Passat-Treffen 2015 in Castricum (NL) – Rückblick

Heute der eigentliche Rückblick vom diesjährigen Passat-Treffen der Passat-Kartei-Deutschland. Durch die Zweiteilung meiner Berichterstattung kann ich heute also direkt vor Ort anfangen. Und vor Ort bedeutet direkt in den Niederlanden, genauer gesagt direkt an der Einfahrt zum Treffengelände.

Passat-Treffen 2015 Castricum-001

Schon von weiten war zu erkennen, worum es hier in den nächsten vier Tagen gehen sollte. Wer hier wieder vorbeigefahren ist, sollte mal Kontakt zu einem Optiker seines Vertrauens aufnehmen.

Das große Plakat leitete die Besucher direkt auf Platz von Boerencamping de Kei, einem Bauernhof mit angeschlossenem Campingareal. Das ganze nur gut 500m vor dem eigentlichen Städchen Castricum.

Donnertag war ganz klar als Tag der Anreise ausgeschrieben. Kein Wunder also, daß sich bei meiner Ankunft der Andrang noch in eher bescheidenen Rahmen hielt.

passat-b1

Noch war das Gelände überschaubar.

passat-32b

Nach und nach trudelte einer nach dem anderen ein. Wie sollte es in Holland anders sein, auch sehr viele die mit einem Wohnwagen im Schlepptau anreisten.

wohnwagen

Sogar unsere Freunde aus Tschechien haben die gut 900 km in wieder in Angriff genommen. Schon beachtlich.

tschechien

Sie waren im letzten Jahr bereits beim Treffen in Zella vor Ort und es hat ihnen wohl gefallen.
Es gab aber auch Gäste aus Deutschland die nur unwesentlich weniger Kilometer abzuspulen hatten. Eventuell hatte Walter aus dem Landkreis Wolfsratshausen mit seinem roten 32b Variant am Ende sogar noch mehr auf dem Tacho. Oder aber Josef und Daniela aus dem Allgäu. Genau wissen werden sie es wohl nur selber. Ein Besucher kam sogar aus England, ich weiß aber nicht genau woher. Sollte er aus der Nähe von Newcastle gekommen sein, könnte seine reine Fahrstrecke per Auto locker unter 50 Kilometer liegen. Die Fähre von dort kommt nämlich in IJmunden an und bis nach Castricum sind es dann kaum 20 Kilometer.

passat-treffen

Im allgemeinen fällt auf, daß die norddeutschen Mitglieder, eher nicht so weite Strecken auf sich nehmen. Neben mir haben nur noch Lutz und Nathalie, die ebenfalls aus Hamburg kommen und Detlev aus Bremerhaven die Nordfraktion vertreten. Da hatte die Südfraktion, obwohl weiter entfernt, eindeutig die Oberhand.

Auf jeden Fall sah es am Abend schon richtig nach Campingplatz aus.

passat-treffen-2

Bis weit in die Dunkelheit hinein gab es dann natürlich wieder Gespärchsthemen en masse. Schließlich seiht man sich größtenteils nur dieses eine Mal im Jahr. Ein Grund warum das Treffen auch in der Regel immer von Donnerstag bis Sonntag läuft. Schließlich soll sich die Anreise dann auch lohnen.

Der Freitag begann dann wie der Donnerstag endetet. Mit viel Sonne und relativ wenig Wind. Sprich, es war bereits eine Bullenhitze als wie uns im Korso aufmachten zum Boerenklompgolf.
Boerenklompengolf? Nie gehört.

Wie soll ich das beschreiben? Im Prinzip ist es Golf. Also mit einem Schläger einem Ball in ein Loch schlagen. Nur das der Ball ein flau aufgepumter Handball ist und der Schläger ein ein Holzstock mit einem Mini-Holzschuh am Ende ist. Dazu gab es dann noch eine stilechte Kleidung. Die Holzschuhe, eben die Klompen und ein Halstuch. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das jetzt nur eine Touristenattraktion ist oder ob das ein wirklicher Sport in den Niederlanden ist.

So gerüstet ging es dann auf die Wiesen.

boerenklomgolf-start

Eine kurze Einweisung und dann hieß es immer drauf los.

boerenklomgolf-abschlag

Unterwegs wurde ich dann auch einmal im Bild festgehlaten. Ich gebe zu, ich bin ein Weichei und habe mir die Klompen erspart.

boerenklomgolf

Vieleicht hatte ich dadurch einen besseren Stand und habe mit Abstand die weitesten Schläge fabriziert. Leider eben auch zweimal ins Wasser und das gab jeweils 5 Strafpunkte. Damit war ich aber beileibe nicht allein.

wasser

Für die zehn Bahnen waren wir gut 3 Stunden unterwegs. Trotz der Affenhitze war das mal eine tolle Abwechslung. Hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

Von dort aus ging es dann im Konvoi weiter zum Fotoshooting.

passat-konvoi

Ich war nebenbei noch als Kamerawagen unterwegs und es wird von dem Treffen auch noch ein Video geben. Nicht nur von mir, sondern auch von Veranstalterseite. Meine Speicherkarte mit den Aufnahmen habe ich dazu einmal zum Überspielen der Daten kurz an Ruud´s Bruder abgeben. Bin mal gespannt was wie da noch tolles zu sehen bekommen.

Als Hinterherfahrer hatte ich dann das Pech gemeinsam mit Daniel von einer Klappbrücke ausgebremst zu werden.

klappbrücke

Das ist halt Holland. Da wird mal eben die Autobahn dichtgemacht und keiner regt sich auf. Diese Mentalität ist beneidenswert. Allerdings muss man auch sagen, daß der ganze Vorgang wohl kaum fünf Minuten gedauert hat.

Ettapenziel war das Mühlenmuseum in Schermerhorn.

muehlenmuseum

Wegen dem herrschenden Gegenlicht habe ich mich mal auf ein Foto von der Seite beschränkt.

Jetzt war Freizeit. Das heißt keine Programmpunkt und jeder konnte machen was er wollte. Wie haben uns kurzerhand mit ein paar B1-Leuten zusammengetan und sind in die Schleusenanlegen von Ijmunden gefahren.

passat-shooting

Das ist eines der gestern vermissten Bilder. Die hatte ich wohl beim Überspielen von der Speicherkarte auf den Laptop nicht mit angeklickt und dann aus Versehen gelöscht. Eine Großteil konnte ich aber trotzdem noch wieder mit einem Dattenrettungsprogramm wieder herstellen. Leider nicht alle, da gewisse Bereich schon wieder überschrieben waren.

Ein Dattenrettungsprogramm hätten einige diese Herren hier am nächsten Morgen wahrscheinlich auch gerne gehabt.

umtrunk

Es gab einem kleinen Umtrunk. Nicht, wie man meinen sollte mit Genever, sondern mit Slivovic den die Jungs aus Tschechien spendierten.

Am Abend wurde es draußen etwas ungemütlicher und es fing an leicht zu regnen. Kein Grund zur Panik, denn auch für solche Fälle gab es auf dem Hof eine trockene Aufenthaltsmöglichkeit.

aufhenthaltsraum

Da ich ja immer noch mit dem Auto fahren musste, blieb es bei mir so gut wie Alkoholfrei und es wurde auch selten sehr spät. Gegen Mitternacht war ich in der Regel bei mir im Haus. So auch diesen Abend.

Der Samstag war dann auch offen für Tagesbesucher. Hier kamen dann auch ein paar Artverwandete auf den Platz.

besucher

Darunter auch ungewöhnliche Umbauten aus Passat-Kreisen.

passat-diesel

Ein Diesel-Motor aus einem Passat 32B in einem 74er Passat. Jett mit seinem über 40 Jahren ist die Sache sogar noch bezahlbar. Ansonsten fallen für Diesel in den Niderlanden Kfz-Steuern von rund 150,- Euro / Monat an. Kein Wunder, daß es hier mehr Elektroautos bzw. Hybridfahrzeuge als Diesel gibt.

Nun wird es aber auch langsam mal Zeit, daß ich mal die Leute zeige, denen wir den Ausflug in die Niederlande zu verdanken haben.

orga

Otto, Stephan, Nico und Ruud. Ruud? Wo ist Ruud?

Ja, der Pechvogel hat sich kurz vor dem Treffen das Bein gebrochen und war leicht gehandicapt.

rollstuhl

Gute Besserung von meiner Seite.

Trotzdem hat es uns aber an nichts gefehlt. Nun gut, Wieckse und Hamburger ohne Brötchen und Salat gibt es bei uns nicht, aber das ist ja kein Grund eine Panikattacke zu bekommen. Immer locker bleiben. Und genauso haben die vier das auch gesehen und auch genauso durchgezogen.

Am Samstag Abend wurde es dann noch einmal etwas förmlich. Unsere offizielle Mitgliederversammlung war anberaumt.

beamer

So richtig mit Laptop und Beamer. Auch ein Novum.

Mit Förmlichkeiten wurde sich dann aber nicht lange aufgehalten. Schließlich stand schon der Specialguest in der Warteposition.

„Dankeschön, dankeschön, danke, danke. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren“ – „Hier ist Ihr Showmaster, Rudi Carrell“

rudi-carrell

Wer ihn nicht sofort erkennt, das ist Otto und hatte für uns ein kleines Quiz mit typischen Holland-Fragen vorbereitet. Saustark! Wenn ich das Bild jetzt wieder sehe, muss ich schon wieder lachen. Geniale Idee!

Das war dann jetzt leider aber auch schon wieder der letzte Abend. Zeit abermals den Grill anzuheizen.

grill

Essen geht immer. So gings es dann in die Nacht hinein.

nacht

Der Sonntag ist mehr oder weniger nur noch Abreisetag.

abreise

Die Zelte werden gepackt, die Wohnwagen angekoppelt und einer nach dem anderen verläßt die Szenerie.

passat-anhaenger

Auch für mich ging es wieder auf den Heimweg. Aber nicht ohne nicht noch einmal das typische Hollandklischee zu bedienen.

windmuehle

Das war´s vom 22. Passat-Treffen der Passat-Kartei-Deutschland. Diesmal auswärts in den Niederlanden. Für mich steht fest, sollte es nochmals hier stattfinden sollen: Ich bin wieder dabei!

Bleibt noch einaml brav Danke zu sagen. Aber das kommt wirklich von Herzen und ist nicht nur so eine Floskel. Das habt ihr richtig gut hinbekommen! Daumen hoch!

Hartelijk dank!

Jetzt habt Ihr soviel gelesen, jetzt braucht ihr nur noch gucken.

1 Kommentar

  1. Martin

    das ding mit dem weißen Vari intressiert mich. ich plane derzeit auch einen umbau. alledings beim B4… nun würde ich gerne wissen, wie der nette mensch aus Göppingen die sache mit der stützlast in den Griff bekommen hat…

    ich hatte schon an Maßnahmen wie Sand im Tank, einen „Tapetenhobel“ (schwres stück profilstahl) in der nähe des hinteren stoßfänger und natürlich weitestgehende gewichtsreduktion im Bereich des Vorderwagens z.B. durch den Einsatz von GFK für die vordere verkleidung gedacht…

    gruss aus dem schönen westerwald, Martin

    Antworten

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