6 Clips und ´ne Fliegenklatsche – Mehr brauchte es nicht

Das war ja einfach! Was habe ich mir Gedanken gemacht. Clips für ein 7mm Loch. Das wird bestimmt nicht einfach. Es war einfach. Viel einfacher als ich jemals gedacht hätte.

Gestern um 9:00 Uhr hielt ich schon eine Tüte mit zehn Clips in den Händen.

Clip

Die hatte mein örtlicher Teilehändler. In Massen! Speziell für Bohrungen mit 7mm Durchmesser. Scheint wohl eine völlig gängige Größe zu sein. Da habe ich bei der völlig zufälligen Auswahl des Bohrers wohl genau ins Schwarze getroffen.

Allerdings waren sie etwas zu lang. Die maximal mögliche Länge habe ich eben schnell mit dem Meßschieber ermittelt.

clip-gekuerzt

Ein Griff zum Seitenschneider und sie waren auf das erforderliche Maß eingekürzt.

Etwas schwierger war es schon die Löcher in den Spriegeln durch das doppelagige Vlies zu finden. An den Seiten konnte ich ja noch den Rand umschlagen, aber die beiden in der Mitte haben mich Nerven gekostet. Zumal ich die Löcher relativ wahllos irgendwo, ungefähr in die Mitte gebohrt hatte. Ausgemessen hatte ich da nichts. Da konnte ich ja noch nicht ahnen, daß die Löcher noch einen anderen Zweck erfüllen sollen, als nur der Hakensonde einen Zugang zu verschaffen.

vlieshimmel-Passat-b1

Aber auch diese Hürde konnte erfolgreich genommen werden. Jetzt hält das Vlies schon mal komplett ohne die Spannstangen.

Wie jetzt aber die Ränder befestigen. Natürlich habe ich mir über so Themen wie Kondensat und Feuchtigkeit Gedanken gemacht. Genau deshalb entschied ich unter anderem für den gewählten Aufbau, mit der PE-Folie jeweils in der Mitte. Ob meine Gedanken richtig waren, werde ich in zwanzig Jahren sehen.

Eventuelle Feuchtigkeit war auch im Spiel, als ich über die Verklebung nachgedacht habe. Deshalb die drei verschiedenen Varianten zu Auswahl. Jede hatte seine Vor- und Nachteile.
Um eine erste Fixierung zu erreichen experimentierte ich zu nächst etwas mit Klebeband herum. Bis mir dann irgendwann etwas völlig simples ins Auge stach.

Zwischen Dachhaut und dem Rahmen der Fahrgastzelle gab es ringsherum einen kleinen Spalt. Warum nicht einfach das Vlies hier hineinschieben? Gesagt, getan.

An den Seiten hatte das Vlies genau die richtige Breite. Etwas einkürzen mußte ich es vorne und hinten. Hier hatte ich es ja am Dienstag provisorisch mit Klammern an den Scheibenfalzen befestigt.

Vlies-Dachkante

Mit dem Griff einer Fliegenklastsche habe ich das Vlies zunächst ein Stück in den Spalt gestopft, um es danach auf die richtige Länge zu bringen.

malervlies

Schnipp, schnapp, ab! Daß die Schnittkante jetzt nicht so ganz schier geworden ist, spielte keine Rolle.

Denn die verschand rundherum auf nimmer wiedersehen.

himmelvlies

Wozu sich Fliegenklatschen nicht überall für verwenden lassen.

Ich will jetzt ja nicht zu sehr auf die Trommel hauen, aber sieht das nicht so aus, als wäre es nie anders gewesen?

Passat-TS-Dach

Manchmal kommen die besten Lösungen einfach so dahergeflogen. Ich find´s supergut!

2 Kommentare

  1. Adrian

    Ich bin von deiner Lösung exakt so angetan wie du! Sauber, professionell und durchdacht.
    Nice!
    Wegen des Schwitzwassers hatte ich auch erst ein wenig Zweifel, aber die Kondensation dürfte ja nur zwischen kaltem Dach und erwärmter Luft in der obersten Fließ-Schicht stattfinden. Die dürfte nur minimal ausfallen, da ja kaum Luft zwischen Fließ und Dachhaut ist. Zur restlichen Luft wirkt das Fließ als Isolationsschicht. Ein Austausch dürfte da kaum stattfinden.
    Nach meiner Meinung haben deine Enkel ganz andere Probleme mit dem Wagen, bis sich das irgendwie bemerkbar macht.

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  2. MainzMichel

    Saugut!

    Antworten

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