Der Start im mein Oldtimer-Wochenende, das am Freitag beim SZBS-Stammtisch in Ausbüttel begann, verlief zunächst etwas holprig.
Ich wollte mit dem GT fahren. Der stand nun seit Mitte Juni in der Halle. Doch schon wieder so lange? Ja, seit Bockhorn kam er nicht mehr großartig zum Einsatz. Da war es dann auch wenig verwunderlich, dass die Batterie nicht mehr viel hergab. Also kurz ans Ladegerät und in der Zwischenzeit etwas Fahrzeugpflege betrieben.
An den Türen bahnte sich das Mike Sanders Fett seinen Weg nach draußen. Mag sein, dass ich hier etwas zu großzügig war. Aber lieber Fett, als Rost. Fett kann ich eben wegwischen, Rost eher nicht.
Nachdem ich dann noch so allerlei Überbleibsel von den letzten Touren aus dem Innenraum entfernet habe, war es mal an der Zeit an die frische Luft zu fahren. Gut eine Stunde war das Ladegerät jetzt dran. Das sollte langen.
Strom war auch genug da. Der Anlasser orgelte, wie es sich gehört. Nur der Motor machte keinen Mucks. Das war jetzt sehr merkwürdig. Sonst ist der GT immer auf Schlag angesprungen.
Sehr lange konnte ich dann leider nicht orgeln, so viel gab der Akku nun auch noch nicht her. Nun gut geben wir ihm noch eine Viertelstunde. Ich habe dann schon mal die Nummernschilder montiert und meine Sachen in den Kofferraum gepackt.
Nächster Startversuch. Wieder nichts. Der Anlasser drehte aber nichts zündete.
Nun langte es mir aber. Der muss doch laufen. Es hat es ja schließlich auch bis hier her geschafft. Scheres Gerät kam jetzt zum Einsatz.
Jetzt kam mein großes Ladegerät mal wieder zum Einsatz. Das hat zusätzlich eine Starthilfefunktion und dann kann man mal etwas ausgiebiger orgeln.
Damit kam der Motor dann jetzt auch endlich. Lange nicht so schnell wie üblich und der Leerlauf war zunächst auch mehr als bescheiden.
Aber mit etwas Verspätung konnte es jetzt endlich losgehen.
In Gifhorn, also quasi kurz vorm Ziel, brauchte ich noch mal etwas Sprit und entschloss mich dann auch gleich noch für eine Fahrt durch die Waschanlage.
Keine zehn Minuten später traf ich dann in Ausbüttel ein.
Und die Liberty war auch wieder da. Ebenfalls frisch heraus geputzt. Im Frühjahr hatten wir sie alle noch vermisst.
Bevor wir uns dann den Burgern und Steaks hingegeben haben, gab es die üblichen Smalltalks, diverse Ersatzteilübergaben und auch etwas Haubentaucherei. Alles was halt zu so einem kleinem Meeting dazugehört.
Durchgehalten haben wir bis der Wirt Feierabend machen wollte. Eigentlich ist das um 22.00 Uhr, netterweise hat er uns aber erst gegen 23 Uhr vor die Tür gesetzt. Als dann hier eine halbe Stunde später auch das Licht ausging, haben wir das Feld dann endgültig geräumt.
Glücklicherweise hatte ich ausnahmsweise mal den kürzesten Heimweg. Keine fünf Kilometer waren es bis ins Hotel in Isenbüttel. Denn nach Hause ging es für mich noch lange nicht. Das war erst der Start ins Oldtimer-Wochenende.