Schlagwort Archiv: Seitenverkleidung

Und nu?

Verkleidungen auf der Fahrerseite wieder anbringen. So der Plan. Es kam anders.

Obwohl es anfangs noch ganz danach aussah. Die linke hintere Seitenverkleidung hat es schnell an ihren ursprünglichen Platz geschafft.

Passat-TS-Scheibendichtung

Ein paar gezielte Schläge und die Clips saßen in den Löchern. Oben noch eben die Lippe der Scheibendichtung nach vorne holen. Drin ist das Ding. (mehr …)

Rechte Tür- und Seitenverkleidung sind wieder drin

Ich wollte nun endlich mal wissen wie sich die Verkleidungen denn nun im eingebauten Zustand so machen. Dafür gings am heiligen Sonntag denn doch noch mal für ein paar Stunden in die Werkstatt.

Letzter Akt vor der endgültigen Montage, war der Tausch der drei zerfeldderten Schaumstoffstücke auf der Rückseite der hinteren Seitenverkleidung.

Seitenverkleidung-Schaumstoff

Ich kann ja nicht jetzt auf der Zielgeraden von meinem Dämmungswahn abweichen. (mehr …)

Seitenverkleidungen sind fertig

Ich habe lange nichts mehr von den Seitenverkleidungen berichtet. Anfang Januar habe ich das letzte Mal von meinen Klebeexessen etwas veröffentlicht. In der Zwischenzeit war ich nicht untätig, wollte Euch aber nicht mit den x-ten Klebeversuch nerven. Jetzt sind sie fertig zum Einbau!

Und es hat sich viel getan in dieser Zeit. Allerdings ist es ganz anders gekommen, als ich mir das anfangs vorgestellt hatte. Ich habe aufgegeben!
Besser gesagt, ich habe aufgegeben, diese gummiartige Bespannung wieder in ihre ursprüngliche Position zu bekommen. Selbst wenn ich es jetzt irgendwie geschafft hätte, wäre es wahrscheinlich nicht von langer Dauer. Zu groß war die Spannung im Material.

Es folgte also der unvermeidliche Einschnitt.

Einschnitt-seitenverkleidung

Einmal die komplette Länge der Armauflage entlang. (mehr …)

Langsam wird die Spannung unerträglich

Ich hüser jetzt ja schon ewige Zeiten mit den beiden Seitenverkleidungen rum. Es geht zwar voran, aber nur sehr schleppend. Und zur Zeit sieht es so aus, daß ich die Bespannung nicht wieder komplett verklebt bekomme.

Ich habe jetzt zwar das richtige Mischungverhältnis von Kleber und Verdünnung herausgefunden. Er läßt sich jetzt durch die dünne Kanüle gut in die Hohlräume bringen.

Diese Bild stammt von meinen letzten Versuchen aus dem Dezember.

Seitenverkleidung

Hier hatte ich den Bereich in der Bildmitte, der so etwas aufgequollen erscheint, (mehr …)

Chemiestunde in der Kellerbar

Im Keller habe ich ja auch noch so einige Sachen liegen die auf eine weitere Behandlung warten. Zum einen liegen hier immer noch die hinteren Seitenverkleidungen und außerdem warten da noch ein paar Gummidichtungen auf ein kleines Fresh-up.

Großes Kopfzerbrechen machte mir lange zeit die Heckscheibendichtung. Beim TS war irgendwie keine Heckscheibe dabei, auch keine Dichtung. Die Dichtung in der die bronzegetönte Heckscheibe noch steckte, sah auch nicht wirklich vielversprechend aus.

Heckscheibendichtung

Die ist reif für die Tonne. (mehr …)

Nächster Versuch die Seitenverkleidungen neu zu verkleben

Es sind jetzt schon wieder ein paar Montae ins Land gezogen. So richtig weitergekommen bin ich mit dem Neuverkleben der Bespannung der hinteren Seitenverkledidungen immer noch nicht. Noch immer fehlte der engültige und defintiv brauchbare Lösungsansatz. Es folgt der nächste Versuch.

Kleber-spritze

Ich habe mir für die Spritzen mittlerweile ein paar lange Kanülen besorgt. (mehr …)

Seitenverkleidung geimpft

Ich habe da ja noch was in der Kellerbar liegen was nach Fortsetzung schreit. Der Zweikomponetenkleber, den ich vor ein paar Tagen ausprobiert hatte, schien zu halten was die Beschreibung verspicht.
Ich hatte ihn ja vorest nur an den Rändern an der Rückseite ausprobiert. Wirklich Bombenfest.

Nun muß der Kleber aber irgendwie hinter die Bespannung kommen. Dazu habe ich mal wieder bei ebay zugeschlagen. Einer meiner so geliebten 1 Euro-Käufe.

Einwegspritzen

Ein ganzer Karton voll mit Einwegspritzen in unterschiedlichen Größen. „Die Spritzen sind 1 x gebraucht, gereinigt und ordentlich desinfiziert.“, lautete der O-Text in der Auktion. Das kann man für 1 Euro ja wohl auch verlangen.

Der angemixte Kleber ging dann leider nicht auf üblichem Wege in die Spritze. Zum Aufziehen war die Mixtur viel zu zäh und dabei auch noch mit zu vielen Luftbläschen durchsetzt.

Einwegspritze Kleber

Die Befüllung mußte ich also von hinten vornehmen.

Die Impfung erfolgte dann in durch das kleine Loch auf der Rückseite.

Passat-TS-Seitenverkleidung

Das ist dann auch gleich die heikelste Stelle an der Verkleidung. In diesem Bereich sitzt die größte Spannung auf dem Bezug. Hier muß der Kleber jetzt beweisen ob er wriklich hält. Nützt mir ja nichts wenn ich irgendwo an eine Stelle anfange wo nur wenig Spannung vorhanden ist. Früher oder später muß ich diese Stelle ja auch verkleben. Also lieber gleich die Gewißheit haben ob es funktioniert.

Die Topfzeit des Klebers ist mit 5 Minuten angeben, eine Grundfestigkeit soll nach 20 Minuten erreicht. Was sich zunächst ziemlich kurz anhört, wird dann doch zu einer ganz schön langen Zeitspanne. Zumindest wenn man in dieser Zeit die Bespannung mit den Daumen anpressen muß. Aber schlußendlich war es geschafft.

Bespannung Seitenverkleidung

Einen kleinen Schönheitsfehler gibt es allerdings. Ich hatte das Loch auf der Rückseite damals einfach mir einem kleinen Schraubenzieher durchgebohrt. Das rächte sich jetzt. Die Ausbruchkanten der Bohrung zeichnen sich in der Bespannung ab.

Aber so könnte es im Prinzip gehen. Die Klebeflächen werden mit der Zeit sicher größer werden. Aber erstmal muß die Bespannung an den kritischen Stellen sitzen. Ein paar Spritzen werden also noch draufgehen.

Auf der Suche nach dem geeigneten Kleber

Mit den hinteren Seitenverkleidungen bin ich noch nicht so recht vorangekommen. Ich mache mir immer noch meine Gedanken, welches denn nun der geeignete Kleber ist.

Mit den ganz normalen Pattex habe ich bisher immer gute Ergebnisse erzielt.

Passat-Seitenverkleidung-Pattex

Durch eine kleine Bohrung habe ich davon mal eine Stoß zwischen Verkleidung und Bespannung gebracht. Dabei tritt dann nur genau das auf, was ich schon befüchtet hatte. Der Kleber kann nicht ablüften!
Im Prinzip ist das nichts anderes, als wenn man den Deckel auf die Tube dreht. Der Kleber braucht ewig um zu trocknen.

Es hilft wohl nur ein Zweikomponentenkleber. Dieser härtet alleine durch eine chemische Reaktion und braucht dazu keine Luft.

Uhu-schnellfest

Ich habe mir mal eine Probierpackung vom UHU Schnellfest besorgt. Der hat eine Topfzeit von 5 Minuten und soll nach 20 Minuten seine Grundfestigkeit erreicht haben.

Mal zwei kleine Bahnen auf eine Pappe gelegt und anschließend verrührt.

Uhu-plus-schnellfest

Um überhaupt mal zu sehen in welchen Zeitrahmen er sich verarbeiten läßt und wann er beginnt richtig zu halten habe ich mir vorerst mal die Randbereiche einer Verkleidung vorgenommen.

Verkleidung-kleben

Mit dem mitgelieferten Spatel habe ich das Gemisch gleichmäßig auf der Pappe verteilt.

In unterschiedlichen Zeitabständen habe ich nun angefangen die Bespannung anzudrücken.

Verkleidung-geklebt

Am Ende war es dann schon zu spät. Der Kleber hatte schon abgebunden. Da bekam die letzte Ecke keinen Halt mehr.

Da wo ich noch im Zeitrahmen lag, hielt der Kleber aber auf den ersten Blick richtig gut. Allerdings ist hier ja auch keinerlei Spannung auf dem Material. Viel zu halten hat er hier also nicht.

Wenn er richtig durchgetrocknet ist, werde ich nochmal eine Zugprobe machen. Vetragen tut sich der Klber mit dem Material anscheind. Aber auch das werde ich noch mal prüfen, wenn er seine Reaktion abgeschlossen hat.

Die Luft ist raus

Vakuum. Das ist nicht nur einer meiner möglichen Lösungsansätze gewesen. Auch im gestrigen Kommentar von Hans kam das als möglicher Lösungsvorschlag.

Ich hatte mir zu dieser Möglichkeit natürlich im Vorwege schon so einige Gedanken gemacht. In der Theorie sollte das klappen, solange wirklich ein abgschlossener Raum hinter dem gelösten Bezug besteht. Aber was ist schon Theorie. Die Praxis muß das gewünschte Ergebnis bringen. Also ran ans Werk.

Passat B1 Seitenverkleidung

Um die Luft hinter dem Bezug abzusaugen, bedarf es natürlich eines Zugangs in den hoffentlich sonst geschlossenen Raum. Eine 3mm Bohrung soll für den Anfang mal genügen.

Nun brauchte ich noch eine luftdichte Anschlußmöglichkeit für einen Saugschlauch.

Schlauchstutzen

Mittels Heißklebers habe ich zunächst einen Anschlußstutzen über der Bohrung plaziert.

Auf diesen Stutzen kam dann der Schlauch. Ans andere Schlauchende kam eine Vakuumpume.

Vakuumpumpe Seitenverkleidung

Irgendwie eine göttliche Komposition.

Leider musste ich dieses Kunstwerk noch ein wenig abändern. Der Heißkleber kam mit dem Mettallstutzen nicht so richtig zurecht. Eine richtig stabile Verbindung kam nicht zustande. Ich suchte und fand etwas aus Kunststoff. Ein Schrumpfquetschverbinder mit thermoplastischem Kleber.

Schrumpfquetschverbinder

Alleine durch die Hitze des Heißklebers aktiverte sich auch der innenliegende Kleber des Verbinders. Das hielt jetzt richtig gut und war dabei auch gleich noch ein wenig elastisch.

Passat TS Vakuumpumpe Seitenverkleidung

Jetzt kann die Praxis beweisen, was die Theorie verspricht.

Es funktioniert!

Allerdings schaffe ich es mit der Pumpe nicht ein genügend großes Vakuum aufzubauen und die Bespannung vollständig in die Ecken der Ausbuchtung zu ziehen. So wie oben gezeigt komme ich nur auf einen Unterdruck vom ungefähr 600 mbar.

Passat TS Vakuumpumpe

Die Pumpe schafft aber mehr. Das habe ich ausprobiert in dem ich einfach mal den Schlauch zugehalten habe. Da geht das Manometer bis knapp an die 900 mbar. Das sie mehr schafft ist sogar im Video zu hören. Als ich die Bespannung in den Bereich der Bohrung etwas randrücke, hat die Pumpe gleich eine andere Tonlage. Der Zeiger schlägt dabei auch ein kleines Stück weiter aus.
Das Vakuum findet also irgendwo noch ein Weg in die Atmosphäre. Vielleicht ist die Presspappe nicht luftdicht oder die Verklebung läßt doch noch irgendwo was durch. Das Kunstleder wird es wohl nicht sein.

Aber es ist ja erst der Erste Versuch. Ich habe ja noch vier Wochen Zeit. 😉

Das Übliche halt. Und jetzt?

Die hinteren Seitenverkleidung haben es mittlerweile auch zu mir in die Kellerbar geschafft. Ehrlich gesagt weiß ich noch überhaupt nicht so recht was ich mit denen jetzt veranstalten soll.

Passat TS Seitenverkleidungen

Klar, eine gründliche Reinigung steht an erster Stelle. Die Verkleidungen haben es ebenfalls bitter nötig.

Passat TS Seitenverkleidungen Reinigung

Einmal Schaumwäsche de luxe bitte! Mit feinsten mexikanischen Naturborsten von wildwachsenden Agaven ist das natürlich die Basis für alle weitergehende Arbeiten.

Nur welches sind die nächsten Arbeiten? Klar die Chromleisten sehen auch nicht gerade so aus, als ob sie gestern frisch das Werk verlassen hätten.

Zierleisten Seitenverkleidungen

Das hatte aber so eigentlich auch erwartet. Die Vorgehensweise hier ist klar und wirft keine weiteren Fragen auf. Aber da ist ja noch die typische Schwachstelle dieser Verkleidungen. Die sich ablösenden Bespannung in Bereich der Armauflagen. Das hat fast jeder 32er Passat. Es fällt halt nur nicht gleich ins Auge, da die Verkleidungen ihr Schattendasein im Fond fristen. Hinten sitzt in den Autos eh kaum noch jemand.

Passat TS Seitenverkleidung

Wenn man das dann aber direkt vor der Nase hat, wirkt es doch etwas störend. Schön ist anders. Gut zwei Drittel der seitlichen Fläche ist hier bereits nicht mehr vernüftigt mit dem Untergrund verklebt.

Nur wie soll man das wieder in den Ursprungstand zurückversetzen? Wie soll man den Kleber hinter den Bezug bringen?

Es gibt keine Nahtstelle und an den ebenen Flächen klebt ja noch alles. Einen kleinen Zugang gibt es in der rechten Verkleidung durch den Ausschnitt des Aschenbechers.

Passat TS Seitenverkleidungen Bespannung

Aber auch von hier scheint es mir nicht möglich überall vernüftig Kleber einzubringen. Bis in die hintersten Winkel komme ich von hier aus wohl nicht.

Außerdem ist da ja noch die enorme Spannung unter der der Bezug steht. Wie kriegt man den wieder vernüftig gedehnt? Mit einem Fön habe ich das schonmal versucht. Leider auch nur mit mäßigen Erfolg.
Das Material ist wie Gummi. Ganz anders als die Bespannung der vorderen Verkleidungen. Hier war es nur eine dünnen „Folie“ die mit Schaumstoff unterfüttert ist. Hinten dagegen scheint Bezug und Fütterung eine Einheit zu sein. Schaumstoff gibt es hier auf jeden Fall keinen. Die rückseitige Beschichtung ähnelt einem alten Kaugummi.

Mir geistern da ja schon verschiedenste Lösungsansätze im Kopf herum. Ob sich das allerdings realisieren läßt erscheint mir fraglich.

Hat sich jemand von Euch damit schon mal erfolgreich auseinandergesetzt? Auch wenn es nur Lösungsansätze wären, könnten sie mir helfen. Bin mal gespannt was da so kommt.

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