25. Oldtimer- und Classic-Rallye 2019 in Verden – Rückblick

Start des Doppelveranstaltungswochenendes war am Samstag Morgen in Verden.

ac-verden-2019

Nach dem Waschanlagenmalheur vom Freitag ging es ohne Katzentreppe und mit einer angestrapsten Abdeckkappe an den Fernscheinwerfern auf Tour.

Start war wieder am Autohaus Anders in Verden.

start-am-autohaus-anders

Bei strahlendem Sonnenschein warteten wir auf die Dinge, die da kommen sollten.

Auch wieder mit der Partie, Heinz Krock mit seinem ADAC Variant.

adac-passat-typ-33

Bei Veranstaltungen im Elbe-Weser-Dreieck lässt er er sich nach wie vor nicht nehmen, die Pannenhilfe im stilechten Straßenwachtfahrzeug zu übernehmen.

Nach Anmeldung und Frühstück ging es auch schon an die Vorbereitungen.

fahrerbesprechung

Die bestand zunächst darin aus seiner Startzeit und vorgegeben Zeitspannen die jeweiligen Ankunftszeiten an ZK´s, und Pausen zu errechnen.

Hier musste so akribisch vorgegangen werden, da an vier ZK´s die exakte Durchfahrtszeit per Lichtschranke gemessen wurde.

Dann gab es noch die übliche Fahrerbesprechung, fünfzehn Minuten vor dem Start erhielten wir die Bordbücher und dann ging es auch schon los.

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Durch die zahlreichen Zeitkontrollen unterwegs, blieb das Feld eigentlich fast immer in der gleichen Reihenfolge. Daher werdet Ihr in diesem Jahr des öfteren mal den Kadett von Wolfgang und Petra auf meinen Fotos finden.

Hier an der ersten ZK in Scharnhorst hatte sich allerdings mal ein anderer Teilnehmer dazwischen gemogelt.

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Das war allerdings die Startnummer 23 und der hätte zu dieser Zeit schon längst an der ZK sein müssen. Da gab es wohl ein Problem in der Umsetzung der Vorgabezeiten.

Nach diesem kurzen Schlenker durchs östliche Umland ging es danach zunächst wieder direkt nach Verden rein.

Auf den Parkplatz eines Hotels fand die einzige Wertungsprüfung statt. 20 Meter waren in 10 Sekunden zu absolvieren. An Start und Ziel wurde unsere Durchfahrt jeweils per Lichtschranke festgehalten. Das Ergebnis wurde einem im Ziel dann gleich mehr als deutlich präsentiert.

wertungsprüfung

Mal wieder etwas zu schnell unterwegs. Aber mit 0,23 s Abweichung konnte wir sehr gut leben. Die Zeit hier in Ruhe ein Foto zu machen war übrigens locker drin, da sich direkt im Ziel auch gleich noch eine Stempelkontrolle befand. Ich greife hier jetzt mal etwas vorweg. Das war der Stempel „1“, der sich aus unerklärlichen Gründen später nicht auf unserer Bordkarte befand, obwohl wir hier völlig vorschriftsmäßig die Bordkarte herausgereicht haben. Keine Ahnung, wieso der Stempel später hier nicht auf unserer Bordkarte war. Geheimtinte oder den Stempel verkehrt herum gehalten? Das warf später im Ziel natürlich Fragen auf.

Ohne zu diesem Zeitpunkt auch nur das geringste davon zu ahnen, ging es dann daran gleich den nächsten Stempel einzusammeln.

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Den gab es dann direkt vorm Rathaus in Verden. Es ging direkt durch die Fußgängerzone. Wie schon in den Vorjahren herrschte hier durchaus starkes Interesse und unter den Augen zahlreiche Zaungästen gab es eine kurze Vorstellung der Teams.

Von nun an wurde es auch bei uns im Bordbuch etwas interessanter. Die ersten Orientierungsaufgaben tauchten auf. Die waren alle gut lösbar, enthielten aber schon so ihr ganz speziellen kleinen Kinken.

Hier sammeln wir gerade den Kontrollstempel „4“ ein, während Wolfgang und Petra noch mal einen Blick auf die Aufgabe warfen.

Kurze Zeit später folgten dann in Langwedel auch schon die Aufgaben 2 und 3. Im ersten Teil der Aufgabe sorgte das zunächst für etwas Verwirrung, da ein in er der Karte verzeichneter Bahnübergang in Natur nicht befahrbar war. Herrlich, genau das ist es doch, was so eine Fahrt ausmacht. Etwas Verwirrung stiften, ein paar umherirrenden Altautofahrer, die sich neu sortieren müssen und sich freuen wenn das am Ende dann mit einer OK belohnt wird. Das Leben kann so einfach sein.

Am Ende von Aufgabe 2 stand dann die ZK 4 und es ging direkt weiter mit der Aufgabe 3. Die erschien zunächst völlig simpel. So simpel, dass es bei uns Fragen aufwarf. Und tatsächlich, da war was. Hier war auf Gegenläufigkeit aus der vorherigen Aufgabe zu achten und der Fahrtweg entsprechend anders zu gestalten.

Nach kurzer Etappe per Chinesenzeichen, auf der es zwei weitere OK´s einzusammeln galt, wurde dieser Abschnitt dann mit der Lichtschrankenmessung an ZK5 abgeschlossen.

Ohne Umschweife ging es von hier dann direkt in die Orientierungsaufgaben 5 und 6. Es wurde und also nicht langweilig.

Abgeschlossen wurde diese beiden Aufgaben dann mit der ZK6 in Egypten, Diese diente vornehmlich dazu, das Feld wieder in geordnete Bahnen zu bringen um dann von hier in richtiger Reihenfolge zur Mittagspause in Ottersberg einzutreffen.

zk-mittag

Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns startklar für die 2.Etappe. Die Stimmung im Teilnehmerfeld war durch die Bank sehr positiv.

Auch Bernd hatte noch gut lachen. Die Tour machte aber diesmal auch wirklich richtig Spaß.

Nach kurzer Überführungsetappe stand schon Ori-Aufgabe 6, gefolgt von der Lichtschranke an ZK7 und direkt darauf die Aufgabe 7 im Bordbuch.

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Die „48“ gab es dann auch nur, wenn man bei dieser Aufgabe wieder auf Gegenläufigkeit geachtet hatte. Da es sich hierbei gerade mal um ein nur gut 30 Meter langes Teilstück handelte, wurde das schon mal von einigen nicht bemerkt.

Das war aber längst noch nicht alles. Es folgten noch zwei weitere Orientierungsaufgaben. Nummer 9 machte es dann durch ein paar kleine Retuschen in der Karte nötig, zum Teil recht große Schleifen zu drehen. Dadurch zog sich diese Aufgabe letztendlich über knapp 10 Kilometer.

An der ZK 9 gab es dann die letzte Zeitnahme per Lichtschranke.

In Langwedel hatten wir dann auch mal wieder das Vergnügen vor einer geschlossenen Schranke zu stehen.

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Das weckt bei mir immer wieder Erinnerungen. Diesmal war aber alles im Plan und Zeitdruck herrschte in diesem Moment auch nicht.

So langsam näherten wir uns dem Ziel.

Die letzte ZK in Dauelsen war quasi direkt vor dem Ziel. Von hier hatten wir jetzt noch genau fünf Minuten Zeit um den Zielbogen zu passieren.

Das war natürlich kein Problem mehr und wir trudelte so im Ziel ein wie wir gestartet sind. Direkt hinter dem Kadett von Wolfgang und Petra.

Im Ziel wartet dann Kaffee und Kuchen auf uns und viel Zeit zum Plaudern und Quatschen.

Als dann die ersten Aushänge an den Stellwänden präsentiert wurden, wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass uns, der eine bereits erwähnte Stempel in der Bordkarte fehlte.

Die Aussicht auf einen der bereitgestellten Pokale war damit zerplatzt wie eine Seifenblase.

Nach Rücksprache mit der Fahrtleitung und wurde uns dieser „Fehler“ dann glücklicherweise gestrichen. Einen Fehler haben wir ja in Wirklichkeit auch gar nicht gemacht. Wir waren an der Stempelkontrolle und haben dem Sportwart unsere Bordkarte zum Stempeln ausgehändigt. Einzig vorzuwerfen wäre uns, dass wir unsere Bordkarte nicht sofort nach Rückerhalt auf den korrekten Eintrag überprüft haben. Aber wenn rechnet denn mit sowas?

Somit blieben wir in beiden Bordkarten ohne Fehler und erlangten damit dann auch gleich eine richtig gute Platzierung. Ein 3.Platz in der Klasse und 5. Platz in der Gesamtwertung können sich sehen lassen.

Damit musste ich jetzt kurzfristig etwas improvisieren. Zum Glück hatte ich die Katzentreppe im Kofferraum. Die habe ich schnell heraus gekramt und einfach lose auf die Heckscheibe gelegt.

Waren meine Abschlussworte im letzten Jahr noch etwas kritikbehaftet, kann ich in diesem Jahr wirklich durchweg nur positives berichten. Es war eine sehr abwechslungsreiche Fahrt und wir hatten unterwegs nur selten mal Passagen wo wir nichts zu tun hatten. Genau so mögen wir das. Eine schöne Mischung aus Aufgaben und Lichtschranken. Die Änderung in den Vorgabezeiten für die einzelnen Etappen machten es dann auch unmöglich, dass zwei oder drei Leute zur gleichen Zeit durch ein Lichtschranke an einer ZK mussten. Das war im letzten Jahr noch ein großes Manko.

In diesem Jahr geht der Daumen von unserer Seite ganz klar nach oben. Eine richtig schöne Mischung war das.

2 Comments

  1. Kai

    Ein schöner Erfolg, mit Spaß dabei 🙂 – Glückwunsch!

    Reply
    1. OST (Post author)

      Danke

      Reply

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