Die blauen Pedale sind Geschichte

Ja, ich gebe zu, so richtig gut gefallen mir die blaue Pedale auch nicht. Ich habe mir davon ein anderes Erscheinungsbild versprochen.

Pedale-blau

Die sind jetzt aber auch schon wieder Geschichte.

Dazu musste ich allerdings zu mir in die Werkstatt. Das geschah selbstverständlich auf zwei Rädern und nicht wie man vielleicht vermuten könnte, mit dem Fahrrad im Kofferraum.
Mit dem billigen Maulschüssel aus dem heimischen Notwerkzeugkasten bin ich grandios gescheitert. Und auch mit einem vernünftigen Schlüssel ging es nur mit einem langen Rohr als Verlängerung. Die habe ich wohl ganz schön angeballert.

An die Stelle der jetzt wieder demontieren Pedale, traten jetzt ein Paar in ganz schlichten Alu.

Pedal-christophe-riemen

Allerdings verziert mit einem Pedalkäfig und Lederriemen. Diese beiden Teile haben jedoch weitaus mehr Funktion als einfach nur schick auszusehen. Ohne Käfig neigt man gerne dazu denn Fuß viel zu weit vorne auf dem Pedal abzusetzen. Man tritt dann mehr mit mit dem Mittelfuß als mit dem Ballen. So ist´s jetzt deutlich effektiver. Nur sollte man nicht vergessen, dass man in den Riemen steckt wenn man mal eben schnell Anhalten will…

Für den täglichen Gebrauch habe ich mir am Lenker noch eine Tasche und eine Halterung für´s Smartphone gehängt.

gusti-ledertasche

Während die Ledertasche wenigstens noch eine antiken Look bietet, gibt es da auf seinen eines Smartphonehalters nicht wirklich etwas historisches.

Und noch ein Teil, was leider für den Alltagsgebrauch unumgänglich ist, fand mittlerweile den Weg ans Rad. Ein vernünftiges Schloss muss leider sein.

Abus-Bordo-Faltschloss

Hier habe ich mir für ein ABUS Bordo Faltschloss entschieden.

Nur die Befestigung am Rad habe ich etwas nach meinem Geschmack angepasst. Die mitgelieferte Halterung aus unerotischem, schwarzen Kunststoff wollte nicht so Recht zur Optik passen. Das Schloss passt prima unter Sattel und hält mit den beiden Lederriemen wirklich erstklassig.

4 Kommentare

  1. UKT

    Fahrradpedale zieht man eigentlich auch nur etwas mehr als handfest an, weil die Rechts- / und Linksgewinde haben, damit sie sich während des Gebrauchs dann endgültig festziehen…

    Antworten
    1. Jan Zurek

      Ohne Böse zu sein, ich bastel auch gerne an Rädern und mag auch die ausgefallenen Umbauten. Aber wie du dieses extrem seltene Exemplar von 1939 behandelst, da dreht sich mir der Magen um.

      Das Rad stammt quasi aus der Anfangszeit von Stricker, wurde in dem Werk wohl nach dem Krieg auch mal überarbeitet und stellte im Fundzustand eigentlich eine unglaubliche Kostbarkeit da!

      Und deine Behandlung ist dem Rad leider nicht angemessen 🙁 Für so einen Umbau hätte es auch ein Rad aus den 50er/60er Jahren getan! Die Haben die selbe Geometrie, das selbe aussehen. Einfach nur unglaublich schade, was du aus diesem historisch wertvollem Rad gemacht hast :-(((

      Antworten
  2. Jan Zurek

    Also bitte nicht falsch verstehen, das ist meine Meinung aus der Sicht eines Lieberhabers historischer Räder. Wir jagen teils Jahrelang seltenen Rädern aus der Vorkriegszeit hinterher und sowas wie hier bricht einem dann echt das Herz….

    Antworten
    1. OST (Beitrag Autor)

      Hallo Jan
      Ich kann Dich sogar sehr gut verstehen.
      Mir geht es ähnlich wenn jemand einen Passat verunstaltet.
      Für mich ist es aber eben nur ein altes Fahrrad und ich habe es zu einem Kurs bekommen, der meinen Vorstellungen entsprach.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir setzen Cookies (eigene und von Drittanbietern) ein, um Ihnen die Nutzung unserer Webseiten zu erleichtern und Ihnen Werbemitteilungen im Einklang mit Ihren Browser-Einstellungen anzuzeigen. Mit der weiteren Nutzung unserer Webseiten sind Sie mit dem Einsatz der Cookies einverstanden. Weitere Informationen zu Cookies und Hinweise, wie Sie die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers ändern können, entnehmen Sie bitte unserer Cookie-Richtlinie. more information

Cookie-Richtlinie Ein Cookie ist ein kleiner Datensatz, der auf Ihrem Endgerät gespeichert wird und Daten wie z. B. persönliche Seiteneinstellungen und Anmeldeinformationen enthält. Dieser Datensatz wird von dem Web-Server, mit dem Sie über Ihren Web-Browser eine Verbindung aufgebaut haben, erzeugt und an Sie gesendet. Im Allgemeinen setzen wir Cookies zur Analyse des Interesses an unseren Webseiten sowie zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit unserer Webseiten ein. Sie können unsere Webseiten grundsätzlich auch ohne Cookies aufrufen. Wollen Sie unsere Webseiten vollumfänglich bzw. komfortabel nutzen, sollten Sie jedoch diejenigen Cookies akzeptieren, die die Nutzung bestimmter Funktionen ermöglichen bzw. die Nutzung komfortabler machen. Die Verwendungszwecke der von uns genutzten Cookies können Sie der nachstehenden Übersicht entnehmen. Mit der Nutzung unserer Webseiten sind Sie, soweit Cookies nach Ihren Browser-Einstellungen akzeptiert werden, mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden. Die meisten Browser sind standardmäßig so eingestellt, dass sie alle Cookies akzeptieren. Sie haben allerdings die Möglichkeit, Ihren Browser derart einzustellen, dass Cookies vor ihrer Speicherung angezeigt werden, nur bestimmte Cookies akzeptiert oder abgelehnt werden oder Cookies generell abgelehnt werden. Wir weisen darauf hin, dass Einstellungsänderungen immer nur den jeweiligen Browser betreffen. Nutzen Sie verschiedene Browser oder wechseln Sie das Endgerät, müssen die Einstellungen erneut vorgenommen werden. Darüber hinaus können Sie Cookies jederzeit aus Ihrem Speichermedium löschen. Informationen zu den Cookie-Einstellungen, deren Änderung und der Löschung von Cookies entnehmen Sie bitte der Hilfefunktion Ihres Web-Browsers.

Close