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Floh im Ohr

Planung ist das halbe Leben. Die andere Hälfte besteht aus spontanen Ideen. Und diese spontane Idee ist erst am Montag Nachmittag entstanden. So ist das eben, wenn man mal eben so bei den „falschen“ Leuten vorbeifährt und eigentlich nur mal ein frohes neues Jahr wünschen will. Da hat man mir aber einen tollen Floh ins Ohr gesetzt.

Mit dem Suchen und Bestellen der dafür notwendigen bzw. sinnvollen Teile ging es abends gleich los. Gestern kamen schon die ersten Sendungen an.

unboxing

Ein paar Pakete sind ds aber noch im Anmarsch und ersr wenn dann alles komplett ist, werde ich mit der großen Unboxing-Show beginnen.
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Darf’s ein bisschen mehr sein?

Genau diese Frage kam mit sofort in den Sinn, als ich die gestern Abend neue Beute in meine Gemüsekiste gepackt habe. Irgendwie paßte, das wie die Faust aufs Auge.

Dabei war das ganze mal wieder ein wirklicher Schnellschuß. Am Dienstag Abend hatte ich gerade ein Gesuch im Forum der Passat-Kartei-Deutschland plaziert. Kurz danach stolperte ich bei ebay über genau die gesuchten Teile. Standort war Hamburg. Das muß zwar nicht immer gleichbedeutend, mit „liegt in der Nähe“ sein, aber doch schon mal nicht schlecht. Am Mittwoch war die Auktion, was rede ich, die Auktionen dann auch schon zu Ende. Eigentlich suchte ich nur ein Paar Bremssättel inkl. Halter, jetzt sind es drei Paar geworden.

vw-bremssättel

Preis war mehr als akzeptabel. Auch wenn sie wirklich nicht schön aussehen. (mehr …)

Werkstattrechner ist am Netz

Bei meiner Strippenzieherei und Steckdosenmontage hatte ich es ja schon mal beiläufig erwähnt. In meine Werkstatt wird ein Rechner Einzug halten. Gestern hat mir der Paketbote dann einen großen Karton vorbeigebracht.

Werkstattrechner

Rechner, Monitor mit separatem Lautsprecher, Tatstatur, Maus, Software, sämliche Kabel und die dazugehörige Dokumentation. Ein schönes Komplettset, welches seine Zwecke als Werkstattrechner wohl allemal erfüllen sollte. Bestückt ist er mit 2 GHz AMD-Prozessor mit 1 GB Arbeitsspeicher und 160 GB Festplatte. Den Rechner hat der Verkäufer einmal platt gemacht und das zum Rechner gehörender Windows XP neu installiert. Das Ding sollte also sofort einsatzfähig sein.

Und tatsächlich war dann auch wirklich alles dabei. Nur die Maus war etwas komisch. Da ragte unten so eine komische Kugel raus. Egal, soll es früher ja mal so gegeben haben und hat wohl auch irgendwie funktioniert.

Zeit für einen ersten Test.

Werkstattrechner-am-Netz

Funktionierte auf Anhieb. Super. Damit war der Rechner schon mal am Stromnetz.

Fehlte noch die Verbindung zum weltweiten Datennetz. Wie es der Zufall so will kam ebenfalls heute noch ein Briefumschlag aus England. Hier hatte ich mir einen USB WLAN-Adapter bestellt.

GUMP-USB-WLAN-Adapter

Ausgepackt – eingesteckt – Treiber von der mitgelieferten Mini-CD installiert. Fertig!

Hat auf Anhieb gleich eine ganze Reihe von verfügbaren Netzwerken gefunden. Leider alle abgesichert. 😉 Aber auf ein offenes WLAN hatte ich ehrlich gesagt auch gar nicht spekuliert.

Diesen Part sollte mein Handy als mobiler WLAN-Hotspot übernehmen. Und auch das funktionierte mit dem USB-Adapter auf Anhieb.

OST-Blog

Mir fiel dann auf die Schnelle nicht besseres ein und mal kurz beim OST-Blog die neuesten Artikel abzurufen.

Die Ladezeiten waren durchaus akzeptabel. Kurioserweise ging es besser wenn ich das Handy draußen im Auto liegen hatte. Da hatte ich nämlich durchgehend eine stabile 3G-Verbindung, während in der Werkstatt nur ein Mix aus EDGE und 3G zu empfangen ist.

Den Download des Windows XP Service Packs 3 habe ich dann aber lieber zu Hause gemacht. Mit den 313 MB wollte ich mein Datenbudget nicht unnötig belasten. Das SP3 und noch ein paar andere Sachen wanderten erstmal auf einen Stick. Die Sachen werde ich dann die Tage mal in der Werkstatt auf den Rechner spielen. Eine schwenkbare Monitorhalterung mit Tastaturablage ist auch bereits im Anflug. Damit habe ich mein mir selbst gesetztes Ausgabenlimit von 50,- Euro dann allerdings leicht überschritten. Schuld daran sind aber eigentlich nur die Versandkosten. Ohne die läge ich noch voll im Rahmen.

Auch das gehört zum Schrauben

Gemeint ist eine einigermaßen durchschaubare Lagerhaltung. Hat sich bewährt, allerdings kann ich mich nur viel zu selten dazu aufraffen. Es wurde mal wieder Zeit.

Überall stapelten sich schon wieder die Kartons mit Teilen, die auf den unterschiedlichsten Wegen den Weg zu mir gefunden haben. Mein bevorzugtes Revier ist und bleibt dabei natürlich ebay. Nur zu teuer darf es nicht sein. Oftmals sind es Sachen die man so im vorbeigehen ersteigert. Das sind dann so die Autkion bis 10,- Euro. So verwundert es dann auch nicht, daß da gestern in der Werkstatt sogar Kartons zum Vorschein kamen, die ich noch nicht einmal geöffnet hatte. Dieser war von November letzten Jahres.

Karton Ersatzteile

So grob wußte ich ja noch was da drin sein. Das war irgendein Teilepaket mit diversen gebrauchten Teilen. Die endgültige Klarheit erhielt ich dann nach dem Öffnen.

Passat B1 Scheinwerfer Spiegel

Ich glaub der Chromspiegel war ausschlaggebend dafür, daß ich mal ein Gebot abgegeben hatte.

Mein extra aufgestellter Campingtisch erwies sich mal wieder schnell als viel zu klein. Ich mußte das Unterfangen wohl oder über in zwei Ettappen durchführen.

Passat 32 Ersatzteile

So eine Einlagerungsaktion Bedarf einer gewissen Vorarbeit. Mein Etikettendrucker hatte in den letzten Tagen gut zu tun.

Warenanhänger

Auf die Etiketten kommt alles was wichtig ist: Bezeichnung, Teilenummer, Preis, wo und wann gekauft und eine grobe Verwendungsangabe. Die Etiketten klebe ich dann auf kleine Warenanhänger.

Und die Warenanhänger kommen dann mit kleinen Kunststoffbänder mit Schnellverschluß ans jeweilige Teil.

Teilekennzeichnung

Das hat sich gut bewährt. Ein Loch hat fast jedes Teil irgendwo. Etwas problematisch sind z.B. Kühlerschläuche.

Die Vorteile dieser Kennzeichung sind vielfältig:
– Ich weiß genau was ich mal für das Teil bezahlt habe.
– Ich weiß auf einen Blick um welches Teil es sich genau handelt.
– Da der Ausdruck aus einer Liste heraus geschieht, habe ich zu Hause auf meinem Rechner einen genauen Überblick über meinen Lagerbestand.
– Wenn ich ein Teil irgendwo verbaue, kann ich den Anhänger einfach abreissen und mit nach Hause nehmen. Ich kann dann gleich die Kosten dem entsprechenden Fahrzeug zuordnen und es aus der Liste austragen.

Gehört natürlich schon ein gewisse Disziplin dazu, die sich aber schon oft bezahlt gemacht hat. Ich muß mir halt nur ab und zu mal selber in den allerwertesten treten.

Nach der Etiketierung heißt es nur noch den entsprechenden Lagerort zu finden und die Teile einzusortieren.

Teileeinlagerung

Größenteils verwende ich für die Lagerung Klappkisten, die mit Steckkarten versehen sind. Auch das hat sich bewährt, solange man nicht zu bunt gemischte Kisten zusammensortiert.

Nachdem der Tisch das erste mal geleert war, kam die zweite Ladung an die Reihe. Das waren jetzt überwiegend Teile die ich im Dezember aus den USA wieder zurück nach Deutschland geholt habe. Sind wirklich viele Teile dabei, die noch stolz das „Made in W.-Germany“ tragen.

Passat B1 Ersatzteile

Aber auch einige Sachen die in den USA gefertigt wurden. So z.B. die Kolbenringsätze. Dazu gesellten sich dann noch ein paar Teile von ebay und diversen Teilemärkten.

Am Ende war es wie immer. Es blieben einige Teile über für die ich noch keine Anhänger gedruckt hatte und wieder viel mehr Anhänger, wo ich noch nicht genau weiß wo die Teile dazu sind.

Teileettiketten

Die werden sich aber auch noch irgendwo anfinden.

Zum Abschluß des Tages folgte dann wieder der Besuch des Altpapiercontainers. Ein Bild, welches Ihr in ähnlicher Form ja schon kennt.

OST at Altpapier

Die Tour hat sich wieder gelohnt. Wenn nur die Schlitze der Container nicht immer so schmal wären…

Der neue Chromglanz kommt von der Rolle

Natürlich war ich in den letzten Tagen nicht untätig, was die Chromleisten der Türverkleidung angeht. Von Blogleser Lars kam der Tipp es doch mal mit Bare Metal Foil, kurz BMC zu versuchen.
Wird wohl von Modellbauern sehr gerne verwendet um Chromleisten an Modellen nachzuahmen. Die Folie ist extrem dünn. Problem sind aber die lieferbaren Größen. Es gibt die BMC anscheinend immer nur in Bögen. Das größte was ich gefunden habe war im Format DIN A4. Ummöglich damit die fast 1m langen Zierleisten in einem Stück zu bekleben. Zudem ist es auch noch verhältnismäßig teuer.

Also doch noch mal wieder bei ebay nach möglichen Alternativen gesucht. Entschieden habe ich mich dann für eine Chromfolie mit dem Namen Oracal 351. Gestern war sie dann auch schon da.

Oracal Orafol 351

Eine 5m-Rolle in 31,5cm Breite für unter 10,-Euro. Klar, die reine Folie ist recht günstig. Teuer war bei meinem ersten Versuch eigentlich nur das Plotten in die 8mm-Streifen. Die Streifen muß ich mir nun halt selber anfertigen.

Die Folie ist übrigens nur 0,023mm stark. Das ist weniger als ein Füntel der ersten Folie.

So ließ die Chromfolie dann auch ganz leicht mit dem Skalpell schneiden.

Zuschnitt Chromfolie Passat TS

Als Unterlage habe ich mir einfach einen Rest meiner Kapa-Leichtschaumplatten genommen. Hier hatte ich in der Vergangenheit unter anderem die großen Poster von der Techno Classica aufgezogen.
Als Führung diente eine stabile Metallschiene.

Ich konnte es jetzt wieder nicht abwarten und machte mich auch gleich daran den Streifen zu verkleben. Zuvor mußte natürlich erstmal die vorher aufgebrachte Folie wieder runter.

Türverkleidung Passat TS

Eins weiß ich jetzt aber: Wo die Folie klebt, da klebt sie richtig! Leider klebte sie an den beiden Seitenflanken eher wenig, auf der breiten Fläche dafür umso mehr. Ich mußte die Kunstoffleiste während des Abziehens immer mit einer Hand nach drücken, sonst hätte ich sie wohl aus der Bespannung herausgerissen.

Danach stand ich auch schon vor dem nächsten Problem. Die alte Folie hinterließ doch erhebliche Rückstande vom Kleber auf der Leiste. Eigentlich sollte zur Reinigung Isopropanol verwendet werden. Das hatte ich aber in meiner Aufgeregtheit vergessen zu besorgen. Mußte ich halt mal gucken was der Keller so her gibt. Doll war das alles nicht, bis auf ein Fläschen was eventuell Erfolg versprach. HG sticker remover, tough job

HG Sticker remover

Es funktionierte, allerdings sehr mühselig. Ich weiß nicht wo das Zeug herkommt. Der ganze Text auf der Flasche war in englisch. Dann waren da noch so einige komische Zeichen drauf. Meistens irgendwelche Symbole in organgefabenen Kästen mit dickem schwarzen Rand. Ein bisschen mehr Wirkung hätte ich mir davon schon versprochen…

Nun gut, der Kleber verschwand schlußendlich schon und ich habe mal eine Probeverklebung mit der neuen Folie gewagt. Wenn´s nicht klappt, habe ich ja noch genug Vorrat.

Meine Sorge war aber zunächst völlig unbegründet. Das war doch gleich ein ganz anderer Schnack.

Chromfolie Passat TS

Die Folie klapte jetzt schon fast von alleine fast vollständig um. Ich bin nur noch einmal mit einem weichen Tuch an der Leiste entlanggehuscht.

Zum Vergleich einmal beide Folie nebeneinander. An der gebogegnen Leiste die alte Folie. Schön zu sehen, daß hier auf der linke Seite die Folie auch schon wieder absteht. Ich denke die Entscheidung noch einmal von vorne anzufangen war schon richtig.

Chromfolie Vergleich

Optisch ist nur ein ganz kleiner Unterschied auszumachen. Wenn überhaupt. Ich meine allerdings, daß die alte Folie etwas mehr Tiefenglanz liefert. Mag aber auch täuschen.

Ich besorge mir heute erstmal das Isopropanol und dann kann ich über die Ostertage noch mal etwas weitermachen. Aber erst wenn die Eier sortiert sind. 😉

Außerdem will jetzt erstmal sehen, ob die Folie jetzt auch wirklich unten bleibt. Bis auf die vielleicht nicht ganz optimale Vorreinigung bin ich da aber sehr zuversichtlich.

Saisonbilanz 2012 – ´75er VW Passat TS

Saisonbilanz als Bezeichnung ist natürlich etwas hochgegriffen. Die Saison für meinen Passat TS lief schließlich fast nur bei mir in der Werkstatt ab. Trotzdem gibt es auch hier natürlich einen offenen und ehrlichen Rückblick.

Die Geschichte Begann Anfang April. Pizza hatte mich gebeten bei der Besichtigung eines 32er zu unterstützen. Dort angekommen standen da aber auf einmal zwei alte Passat in der Scheune.

Passat TS Entdeckung

Es kam so wie es kommen musste. Pizza kaufte den cliffgrünen und ich den viperngrünen. (mehr …)

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