Monatliches Archiv: August 2013

Nach der Kür, kommt die Pflicht

Natürlich hatte ich am Dienstag keinen Bock mehr, die ganze Teile noch auszuladen und einzusortieren. Dafür geht ja auch noch immer etwas Zeit bei drauf. Schließlich will ich die Sachen gleich einigermaßen vernüftig einsortieren.

Passat-Teile

Ist ja doch einiges zusammengekommen. Da ich diesmal überhaupt keinen Zeitdruck hatte, habe ich die Sachen nicht alle auf einmal aus dem Auto genommen und erst mal in die Ecke gestellt. Mittlerweile bin ich in der Werkstatt ja in der Lage schnell Etiketten auszudrucken.

Etiketten

Für die wichtigsten Sachen habe ich dann mal meine bewährten Anhänger fertig gemacht. Nicht für jede Zierleiste und jedes Kleinteil, aber zumindest für Teile die eine gewisse Größe oder einen gewissen Wert darstellen.

Mit den fertigen Anhängern bin ich dann an den Kofferraum und jedes Teil durfte diesen erst verlassen, nachdem es gekennzeichnet war.

Artikelanhänger

Ich sollte das wirklich immer so machen. Man nimmt jedes Teil nur einmal in die Hand und es sofort vernüftig gekennzeichent und einsortiert. Soviel mehr Zeit hat das jetzt auch nicht in Anspruch genommen.

Irgendwie hat sich bei den ganzen Teilen auch ein Ölfilterschlüßel mit eingeschlichen.

Oelfitlerschluessel

Nach etwas Zugabe von Rostlöser war er dann auch wieder gelenkig. So´n Ding habe ich bisher noch nicht. Gefehlt hat er mir allerdings auch noch nie..

Der ganze Berg von Zierleisten ist ungekennzeichnet geblieben. Für jede einzelne jetzt extra ein Etikett zu drucken war mir dann doch zu viel Arbeit.

Zierleisten-Passat

Die landeten sowieso auch nicht irgendwo im Regal. Ich hab sie erst mal zu den Sachen von meinem Passat TS gelegt. Da weiß ich ja immer noch nicht ob dafür alle Leisten vorhanden sind. Jetzt sollte ich auf jeden Fall gut gerüstet sein.

Mittlerweile kann ich auch verstehen, daß man so bescheiden an gute Sitz herankommt. Deren Lagerung ist wirklich extrem Platzraubend.

Das ist jetzt schon Sitz vier und fünf, die gleich am Eingang stehen.

Passat-B1-Sitze

Bei der schwarzen Sitzausstattung des Schlachters bin ich allerdings recht zuversichtlich, daß die hier nicht lange stehen werden. Es wurde bereits Interesse bekundet.

Und ein Teil habe ich dann gleich wieder mit nach Hause genommen.

armaturenbrett-Passat-32

Das Amaturenbrett lager ich dann doch lieber in der Klimakammer. Hier liegt es dunkel, staubfrei und bei gleichbleibender Luftfeuchtigkeit. Mehr kann man wohl nicht zum Erhalt tun.

Achso, eins noch zum Schluß. Die beiden Kotflügel sind nicht neu. Das habe ich auch nie geschrieben. Es sind „nur“ sehr gute gebrauchte, die neu lackiert wurden. Nur damit es keine Mißverständnisse gibt. 😉

Die ganze Geschichte der Passat-Schlachtung auf der Wiese

Angefangen hatte die Story bereits Ende Juni. Über den OST-Blog bekam ich folgende Nachricht:
Hallo, ich hätte noch einen Passat von 1977 abzugeben, der seit 1990 in der Garage so langsam vor sich hinaltert. Gruß Günter

Das konnte bei mir zunächst noch keinen erhöhten Adrenalinausstoß hervorrufen. Da will bestimmt wieder, sein völlig vergammeltes Zwischenmodell zu einem Liebhaberpreis an den Mann bringen. Nachdem ich dann rausbekommen hatte, das er auch nicht gerade um die Ecke steht, war erst Mal Funktstille. Günter fragte dann nach zwei Wochen noch mal nach ob Interesse vorhanden ist. Auf meine erneute Nachfrage wurde es dann, etwas interessanter:
Hallo Olaf, wenn ich mich recht entsinne hat er die Chromstoßstangen mit den Kunststoffkappen auf den Ecken. Evtl. komm ich nächste Woche dazu den Wagen mal freizuräumen, mal schauen wie er aussieht. Ich weiß nur noch nicht wie ich das Ding rauskriegen soll.
Im Vorwege konnte ich schon klären, daß er schwarz ist, eine große Heckklappe, ein Sonnendach hat und vorne durch einen Unfall lediert ist. Alles wirklich nicht so der Kracher.

In der ersten Augustwoche habe ich dann mal zwei Bilder bekommen.

Achtung! Ihr müßt jetzt ganz stark sein!

Passat-b1

Halleluja! Was ist das denn? Nee, das ist nichts für mich. Das tue ich mir nicht an. Dafür mit einem Trailer von Hamburg bis ins Münsterland. Niemals!

Dann das zweite Bild geöffnet. Upps, was ist das?

Passat-321

Ich sehe da keinen Riß im Armaturenbrett! Dann noch ein Sportlenkrad, Cockpit mit großem Drehzahlmesser und eine Mittelkonsole mit Zusatzinstrumenten.

Grübel, grübel, grübel… Ein neuer Plan mußte her!

Und genau diesen Plan habe ich am Dienstag abgearbeitet. Es ging morgens um 7:00 Uhr in Hamburg los. Nicht meine Zeit, aber anders wäre das an einem Tag nicht zu schaffen. Es ging zunächst in den östlichen Teil von Münster. Hier hatte ich mir um 10:00 Uhr einen Trailer reserviert.

Trailervermietung

So gerüstet gings weiter in einen Ortsteil von Everswinkel. Knappe 20 Kilometer weiter, hier stand das Objekt der Begierde. Günter erwartete mich schon, obwohl ich gut eine halbe Stunde zu früh vor Ort war. Mit eingeplante Zeitreserven habe ich nicht benötigt. Alles lief glatt.

Bewegen ließ der Passat sich zunächst kein Stück. Bremsen fest. Mit Günters Caddy und einer Art Fleischerhaken haben wir ihn dann ins Freie gezogen.

Passat-Bergung

Ich hatte echt Angst, daß der Haken abrutscht und genau im Scheinwerfer vom Caddy landet. Nach einigen Versuchen war er dann aber an der frischen Luft. Jetzt kam man auch vernüftigt an die Räder. Mit einer großen Axt und ein paar gezielten Schlägen auf die Felgen, ließ er sich im Anschluß dann auch per Hand schieben.

Passat-aufladen

Günter kurbelte und ich lenkte. Geteiltes Leid, ist halbes Leid. So schlimm war es aber auch nicht. Der Passat rollte jetzt schon ganz vernüftig. Obwohl der Kofferraum noch voll mit allen möglichen Zeugs war. Günter wollte das erst alles rausräumen. „Laß mal alles drin, das nehme so ungesehen alles mit“, war meine Antwort.

Passat-schwarz

Was für eine Grotte. Unfallschaden, überall kleine Bleche eingeschweisst, Schweller übergebraten, Endspitze übergebraten. Das lohnt sich wirklich nur noch zum Schlachten. Insgeheim hatte ich noch gehofft, daß die Scheibendichtungen und die Dachzierleisten noch brauchbar wären. Pustekuchen. Das konnte ich vergessen. Aber das war jetzt auch egal und eh nicht mehr zu ändern.

Günter bekam noch den vereinbarten Kaufpreis und ich machte mich vom Acker. Er war aber richtig froh, daß ich wirklich vorbeigekommen bin und ihn von dieser Last befreit habe. Nach über 20 Jahren kann die Garage jetzt wieder sinnvoll genutzt werden. Nebenbei sagte er mir noch, daß er bis zum Schluß nicht daran geglaubt hat, daß ich wirklich vorbeikomme. Er kennt mich halt nicht näher… 😉

Danach ging es nahtlos über in den einzigen ungeplanten Teil des Tages. Ich brauchte einen geeigneten Platz zum Schlachten. Denn, daß ich das Teil nicht mit nach Hamburg schleppe ist ja wohl klar.
Besondere Ansprüche an den Platz hatte ich nicht. Ich wollte nur meine Ruhe haben.

Schlachtfeld

Nach wenigen Kilometern war so ein Ort gefunden. Einmal von der Hauptstraße runter und rein in die Feldmark. Das war sozusagen mein Schlachtfeld. Völlige Abgeschiedenheit und der Baum spendete noch Schatten. Erst mal den Stuhl ausgepackt und den Laptop angeworfen. Herrlich!

Jetzt konnte ich auch mal in Ruhe gucken, was ich mir denn da an Land gezogen habe. Als erstes interressierte ich mich natürlich fürs Armaturenbrett.

Armaturenbrett-Passat-32

Das war wirklich komplett riß- und beulenfrei! Alleine dafür hat sich die ganze Aktion also schon gelohnt. Alles was jetzt noch folgte war sozuaagen Bonusmaterial.

Ein merkwürdiger Passat war das aber schon. Die Fahrgestellnummer war 3272004924. Also ein ganz früher aus dem 77er Modelljahr. Ursrünglich ausgeliefert wurde er irgendwo im Ausland. Einen deutschen Brief gab es erst im März 1978. Daher habe ich leider keinerlei Infos zu der Ausstattung. Das paßt aber alles irgendwie nicht zusammen. Alleine schon die schwarze Lackierung ist selten. Man konnte zwar immer schwarzen Lack bekommen, in den Listen wurde es aber nie aufgeführt. Dann war da ein 85 PS-Motor drin, Doppelscheinwerfer, Radlaufchrom. Deutet also eigentlich alles auf GLS hin. Dazu passen aber weder die flachen Türverkleidungen, noch der schwarze Filzteppich. Auch die Verglasung in klar und der Stoff der Sitze sprechen gegen GLS. Merkwürdig. Und warum haben weder das Armaturenbrett noch das Cockpit ein Holzdekor? Die Türen haben übrigens noch die kleinen Schlößer, dafür aber Innenöffner aus Chrom. Mist die habe ich übrigens vergessen abzuschrauben….

Ich hatte aber keine Zeit mich näher damit auseinanderzusetzen. Es wartet ja schließlich noch so einiges an Arbeit auf mich.

Die Schlachtung des Passat beginnt. Los ging es im Innenraum.

Schlachtung-Passat-b1

Lenkrad, Lenkstockschalter, Mittelkonsole und die unteren Verkleidungen mußten weichen. Dann noch die beiden Muttern vom Wasserkasten aus und raus war das Brett.

Armaturenbrett-Passat-B1

Daß der Passat zu meiner Überraschung mit einem 85PS-Motor ausgestattet war, hatte ich ja eben schon erwähnt. Damit war klar, auch der Vergsaer samt Ansaugbrücke muß mit. Das Ding erforderte dann meinen vollen Körpereinsatz. Die Brücke rührte sich einfach nicht.

Vergaserausbau

Aber selbst das brachte nicht den gewünschten Erfolg. Verfluchte Kiste!
Nachdem ich dann die restlichen zwei Schrauben auch noch rausgedreht hatte gings aber ganz einfach. 😉 Manchmal hat man halt ein Brett vorm Kopf.

Aus dem Motorraum habe ich dann nur noch den Verteiler und das Heizungsventil ausgebaut.

Weiter im Innenraum. Die Sitze waren in überraschend guten Zustand. Ich habe zwar selber keinen Passat mit schwarzer Ausstattung, aber die mußten einfach mit.

Passat-Sitze

An die Rückbank kam ich allerdings zunächst noch nicht ran. Die war umgelegt und der Kofferaum war voller Müll.

Passat-Kofferraum

Obwohl Müll eigentlich wohl dooch nicht der ganz richtige Ausdruck für den Inhalt war. Denn es fanden sich auch noch recht brauchbare Sachen darin. Noch ein Sportlenkrad. Diesmal aber von Hella und mit Nabe fürs Zwischenmodell, dann noch Doppelscheinwerfer und ein ganzer Haufen Chromleisten.

Und dann lag da noch ein frisch lackierter Kotflügel.

Passat-32-Kotfluegel

Habe ich eben „einer“ geschrieben. Halt! Der für die Fahrerseite lag auch noch in dem Müll.

Passat-b1-Kotfluegel

Irre! Das habe ich vorher nicht gewußt! Welche eine Überraschung.

Jetzt kam ich aber wenigstens an die Rückbank. Die hatte einen ähnliche guten Zustand wie die beiden vorderen Sitze. Noch ein bisschen Kleinkram ausgebaut und dann war die Schlachtung auch schon durch.

Zeit für eine kleine Pause, eine kleine Erfrischung und ein kleines Sonnenbad.

OST-relaxt

Ich finde ich habe das schönste Hobby der Welt.

Nun mußte das ganze Zeug nur noch bei mir in den Volvo. Durch die ganzen sperrigen Teile wurde es zum Schluß ganz schon eng.

Beute-verstauen

Irgendwie ging aber alles rein. Meine Werkzeugkiste mußte ich zum Schluß allerdings auf dem Beifahresitz plazieren. Hinten war alles voll. Als letztes schnappte ich mir meinen Stuhl und konnte diesen Punkt erfolgreich abhaken.

Passat-Schlachtung

Bisher alles im Lot.

Auf gings zum nächsten Punkt der Tagesordnung.

Abfahrt

Der war jetzt wieder geplant. Irgendwo mußte ich mit dem Passat jetzt ja bleiben. Also im Vorwege mal geguckt was es denn da so für Möglichkeiten gibt. Ich habe mich dann für eine Autoverwertung in Freckenhorst entschieden.

Autoverwertung-freckenhorst

Der Chef machte am Telefon einen sehr netten Eindruck. Er hatte auf dem Display meine Hamburger Vorwahl erkannt und war dann doch etwas neugierig. Ich habe ihn in mein Vorhaben eingeweiht und er gab grünes Licht: „Kein Problem, kommen Sie vorbei. Zahlen müssen Sie nichts, eventuell springt sogar noch etwas für Sie dabei heraus.“

Gesagt, getan. Von meinem Schlachtplatz waren es nur gut 15 Minuten Fahrzeit und ich stand bei ihm auf dem Hof. Er konnte sich sofort an unser Telefonat erinnern. Kein Wunder einen 77er Passat kriegt er bestimmt nicht mehr alle Tage auf den Hof gestellt.

Passat-Schrottplatz

Ich habe ihn dann einfach vom Trailer rollen lassen. Kurze und schmerzlose Geschichte. Herrlich unkompliziert. Genau wie ich es mag.

Was bleibt ist der Blick zurück. Junge, Du wirst mir sicher noch eine ganze Zeit in Erinnerung bleiben.

Passat-abgeladen

Zum Schluß fragt mich der Chef noch ob ich irgendeinen Nachweis bräuchte. „Nein Danke, ich habe genug Fotos als Beweis.“ Dann kam meine abschließende Frage, „Und, kriege ich noch was?“

Es gab was. Mehr als ich erwartet hatte. Der halbe Kaufpreis war damit schon wieder drin. 😉 Ihm hat gefallen, daß die Sitze nicht mehr drin waren. Die hätte er teuer entsorgen müßen.

So, vor der Heimfahrt nach Hamburg standen jetzt aber noch zwei Punkte auf dem Zettel. Ein geplanter und ein dringend notwendiger.

Der geplante ist klar, der Trailer mußte wieder zurück nach Münster. Der notwendige folgte gleich im Anschluß. Ich hatte nach dem Tag jetzt mörderischen Kohldampf!

Zwiebelschnitzel

Frisch gestärkt gings dann wieder Richtung Norden. Was bleibt ist ein Tag voller Eindrücke und Erlebnisse die ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder vergessen werde. Das schlimme daran, mir macht das auch noch einen tierischen Spaß. Malediven, Costa Brava, Adria.. Kannst Du mir schenken. Mir reicht ein Acker im Münsterland!

Natürlich bleibt auch noch ein ganzer Berg an Teilen. Sicher hat mich der Spaß auch etwas gekostet. Kaufpreis, anderthalb Tankfüllungen, Trailermiete und ein Schnitzel stehen auf der Sollseite.
Die Habenseite läßt sich schlecht beziffern. Gelohnt hat es sich durch die Kotflügel und das Armaturenbrett in meinen Augen auf jeden Fall.

Obwohl ein wenig trauer ich ja noch den beiden verchromten Türöffnern hinterher. Soll ich da noch mal hinfahren…
Ich habe ja kein Geheimnis daraus gemacht, wo der Passat jetzt steht. Vielleicht braucht der eine oder andere ja noch was. Die Stahlfelgen sind noch sehr zu empfehlen. Die sahen noch richtig gut aus. Die vier Chromkappen liegen auch noch im Wagen. Im Kofferaum liegen noch die beiden Stoßstangen. Die sind zwar nicht mehr ganz so schön, aber vielleicht sucht ja jemand genau solche Teile noch.

Jetzt gibt es noch Bilder, Bilder und nochmals Bilder.

OST-Blog on tour – Münsterland

Moin zusammen. Heute gibt es nur ein kleines Video. Zu mehr hat es leider nicht gereicht. Bitte noch ein wenig Geduld.

Sonst hat aber alles so geklappt, wie ich es geplant hatte!

OST-alles-im-Lot

Die ganze Geschichte mit vielen Bildern und weiteren Infos folgt dann am Donnerstag. So viel sei schon mal verraten. Ich war im Münsterland und hab mir noch einen 32er Passat gekauft…
Was dann allerdings passiert ist, habe ich in dieser Form selbst noch nicht durchgezogen. 😉

Sorry fürs Warten.

Ich hoffe das Video entschädigt ein wenig und macht Lust auf mehr.

Ohne McDonald´s wäre der Schweller jetzt nicht lackiert

Es hat halt auch sein Gutes wenn man zwischendurch immer mal wieder bei McDonalds ranfährt, um sich nach dem Schrauben sein Abendessen zu holen. Ich wollte gestern eben schnell den Schweller mit Klarlack überziehen und stand dann gleich am Beginn vor einem Problem: Keine Mischbecher mehr vorrätig!

Jetzt kommt McDonald´s ins Spiel. In den letzten Wochen gab es zum Menü immer ein Coca-Cola Glas dazu. Davon hatte ich noch so ein bis zwei im Auto.

Coca-Cola-Glas

Die haben zwar keine Skala, aber eine 2:1 Mischung kriegt man ja auch so noch ganz gut hin.

Die Lackierung selber war dann in wenigen Minuten durch.

Schweller-Klarlack

Vom Glanz her ist es super geworden. Ob die Farbe jetzt auch besser paßt, wird sich nach kurzer Trockungsphase zeigen.

In der Zwischenzeit habe ich mal etwas Werkzeug zusammenpepackt und in meinem Volvo verstaut.

OST-Blog

Mit dabei ist auch mein Magnetschild. Den Rest Werkzeug werde ich heute noch bei mir zu Hause dazupacken und dann kann es losgehen zu einer Tour, die ich so auch noch nicht durchgezogen habe.
Ich schraube ja nun schon vielen Jahren, aber es ist schön, daß es immer wieder noch Sachen gibt die man so bisher noch nicht gemacht hat. Ich freu mich drauf. Ich hoffe es klappt alles so, wie ich es geplant habe.

Jetzt war ich aber neugierig. Das Abdeckpapier mußte weg. Mal gucken ob sich mein kleiner Lackiereinsatz gelohnt hat.

Abdeckpapier

Das sah jetzt im erstem Moment noch nicht so toll aus. Allerdings täuscht das hier nur. Man sieht es auf dem Foto schlecht, die Tür steht einen Spalt auf damit ich das Klebedand gefahrlos abziehen kann.

Als das Klebeband dann weg war und ich die Tür wieder zumachen konnte, sah das schon viel besser aus.

Viperngruen

Ich würde sagen: Volltreffer!

Um endgültige Gewißheit zu bekommen habe ich dann noch den Kotflügel angehängt und mit einer Schraube fixiert.

Passat-viperngruen

Paßt! Jetzt ist auch der Schweller vom meinen Passat TS im richtigen Viperngrün gelackt.

Zum Abschluß noch einmal die schonungslose Seitenansicht mit direktem Blitzlichteinfall.

Kotflügel-Passat-B1

Gefällt mir! Der Einsatz hat sich gelohnt. Jetzt kann ich auch wieder ruhig schlafen.

Carfreitag an der Oldtimer-Tankstelle

Geplant hatte ich für den Freitag Abend eigentlich etwas ganz anderes. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen mal wieder zum Lüneburger Volvo-Stammtisch zu fahren. Wegen technischer Probleme wurde daraus aber leider nichts. Es kam alles ganz anders.

Technische Probleme? Ja, aber nicht mit einem meiner Autos. Vielmehr hatte ich mit meinem DSL-Anschluß zu kämpfen. Am späten Donnerstag Abend quittierte der plötzlich seinen Dienst. Die halbe Nacht habe ich unterm Schreibtisch gelegen und versucht mit dem Modem wieder zu einer Verbindung zu erhalten. Keine Chance.

War ja klar. Ausgerechnet wieder zum Wochenende. Jetzt mußte schnell etwas passieren. Die Lösung fand sich dann für 5,- Euro bei ebay Kleinanzeigen. Leider hatte der Verkäufer erst gegen 18.00 Uhr Zeit. Damit konnte ich mir den Volvo-Stammtisch abschminken.

Es mußte also ein Plan B her. Der war dann auch schnell gefunden. Ich schnappte mir meinen GLS und sorgte als erstes mal dafür, daß ich diese Zeilen ins Netz bekommen würde.

ADSL-Modem

Wie man sieht waren die 5,- Euro gut angelegt. Ein originalverpacktes und unbenutztes ADSL-Modem inklusive Splitter, Netzteil und Kabeln.

Im Anschluß gings noch eben mit dem Passat durch die Wäsche.

Passat-GLS

Der hatte es mal wieder richtig nötig. Gerade nach der Regenfahrt vom Oldtimertreffen in Winsen am letzten Sonntag. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte. Es war genau der richtige Zeitpunkt für die Wäsche.

Frisch gestriegelt gings dann einen Kilometer weiter zur Oldtimer-Tankstelle. Seite einiger Zeit findet hier jeden Freitag ab 18.00 Uhr der Carfreitag statt. Die Wortschöpfung an sich ist ja nichts neu, für mich war es aber das erste Mal, daß ich den auf der Oldtimer-Tankstelle mal mitgemacht habe.

Carfreitag

Ein herrliches Wetter für einen lauen Sommerabend. Wie immer hier, eine herrlich entspannte Atmosphäre.

Und natürlich gab es auch wieder original Thüringer vom Grill.

Thüringer

Den Dingern kann ich irgendwie immer nicht widerstehen. Dazu noch eine Fritz Cola und das ganze umrahmt von altem Blech.

Ansonsten wieder eine Mischung von völlig gewöhnlichen Fahrzeugen. Nichts besonderes. Einfach nur Sachen die man auch sonst täglich auf den Straßen sieht. Zumindest auf den Straßen rund um die Oldtimer-Tankstelle…

Zwillingspärchen

ac-cobra

Lenkräder aus weit entfernten Städten

Bremer-Wappen

Aufkleber aus fremden Ländern

GM-Anti-Rost

Tollkühne Kisten

mehari

Und Kisten die hier eigentlich gar nicht hingehören, aber durchaus interessant anzugucken sind

KTM

Also alles Sachen die man täglich sieht.

Zu meinem Passat GLS gesellte sich dann noch ein alter Bekannter vom letzten Wochenende. Den Jeepster hatte ich ja in meinem Artikel vom Oldtimer-Treffen in Winsen schon gezeigt.

Passat-GLS-Automatic

Auf der echten Seite fand dann noch ein topgepflegter Scirocco Platz.

Schon jetzt war es ein erfolgreicher und gelungener Abend. Zeit die Heimreise anzutreten und das Modem zu testen. Wie so oft ging es mal wieder nicht auf direktem Weg nach Hause. Es zog mich schon wieder in den Hafen. Hier gibt es eigentlich immer wieder neue Sachen zu entdecken. Der Hafen ist praktisch eine Dauerbaustelle und plötzlich kommt man auf einmal an Plätze die vorher überhaupt nicht erreichbar waren.

Safety-First

Hier befand sich bis vor kurzer Zeit eine geschlossene Kaianlage mit Schuppen und Lägerhäusern. Zufahrt unmöglich. Jetzt ist alles dem Erdboden gleichgemacht und mit etwas Traute kommt man dann jetzt auch mit dem Auto hier hin. So ganz legal ist das natrürlich nicht, aber ich will ja nur spielen.

Was mich am Ende des Kais erwartete wußte ich nicht. Woher auch. Also einfach mal soweit es geht durchfahren.

tollerort

Man kann auf dem Foto leider nicht lesen was auf den Containerbrücken steht. Der Name ist Programm. Das ist der Containerterminal Tollerort. Ein wirklich toller Ort.

Den Blick jetzt 90° nach rechts gerichtet, zeigt sich dann meine gestrige Spielwiese.

Passat-Tollerort

Zum Glück hatte ich ein Teil meiner Fotoausrüstung im Kofferraum. Das war jetzt nämlich alles so nicht geplant. Daher mußten die Blitze auch leider alle auf dem Boden stehen.

Spielwiese

Für ein paar nette Fotos hat es aber dann doch gelangt.

Die Sonne lugte gerade zwischen den beiden Schiffen durch und gab einen herrliches Licht. Ein Bild Out-of-camera muß für heute aber erst einmal genügen.

Out-of-camera

Ein bisschen kriege ich da mit meine bescheidenen Fähigkeiten bestimmt noch rausgekitzelt.

Zum Volvo-Stammtisch fahre ich dann beim nächsten Mal….

Nochmal selber zur Lackierpistole gegriffen

In manchen Dingen bin ich ja so ein kleiner Perfektionist. Das trifft nun wirklich nichts auf alles zu, es gibt genug Dinge die lassen mich einfach kalt. Wenn mich dann aber etwas wurmt, muß es aus der Welt. Leider gehören dazu auch ein paar Dinge an der Lackierung meines Passat TS. Es wurden ja schon mal Details gewünscht. Heute gibt es welche. Und es wundert mich, daß sich noch keiner darüber hier geäußert hat. Eigentlich war die Stelle schon mehrfach im Bild zu sehen. Allerdings läßt Eure Beobachtungsgabe zur Zeit sowieso etwas zu wünschen übrig. 😉

Auch schon mehrfach im Bild zu sehen gewesen. Jetzt aber noch einmal ganz explizit. Es fällt doch sofort ins Auge. Oder sehe nur ich das?

Passat-TS-viperngrün

Das vordere Stück vom Schweller hat irgendwie zu wenig vom Viperngrün abbekommen. Da ist ein deutlicher Farbunterschied zum Kotflügel und zur Tür auszumachen.

Das ist mir schon bei der Abholung aufgefallen, lies sich da aber nicht mehr in der ändern. Ich habe Jürgen natürlich drauf angesprochen, aber er meinte das liegt an der schwierigen Farbe. Die reagiert extrem anfällig auf unterschiedlichen Lichteinfall. Wenn´s stört soll ich noch mal rumkommen, wenn der Passat wieder zusammengebaut ist.

Das wäre sicher eine Option, aber dann ist alles schon eingewachst. Außerdem ist der Kotflügel dann fest montiert und die Zierleistenclipse stecken dann auch schon im Schweller. Alles Sachen die man umgehen kann, wenn ich das jetzt eben selber mache. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Schweller-passat-TS

Unter Blitz- und LED-Licht sieht man es wirklich deutlich. Zumindest wenn man den direkten Bezug zur Tür hat.

Mattierungspaste

Fehlt der direkte Vergleich würde man wahrscheinlich gar nicht drüber stolpern. Als ich mit der Mattierungspaste in Gange war um den Lack „anzuschleifen“, war die Tür bereits abgeklebt. Alles sah völlig normal aus.

Schon im Vorwege hatte ich Jürgen gebeten mir etwas von dem Viperngrün abzufüllen. Den Becher gab es bei der Abholung als kleinen Beipack. Das zahlte sich jetzt aus.

viperngrün

Ein kleinen Schuß in die Pistole und los gings.

Ich habe ungefähr bis Mitte Schweller nachlackiert.

Schweller-viperngrün

Eigentlich sollte das genügen.

Beilackierung

Wie Sie sehen, sehen sie nichts! Und warum Sie nichts sehen, das werden sie erst später sehen!

Noch tappe ich nämlich total im Dunkeln. Es fehlt der direkte Vergleich zur Tür. Vom Gefühl her würde ich sagen, es hat was gebracht. Aber ich kann es wirklich nicht mit Bestimmtheit sagen. Dazu hätte ich jetzt die Tür auspacken müßen. Das war mit dem frischen Lack allerdings schlecht.

Nur das Klebeband zur Abgrenzung zum Einstieg habe ich noch entfernt.

Abklebeband

Das aber auch nur damit der Lack später keine harte Kante bildet. Da es Lack auf Wasserbasis ist, braucht der jetzt ein paar Stunden um durchzutrochnen. Das ist natürlich ein ganz klarer Nachteil gegenüber den alten Lacksystemen. Da hätte man jetzt nach fünfzehn Minuten den Klarlack drüberlegen können.

Dafür ließ sich die Pistole im Anschluß einfach nur mit klarem Wasser reinigen. Hat hat alles seine Vor- und Nachteile.

Ich bin echt mal gespannt, ob mein Lackiereinsatz überhaupt irgendeinen Unterschied zu Tage befördert. Endgültig beurteilen können, wird man das wohl erst nach dem Klarlackauftrag.

Festplatte der rechten Feder gelöscht

Natürlich gab es die gleiche Prozedur wie auf der linken Seite auch für die Beifahrerseite. Auch hier einmal das Gehirn der Feder löschen, damit sie quasi wieder volle Kapizität hat und die Vergangenheit hinter sich lassen kann.

Passat-TS-Federspanner

Auch ich bin ja immer noch lernfähig. Daher habe ich mir für diese Seite einfach Muttern an die Enden der Gewindestangen geschweisst. Das erneute Genudel mit der Wasserpumpenzange wollte ich mir ersparen.

Ansonsten war es das gleiche Spiel wie links. Feder komplett zusammengezogen, die Auflageflächen einmal mit Korrosionsschutzfett eingestrichen, die Feder ausgerichet und wieder entspannt.

Federteller-Passat-TS

Durch die aufgeschweissten Muttern ging das diesmal fast doppelt so schnell.

Zur abschließenden Funktionskontrolle kamen jetzt noch die Alu-Felgen rauf. Damit sind die verrosteten Stahlfelgen jetzt Geschichte.

Passat-TS-Alufelgen

Jetzt konnte ich meinen Passat TS wieder auf den Boden stellen und die Lenkung noch ein paarmal von Anschlag zu Anschlag drehen. Kapitel abgeschlossen!

Oldtimertreffen in Winsen/Luhe 2013 – Rückblick

Irgendwann hat jeder Mal Pech. Ausnahmsweise hat es jetzt auch mal das Oldtimertreffen in Winsen/Luhe erwischt. Die Rede ist natürlich vom Wetter. Das war gestern nicht ganz so prall. Kennt man eigentlich gar nicht. Zumindest habe ich hier in den letzten zehn Jahren immer nur bestes Sommerwetter gehabt.

Passat-GLS

Seit Jahren treffe ich mich hier eigentlich auch immer mit Dirk und Michael. Die beiden hatten allerdings, auch aufgrund der Wetterlage, schon frühzeitig ihr Fernbleiben signalisiert. Ich hatte mich eigentlich auch schon damit abgefunden, dieses Jahr mal nicht in Winsen aufzukreuzen. Wie man sieht, kam es anders.

Es kribbelte dann doch irgendwie und so ein bisschen Regen bringt doch keinen Seemann um. Umso erstaunter war ich dann bei der Ankunft in Winsen. Die eigentliche Zufahrt war mit Absperrbaken blockiert. Allerdings nicht so gut, daß ich da nicht doch noch durchgekommen wäre. 😉 Das rief dann allerdings auch gleich einen der wichtigen Ordner auf den Plan. Wild fuchtelnd sprang er vor meinen Passat. „Alles voll! Bitte einen Stellplatz auf den Besucherparkplätzen suchen.“ Alle Achtung, das bei dem Wetter.

Natürlich bin ich dann nicht auf irgendwelche Besucherparkplätze gefahren. Es führen auch andere Wege zum Ziel.

Oldtimertreffen-Winsen-Luhe-2013

Mitten rein ins Gewühl und auch gleich eine passende Lücke gefunden.

Mit allem hätte ich ja gerechnet, aber nicht mit so einem Ansturm bei diesem Wetter.

Oldtimertreffen-Winsen-Luhe-2013-1

Es war genauso voll wie in den Vorjahren. Reichlich Autos, reichlich Teilestände und reichlich Besucher. Das Wetter interessierte irgendwie niemanden wirklich.

Im wahrsten Sinne des Wortes, wohl größter Anziehungspunkt, war ein Eigenbaubike mit der stattlichen Länge von 5,5o Metern.

Monsterbike

Was sich genau dahinter verbirgt, habe ich nicht weiter recherchiert. Es soll wohl aus eigenr Kraft fahren und am Nachmittag sollte es einen Live-Start geben. So lange wollte ich da nun aber auch nicht rumstehen.

Es gab ja schließlich auch noch genug andere Sachen zu sehen. Ich gehöre ja auch zu der Sorte die mal gesagt haben, „Autos ohne Chrom werden irgendwann verschwinden“. Bis dahin muß mal wohl immer mal wieder damit rechnen, daß sie auch auf Oldtimertreffen auftauchen.

Oldtimertreffen-Winsen-Luhe-2013-2

Dazu gehören dann auch solche Modelle. Wahrscheinlich muß ich meine Meinung revidieren. Die Zeit bleibt halt nicht stehen.

Obwohl ich ja direkt aus der Passat-Szene komme, fällt es mir schwer zu sagen, ob das wirklich alles so gehört. Gut, die Blinker sind auf jeden Fall irgendwelche Basteleien. Aber der Rest?

Santana

Vom Gefühl her würde ich sagen, das ist ein Santana. Stoßfänger und Scheinwerfer stammen allerdings definitiv vom Passat. Vielleicht ein Passat Carat? Oder doch ein wilder Teilemix?

Auf jeden Fall nicht verbastelt ist dieser schöne Fiat 130.

Fiat_130

Der letzte Fiat der im Segment der Oberen Mittelklasse angeboten wurde.

Einen Eyecatcher bildet so ein Bonanza-Rad auf jeden Fall. Auch wenn die Komposition an sich überhaupt nicht stimmig ist.

Bonanza-Rad

Mit solchen Rädern bin ich groß geworden. Ein ´83er Golf war da allerdings noch in weiter Ferne. Und erst recht ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung, der dann auch noch mit Leuchten in Klarglasoptik daher kommt. In meinem Augen wurde hier zu bunt durcheinandergewürfelt.

Man kann es an den vorigen Bildern schon erkennen. Es gab auch trockene Momente in Winsen.

Schlosspark_Winsen

Im Schloßpark tobte wie eh und je das Leben.

Ein Jeep ist irgendwie eine zeitlose Erscheinung. Man kann sich bei den Dingern irgendwie nicht so richtig auf ein Baujahr einschiessen. Noch extremer finde dann allerdings diese Variante.
Ein Jeepster.

jeepster

Das der hier 1948 gebaut wurde, sieht man ihm irgendwie nicht an.

Zum Abschluß gibt es noch ein Bild, welches wahrscheinlich auch nur einem Verfechter der kleinen Heckklappen, wie ich es ja bin, einen Druck auf den Auslöser wert ist.

Kadett-D

Da bin ich ja froh, daß man beim Passat in der Lage war, die Klappe mit innenliegenden Scharnieren zu fertigen. So sieht das wirklich schrecklich aus und ist vielleicht auch ein Grund dafür, daß die kleine Heckklappe beim Kadett D nicht so geläufig war.

Heute machst Du mal richtig klar Schiff im GLS!

Am Sonntag ist Oldtimertreffen in Winsen (Luhe). Ob ich dort wirklich hinfahre, weiß ich zwar noch nicht ganz genau, aber trotzdem habe ich mir in der Woche schon mal meinen Passat GLS nach Hause geholt. Der hatte es mal wieder bitternötig. Besonders im Innenraum. Das Grüncolor glich mittlerweile schon eher wieder einer Rauchglastönung. Die Mittelkonsole war leicht verstaubt…

Passat-Mittelkonsole

Es wurde mal wieder Zeit!

Bewaffnet mit einer Dose Schaumreiniger und einer Putzpapierrolle machte ich mich ans Werk. Einmal wieder richtig Grund reinbringen war die Devise.

Passat-GLS

Alles kein Problem. Scheibe satt eingesprüht und das Zeug erst mal wirken lassen. Dann mal grob vorgewischt.

Putztuch

Das lohnt sich. Ein zweiter Durchgang war nötig.

Das hat dann auch gleich den Kontrollaufkleber von Bockhorn 2011 so schön eingeweicht, daß er sich auch endlich mal abziehen lies.

Bockhorn

Seit dem sind wohl keine Scheiben mehr geputzt worden.

Da ich schon mal dabei war, hat es die Türscheiben dann auch gleich noch erwischt.

Seitenfenster

Hier konnte man schon einen deutlichen Unterschied zwischen links und rechts festellen. Rechts waren die Fenster so gut wie sauber. Das gefiel mir natürlich. Heißt das doch, daß ich hinten überhaupt nicht zu putzen brauche.

Ich hatte glaube ich schon mal erwähnt, daß Autoputzen zu den gräßlichsten Arbeiten auf dem Erdboden gehört.

Mit den feuchten Tüchern bin ich dann noch mal übers Armaturenbrett und durch die Mittelkonsole gegangen. Sogar einen Pinsel habe ich mir noch mal besorgt um die ganzen Ritzen von Staubresten zu befreien.

Das langte dann aber auch. Immerhin war ich jetzt schon fast zwanzig Minuten am Putzen.

Passat-GLS-Armaturenbrett

Ich finde das sieht wieder gut aus. Fußmatten noch mal absaugen und fertig ist der Gebrauchtwagenflair.

Ich besitze ja keine Museumsstücke, die nach Neuwagen aussehen müssen. Ich lebe in meinen Autos und das läßt sich nur schwer unkenntlich machen.

Haube auf, Kotflügel runter und Vorderachsfeder gefettet und justiert

Zur Abwechslung habe ich mich jetzt auch mal an der vorderen Hälfte meines Passat TS zu schaffen gemacht. Auch hier ging es zunächst mit etwas Feinarbeit an den Fahrwerksteilen los. Dazu wollte ich aber lieber den Kotflügel runternehmen und dazu ist es nötig, daß ich die Motorhaube sicher aufstellen kann.

Motorhaube-Passat-ts

So ist das keine brauchbare Lösung. Die richtige Haltestange mußte wieder her.

Hierfür mußte ich dann auch schon zum ersten Mal auf ein Teil zurückgreifen, welches es in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt.

Gummi-Motorhaubenstange

Gemeint ist die untere Gummilagerung der Haltestange. Links die ursprüngliche Form, rechts der dafür erhältiche Ersatz. Die runde Gummibuchse stammt ursprünglich aus dem Golf I. Funktioniert zwar einwandfrei, aber man sieht leider sofort, daß es nicht mehr die Originalausführung ist.

Mit der dann zurückgekehrten Haltestange konnte ich die Motorhaube sicher oben halten und den Kotflügel abnehmen. Die hatte mein Lackierer nur mit drei Schrauben rangehängt.

Radhaus-Passat-TS

Zum Schutz der Kanten gab es vorher noch etwas Abdeckband für die angrenzenden Bereiche. Sicher ist sicher.

Noch das Rad runter und ich hatte ordentlich Platz um mich der Feder zu widmen.

Jetzt kamen die Federspanner zum Einsatz. Gerade nach so langer Standzeit und dann noch die zusätzliche Hitzeeinwrikung in der Lackierkabine. Hier halte ich es für dringend erforderlich die Federn einmal neu zu justieren. Das heißt, einmal spannen und sich dann wieder vernüftigt in den Sitz legen lassen. Damit sollten eventuelle Verspannungen verschwunden sein.

Feder-passat-TS

Etwas schwierig gestaltete es sich dabei, den Federspanner überhaubt zusammenzuziehen. Ich mußte ihn so ansetzten, daß der Sechskant nach oben zeigt. Andersherum wären die Gewindestangen im Weg gewesen. Etwas mühselig, aber es ging.

Damit sich die Feder hinterher wirklich vernüftig setzt und nicht wieder verspannt und zusätzlich noch etwas als Alibirostschutz, gab es für die Auflageflächen noch einen Hauch von dem Mike Sanders Fett.

Federteller-Passat-ts

Ein dünne Schicht jeweils auf den oberen und unteren Federteller.

Nach dem der Federspanner wieder gelöst war, noch einmal die Lenkung komplett von links nach rechts durchgedreht. Linke Seite fertig.

Passat-TS-Feder-vorne

Jetzt ist die Festplatte der Feder sozusagen gelöscht und sie kann ein neues Leben beginnen.

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