Tag Archive: ADAC
Saisonbilanz 2016 – ´76er VW Passat L
Die Arbeiten am Rallye-Passat begann ausgesprochen zeitig. Irgendwie war ich an den Feiertagen in 2015 wohl nicht ausgelastet genug. Ich hatte beschlossen Anfang März bei der Clupsport-GLP auf dem Heidbergring zu starten.
Dafür wollte ich ein wenig aufrüsten. Ein gebrauchter Recaro-Sitz wurde dann Mitte Januar in der Nachbarschaft geborgen. (mehr …)
Letzte Zweifel ausgeräumt
Heute will ich mich mal wieder an die vorderen Domlager machen. Mittlerweile liegen die Alu-Domlager ja schon gut zwei Wochen bei mir unterm Schreibtisch. Wird mal Zeit, dass sie in den TS kommen.
Letzte Zweifel über die Funktionstüchtigkeit der Stoßdämpfer habe ich mir gestern im Prüfzentrum des ADAC geholt.
Dieser Test ist für Mitglieder kostenlos. (mehr …)
Crash auf dem Heidbergring
Heute nur mal ein kurzer Rückblick auf meinen wenig glorreichen Einsatz auf dem Heidbergring. Ein großes Geheimnis habe ich von meinem Abflug gestern ja nicht gemacht. Ein Großteil hat davon schon über die üblichen Quellen erfahren. Ist halt passiert und da jetzt lange um den heißen Brei drumherum zu reden macht die Sache auch nicht besser.
Somit hat mein Rallye-Passat nach vollendeter Kaltverformung jetzt ein etwas lädiertes Gesicht.
Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche. (mehr …)
Der verdiente Pokal
Er wurde ja bereits angekündigt und gestern konnte ich ihn auch persönlich in Empfang nehmen. Der Pokal für den 5. Platz im Classic-Cup-Nord ist angekommen. Wie es zu dem verdienten Pokal kam, werde ich im meinem Saisonrückblick natürlich noch etwas näher beleuchten. Das dauert aber noch ein paar Tage.
Aber irgendwie fehlte dann doch etwas. Einfach nur so einen Pokal aus einem Paket zu holen, war dann doch etwas trocken. So ganz ohne die sonst übliche Jahresabschlussveranstaltung mit Grünkohlessen und Siegerehrung fehlte da doch irgendwie etwas entscheidendes. Schade. (mehr …)
Mein Volvo auf dem Prüfstand
Saisonbilanz 2012 – ´76er VW Passat L
Von fliegenden Startnummern, verölten Motoren, stilechter Pannenhilfe und großen Pokalen
Ja, ich bin einen Tag zu spät dran. Aber da dieser Artikel etwas umfangreicher wird, habe ich es gestern einfach nicht mehr zum gewohnten Erscheinungstermin geschafft. Videos schneiden und hochladen, Fotos sichten, bearbeiten und hochladen und dann noch das ganze versuchen in Worte zu fassen. Das war am Sonntag Abend einfach nicht mehr drin.
Wie angekündigt stand am Sonntag die letzte Rallye dieser Sasion auf dem Programm. Es ging zur 21. „Rund um Rotenburg“ nach Rotenburg an der Wümme.
Guckt euch das Schild noch einmal genau an. Das wird wohl niemand mehr jemals wieder zu Gesicht bekommen. 😉 (mehr …)
Sehr gemischter Rückblick auf die 18. Oldtimer- und Classic-Rallye in Verden
Das Positive mal vorweg. Wir haben einen guten 5.Platz eingefahren. Dafür gab´s dann auch einen ganz schön großen Pokal.
Bis es allerdings soweit war dauerte es. Wir waren erst kurz vor Mitternacht wieder zu Hause.
Aber der Reihe nach. Um 7:00 Uhr schlug Peter bei mir auf und gegen 8:30 Uhr sind wir am Startort, am Landhaus Badenhoop in Schafwinkel, eingetrudelt.
Danach erst mal schnell zur Dokumentenabnahme und zur Fahrerbesprechung. Dann erstmal in Ruhe frühstücken.
Nachdem Anbringen der Startnummern war dann erst mal wieder reichlich Zeit. Bis zu unserem Start war noch über eine Stunde hin.
Die ersten Teams gingen da natürlich schon auf die Strecke.
Wie lange es dauert bis 144 Starter, die im Minutenabstand losgelassen werden, auf der Strecke sind, kann man sich ja selber schnell ausrechnen.
Zeit sich noch mal ein wenig im Starterfeld umzugucken.
Als stilechte Pannenhilfe war Heinz Krock mit seinem ADAC Passat Variant wieder mit von der Partie.
Er kam auch zweimal zum Einsatz. Bei einem W108 Mercedes haben sich die Kardanwellenschrauben gelöst. Da war Heinz hinterher ganz schön am fluchen. „Von oben glänzt der wie ein Neuwagen und unten alles total verölt.“ Man konnte ihm das hinterher auch ansehen. Bis auf seine Stirn, hat der Dreck seine Spuren hinterlassen. Von den Händen mal ganz zu schweigen.
So langsam lichteten sich die Reihen. Übrig blieben die dreistelligen Startnummern.
Damit waren wir dann auch an der Reihe. Startnummer 103 bedeutet Startzeit um 10:43 Uhr.
Es ging los. Gefahren wurde großteils nach Chinesenzeichen aus dem Bordbuch. Gespickt mit insgesamt vier Skizzen und vier Gleichmäßigkeitsprüfungen. Das war also alles recht überschaubar.
Als besonders schwierig empfanden wir die Aufgabenstellung diesmal nicht. Da waren wir schon andere Kaliber gewöhnt.
Die relativ eindeutige Fahrroute brachte es dann auch mit sich, daß vor Zeitkontrollen und Gleichmäßigkeitsprüfungen immer wieder großer Stau herrschte. Viele Teams waren weit vor der geplanten Zeit an den Punkten.
Das bedeutete hinten anstellen und warten.
Insgesamt fanden wir, daß es zuviele Wartezeiten waren. Das machte die ganze Sache etwas unrund.
Kurz hinter uns gestartet waren Oli und Frank mit einem 77er Scirocco.
Als MK1-Fahrer kennt man sich natürlich von diversen Veranstaltungen. So hätte man in den Pausen wenigstens noch etwas Gesprächsstoff.
Irgendwann durften wir ins dann wieder einreihen und zur angesezten Zeit zur GLP vorfahren.
Die GLP´s verliefen dann wieder echt super. Bei den vier GLP´s stand am Ende nur eine Abweichung von zusammengerechnet 2,2 Sekunden auf dem Papier. Damit waren wir wohl locker in den Top Ten der 144 Starter.
Den Bock haben Oli und Frank jedoch beider ersten GLP abgeschossen. Sie sind nur nach dem Sekundenzeiger der Instrumentenuhr gefahren und hatten hier nur eine sagenhafte Abweichung von 0,03 Sekunden. Wie kriegt man das denn bitte hin?
Die Zeiten der GLP1 hingen beim Mittag schon aus und sorgten natürlich gleich für Gesprächstoff.
Direkt vorm Mittag hieß es allerdings mal wieder warten.
Zwischen dem gelben Schild, zur Ankündigung einer ZK, an der vorderen Laterne und der eigentlichen Zeitkontrolle darf nicht angehalten werden. Irgendwann wurde es aber so voll, daß viele das Schild nicht gesehen haben und einfach links an der Schlange vorbeigedüst sind. Das gibt normalerweise satte Strafpunkte. Auf Grund der chaotischen Situation, hat man seitens des Veranstalters aber wohl davon abgesehen.
Nach dem Mittag gings dann direkt in den historischen Stadtkern von Verden. An sich eine schöne Sache, nur die Durchführung war eher suboptimal.
Unten auf dem Markplatz gab es nähmlich wieder eine Zeitkontrolle. Jede Abweichung zur vorgegebenen Ankunftszeit wird ebenfalls mit Starfpunkten quittiert.
Nur was machen in so einer enge Gasse. Überholen oder ausweichen zum Warten ist schier unmöglich. Und die ZK ist noch nicht mal in Sicht. Woher soll man da wissen, wann man unten ankommt?
Da muß man halt unkonventionelle Lösungen finden. Die erste freie Stelle wurde genutzt um den richtigen Ankunftszeitpunkt abzuwarten.
Wir warteten unsere Zeit ab und ließen den anderen gerne den Vortritt.
Der Zeitnehmer und der Specher, der die einzelen Teams dem Publikum vorstellte, wurde langsam etwas ungeduldig. Er forderte uns über Mikrofon auf, nun endlich vorzufahren. Das war aber immer noch eine Minute vor der eigentlichen Zeit.
Nur unter der Zusage uns die korrekte Zeit die die Bordkarte einzutragen, haben wir uns dann in Bewegung gesetzt. Und dann wurde der Zeitnehmer auch noch komisch…
Egal, hauptsache wir hatten die richtige Zeit auf der Bordkarte stehen.
Ich weiß echt nicht wie der Veranstalter auf die Idee gekommen ist, an so einer Stelle eine ZK einzubauen. Wirklich unmöglich.
Von dieser ZK ging es dann aber auf ziemlich direktem Wege zum Ziel. Keine großen Herausforderungen mehr und auch stummen Kontrollen mit den Nummern, waren fast nicht mehr zu finden. Wir haben teilweise schon gezweifelt ob wir überhaupt nocht richtig waren.
Um kurz nach Fünf waren wir dann aber am Ziel. Es gab einfach keine Kontrollen mehr.
Als kleine Aufmerksamkeit gab´s für jedes Team bei der Zieleinfahrt noch etwas Nervennahrung. Sehr nette Geste.
Die war, wie sich später zeigte, aber auch dringend notwendig.
Es hieß erneut warten. Nur langsam wurden erste Ergebnisse ausgehängt. Erst die Zeiten der einzelen GLP´s und um kurz vor 21:00 Uhr dann die erste Gesamtübersicht.
Hier standen wir dann auf Platz 35. Das konnte nicht sein! Und in der Tat, die Liste enthielt Fehler über Fehler.
Falsche Klasseneinteilung der Teilnehmer, völlig falsche Zeitüberträge aus den einzelen GLP´S. Da hatten wir auf einmal die Höchstpunktzahl von 9,90 stehen! O,5 wäre richtig gewesen.
Bei allen Teilnehmer wurden bei der GLP 2 und 4 jeweils identische Zeiten ausgewiesen. Das stimmte alles vorne und hinten nicht.
Ich bin ja eigentlich ein sehr gelassener Schlag Mensch, aber irgendwann ist auch bei mir das Maß voll. Ich hätte nie gedacht, daß ich wirklich mal zum Fahrtleiter gehe und offiziell Protest gegen die Wertung einlege.
Mir folgten dann aber noch viele weitere und ich hatte dann auch nicht mehr ein ganz so schlechtes Gewissen.
Aus Frust und Langeweile hab ich dann schon Fotos von dem Abendhimmel gemacht.
Wie muß es da erst dem Teilnehmer mit seinm BMW 700 gegangen sein.
Der wird die Rallye wohl auch noch aus einem anderem Grund in bleibender Erinnerung behalten.
Gegen 22:30 Uhr gab´s dann endlich die korrigeierte Gesamtwertung. Endlich!
Die konnte sich jetzt aus unserer Sicht auch sehen lassen.
Wie schon anfangs geschrieben, Platz 5 in der Klasse und Platz 13 in der tourischtischen Wertung. Bei 97 Teams in der tourischten Klasse ist das mehr als beachtlich.
Wenisgtens ein versöhnlicher Abschluß des Tages.
Passattausch, Auspuff geschweisst, Sommerräder montiert und dann noch zum Volvo-Treffen
Eigentlich hatte ich gestern schon genug auf dem Zettel. Nun kam auch noch der Volvo mit dem röhrenden Auspuff dazwischen.
Los gings aber erstmal mit dem Passat-Tausch. Heute will ich mal die erst größere Strecke mit dem neu aufgebauten Motor des Rallye-Passat in Angriff nehmen.
Mit dem GLS in ich zur Werkstatt gefahren, dann die Schilder umgebaut und zurück gings mit dem Rallye-Passat. Damit hatte ich dann auch gleich den Bühnenplatz frei für den späteren Einsatz am Volvo.
Auf dem Weg nach Hause gab´s erst Mal eine Tankfüllung mit dem guten Super Plus.
1,749 € für den Liter. Naja, muß ich mich wohl dran gewöhnen. Auf jeden Fall werden mich Shell und Aral mit dem Wagen jetzt nicht mehr sehen. Die sollen sich Ihren Extrazuschlag von anderen Leuten holen.
Zu Hause kam der Passat dann in die Garage und mit dem Volvo gings zurück in die Werkstatt. Ab auf die Bühne und mal sehen was mit dem Auspuff nun los ist.
Zuerst konnte ich gar nicht so recht finden, was diesen Höllenlärm verursachte. Ich hab dann den Mal den Endtopf hinten etwas runtergezogen. Das ging doch ziemlich leicht. Kein Wunder. Die Verbindung zwischen Mittel- und Endschalldämpfer war komplett durch.
Da half jetzt nur noch grobes Pfuschen. Irgendein Auspuffrohr gesucht, längs aufgeschnitten und um die schadhafte Stelle gelegt.
Dann alles zugegrillt. Teilweise war nicht mehr viel Metall vorhanden. Es gab so einige Durchschüsse.
Für die kleine Fehlstelle gab´s noch ein Extrablech und dann war das Rohr wieder zusammen. Ist sogar einigermaßen dicht geworden. Wenn´s das nächste mal laut wird, bin ich wenigstens vorbereitet. Dann kann ich mir gleich die nötigen Teile besorgen. Heute war es ja nur eine Notreparatur.
Und da der Volvo nun schon mal auf der Bühne stand hat er dann gestern auch noch gleich seine Sommerräder bekommen.
Diesmal aber wirklich… 😉
Damit war dann das Pflichtprogramm für den gestrigen Tag auch mehr als erfüllt. Was folgte war die Kür.
In Lüneburg fand auf dem Gelände des ADAC Fahrsicherheitszentrums das 2. norddeutsche 2er Volvo-Treffen stand. Auch wenn ich „nur“ einen 9er Volvo habe, ist die Artverwandschaft ja nicht zu verleugnen. Außerdem sind da so einige Leute, die ich vom Lüneburger Volvo-Stammtisch kenne, auch vor Ort. Also auf jeden fall ein lohnendes Ziel.
Als ich dort antraf, war schon rum, daß ich vormittags noch meinen Auspuff geschweisst hatte. Man kam dann so ins Gespräch und dabei stellt sich heraus, daß es eigentlich keinen Auspuff gibt, der länger als 3-4 Jahre hält. Der Bogen über die Achse ist wohl ein absoluter Schwachpunkt. Egal welches Fabrikat. Nur Edelstahlanlagen sollen hier wirklich Abhilfe schaffen….
Lose verabredet hatte ich mich auch mit Alex und Bella aus Braunschweig. Ich habe immer nach Alex braunen 2er Volvo Ausschau gehalten, ihn aber nicht gefunden. Kein Wunder. Er war mit seiner neuesten Errungenschaft angereist.
Einem 262 Bertone. Wurde nur knapp 8500 mal gebaut und macht aus einem spießigem Volvo, fast ein Fahrzeug mit sportlichem Touch.
Aber auch andere schöne Expemplare waren vor Ort.
Besonders gesucht sind natürlich die 240 Turbo mit 155 PS, die es ab 1981 gab. Das war in der damaligen Zeit ein absolutes Novum.
Der 2er wurde von Volvo übrigens fast 20 Jahre lang gebaut. Den gab´s noch, als auch schon meinen 9er beim Volvo-Händler im Schaufenster stand. Absolut irre Modellpolitik von Volvo.
Insgesamt waren rund 40 Volvo 240/260 vor Ort.
Michael und Frank haben die Nase noch nicht voll und werden auch nächstes Jahr wieder zu dem Treffen einladen. Wenn´s paßt bin ich auf jeden Fall wieder dabei.
Endlich wieder Saison, endlich wieder mit Leuten schnacken, die man sonst nur sporadisch mal sieht, endlich wieder mal ohne Jacke raus, endlich mal wieder im Freien sitzen und den Tag bei einem Cappucino genießen. Herrlich.
So kanns weitergehen.