Wasserschaden

Zunächst möchte ich mich gleich zum Anfang für die vielen netten Kommentare und damit verbundenen Glückwünsche bedanken.
Ich natürlich sehr optimistisch, dass es gut anläuft. Logisch, sonst würde ich das machen.

Neben den ganzen handwerklichen Dingen gibt es natürlich auch noch genug Papierkram von Behörden und Ämtern und auch die Homepage ist in der Urversion fertig. Passenderweise gibt es erste Infos jetzt unter www.altblechfieber.de

Da ich mich ja ungerne mit fremden Federn schmücke, an dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an KLE, der diesen Part für mich übernommen hat.

So, nun aber zu den Sachen die diese Woche angefallen sind.

Klar, dass ich meine vierzig Jahre alte Nußbaum Hebebühne noch nicht ins Altenteil schicke. Auch wenn es schon besondere Maßnahmen erforderte, das Eisenschwein zu händeln.

Als die beiden Säule stand war dann leider schon Schluss. Hermes sollte mir am Samstag eigentlich den 18er Bohrer bringen. Hat natürlich nicht geklappt und so haben wir den Grill angeworfen.

Auch wenn sie noch nicht verankert war, konnte ich sie ja schon mal elektrisch anklemmen.

Direkt nach oben zur Decke konnte ich mit der Leitung nicht, da das Tor hier später durchfährt. Deshalb dieser künstlerisch wertvolle Absatz.

Mit dem Tor soll es wohl am Montag losgehen. Als muss dieser hässliche Heizungskasten endlich mal weg.

Unter der Heizung ist die Markierung, bis wohin das Tor in Zukunft reichen wird.

Eigentlich wollte ich den Kasten ja nur auf den Boden stellen und dann irgendwann einem Klempner anrufen um die Leitungen zu verschließen. Es kam anders…

Eine der gepressten Rohrverbindungen machte da nicht mit. Somit war die gesamte Heizungsanlage nach gut einer Stunde leer. Zum Glück ist die Heizperiode so gut wie vorbei, sonst hätte ich mir wohl den Zorn der anderen Mieter auf mich gezogen.

Irgendwann hatte es Hermes dann auch mal geschafft mir den Bohrer anzuliefern.

Der zum Schlagbohrer gehörende Tiefenanschlag war für eine solche Bohrerlänge gar nicht ausgelegt. Den musste ich mit einem Stück Draht verlängern.

Nachdem die Bohrlöcher aus geblasen und x-mal mit einer Drahtbürste gereinigt waren, kam Injektionsmörtel in die Löcher.

Das erschien mir die sicherste Variante, da ich nicht ja nicht sagen kann, wie dick die Fliesen, Kleber und eventueller Estrich sind. Bei Verwendung der vorgegebenen 120mm Schwerlastanker, die mindestens 100 mm in Beton verankert sein sollen, kann das ganz schnell eng werden. Mit 195 mm langen Ankerstangen sollte das passen.

Das Tor und die dazugehörigen Teile sind mittlerweile auch da.

Das wird noch eine spannenden Angelegenheit. Das Tor fährt beim Öffnen über die Bühne. Ich habe das Tor nicht selber konfektioniert und so wurde nicht daran gedacht, dass die Schienen möglichst knapp unter der Decke entlanglaufen müssen. Mal gucken was das wird.

Jetzt wo die Bühne fest verschraubt war und ich die Tragarme montiert hatte, hab ich noch mal zur Farbrolle gegriffen.

Weil ich mal sehen wollte, wie sich das Hammerschlag Silber so macht, vorerst nur die eine Säule.

Der Lack fand gefallen und so kam dann noch der Rundumschlag.

Es folgte die zweite Säule und alle vier Tragarme.

Und dann mussten ja die Klempner zwangsläufig noch vorbeikommen. Heizungsrohre verschließen und die Anlage wieder neu befüllen.

Endlich bin ich die hässlichen Rohre los. Die beiden Rohre schlängelten sich auf über fünfundzwanzig Meter von der Werkstatt bis ganz hinten ins Lager. Im Durchgang zum Lager hatte ich ja schon gleich meine XXL-Gardinenstange mit eingeplant. Da hab ich jetzt erstmal provisorisch eine Plane befestigt, die ich noch rumliegen hatte. Wenn die die Wand fürs Tor wegstemmen, wird das bestimmt eine staubige Angelegenheit.

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