genau 1/10 des errechneten Wertes.

Die anschließende Testfahrt war ernüchternd. Auf dem Display war alles zu lesen, aber nichts was nur annähernd 1/10 der Anzeige des Fahrratacho entsprach.
Also erst mal rechts ran und überlegt. Wo war der Fehler?

Richtig. Ich hätte die 595 durch 6 dividieren müßen. Ich hab sie aber multipliziert. Also noch mal von vorne. 595 / 6 = 99,1666. Ich hab mich dann für 100 entschieden und wolte die dann einprogrammieren. Das ging aber auch nicht. Ich konnte den Wert zwar einstellen, aber zum beim Speichern ist die Anzeige immer wieder auf 300 zurückgesprungen.
Ich hab vielleicht geflucht. Die Anleitung geschnappt und versucht etwas darüber zu finden. Vergebens. Nichts über den Speicherbereich zu finden.
Es scheint also so zu sein, daß der Wert zwischen 300 und 2999 liegen muß.
Um überhaupt irgendein Erfolgserlebnis zu bekommen habe ich dann einfach 1000 einprogrammiert. Also den zehnfachen, des errechneten Weretes.

Das klappte dann wenigstens.

VDO minicockpit vs Fahrradtacho

Auf dem Fahrradtacho stehen 11,117 km und das minicockpit zeigt 1,11 km an. Das ist also genau ein Zehntel der tatsächlichen Strecke.

Wenigstens ein Teilerfolg. Nun muß ich mir nur noch Gedanken machen wie ich mit meinen Impulsen in den Bereich zwischen 300 und 2999 komme. Drei Magnete wären eine Möglichkeit. Dann würde ich aber genau 300 Impulsen landen. Das wäre dann die untere Grenze und ich hätte keine Chance nach unten zu korrigieren. Außerdem weiß ich nicht ob der Fahrradtacho dann damit klar kommt. Andere Möglichkeit wäre ein andere Geber. Bei Opel gibt es welche die man zwischen Getriebe und Tachowelle schrauben kann. Die haben dann 4, 6 bzw. 8 Impulsen pro Umdrehung. Das sind allerdings Hallgeber und die benötigen dann noch eine extra Stromversorgung. Es gibt auch noch den original Geber von VDO, der sechs Impulse pro Umdehung liefert. Dafür müßte dann aber die Tachowelle getrennt werden. Das wollte ich mir ersparen.
Schaun wir mal.

VDO minicockit im ersten Testlauf

Das VDO minicockpit habe ich gestern noch abschließend verkabelt und die Mittelkonsole wieder endgültig an ihrem Platz verankert.

Dafür mußten noch zwei Kabel vom Motorraum nach innen und zwei Kabel von innen in nach außen. Dabei war mir wieder meine bewährte Messingstange ein große Hilfe.

Messingstange mit angelötetem Kabel

Zunächst vom Beifahrerfußraum in den Motorraum geschoben, hier dann ein zweipoliges Kabel angelötet und dieses dann nach innen durchgezogen.

Kabelzugstange

Das zweipolige Kabel ist für das Geschwindigkeitssignal vom neulich montierten Reed-Schalter. An diesem Kabel habe ich dann die beiden Leitungen für das Drehzahl- und Außentemperatursignal mit ein paar Lagen Tesa-Film befestigt.

Kabel einziehen

Dann das zuerst eingezogene Kabel wieder soweit zurückgezogen, daß ich die beiden einzelnen Kabel im Motorraum greifen konnte.

Anschluss Zündspule

Das grüne Kabel für den Drehzahlimpuls wanderte dann auf Klemme 1 der Zündspule. Immerhin farblich passend. Der Kabel für die Außentempratur habe ich nicht weiter angeschloßen. Die Anzeige brauche ich nicht.

Den ganzen Kabelsalat habe ich dann hinter der Mittelkonsole zusammengestrapst.

Mittelkonsole Passat 1976

Zum Abschluß noch wieder alles zurück an seinen Platz und das war´s mit der Montage.

VDO minicockpit im Passat 32

Die Drehzahlanzeige ist, wie eigentlich erwartet, nicht gerade das Highlight. Sie zählt lediglich hunderter Schritte.

Drehzahlanzeige VDO minicockpit

Zum Glück hielt sich der Aufwand dafür in Grenzen. Das eine Kabel an die Zündspule, ist den Aufwand gerade noch Wert.

Gefahren bin ich jetzt noch nicht. Aber ich gehe mal davon aus, daß auch das Geschwindigkeitssignal oben ankommt. Ich werde wohl heute mal eine kleine Runde drehen und die Werte mal mit dem Fahrradtacho abgleichen.

Platz fürs VDO minicockpit gefunden

Heute lag die Nennungsbstätigung für die Drostei-Classic in Pinneberg in meinem Briefkasten. Zeit mal das VDO minicockpit endlich im Rallye-Passat unterzubringen. Die Rallye ist schon am Samstag.

Bis ich einen vernüftigen Platz gefunden hatte verging eine ganze Weile. Auch weil ich erst später bemerkt habe, daß sich auf der Rückseite drei Gewindebuchsen befinden.

VDO minicockpit Rückseite

Der Halter saß ursprünglich in der Mitte und die beiden äußeren Gewindebuchsen waren mit kleinen Blindkappen verschloßen. Ich hatte ehrlich gesagt hier nicht mit Gewinden gerechnet.

Das gab mir endlich den nötigen Spielraum bei der Montage. Ich konnte somit die ebene Fläche der Verkleidung neben dem Handschuhfach nutzen.

VDO minicockpit Halter

Zur zusätzlichen Stabilität habe ich noch ein Stück doppelseitiges Klebeband vorm Anschrauben dazwischen gelegt. Schadet bei der außermittigen Anbringung bestimmt nicht. Allerdings ist es von Vorteil, daß sich die Bedientasten somit auf der Seite des Halters befinden. Die Hebelkräfte auf die Halterung bleiben so ziemlich gering.

Wenn sich jetzt einige Fragen warum ich das Ding so außermittig und dann auch noch rechts platziere, dann gibt´s natürlich auch gleich eine Erklärung dazu.

VDO minicockpit im VW Passat 1976

Der Aschenbecher muß natürlich noch aufgehen und links sitzt der Zigarettenanzünder. Den brauche ich unterwegs für die verschiedensten Ladegeräte.

Die erste Stromversorgung war dann auch schnell hergestellt. Masse, Dauerplus und Beleuchtung habe ich an den Zusatzinstrumenten abgegriffen.

VDO minicockpit Passat Typ32

Bleiben noch drei Kabel über. Außentemperatur-, Drehzahl- und Tachosignal. Die Außentemperatur brauche ich auf gar keinen Fall. Das Drehzahlsignal wollte ich eigentlich auch links liegen lassen. Alleridings läßt sich das minicockpit so programmieren, daß beim Überschreiten eines frei wählbaren Drehzahlpunktes, ein Warnsignal ertönt. Vielleicht doch ganz sinnvoll. 😉

HDR-Fotos vom 74er

So langsam komme ich mit den HDR-Fotos voran. Am Freitag war ich Nachmittags noch mal unterwegs um ein paar Fotos mit größeren Belichtungsraum zu schießen.

Ausnahmsweise sind die Fotos bei diesem Thema mal zum Anklicken. Sie öffnen sich dann bildschirmfüllend in einem neuen Fenster. Das kann je nach Geschwindigkeit der genutzten Leitung allerdings etwas dauern. Diese Bilder sind nur minimal komprimiert.

VW Passat 1974 B1 HDR

Passat 1974 B1 HDR

VW Passat 1974 B1 HDR 1

Leider versteckte sich die Sonne die meiste zeit hinter den Wolken. Aber ich finde gerade die Wolken kommen bei diesen Fotos besonders imposant zur Geltung.
So deutlich zeichnen die sich auf einem normal belichteten Foto nicht ab.

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