Es wird kalt und dunkel

Der Sommer neigt sich unweigerlich dem Ende entgegen. Zeit sich mal um die Heizung für Werkstatt und Büro zu kümmern. Die Heizung für die Werkstatt lief an sich so weit. Das Einzige was noch fehlte, war eine Möglichkeit sie von vorne in der Werkstatt zu steuern und damit dann auch gleich eine Temperaturregelung.

Das dafür benötigte Kabel habe ich schon sehr früh mit eingeplant und das lag in groben Zügen schon. Es fehlte nur noch der Anschluss an den Schaltkasten der Heizung und am anderen Ende ein Thermostat.

Das sitzt jetzt vorne in der Werkstatt an der Wand. Somit brauche ich jetzt nicht immer hinten ins Lager zu rennen um die Heizung manuell an- und auszuschalten.

In diesem Zuge habe ich auch hinter der Heizung die bereits vorbereiteten Kabel weiter verlegt.

Da musste richtig in die hinterste Ecke reinkrabbeln und habe es daher bisher immer noch nach hinten geschoben. Da hier aber auch noch eine Deckenlampe im Lager dranhängen soll, war es auch hier jetzt langsam mal Zeit.

Diese Lampe habe ich nicht, wie die anderen weiter vorne, direkt unter den Betonträger geschraubt, sondern an zwei Ketten gut 10 cm abgehängt. Sonst hätte der Lüftungskanal mir den Lichtstrom nach vorne blockiert.

Dann ging es noch an die Heizung im Büro. Hier hatte ich bisher überhaupt noch keine Lösung. Ich habe mich jetzt zunächst für eine 600W Infrarotheizung entschieden, auch wenn ich da immer noch etwas skeptisch bin. Mal gucken ob die im Endeffekt was taugt.

Um die Heizung richtig positionieren zu können, brauchte ich aber erst noch ein kleinen Schrank. Der würde dann die Höhe der Heizung vorgeben.

Ich war schon ewig auf der Ausschau nach einem Schrank, war aber nicht bereit mehrere hundert Euro für ein sogenanntes Mid Century-Möbel auszugeben. Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun!

Trotzdem sollte der Schrank schon aus dieser Zeit sein. Letztendlich habe ich mir jetzt eine wohl nicht mehr funktionsfähige Musiktruhe aus dieser Zeit besorgt.

Drinnen steckte ein Radio von Universum, der Quelle-Hausmarke und ein Plattenspieler von Philips.

Also jetzt nicht unbedingt die gesuchten Raritäten. Genau das Richtige, um die Sachen auch gleich rauszureißen.

Da wird wohl nie wieder ein Ton rauskommen.

Das teilweise etwas ramponierte Äußere störte mich nicht weiter. Etwas Tiefenglanz für die mitgenommene Oberfläche durfte dann aber doch sein. Hierfür bot sich ein Abreibung mit Owatrol an. Das hat man ja schließlich immer auf Vorrat.

Das Ergebnis war durchaus überzeugend.

Also rein damit in den kleinen Nebenraum, den ich durch das Versetzen der Klotür gewonnen habe.

Lange stand der da dann aber nicht. Es gab da irgendwie ein kleines Problem.

Shit! Die Klotür ging nicht mehr zu. Nur wenige Zentimeter fehlten.

Also wieder raus mit dem Schrank und die Kreissäge angeworfen.

Die vordere Lautsprecherblende hatte ich vorher rausgekloppt, ohne zu ahnen, dass die noch ein weitere Funktion hatte.

Seitlich steckte da ein Metallstift drin, der als Führung für die obere Klappe diente. Der musste also zwingend wieder zurück. Wieder ein Fall für die Säge. Den breiten Steg bis zur ersten Rille habe ich von der Blende abgesägt und wieder zurück an seinen Platz verfrachtet.

Die Seitenwand erhielt dann gleich noch ein quadratischen Ausschnitt. Genau hier sitzt die Steckdose in der Wand.

Den Zugang brauchte ich zwingend ohne jetzt den Schrank noch wieder ein paar Zentimeter nach rechts rücken zu müssen. Dann wäre die Klotür nämlich wieder nicht zu gegangen.

Die Lautsprecherblende habe ich auch schon passend zugeschnitten. Mir fehlte jetzt nur ein Scharnier und ein Möbelmagnet um sie wieder vernünftig montieren zu können. Zur Zeit wird sie von Gaffa-Tape an Ort und Stelle gehalten.

Aber ich jetzt hatte ich den Schrank an Ort und Stelle und konnte die richtige Höhe für die Heizplatte zu bestimmen.

Auf den Schrank kommt unter anderem jetzt auch die Kaffeemaschine und die Infrarotheizung sollte schon so hoch hängen, dass sie frei abstrahlen kann.

Mal gucken ob das Teil für das gesamte Büro langt. Optimal ist die Platzierung so sicher nicht, aber ich will mir meine Wände im Büro selber, nicht mit der Heizung verschandeln. Wenn es nicht langt, hole ich mir noch eine kleinere Heizplatte, die ich dann unterhalb vom Kabelkanal an der gegenüberliegenden Wand aufhänge oder hinstelle.

Regeln und programmieren lässt sich die Heizung über den Steckerthermostat.

Der liegt jetzt erstmal hinter Kaffeemaschine oben auf dem Schrank. Zumindest dort lag die Temperatur nach gut einer halben Stunde schon bei 23°C. Ich denke, da werde ich einfach mal ein paar verschieden Plätze ausprobieren.

2 Comments

  1. Lalli

    na das wird sich am Freitag zeigen, ob die Infrarotheizung im Büro Ihren Zweck erfüllt! 😀
    Aktive Prüfung ist immer noch das Beste!

    Bis denne 😉

    Reply
  2. Christian

    Wenn der Strom schon 1:1 zu Wärme werden soll, dann kannst du ja nach einem Heizlüfter im Kamin-Design schauen. Die Dinger gibt´s oft für unter 50 Euro gebraucht in verschiedenen Leistungsstufen. Würde das Büro heizen und Gemütlichkeit verbreiten. Ein Kumpel von mir hat so ein Teil, weil er den Kindheitskamin vermisste. Schlecht war das Teil nicht.

    Reply

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