33. Internationale ADAC-Veteranenfahrt in Bad Segeberg – Rückblick

Das war sie also, die erste Oldtimer-Rallye in diesem Jahr. Wie schon befürchtet war es dann doch mehr eine Kaffeefahrt. Ich hatte aber auch schon angemerkt, daß man sie trotzdem nicht unterschätzen darf.

Los ging es am Sonntag gegen 9.00 Uhr im Autohaus Senger mit Anmeldung, Dokumentenabhnahme, Fahrerbesprechung und einem kleinen Frühstück.

Fahrtunterlagen

Da es auf den extra bereitgestellten Sitzgarnituren kein Platz mehr gab, haben wir uns kurzerhand an einen Schreibtisch im Verkaufsraum breit gemacht. Schon die Fahrtunterlagen waren sehr übersichtlich. Alles war auf vier DIN A4-Seiten untergebracht. Die Durchführungsbestimmungen, zwei Blätter mit Karten und eingezeichneter Fahrroute und ein separates Blatt für die Wertungsprüfungen. Nicht zu vergessen noch die Bordkarte. Auch hier gab es lediglich eine.

Wir hatten bis zu unsrem Start noch über eine Stunde Zeit. Zuerst gingen die ganzen Motorräder und die älteren Fahrzeuge an den Start.

Veteranenfahrt-Bad-Segeberg-Start

Von den Motorrädern gab´s bei dieser Veranstaltung überdurchschnittlich viele. Ich denke bestimmt 40 von den insgesamt 120 Startern waren mit nur zwei Rädern unterwegs.

Die waren dann teilweise auch schon etwas betagter. Und natürlich auch noch zum großen Teil Zweitakter. Man konnte es deutlich sehen.

Zweitakter

Vor allen Dingen aber riechen. Zu langsam fuhren sie mir eigentlich nicht, aber ich nutzte dann doch die erstbeste Gelegenheit und die qualmenden Ungetüme hinter mir zu lassen.

Alle drei Wertungsprüfungen fanden noch vor der Mittagspause statt. Hier stehen wir bereits am Start der letzten WP.

Wertungsprüfung

Eigentlich eine simple Aufgabe. Eine auf der Karte markierte Strecke in genau 90 Sekunden abzufahren. Wenn da nicht das gelbe Schild vor einer 90°-Kurve gewesen wäre. Das Ende der WP war von hier natürlich nicht zu sehen. Das gelbe Schild markiert aber auch den Beginn der Zone bis zum Ziel, in der nicht mher angehalten werden darf. Man durfte das Schild also nicht zu früh passieren und nicht vorzeitig an der Lichtschranke zu sein. Ich war dann leider zu spät dran….
Als wir um die Kurve bogen konnte man das Ziel erkennen. Leider viel zu weit weg um es noch in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Ich war wohl nicht der einzige, der mit Vollgas durch die Lichtschranke gebrettert ist um den Zeitübertritt möglichst gering zu halten. Am Ende war es aber deutlich. 1,7 Sekunden zu viel auf der Uhr.

Danach gings erst mal mit etwas Frust im Bauch Richtung Mittagspause nach Bornhöved.

Veteranenfahrt-Bad-Segeberg-Mittag

Hier durften wir zwischen dem späteren Gesamtsieger, mit der Renault Alpine und dem späteren Fünftplazierten mit dem Mini pausieren. Zu diesem Zeitpunkt wußte das natürlich noch niemand.

Wir hatten in diesem Moment sowieso was ganz anderes im Sinn. 😉

Mittagessen

Portion und Geschmack stimmten!

Das war dann auch für lange Zeit das letzte Foto. Denn eins hatten wir ja bis dahin noch überhaupt nicht gehabt: Regen!

Der kam dann allerdings reichlich und verzog sich auch erst kurz vor der Siegerehrung wieder.

So blieb mir nur noch ein Foto von unserer perfekt ausgefüllten Bordkarte.

Bordkarte

Lediglich zehn besetzte Stempelkontrollen galt es zu finden. Obwohl „zu finden“ fast schon übertrieben ist. Man mußte teilweise schon aufpassen die Stempler nicht umzufahren. So offensichtlich waren die positioniert. Es gab wirklich nur eine Kontrolle, die etwas versteckter lag.

Direkt danach ging es dann durchs Ziel. Es schüttet immer noch wie aus Eimern.

Veteranenfahrt-Bad-Segeberg-Ziel

Am Ziel gab es dann noch Kaffee und Kuchen und es Begann der Moment an dem die ersten Ergebnisse ausgehängt werden.

Veteranenfahrt-Bad-Segeberg-city

Das Ergebnis war dann nicht gerade berauschend. Zu der einen vergeigten WP, die ich schon erwähnt hatte, gesellte sich noch eine zweite. Hier sollen wir sogar 2,7 Sekunden Abweichung gehabt haben. Wie die zu Stande gekommen sind erklärt sich mir allerdings nicht. Da ich die Messung nicht anzweifeln will, bleibt eigentlich eine nur Fehlfunktion bei der Stoppuhr. Anders kann ich es mir nicht erklären, denn 2,7 Sekunden sind deutlich. Wenn man eine Lichtschranke langsam und gezielt anfährt, kann man eigentlich gar nicht so weit daneben liegen. Bei einer Geschwindigkeit vom 10 km/h wären das über 7,5m. Also knapp zwei Wagenlängen. So blind bin ich nicht!

Aber es ist wie es ist. Das genaue Gruppenergebnis, wonach die Punkte verteilt werden, kenne ich noch nicht. Muß irgendwo so im Bereich um den 20. Platz liegen. In der Klasse war es immerhin noch der 8.Platz.

Veteranenfahrt-Bad-Segeberg-amsc

Dafür gab es dann immerhin noch ein kleines Andenken. Ein paar Punkte mehr wäre mir lieber gewesen. Mit etwas Glück springen noch so um die 80 Zähler heraus.

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