40. ADAC Cheruskerfahrt „Klassik“ 2022 – Rückblick

Am letzten Wochenende ging ausnahmsweise mal auf Ferntour zu einer Oldtimer-Rallye. Wir waren bei der 40. Cheruskerfahrt des MSC Hermannsdenkmal am Start.

Man könnte das sicher auch ohne Übernachtungen durchziehen. Wir entschieden uns aber für die entspannte Variante und haben daher von Freitag bis Sonntag in der Nähe ein Hotel bezogen.

Das ursprünglich ausgewählte Hotel mussten wir allerdings dann doch noch mal tauschen, da der Startpunkt diesmal nicht am Hermannsdenkmal lag. Das konnte ja keiner ahnen. Los ging es diesmal in Hörste, unweit von Lage.

Mit 90 teilnehmenden Teams war der Parkplatz am Hörster Krug dann allerdings auch überfordert.

Nur die ersten 30 Startnummern fanden hier Platz. Weitere Stellflächen lagen aber in unmittelbarer Nachbarschaft und wurden im Vorwege bereits bekanntgeben. Jeder wusste also schon vorher, wo er sich mit seinem Fahrzeug einzufinden hatte.

Unser Hotel haben wir am Samstag bewusst ohne Frühstück gebucht. Das bekamen wir ja hier vor Ort.

Der Tag begann also erst jetzt so richtig. Bewaffnet mit einem Pott Kaffee und ein paar Brötchen haben wir uns nebenan im Saal einen Platz gesucht und konnten dann auch gleich der Fahrerbesprechung lauschen.

Der Fahrtleiter gab letzte Infos und wies auch auf eine Neuerung hin. Neben den bekannten OK´s waren diesmal auch die Anfangsbuchstaben von Ortseingangsschildern auf der Bordkarte zu notieren.

Kurz vor 10 Uhr ging es dann los.

Ohne lange Umschweife ging es dann quasi direkt zur ersten GLP. Diese befand sich im benachbarten Kachtenhausen.

Gestartet wurde die Prüfung mit durchfahren der ersten Lichtschranke. Dann ging es zweimal um das Gebäude und schon waren die ersten drei Zeiten im Kasten. So ganz optimal ist das bei uns leider nicht gelaufen. Irgendwie zählte meine App plötzlich mal wieder rückwärts und wir mussten auf die parallel laufende Stoppuhr ausweichen. Zum Glück lief die mit. So konnte wir das Schlimmste wohl verhindern.

OK´s hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch keine gefunden. Wohl aber schon so einige Ortschilder.

Und schon wieder eins. Pottenhausen, also ein „P“ in die Bordkarte. War für uns völliges Neuland, lief aber eigentlich ganz gut.

Im Lieme gab es dann die nächste GLP.

Ähnliches Prozedere wie zuvor. Start an der ersten Lichtschranke, durch die zweite Lichtschranke, hinten im Wendehammer umdrehen und zurück durch die beiden Lichtschranken. Das lief jetzt schon besser und somit waren die nächsten drei Zeiten im Kasten.

Zwischendrin dann auch immer wieder ein paar Zeitkontrollen. Die waren alle gut zu schaffen und so hatte man immer gut zehn Minuten Zeit für ein kleines Päuschen.

Nach der ZK ist vor der GLP. Wenige Kilometer weiter war es dann wieder soweit.

In Wüsten drehten wir am Sportplatz wieder unsere Kreise. Damit hatten wir jetzt die Zeiten 7, 8 und 9 im Sack.

Damit war es das auch mit dem SZP´s bis zur Mittagspause. Nicht aber mit Stempelkontrolle, OK´s und Ortsschildern. Unsere Bordkarte war bis zur Pause wirklich gut gefüllt. Immerhin 34 Einträge enthielt sie am Ende.

Leider setzte kurz danach etwas Regen ein.

Die Weitsicht runter nach Herford war dadurch ein wenig getrübt und auch unsere Mittagspause blieb davon nicht verschont.

Im Mühlenwerk bei Löhne gab es für alle eine Stärkung und etwas Abwechslung von roten Strichen auf Kartenskizzen.

Nach und nach füllten sich die Freiflächen am Mühlenwerk.

Bei 90 Startern im Minutentakt dauert es logischerweise gut anderthalb Stunden bis die letzten das Zwischenziel erreicht haben. Oder anders gesagt, als wir schon wieder an den Re-Start gingen, waren die letzten Startnummern noch unterwegs.

Für die Nachmittagsetappe gab es das Bordbuch erst unmittelbar am Start. Also keine Zeit sich noch einmal mit den neuen Aufgaben vertraut zu machen. Es ging sofort mit Volldampf weiter.

Vielleicht auch deshalb haben wir hier kurz danach auch eine Überlappung im Übergang von zwei Kartenausschnitten übersehen.

Der rote Pfeil mit dem „A“ in der zweite Skizze beginnt bevor der rote Strich der ersten Skizze endet. Hier hätten wir also eine Extrarunde drehen müssen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir das natürlich noch nicht und gingen frohen Mutes die nächste GLP innerhalb der Aufgabe an.

Diesmal gab es gleich fünf Zeiten möglichst exakt zu fahren: 6s – 12s – 20 s – 26s – 32s

Weiter ging es mit den restlichen Pfeilen der Aufgabenskizze und dann ging es zum nordöstlichsten Punkt der Tour. Bei Gross Aschen durchfuhren wir sogar für gut 500 Meter niedersächschisches Gebiet.

Von da ging es dann wieder zurück. Bielefeld streiften wir nur ganz am Rande und irgendwann hatten wir dann diese Kartenskizze vor uns.

Diesen Ausschnitt zeige ich Euch natürlich nicht ohne Grund. Hier haben wir einen weiteren Fehler eingebaut. Ich verrate jetzt mal nicht wo der Haken sich versteckt. Um es für Euch etwas einfacher zu machen, könnt Ihr die Skizze anklicken und sie öffnet sich dann in einem größeren Format.
Den Fehler haben übrigens über 90% aller Teams auch gemacht.

Zeitlich waren wir sehr gut unterwegs.

Kurz vor der letzten GLP hatten wir die Startnummern 1 und 2 vor uns. Also waren wir gut zwanzig Minuten vor der Zeit. Das ist nicht weiter schlimm. Man weiß ja nie, was einem unterwegs noch in die Quere kommt.

Die GLP 5 war dann wieder in Kachtenhausen, wo auch de erste GLP stattfand. Die Runde kannten wir also schon und diesmal lief auch alles rund.

Genausschnell wie wir morgens vom Start in Hörste an der ersten GLP waren, waren wir jetzt auch von der GLP wieder in Hörste.

Aber hier war noch nicht Schluss. Wir wurden hier zwar unserer zweiten Bordkarte beraubt, aber es ging noch weiter zu einer kleinen Extrarunde. Das wurde einfach gemacht um mehr Zeit für die Auswertung zu haben. Das offizielle Ziel war dann in Pivitsheide.

Hier fand ein kleines Volksfest statt und so bekamen die Besucher hier noch etwas Abwechslung geboten. Wir bekamen jeder ein Glas Sekt und konnten die Fahrt damit offiziell beenden.

Nach und nach trudelten hier natürlich immer mehr Fahrzeuge ein und langsam wurde es eng. Wir fuhren dann zeitig zurück nach Hörste zum Startpunkt.

So leer sollte es natürlich nicht lange bleiben.

Wir waren gegen 16:30 Uhr hier wieder vor Ort und wenn es eines an dieser Fahrt zu kritisieren gibt, dann ich es die lange Wartezeit, die jetzt folgte. Bis zum abendlichen Büfett vergingen jetzt fast vier Stunden. Eigentlich sollte es um 20 Uhr starten, wurde dann aber auch noch etwas nach hinten verlegt.

Damit waren wir aber noch lange nicht am Ende der Veranstaltung. Es gab ja auch noch die Siegerehrung. Die startete kurz nach 22 Uhr. Zusammengerechnet haben wir hier mehr gewartet, als wir netto gefahren sind. Auch ein Grund, warum wir uns bereits im Vorwege für noch eine weitere Überachtung entschieden haben.

Mit meinen relativ schlechten Zeiten aus der ersten GLP und den beiden Bordkartenfehlern waren die vorderen Plätze für uns natürlich außer Reichweite. Immerhin gab es aber noch etwas für die Katzentreppe.

Es wurde der 4.Platz in der Klasse. Hört sich so nicht ganz so schlecht an, aber in der Gesamtwertung war das gerade mal der 13. Platz. Eher suboptimal.

Das können wir besser. Vielleicht schon im nächsten Jahr. Denn abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Fahrt uns an sich wieder sehr gut gefallen hat. Perfekt organisiert, sehr gute Verpflegung, saubere Aufgabenstellung, schöne Strecke und wirklich abwechslungsreich.

5 Comments

  1. Kai

    Man muss auch mal jönne könne (den anderen). Da ist ein 4. Platz doch auch gut. Glückwunsch!

    Reply
    1. OST (Post author)

      Danke. Jönne könne ist doch Ehrensache. Damit hab ich das geringste Problem.

      Reply
  2. Heinz

    Einen kleinen Punkt hab ihr nicht gesehen, dass passiert mir auch immer mal wieder. Glückwusch zu Platz 4 in der Klasse.

    Reply
    1. OST (Post author)

      Danke. Genau, einen Punkt glatt übersehen.

      Reply
  3. Richard

    Wenn die Striche so lang und die Punkte so kurz sind, dann fährt man besser nicht am Friedhof vorbei 😉

    Reply

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