Saisonbilanz 2019 – ´84er VW Passat GT

Ein paar bewegte Bilder vom aktuellen Zustand des GT habe ich Euch ja neulich schon gezeigte. Heute will ich das Jahr 2019 noch einmal im Schnelldurchlauf präsentieren.

Januar 2019

Gleich Anfang des Jahres habe ich beide Krümmer vom Motor abgenommen.

Das passierte natürlich nicht ohne Grund. Und das war nicht der Tausch der Dichtungen…

Ich brauchte den Platz um beide Kraftstoffleitungen zu erneuern.

Hier unterm Batteriekasten hatte die Vorlaufleitung das Zeitliche gesegnet und war in der Gummischelle durchgerostet.

Neue Leitungen habe ich mir aus 10mm Bremsleitung selber gebaut und, wenn man schon mal dabei ist, auch gleich hinten an Druckspeicher und Filter alles auf Vordermann gebracht.

Auch vorne gab es in diesem Atemzug gleich frische Farbe für Batteriekasten und ein Teil des Federbeindoms.

Bevor ich den Motor jetzt wieder komplettiert habe, bot sich ein Blick nach dem Ventilspiel an.

Soweit ich mich erinnere musste ich nur zwei oder drei Plättchen austauschen.

Pünktlich zum Monatsende lief der Motor wieder.

Ebenfalls noch im Januar gab es noch eben einen neuen Lenkungsdämpfer, da die Kolbenstange des Altteils erhebliche Rostpickel aufwies.

Das Ding das rauszuoperieren, war wirklich ein Krampf. Wobei es nur diese eine Schraube war, die sich so widerwillig anstellte.

Februar 2019

Der Februar war geprägt von kalten Temperaturen und eingeschränkter Mobilität.

Den Versuch, den Himmel mittels GFK-Matten zu stabilisieren, habe ich letztendlich verworfen.

Den Rest des Monats habe ich mich dann fast ausschließlich mit dem Wasserkasten beschäftigt.

Wobei ich auch gleich ein Blick aufs Windlaufblech werfen konnte.

Da wartete also schon die nächste Baustelle.

Ende des Monats hatte ich dann alle Bitumenmatten aus dem Wasserkasten entfernt und die Erkenntnis, dass es hier nur mit neuer Farbe nicht getan ist.

März 2019

Anfang März folgten dann die ersten Schnitte.

Der schweizer Käse zog sich dann bis ins Radhaus, bzw in den Fußraum.

Um von innen einen freien Zugang zu dieser Stelle zu bekommen, flogen eine ganze Reihe, teils abenteuerlicher Basteleien des Vorbesitzers raus.

Sachen von denen ich bis heute nicht weiß, wofür die mal gedacht waren.

Danach war hier Baustopp. Ich brauchte einen neuen Windlauf und Bleche für Wasserkasten und Radhaus. Danach galt es jetzt die Fühler auszustrecken.

Zum Glück gab es noch mehr Baustellen.

Es begann die Neugestaltung der Endspitzen und Radläufe.

Irgendwie bin ich dabei auch mal am Heckblech vorbeigekommen.

Ja, das wird wohl auch ein größerer Eingriff…

Immerhin nahm die rechte Endspitze schon so langsam wieder Form an.

Links dagegen begann das Spiel jetzt erst.

Wobei sich schnell herausstellte, dass es wenig Sinn macht diese Heckblech noch wieder auf Vordermann zu bringen.

Ich brauchte also wieder ein paar Tage um hierfür die benötigten Bleche zu organisieren. Zunächst konnte ich also an der Endspitze und dem Radlauf weitermachen.

April 2019

Mittlerweile hat es ein Heckblech und ein neuer Schlossträger zu mir geschafft.

Somit sah es zu dieser Zeit ziemlich nackig am Arsch aus.

Zehn Tage später sah es dann schon wieder nach Auto aus.

Heckblech und Schlossträger sind eingeschweißt und grundiert.

Mittlerweile konnte ich auch ein Windlaufblech und die benötigten Abschnitte für den Wasserkasten aus einem Schlachter gewinnen. Somit konnte es vorne weitergehen.

Alter Windlauf raus und somit Platz schaffen zur Instandsetzung und Entrostung des Wasserkastens.

Das wäre ohne die Spenderbleche richtig aufwendig geworden. So war es „nur“ eben ein Tausch.

Ein bisschen Grundierung und alles ist gut.

Mai 2019

Nicht vergessen möchte ich auch die Erwähnung meines Lieblingsgegners.

Die Entfernung dieser Schichten verschlang Tage.

Dafür kam mit dem neuen Steinschlagschutz dann wieder frischer Glanz in die Hütte.

Das sind dann die Momente die einen die schwarze Mumpe wieder etwas vergessen lassen.

Sonst hat mich der Juni noch weiter am Wasserkasten werkeln lassen. Die Bitumenmatten sind drin, das Windlaufblech sitzt wieder, so das es an die Lackierung von Scheibenrahmen und Dach gehen konnte.

Hier noch das Vorstadium nach dem Spachteln und vor dem Füllern.

Ende Juni folgte dann der finale Anstrich.

Juli 2019

Überhaupt begann jetzt die Zeit für die Lackierpistolen.

Schlossblech und Kofferraumboden waren die nächsten Kandidaten.

Gleich gefolgt von dem Wasserkasten.

Hierfür benötigte ich allerdings zwei Durchläufe. Zwischendrin hatte ich alle gerade verklebten Bitumenmatten wieder herausgerissen und bin quasi noch einmal bei Null angefangen.

Somit wurde es Monatsende bis die Motorhaube, übrigens ebenfalls von einem Spenderfahrzeug, wieder auf den Scharnieren Platz fand.

Den linken Kotflügel hatte ich derweil ebenfalls getauscht.

August 2019

Es war an der Zeit, dass der GT mal wieder ein Gesicht bekam.

Die restlichen Augusttage verbrachte mit Spachteln, Füllern und Grundieren von Endspitzen, Heckblech und Radläufen.

September 2019

Anfang September war dann so langsam Land in Sicht und kurz darauf gab es frische Farbe fürs Heck.

Wobei ich auch hier wieder nur partiell neu lackiert habe. Der obere Teil der Seitenwand ist nur aufpoliert.

Nach langer Zeit durfte der Wagen dann mal wieder Kontakt mit dem Boden aufnehmen.

Wobei die endgültige Felgenfrage noch immer in den Sternen steht.

Jetzt konnte ich auch die Türen wieder ganz öffnen und die Restarbeiten der Radhausinstandsetzung vom Fußraum aus beenden.

Nachdem dann die Dämmamtten wieder an Ort und Stelle saßen, die Zentralelektrik in ihrem Rahmen hing, wagte ich es doch tatsächlich ein Blick unter die Dämmmatten im Fußraum zu werfen.

Oktober und November 2019

Was jetzt folgte artete dermaßen, dass ich hier die kompletten beiden Monate mit Reinigung, Entrostung und Rostbekämpfung zu tun hatte.

Hinten links und vorne rechts gab es neue Bleche an der Kante zum Schweller.

Dezember 2019

Erst Anfang Dezember war ich soweit, dass man über die nächsten Schritte nachdenken konnte.

So gab es in zwei Etappen frischen Lack.

Erst innen und pünktlich zum Jahreswechsel dann auch außen.

Das war der Schnelldurchlauf mit ziemlich genau 1% aller während des Jahres gemachten Fotos.

Ein paar hab ich aber noch. Die beliebten vorher/nachher Fotos.

Schweller vorne links

Radlauf hinten links

Endspitze hinten rechts innen

Endspitze und Heckblech hinten rechts

Endspitze hinten rechts

Elektrik

Heckblech

Bodenblech vorne links

Endspitze hinten rechts

Heckblech

Endspitze und Heckblech links

Endspitze hinten links innen

Heckblech hinten links

Fehlen noch die Zahlen

  • Gesamtfahrleistung: 20m
  • Spritverbrauch: 5,25 Liter
  • Durchschnittsverbrauch: 26250 l/100km
  • Spritkosten: 7,23 €
  • Kosten Ersatzteile und Reparaturen: 1959,21 €

4 Comments

  1. dette ecker

    Ich bin, wie immer, schwer beeindruckt.
    Auf diesem Wege und an dieser Stelle mein herzliches Dankeschön dafür, dass du uns so intensiv teilhaben lässt. Das ist eine Menge (Mehr-)Arbeit, die du da auf dich nimmst.
    Dette

    PS: Am Durchschnittsverbrauch solltest du noch arbeiten… 😉

    Reply
  2. Lalli

    Sehr geile Doku und vor allen Dingen die Vergleichsbilder am Ende, da sieht man wirklich wie perfekt nun alles wieder geworden ist!

    Viel Erfolg noch weiterhin!

    Gruß
    Lalli

    Reply
  3. Kai

    … aber du hast die Reihenfolge der Bilder vertauscht, war sicher nur ein Versehen. Das jeweils zweite Bild zeigt den Neuzustand ab Werk, das jeweils erste den nach ca 20 Jahren.

    😉👍

    Reply
  4. Markus

    Ich hoffe der Durchschittsverbrauch wird sich noch etwas einpendeln…

    Reply

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