7. VfM Nacht der langen Messer 2022 – Rückblick

Mit einem etwas holperigen Tagesbeginn startete am Samstag die siebte Teilnahme an der Nacht der langen Messer. Ich habe mal so richtig verpennt. Ja, das kann ich gut. Auch wenn der Tag erst kurz vom Mittag beginnt. Eigentlich wollte ich Martina um 11:45 Uhr unterwegs aufgabeln. Da bin ich aber erst aufgewacht.

Mit gut einstündiger Verspätung kamen wir dann in Wensebrock an.

Zum Glück war hier vor Ort noch genügend Zeit und die Transponderausgabestation war auch noch regulär besetzt.

Hier erhielten wir dann unseren codierten Transponder.

Damit war die Startnummer 11 dann auch startklar.

Zur Fahrerbesprechung um 14 Uhr waren wir immer noch gut im Rahmen, Hier gab es dann wieder die letzten Infos.
Ich weiß gar nicht wie es in den Vorjahren war, diesmal gab es im Grobem nur folgende Vorschriften: Kreuzen und gegenläufiges Fahren sind durchgängig erlaubt. Es war jedoch nicht erlaubt einen Aufgabenteil aus den Ori-Aufgaben, ganz oder teilweise, ein zweites Mal zu befahren.

Eine Pause war wieder nicht eingeplant. Es ging also gut fünfeinhalb Stunden in einem Stück durch Wald und Flur. Wir kamen dabei in Orte, die ich definitiv vorher noch nie gehört oder gesehen hatte: Battenbrock, Drögenbostel, Gilmerdingen und Holtmannshof lernt meine automatische Rechtschreibprüfung auch gerade jetzt erst kennen.

Diesmal ging es auch von Beginn an mit offenen Scheinwerfern an den Start. Die Nebelscheinwerfer hab ich mir dann vor Ort noch etwas hingedreht. Der linke scheint nach rechts und der rechte scheint nach links. Das ist nun keine neue Erfindung von mir, hat sich aber sehr bewährt. Gerade beim Abbiegen sehr hilfreich.

Leider war das Wetter für meinen Geschmack viel zu gut. Strahlender Sonnenschein. Pünktlich zu unserem Start schien es sich dann aber einzupendeln.

Leider war der Wolkenbruch nur von kurzer Dauer.

Zum Start der ersten GLP zwischen Brockel und Hemsbünde war es dann von oben schon wieder trocken.

Diesmal gab es übrigens 13 GLP´s mit 44 Messpunkten zu absolvieren. Wie in den Vorjahren auch, waren die Standorte der Messpunkte nicht bekannt. Es ist also wirklich durchgängig mit den jeweiligen Schnitt zu fahren. Die GLP-Längen langen dabei so zwischen zwei und sechs Kilometern.

Gleich bei der zweiten GLP bin ich dann mal Opfer der Technik bzw. der eigenen Schusseligkeit geworden. Bei meiner Zeitenapp kann man die Schnittzeiten nicht direkt eingeben, sondern muss sie zuerst hinterlegen und dann aus der Liste auswählen. Wenn man das in Ruhe auf dem Sofa macht ist das alles auch kein Problem. Wenn man am Start dann aber nur noch gut eine Minute Zeit hat und plötzlich merkt das 46km/h noch nicht in der Auswahlliste auftauchen, wird es etwas hektisch. Wir sind dann erst mit fünf oder sechs Sekunden Verspätung am Start losgekommen. Überhaupt nicht optimal.

Das Wetter war mittlerweile richtig ansehnlich geworden.

Hier nach 80 Minuten Fahrt, an der ersten ZK in Jeddingen, war richtiges T-Shirt-Wetter.

In Hiddingen gab es dann eine von diversen umfangreicheren Ori-Aufgaben.

Martina hatte mir extra noch gesagt, dass ich auf Verkehrsschilder achten soll. Als wir dann hier stand und ich sagte, „Hier geht es nicht weiter“, musste sie dann halt kurzfristig umplanen. Das machte jetzt ein ganz großen Bogen durch den Ort nötig. Alleine in Hiddingen waren wir gut zwanzig Minuten unterwegs um alle Aufgabenteil abzufahren. Zwanzig Minuten bedeutet aber auch zwanzig Teams die ebenfalls noch im Ort umherkreisten. Schon interessant wer da einem wo entgegenkommt. Dabei war das teilweise sogar so gewollt. Gegenläufigkeit war ja erlaubt.

Geschafft! Ortsausgang erreicht.

Nach kurzer Pause ging es dann gleich weiter mit der nächsten GLP. GLP 7 über 4750m mit einem Schnitt von 45 km/h.

Dann mal wieder halbwegs bekanntes Terrain.

Hier beim Schäferhof in Neuenkirchen waren wir schon bei der diesjährigen Heide-Classic zu einem Zwischenstopp. Diesmal nur ein kurzer Stop für eine ZK.

Aber endlich machte sich das herbstliche Wetter mal wieder etwa breit.

Aber auch dieser Ansatz von Nebel war nur von kurzer Dauer. Wurde Zeit, dass die Sonne jetzt endlich mal verschwindet.

Das Foto entstand gegen 19 Uhr.

Immer noch viel zu hell.

Erst danach wurde es dann wirklich eine Nacht der langen Messer.

So muss das sein! Auch wenn die Fotos jetzt zwangsläufig weniger werden, macht es jetzt so richtig Spaß. Im Augenwinkel eben noch die „20“ erhascht und weiter gings.

Unterwegs wurden wir dann auch noch geblitzt.

Das war aber nur Peter, von PS Sportphoto der mal wieder tolle Fotos von der Tour geschossen hat und sie mittlerweile auch schon auf seiner Seite zur Ansicht bereitgestellt hat.

Eine wahrlich mystischen Anblick gab es dann kurz vor Schluss, als wir uns durch einen Wald kämpften und der Mond uns plötzlich den Weg nach draussen aufzeigte.

Ich wäre hier gerne angehalten und hätte davon noch ein Foto von einem Stativ gemacht. Ging aber nicht, da wir noch mitten in der letzten GLP waren.

Um 20:45 Uhr war dann alles schon wieder vorbei. Wir hatten das Start- und Ziellokal in Wensebrock erreicht. Hier gab es dann was zu Futtern und direkt bei der Bordkartenabgabe erhielten wir auch schon die Unterlagen mit den Lösungen der Ori-Aufgaben. Da konnte wir dann während des Essens schon mal einen Blick riskieren und mussten dann leider feststellen, das wir dann doch einen Fehler gemacht haben.

Den Haken an der 8 haben wir leider nicht mitgenommen. Damit fehlte uns ein Eintrag auf der Bordkarte. Mist.

Aber es kristallisierte sich relativ schnell heraus, dass das heute nur nebensächlich sein sollte. Die vierundvierzig Zeiten aus den GLP´s schlugen in der Gesamtabrechnung viel mehr zu Buche.

Und so kam es dann, dass wir bei der Siegerehrung auch wieder aufgerufen wurden. Wie heißt es doch immer so schön: Die Letzten werden die Ersten sein.

Klassensieg und damit wieder Futter für de Katzentreppe. Wer hätte das gedacht? Wir haben damit nicht gerechnet. Um so schöner, dass die Saison so schön ausklingt.

Mittlerweile sind auch alle Ergebnisse und Lösungen online abrufbar:
Ergebnisse und Lösungen Nacht der langen Messer 2022

Nächstes Jahr soll die Tour etwas später im Oktober stattfinden. Wäre mir nur recht. Jeder Tag später, bedeutet von Haus aus schon mal 3 Minuten mehr Dunkelheit und wenn dann noch die Winterzeit dazu kommt, sind es auf einen Schlag noch mal 60 Minuten mehr.

Ich hätte nichts dagegen. Aber auch so war es wieder eine tolle Tour. Hat definitiv Spaß gemacht. Saubere Aufgaben, sauberer Ablauf. Das passte schon.

1 Comment

  1. Kai

    Schöner Bericht mit nem Schuss Selbstironie, so macht das Spaß. Wie mein Mathelehrer mal sagte „mit falschem Ansatz und zwei Rechenfehlern zum richtigen Ergebnis“, so was muss man erstmal schaffen 😉. Glückwunsch!

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