Dit un Dat

Hochzeitsfeier in Wolfsburg

Etwas außerhalb der chronologischen Reihenfolge kommt heute ein kleiner Beitrag vom Geschehen am Samstag. Da ich leider meine Kamera zu Hause vergessen hatte, war ich auf die Hilfe von Klaus angewiesen.
Um an ein paar Fotos zu kommen, hat er mir kurzerhand seine Kamera geliehen und mir die Fotos gestern Nacht per Mail übermittelt. Daher die kleine zeitliche Verzögerung.

Michael und Frauke haben geheiratet ! Und das schon vor über einem Jahr!

hoch wob

Am Samstag luden die Beiden ein und es wurde kräftig gefeiert. (mehr …)

Holländer können nicht nur Wohnwagen

youngtimer-magazin nl passat

Gestern bekam ich unerwartet Post aus den Niederlanden. Als ich „TNT“ auf dem großen Briefumschlag gelesen hatte, war mir schon fast klar, wem ich diese Sendung zu verdanken hatte. Und ich sollte mich nicht täuschen. Der Brief war von Ruud.
Ruud kennen viele von Euch ja bestimmt von den letzten beiden Passat-Treffen. In Sülfeld war er mit seinem ´74er Passat Variant TS und in Dormagen mit dem marinogelben ´78er Passat Variant vor Ort.
Wer vor Ort gewesen war, wird sich sicher an Ruud und Passate erinnern. Es sind wirkliche Schmückstücke.
Aber zurück zum Brief. In dem Umschlag stecke ein toller Bericht aus dem niederländischen Youngtimer-Magazine. Dieser Bericht ist in der aktuellen Ausgabe, der Nr. 8, im Mai erschienen.

youngtimer-magazin nl passat

Auf dem Passat-Treffen in Dormagen erkundigte sich Ruud noch bei mir, ob er wohl den ältesten bekannten Passat Variant besitzt. Ich mußte ihn leider entäuschen. Sein marinablauer Passat TS Variant hat noch mindestens drei ältere, noch existierende Brüder. Den TS als Variant hat es laut Ruuds Aussage in den Niederlanden übrigens wirklich gegeben. Es ist also keine Erfindung von ihm.

Nach dem Treffen teilte mir Ruud dann noch die Fahrgestellnummer von seinem roten Passat Variant LX mit. Daraufhin konnte ich ihm dann wenigstens die freudige Nachricht überbringen, daß ich keinen jüngeren Typ 32 oder Typ 33 kenne. Meine Angaben beziehen sich dabei immer auf die Fahrgestellnummer und die liegt bei seinem LX nur ganz, ganz knapp unter der 200.000er Marke. Das war für Ruud dann aber mindestens genauso erfreulich.

Leider verstehe ich längst nicht alles von dem Bericht, aber als Norddeutscher hat man mit dem Plattdeutsch ja ein gewisse Sprachverwandtschaft. So kann ich mir einige größere Passagen zusammenreimen.
Unter anderem erklärt er auch was es mit dem marinogelben ´78er auf sich hat. Diese Farbe hat es in diesem Modelljahr ja nicht mehr gegeben.
Sein erster Passat war marinogelb und er fand die Farbe immer so toll, daß er unbedingt wieder einen wieder haben wollte. So wurde der ursprünglich beige Variant einfach umlackiert.
Ich finde Marinogelb auch schöner als Dakotabeige. Ich kann Ruud verstehen. 😉

Am 18.September plant die hölländische 1er-Passat-Fraktion um Ruud übrigens einen Technical Day in Heemskerk. Ich hätte große Lust dort mal vorbeizuschauen. Ist für mich nicht viel weiter, als zum diesjährigen Passat-Treffen. Wer hat Lust mitzukommen?

Besuch beim MotoClub und bei der Oldtimertankstelle

motoclub 2011_06_26

Gestern mußte ich einfach noch mal raus, das schöne Wetter schrie förmlich danach. Erster Anlaufpunkt war der MotoClub am Hafenbahnhof. Hier findet jeden Sonntag Nachmittag ein zwangloses Young- und Oldtimertreffen statt.

motoclub 2011_06_26

Ein Programm gibt es nicht. Einfach kommen, gucken und den Tag geniessen. Kaffee und Kuchen oder das eine oder andere Kaltgetränk gibts im Hafenbahnhof. In der Mehrzahl sind hier allerdings Ami´s anzutreffen, aber der eine oder andere Europäer verirrt sich aber auch hierher.

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Besonders viel los war heute allerdings nicht, mag auch an den HarleyDays gelegen haben. Da hat es sicher so einige Schaulustige hingezogen. Außerdem war Hamburg um die Mittagszeit sowas von dicht, daß ich selber fast 40 km kreuz und quer durch die Stadt gefahren bin, um irgendwie zum Fischmarkt runterzukommen. Für den Motorradkonvoi wurden viele Straßen einfach komplett absperrt. Der Konvoi bestand wohl mal wieder aus über 30.000 Bikern. Das dauert bis die durch sind…

Auf dem Heimweg habe ich dann noch mal Station an der Oldtimertankstelle gemacht. Vorbeigeschaut habe ich hier schon öfters mal, aber meistens Abends und dann natürlich niemanden mehr angetroffen. Heute hatte ich Glück und nutze die Gelegenheit mit Jann und Alex ein paar kurze Worte zu quatschen.
Es ist ein wirklich ehrgeiziges Projekt, welches die beiden da verfolgen. Sie wollen in einer alten, unter Denkmalschutz stehenden, Tankstelle, eine GTÜ-Prüfstation mit Laden und Bistro eröffnen. Später soll es unter Umständen sogar wieder möglich sein, hier auch zu tanken.

oldtimertankstelle

Das ganze Tankstelle soll so möglichst originalgetreu wieder in neuem Glanz erstrahlen. Dazu wurde schon halb Deutschland nach authentischen Einrichtungstücken abgefahren. So wurde in der Nähe von Bayreuth die komplette Einrichtung eines Tanta-Emma-Ladens gekauft. Aus einem Hotel konnte ein Neon-Kronleuchter aus den 50er-Jahren geborgen werden.
Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten im Vergleich zu der bisher geleisteten Arbeit. Der letzte Pächter der Tankstelle war einer von den berüchtigten Fähnchenhändlern. Dem war die Substanz des Gebäudes wohl zimlich egal. Wasser kam durchs Dach, die Tore ließen sich mehr schlecht als recht bewegen. Von der Fassade lösten sich die Kacheln. Ein jämmerlicher Zustand.
Bei meinem gestrigen Besuch, sah das jetzt aber alles schon sehr vielversprechend aus. Jann und Alex waren gerade dabei die Fensterrahmen im Verkaufsraum für das Einsetzen der neuen Scheiben vorzubereiten. In der Prüfhalle sieht es schon so aus, als könnte es in den nächsten Tagen losgehen.

oldtimertankstelle 1

Die Planung sieht vor, daß noch in diesem Sommer die Eröffnung gefeiert wird.

Auf diesem Wege noch mal vielen Dank an Jann und Alex, daß Ihr Euch gestern ein wenig von der Arbeit habt abhalten lassen, um mir ein paar Einblicke zu gestatten.
Ich wünsche Euch viel Erfolg für Euer wirklich einmaliges Projekt. Daumen hoch !!! Macht weiter so.

Wenn es schief läuft, dann aber richtig!

Philips 994 ebay

Heute mal eine Geschichte, die sich wirklich nur im wahren Leben abspielen kann. Sowas kann man sich überhaupt nicht ausdenken.
Viele werden ja die Geschichte mit dem Selberfinder von Philips nachverfolgt haben. Kurz vor Ostern hatte ich ja dieses tolle Radio zugeschickt bekommen. Einen Tag später mußte ich leider feststellen, daß es nicht mehr richtig funktionstüchtig ist.
Natürlich hatte ich in der Zwischenzeit weiter die Augen nach so einem Gerät offengehalten. Ende Mai bin ich dann bei ebay auch wieder fündig geworden.

Philips 994 ebay

Die Freude war groß. Sollte ich bis zum Passat-Treffen tatsächlich noch so ein Radio haben? Ich will es mal vorweg nehmen: Ich habe bis heute keinen neuen Selberfinder.

Aber der Reihe nach. Ich habe die Auktion sofort nach Beendigung bezahlt und der Verkäufer teilte mir mit, daß er das Paket am 30.Mai zur Post gebracht hat. Das war ein Montag. Am Freitag bin ich gleich morgens von zu Hause losgefahren. Da war noch kein Paket da. Schade, aber nicht ganz so schlimm.
Am Pfingstmontag war ich dann wieder zu Hause und es war immer noch kein Paket da. Daraufhin habe ich erstmal den Verkäufer kontaktiert und ihm um eine Sendungsnummer gebeten. Er teilete mir auch eine Nummer mit, aber mit der konnte ich keine Abfrage bei DHL durchführen. Nach mehreren Mails habe ich dann irgendwann herausbekommen, was das für eine Nummer war. Das war lediglich die Quittungsnummer der Post. Er hat das Radio nur als Päckchen verschickt. Versandkosten hat er aber 7,00 EUR verlangt und ich bin davon ausgegangen, daß es dann ein versichtertes Paket ist. Daraufhin habe ich erst mal eine Verlustmeldung bei ebay eingeleitet. Der Verkäufer rief mich daraufhin dann an und wir haben eine heiße Diskussion gehabt. Er habe ja nicht geschrieben, daß es als Paket versendet wird. Hat er auch auch nicht. Er hatte als Versandart „Sonderversand“ angegeben. Auf meine Frage warum, teilte er mir mit, daß er die Sachen ja nicht zur Post bringt, sondern ein Bekannter das für ihn macht. Und der kann das ja nicht umsonst machen. So was habe ich echt noch nicht gehört.
Das Radio kam auf jeden Fall nicht bei mir an. In der Zwischenzeit hatte sich ebay beim Verkäufer gemeldet und ihn aufgefordert, mir das Geld komplett zu erstatten, da es eindeutig sein Verschulden sei. Das hat er dann auch umgehend gemacht. Am 15.Juni hatte ich das Geld wieder auf dem Konto. Damit war die Sache dann für mich erledigt.
Denkste. Jetzt wird es erst richtig interessant.
Am 16. Juni rief mich der Verkäufer an, daß Päckchen sei wieder bei ihm angekommen. Das war wohl wirklich schon bei mir und ist mit dem Vermerk „Nicht abgeholt“ wieder zurückgeschickt worden.

paket zurück

Eine Benachrichtigung hatte ich aber nie erhalten. Das ist auch mal wieder typisch Post bzw. DHL.

Sei es drum. Ich also das Geld wieder zurück zum Verkäufer, mit der Bitte es diesmal als Paket zu versenden. Das hat er dann auch umgehend gemacht und gestern konnte ich das Paket endlich in Empfang nehmen. Die Freude war groß. Bis ich das Paket aufgemacht habe…

Ich traute meinen Augen nicht. Was kommt da zum Vorschein: Ein Philips 814 !!!

Philips 814

Das hat zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit dem 994, aber das war es dann auch schon. Sämtliche Details die das 994 hat, sucht man hier vergebens.

Ich bin immer noch fassungslos. Armes Deutschland.

Auf dem ganzen Radio steht nirgends etwas von „994“. Auf der Frontblende kann jedes Schulkind eine „814“ erkennen. Wie um alles in der Welt, kommt jemand darauf es als „994“ anzubieten?
Ich werde es wohl nie verstehen…..

Ich habe dem Verkäufer jetzt mal wieder eine Mail geschrieben. Mal gucken ob und was da für eine Antwort kommt.

Es war einmal. Die Anfänge des VW Classic Parts Center

Klötze 1

Heute gibt es mal wieder eine Story aus der guten alten Zeit.
Es war einmal ein Teilelager, von deren Existenz man heute nur noch zu träumen wagt. Wir schreiben das Jahr 1998 und begeben uns in eine kleine Stadt Namens Klötze. Hier im beschaulichen Altmarkkreis Salzwedel liegen sie wohl, die Wurzeln des VW Classic Parts Center.
Ruhig ging es zu, am Morgen des 16.August. Der Tag war noch sehr jung, als aus allen Himmelsrichtungen, vier Passat-Verrückte in die kleine Stadt einrückten. Was können die hier wollen? Der Bäcker, der gerade seine Türen geöffnet hatte, kann wohl kaum der Grund gewesen sein. Etwas argwöhnisch wurden sie dann auch bestaunt. Was sind denn das für komische alte Autos und was sind das für merkwürige Kennzeichen: HH, WOB, GS und BO. Sind das Touristen? Man ist sich nicht einig. Die vier spürten förmlich wie die Blicke ihnen folgten, als sie mit reichlich Brötchen bewaffnet, in ihre tollkühnen Kisten stiegen und Richtung Stadrand davonbrausten.

Nun aber genug, dieser Schreibstil liegt mir nicht wirklich. Ich bin kein Träumer und kein Dichter, ich bin Hamburger und ich bin Techniker. Und da gibt es klare Fakten, ohne viel Geschwafel.

Nun der Grund für die außergewöhnliche Zusammenkunft war der Besuch des ersten Teilelagers des VW Classic Parts Center. ich bin allerdings noch nicht einmal sicher ob es diesen Namen zu dieser Zeit überhaupt schon gegeben hat. Das ganze steckte wirklich noch in den Kinderschuhen.
Dementsprechend provisorisch präsentierte sich das ganze dann auch.

Klötze 1

Trotzdem waren wir überwältig von der Fülle an Teilen die dort lagerten. Eine Sortierung gab es nicht, alles war in Gitterboxen verstaut und die standen über das gesamte Areal verteilt herum. Der absolute Wahnsinn. Angeliefert wurden die Massen per LKW, es kamen aber auch ganze Waggonladung per Zug dort an. Heute gibt es hier nicht einmal mehr Gleise….

Klötze 23

Niemand konnte uns sagen wo wir was finden könnten. Das nenne ich mal ein chaotisches Lagersystem. „Guckt Euch einfach alles an“, hieß es ganz lapidar. Eine Aufforderung, der wir natürlich nicht widerstehen konnten. Eine offizielle Verkaufstelle ist das hier übrigens nie gewesen. Nur über eine persönliche Einladung, hatten wir überhaupt die Möglichkeit hier Eintritt zu erhalten.

Und so begaben wir uns auf außergewöhnliche Kletterpartien zwischen Türmen von Gitterboxen.

Klötze 3

Kiste für Kiste wurde durchforstet um passenden Teile zu finden. Wir haben uns bei unser Suche aufgeteilt, um möglichst in viele Boxen reinschauen zu können. Mitunter hat man sich dann immer mal wieder getroffen. Dann wurde schnell abgefragt, was schon gesichtet wurde und die neue Route geplant.

Klötze 4

Was kann es für Männer schöneres geben? Mittendrin in zentausenden von Autoersatzteilen. Und immer wieder stellte man sich die Frage: Wofür ist das Teil? Gerade bei Kleinteilen kann man da schon mal ins Grübeln kommen.
Bei anderen Teilen war die Sache eindeutig.

Klötze 5

Diese Scheinwerferrahmen stechen zwar extrem ins Auge, standen aber nicht auf unserer Einkaufsliste. Also ab zum nächten Gitterboxenturm. Oben angekommen, traf man sich mal wieder.

Klötze 6

Ich glaube so ein Gesichtsausdruck sagt alles. Wir sind im Paradies.
Wir erhielten sogar Zutritt zu damals absolut heiligen Hallen. Hier wurden dann wenigstens ein paar Sachen gelagert, die man sonst bei längerer Lagerung unter freien Himmel, sofort hätte vernichten können.
Massen von Motoren, Getrieben und großen Innenaustattungsteilen wurden hier verwahrt. Aber auch einige alte Fahrzeuge standen da herum. Ich erinnere mich unter anderem an einen gelben Passat GLS. Ob der noch Chromstoßstangen oder schon Konstoffstoßstangen hatte, vermag ich heute nicht mehr sicher zu sagen. Fotos durften wir hier leider nicht machen. Auch einer der allerersten Passat stand, da noch herum. Der war sogar noch einmal extra weggeschloßen. Ich weiß aber, daß er Oliv Metallic war. 😉

Trotz der provisorichen Geschichte, war die Infrastruktur soweit fortgeschritten, daß uns zum Transport unser gesammelten Teile, hochtechnische Transportmittel zu Verfügung standen. So konnten wir am Ende des Tages zur Kasse rollen.

Klötze 7

Zum Abschluß des Tages gab es noch ein Foto mit der erlegten Beute. Das ist bei Jägern ja so üblich.

Klötze 8
Michael, Ich, Dirk und Dirk mit den erlegten Trophäen.

Es war ein absolut irrer Tag. So etwas wird man wahrscheinlich nie wieder erleben. Ab diesem Tag konnte ich Frauen verstehen, die völlig erschöpft vom Shoppen nach Hause kommen.

Heute gibt es das in dieser Form leider nicht mehr. Sonst könnte man sich wohl auch jeden Anruf beim CPC sparen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wieviel von den ganzen Teilen es letztendlich wirklich
in ein vernüftiges Lager geschafft haben. Die Lagerung unter freien Himmel hat bestimmt tausenden von Teilen das endgültige Ende beschert.

Warten auf den Paketboten

Screenshot Typenschild

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen des Wartens. Insgesamt müßten 5 Sendungen auf dem Weg zu mir sein. Leider ist davon gestern nur die Lieferung mit den T-Shirts eingetroffen. Alles andere verbringt den Feiertag wahrscheinlich in irgendwelchen Auslieferungslagern der Paketdienste. Sicher kommen die ganzen Sachen am Freitag wenn ich gerade losgefahren bin…. Zum Glück ist jemand zu Hause, so daß ich nicht noch extra hinter den Paketen herlaufen muß.
Auch die Sitzbezüge für den Marinogleben werde ich somit nicht aufziehen können. Schade. Damit muß ich leider eine alte Tradition brechen und werde diesmal mit dem GLS nach Bockhorn düsen. Den werde ich heute noch einmal durchchecken und schon einmal die ganzen Sachen einladen.
Was macht man aber nun den ganzen Tag. In die Garage wollte ich auch nicht gehen, da würde ich auch keinen Paketboten mitkriegen.
Also habe ich mich mal etwas am Rechner ausgelassen. Schon seit langer Zeit wollte ich mal die Schriftzeichen der alten Typenschilder als Vorlage haben. Eine Schriftart dafür gibt es nicht, die Zeichen wurden ja nur bis Anfang der 80er Jahre verwendet. Computer gab es damlas noch nicht. Selbermachen war also die Devise. Und das dauerte Stunden.

Angefangen habe ich mit dem Einscannen eines Typenschilds. Die Verchromung der Zeichen, setzt sich in Natura ja wunderbar von dem schwarzen Hintergrund ab. Beim Scannen bekommt man aber einfach keinen guten Kontrast hin. Ich habe es in allen möglichen Varianten probiert.

Screenshot Typenschild

Dadurch war es recht mühsam, die einzelnen Buchstaben freizustellen. Hier war mächtig viel Nacharbeit angesagt. Es ist übrignes ein nagelneues Typenschild. Auch wenn es so aussieht, als ob es die letzten 20 Jahre durch sämtliche Wachstraßen gejagt wurde.

Nach ein paar Stunden hatte ich die meisten Buchstaben freigestellt, in S/W-Daten umgewandelt und die Kanten so nachbearbeitet, daß sie wirklich gerade waren.
Nun gibt so ein einziges Typenschild natürlich nicht sehr viele Buchstaben her und Zahlen gab es sowieso nicht. Hier war dann erneut Puzzelarbeit angesagt. Das „G“ mutierte zum „B“ und aus dem kleinen „a“ wurde unter anderem das kleine „d“. So gingen die Stunden ins Land. Ich habe natürlich noch längst nicht alle Buchstaben und Zahlen fertig. Aber alle brauche ich ja auch gar nicht.

Und mit den Schriftzeichen die fertig sind, kann man jetzt schon tolle Sachen machen.

ost-blog

Welche Ziffern ich brauchte, dürfte wohl auch nicht schwer zu erraten sein. Natürlich die „2“ und die „3“.

passat32.de

Mir fallen gerade hunderte von Dingen ein, wo ich die Zeichen jetzt verwenden kann. Als erstes wird wohl der Header hier im Blog dran glauben müssen. Die Stunden vorm Rechner sollen ja schließlich nicht völlig umsonst gewesen sein.

T-Shirts für Bockhorn

T-Shirt ostblock bockhorn passat32

Auch auf den letzten Drücker sind heute meine T-Shirts für Bockhorn angekommen. Ich hatte schon Befürchtungen, daß auch die nicht mehr rechtzeitig eintrudeln.

T-Shirt ostblock bockhorn passat32

Ich habe in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag letzter Woche, noch schnell die Bestellung abgeschickt. Verspochen wurde der Druck in 24-48 Stunden. Dazu dann noch die Versandzeit.
Gestern morgen waren die Dinger immer noch in Bearbeitung. Ich hatte die Teile eigentlich schon nicht mehr erwartet.

Die sind aber heute früh mit der normalen Post gekommen. Auf die Paketboten warte ich immer noch…..

Bockhorn wirft seine Schatten voraus

Am Wochenende gehts selbstverständlich nach Bockhorn. Dafür ist eigentlich immer mein marinogelber ´76er fest eingeplant. Ob es dieses Jahr allerdings etwas damit wird entscheidet sich erst heute. Ich habe gestern noch mal bei Monsterbacke angeklingelt. Er wollte meine Sitzbezüge gestern noch zur Post bringen. Wenn es optimal läuft, sind die heute bei mir. Dann habe ich noch bis Freitag morgen Zeit die Sitze wieder zu beziehen. Das sollte machbar sein.
Wenn´s mit der Post nicht klappt, werde ich wohl ausnahmsweise mit dem GLS fahren müssen. Das geht natürlich auch, aber man hat halt so seine Rituale.
Aber egal mit welchen Passat ich fahre, ich brauche eine neue Übernachtungsstätte. In den vergangenen Jahren habe ich mir es einfach immer auf dem Beifahresitz gemütlich gemacht. Ich kann da wunderbar pennen. Das will ich aber weder den dann frisch gemachten Sitzen im Marinogelben, noch den Veloursitzen im GLS wieder antun.
Also mußte eine Lösung her. Aber was? Ein Zelt, war natürlich mein erster Gedanke. Ich habe aber keine Matratze und immer auf dem Boden rumkriechen ist in meinem Alter auch nichts mehr. Wie wärs denn einfach mit einer Liege? Die Dinger sind aber ziemlich sperrig und ein Dach hat man dann auch nicht überm Kopf. Alles nicht das wahre.
Dann habe ich die Lösung gefunden: Eine Kombination aus Zelt und Feldbett.

Feldbett mit Zelt

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Hauptversammlung der Volkswagen AG im CCH Hamburg

Heute berichte ich mal von ganz was anderem. Gestern traf ich mit mit Klaus im Congress Centrum Hamburg, um gemeinsam die Hauptversammlung der Volkswagen AG zu besuchen. Getroffen haben wir uns schon bei der Hinfahrt auf der Autobahn. Ich habe ihn allerdings zunächst nicht erkannt, da er nicht wie erwartet mit einem Santana unterwegs war. Erst als hinter mir die Lichthupe aufblendete wurde ich ihn aufmerksam. Wir haben uns dann durch den morgentlichen Berufsverkehr gequält und waren um kurz nach 10 Uhr im CCH.

vw hauptversammlung 2011 cch

Am Einlaß erwartete uns dann zunächst einen Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Dadurch haben wir es nicht mehr ganz rechtzeitig zur Eröffnungsrede von Hon.-Prof. Dr. techn. h. c. Dipl.-Ing ETH Ferdinand Karl Piëch geschafft.

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