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Auspuff anpassen
Gestern gab es den ersten ausgedehnten Probelauf. Zuvor allerdings noch ein Kleinigkeit. Wenn Probelauf, dann auch richtig und nicht mit einer Schraube im Ansaugkrümmer.
Nach kurzer Recherche bin ich auf etwas eigentlich erfreuliches gestoßen. Der Vakuumschlauch vom Ansaugkrümmer zum Bremskraftverstärker ist kein Formschlauch sondern Meterware. Noch erfreulicher fand ich, dass mein Teilehändler genau so einen Schlauch von Ate Classic auf Lager hatte. „Dieser Vakuumschlauch für die Bremsanlage wird zwischen Ansaugkrümmer und Bremskraftverstärker verbaut, insbesondere bei Oldtimern und Youngtimern.“, hieß es da in der Beschreibung. Das ist ja genau das was ich gesucht habe.
Etwas skeptisch wurde ich, als der Schlauch geliefert wurde. Er hatte die richtigen Abmessungen, also 12mm Innendurchmesser, aber er hatte eine Gewebeeinlage. So wie man sie auch von Kühlerschläuchen kennt. Das hatte er original Schlauch nicht und nur deshalb passte er problemlos auf den etwas dickeren Stutzen am Ansaugkrümmer.
Ob das auch mit der Gewebeeinlage klappte? Um den Schlauch notfalls zurück geben zu können, habe ich nur ein Ende aus der Tüte geholt und mein Glück versucht.

Und er hat sich gewehrt! (mehr …)
Kein Bedarf
Viel hat der Motor jetzt ja noch nicht gelaufen, aber ich habe keinen Bock mehr noch weitere Versuche ohne Ventildeckel zu unternehmen. Das Öl hat sich schon überall im Motorraum verteilt. Der Deckel muss drauf!
Davor stand aber noch der Check des Ventilspiels.

Neue Nockenwelle und frisch eingeschliffene Ventile machen sich doch bestimmt bemerkbar. (mehr …)
Läuft!
Ich will ja nicht lange um den heißen Brei herum reden. Der Motor im TS hat seine ersten Zündungen hinter sich. Es ist noch in der Probierphase, aber er läuft.
Bis zum ersten Dreh am Zündschlüssel brauchte es aber noch so einiges an Vorarbeit. Vor allen Dingen brauche ich für den Testlauf einen Auspuff.

Den Hosenrohr folgt jetzt ein Vorschalldämpfer. Ebenfalls ein vielfach verbautes Standardteil bei Passat 32B und Audi 80. Eigentlich bei allen Motoren über 90 PS und ohne Kat. (mehr …)
Zylinderkopf ist drauf
Endlich mal wieder ein Tag der keine unerwarteten Überraschung bereit hielt. Es flutschte alles wunderbar, bis auf leichte Probleme ganz zum Schluss. Die waren aber eher auf meine eigene Unerfahrenheit zurück zu führen.
Weiter ging es zunächst mit dem Einschleifen der restlichen Ventile.

Sechs Stück waren noch nach und die waren jetzt keine besondere Herausforderung mehr. (mehr …)
Irgendwas ist immer
So etwas darf nicht noch mal passieren
Frohen Mutes habe ich mich gestern wieder ans Werk gemacht. Bevor der Kopf wieder rauf kommt, soll der Motor wieder vernünftig auf der Achse sitzen.

Bevor jetzt Ölpumpe und Ölwanne wieder zurück an ihren Platz können, habe ich die Pleuellager noch mal ordnungsgemäß mit den vorgeschriebenen 45Nm angezogen. (mehr …)
Ventile entkoken
Neue Kolben einbauen
Ist ja eigentlich logisch was direkt nach dem Honen passiert. Die neuen Flachkolben haben Einzug in den Block gehalten.
Mit reichlich Rostlöser hatte ich ja Tags zuvor schon die Honrückstände aus den Zylindern gespült. Das konnte über Nacht schön abtropfen.

Im letzten Durchgang habe ich die Zylinder mit Putzpapier an einem Holzstab ausgewischt. (mehr …)
Zylinder honen
So richtig taufrisch sahen die Zylinderlaufflächen ja nicht mehr aus. Honspuren waren fast nicht mehr erkennbar und im ersten Zylinder gab es so merkwürdige Verfärbungen. Alles ein Grund die Zylinder neu zu honen. Spätestens die Verwendung neuer Kolben macht dies allerdings zwingend notwendig, Nur so haben die neuen Kolbenringe ein Chance sich sauber anzupassen.
Da der Block ja noch im Motorraum hängt blieben mir jetzt zwei Möglichkeiten zum selber honen. Diese dreiarmigen Hongeräte mit Schleifsteinen oder eine Honbürste. Billiger wäre die Lösung mit dem Hongerät gewesen. Mein Motormann riet mir allerdings zur Honbürste.

Ich besorgte mir so ein Teil mit 180er Körnung mit 79 mm Nennweite. (mehr …)



