Das Schweissgerät hat ausgedient

Nach über einer Woche im Exil habe ich gestern den letzten Schweißpunkt an Matthias Golf GTD gesetzt und das Schweißgerät danach in die Ecke geschoben.

Nachdem die Endspitzen und die inneren und äußeren Radläufe wieder aufgebaut waren, konnte das neue Heckblech rein. Schon mal eine große Baustelle fertig.

Das waren jetzt eher Schritte die wohl jeder kennt. Etwas außergewöhnlicher waren da schon fünf kleine Löcher imm Bodenblech.

Die haben wir eher zufällig entdeckt und sie gehören sicher nicht zum Standardrepertoire der typischen Rostschäden am Golf 1. Einer der Vorbesitzer meinte sich über diese selbst geschaffenen Ablaufbohrungen wohl des Wassers in den Fußräumen entledigen zu können. Kann man machen, muss man aber nicht.

Wasser im Fußraum und dazu noch ein beschädigter Schwellerfalz von einem falsch angesetztem Wagenheber bescherten mir dann die nächste Baustelle.

Hier gab es ein Stück neues Bodenblech und ein neues Stück Blech für den Innenschweller. Zum Glück war das Blech vom Außenschweller noch so gut wie nicht angegriffen. Hier konnte das alte Blech ohne Bedenken drin bleiben.

Auch noch das Ergebnis des Wagenhebers war der völlig verformte Längsträger unterm Fahrerfussraum.

Den verfromten Bereich hat Marcus herausgetrennt und wieder in Form gebracht. Nur das Einschweissen sollte ich dann lieber übernehmen.

Direkt daneben, einer von den bereits wieder verschlossenen Wasserabläufen.

Auch eine typische Golf 1-Krankheit scheint die Durchrostung der Frontmaske im Bereich der vorderen Motorlagerung zu sein.

Hier bereits mit frischen Blech versehen und mit 2K-EP-Grund versiegelt.

Noch einen Schritt weiter waren zu diesem Zeitpunkt schon die Innenradläufe.

Die haben nach der Grundierung schon ihren Steinschlagschutz bekommen.

Die letzten Tage erforderten ein gutes Timing für den ständigen Wechsel zwischen Schweißgerät, Grundierung, Karosseriedichtmasse, Steinschlagschutz und Lack.

Mal wieder was aus der Scvhweißabteilung.

Ja, auch an diesem Golf war das Tanklochblech reif für die Tonne. Zum Glück aber nur das äußere Stück. Ich hatte schlimmeres befürchtet und war heilfroh, als ich hier nach dem Heraustrennen auf ein fast völlig rostfreies Innenblech stieß. Das hätte schlimmer kommen können.

Auch beim Bodenbelch habe ich bei meinen Vorbereitungen auf diesen Job schon viel schlimmere Bilder im Nezt gefunden.

Das ist der Bereich den ich vorhin schon einmal von unten gezeigt hatte. Jetzt mit neuen Blechen, grundiert und versiegelt.

Was darf am Ende natürlich nicht fehlen? Na klar! Ein Blick auf frischen Lack.

Dazu habe ich gestern Nachmittag mal die Lackierpistole geschwungen.

Untenrum mögen die Lackierer ja im Allgemeinen nicht so und das sind Bereiche die zur Not auch mal einen Läufer vertragen würden. Also ergänzt man sich und macht diese Bereiche einfach selber.

Damit wäre mein Part an den Vorbereitungen auch schon so gut wie erledigt. Heute noch so ein paar Kleinigkeiten und dann mache ich mich wieder auf in Richtung Hamburg.

Matthias wird es in den nächsten Tagen in eine andere Richtung ziehen. Für ihn geht es in den Harz. Der Termin beim Lackierer ist gebucht. Ich glaube ich fahre da einfach mal mit…

1 Comment

  1. MainzMichel

    Bist Du sicher, dass Du nicht irgendwo nochmal mit dem Schweißgerät ran musst? Da findet sich im Nachhinein doch gerne mal was.
    Wenigstens musstest Du bei der Farbe nicht umswitchen.

    Adios
    Michael

    Reply

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