Beginn einer neuen Zeitrechnung

Nach den 10 Jahren mit dem teilsynthetischem 10W/40 erfolgte gestern der Umstieg auf das vollsynthetisches 5W/50.

Ich habe mich dazu entschlossen vor der endgültigen Befüllung noch eine Spülung zu machen. Die Durchgänge mit den Extraspülungen rührten eigentlich nur daher, da ich den Motor damals ziemlich verdreckt übernommen habe. Vielleicht werde ich diese Ablagerungen ja irgendwann mal los. Das ist übrigens auch der Hautgrund für das andere Öl, da dieses eine besonders gute Reinigungswirkung haben soll.

Bevor das allerdings in den Motor kam, habe ich noch eine Dose Bremsenreiniger durch den Motor laufen lassen.

Das konnte jetzt den Boden der Ölwanne noch einmal ausspülen.

Erst danach habe ich unten wieder alles abgeriegelt.

Mit ein paar Verlängerungen, braucht man dafür nicht mal unters Auto zu krabbeln. Das aber nur so am Rande.

Dann gab es noch einen frischen Ölfilter und einen Cocktail aus einem Liter Lampenöl und zwei Litern Motoröl. Diesel wäre natürlich auch gegangen. Aber das hatte ich nicht zur Hand.

Hier habe ich beim Öl noch mal zum 10/W40 gegriffen.

Die Mischung durfte dann wieder gut zwanzig Minuten im Leerlauf seine Arbeit verrichten.

Die Mischung erwies sich dann schon als ganz schön dünn. Mehr als Leerlauf sollte man dem Motor damit auf Dauer wohl lieber nicht antun.

Das Zeug war so schnell aus der Ölwanne raus, dass ich Mühe hatte überhaupt noch schnell ein Foto davon zu machen.

Aber das Öl war jetzt schon wesentlich sauberer als die Mischung vom Vortag.

Den Ölfilter habe ich danach nochmals getauscht, auf die drei Euro kommt es jetzt auch nicht mehr an, und dann gab es die abschließende Füllung mit dem neuen Lebenssaft.

In der Literflasche war noch ein halber Liter von der Befüllung beim GT übrig, der Rest kam dann aus dem Kanister.

Wenn ich es nicht wieder vergesse, mache ich je nach Fahrleistung, auch mal etwas frühzeitiger einen erneuten Ölwechsel.

3 Comments

  1. Christian

    Perfekte Arbeit. Um die 100% voll zu machen fehlt jetzt nur noch der mahnende Ölzettel, der Datum und km-Stand beinhaltet. Ich kritzel das einfach immer per Edding auf Schlossträger oder Motorteile die im Blickfeld liegen und habe noch nie einen Ölwechsel aus Versehen überzogen.

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  2. Christian

    Kleiner Nachtrag für alle Interessierten: Das gleiche gilt übrigens für Zahnriemen und Bremsflüssigkeit, vielleicht auch noch den Kraftstofffilter. Man wundert sich doch, dass selbst Profis am eigenen Auto gelegentlich nicht dran denken. Arbeit die vermieden werden kann ist doch oft das Beste. Alles andere ist m.E. nicht so kritisch, dass man den Zustand nicht doch gelegentlich beurteilt, und dann fährt das Auto trotzdem noch eine Weile weiter.

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    1. Eve_H

      Also ich schreib sowas immer in das Serviceheft. Hat die etzten 28 Jahre immer prima funktioniert.

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