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Schlagwort-Archive: Türverkleidung
Endspurt in der Kellerbar
Von soviel frischer Luft und das auch noch gepaart mit Sonnenschein, brauchte ich mal wieder etwas zum Runterkommen. Ab in die Kellerbar.
Ich muß jetzt mal sehen , daß ich die Türverkleidung fertig bekomme.

Die Chromstreifen aus der ersten Versuchsreihe hatten ausgedient und wanderten in den Müll.
Mittlerweile hatte ich mir auch Isopropanol aus der Apotheke besorgt. Das taugte aber wirklich nur für die Endreinigung.

Für die erste Renigung war der Sticker Remover dann doch tatsächlich besser geeignet. Zum abschließenden Entfetten war der Alkohol dann aber wirklich erste Wahl.
Aus der Chromfolie schnitt ich mir dann wieder die passenden Streifen heraus.

Damit habe ich jetzt sagenhafte 0,04 m² (5 Streifen a 8mm x 1000mm) von dem 3,075 m² großen Foliezuschnitt verbraucht. Ein wenig ist da also noch über. Aber an den hinteren Verkleidungen sind bestimmt auch noch solche Leisten. Ich hab noch gar nicht geguckt wie die aussehen. Sollte ich vielleicht mal tun.
Auf jeden Fall ist das Aufkleben der neuen Folie ein Kinderspiel. Die Seiten fallen schon von ganz alleine nach unten.

Da brauchte ich keinerlei Aufwand mehr zu betreiben. Noch einmal entlanggleiten und die Folie sitzt.
Ich hoffe damit bin ich mit dem Kapitel jetzt endgültig durch. Mal gucken ob das ganze jetzt auch langzeit- und temperaturstbil ist. Das Ergebnis überzeugt auf jeden Fall.

Fünf Leisten habe ich jetzt aufgefrischt. Ich finde man sieht keinen Unterschied zu der einen Leiste die noch Original ist. Oder könnt Ihr auf Anhieb sagen welche Leiste nicht neu beklebt wurde?
Veröffentlicht unter 75er TS
Verschlagwortet mit Chromfolie, Türverkleidung, Zierleiste
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Der neue Chromglanz kommt von der Rolle
Natürlich war ich in den letzten Tagen nicht untätig, was die Chromleisten der Türverkleidung angeht. Von Blogleser Lars kam der Tipp es doch mal mit Bare Metal Foil, kurz BMC zu versuchen.
Wird wohl von Modellbauern sehr gerne verwendet um Chromleisten an Modellen nachzuahmen. Die Folie ist extrem dünn. Problem sind aber die lieferbaren Größen. Es gibt die BMC anscheinend immer nur in Bögen. Das größte was ich gefunden habe war im Format DIN A4. Ummöglich damit die fast 1m langen Zierleisten in einem Stück zu bekleben. Zudem ist es auch noch verhältnismäßig teuer.
Also doch noch mal wieder bei ebay nach möglichen Alternativen gesucht. Entschieden habe ich mich dann für eine Chromfolie mit dem Namen Oracal 351. Gestern war sie dann auch schon da.

Eine 5m-Rolle in 31,5cm Breite für unter 10,-Euro. Klar, die reine Folie ist recht günstig. Teuer war bei meinem ersten Versuch eigentlich nur das Plotten in die 8mm-Streifen. Die Streifen muß ich mir nun halt selber anfertigen.
Die Folie ist übrigens nur 0,023mm stark. Das ist weniger als ein Füntel der ersten Folie.
So ließ die Chromfolie dann auch ganz leicht mit dem Skalpell schneiden.

Als Unterlage habe ich mir einfach einen Rest meiner Kapa-Leichtschaumplatten genommen. Hier hatte ich in der Vergangenheit unter anderem die großen Poster von der Techno Classica aufgezogen.
Als Führung diente eine stabile Metallschiene.
Ich konnte es jetzt wieder nicht abwarten und machte mich auch gleich daran den Streifen zu verkleben. Zuvor mußte natürlich erstmal die vorher aufgebrachte Folie wieder runter.

Eins weiß ich jetzt aber: Wo die Folie klebt, da klebt sie richtig! Leider klebte sie an den beiden Seitenflanken eher wenig, auf der breiten Fläche dafür umso mehr. Ich mußte die Kunstoffleiste während des Abziehens immer mit einer Hand nach drücken, sonst hätte ich sie wohl aus der Bespannung herausgerissen.
Danach stand ich auch schon vor dem nächsten Problem. Die alte Folie hinterließ doch erhebliche Rückstande vom Kleber auf der Leiste. Eigentlich sollte zur Reinigung Isopropanol verwendet werden. Das hatte ich aber in meiner Aufgeregtheit vergessen zu besorgen. Mußte ich halt mal gucken was der Keller so her gibt. Doll war das alles nicht, bis auf ein Fläschen was eventuell Erfolg versprach. HG sticker remover, tough job

Es funktionierte, allerdings sehr mühselig. Ich weiß nicht wo das Zeug herkommt. Der ganze Text auf der Flasche war in englisch. Dann waren da noch so einige komische Zeichen drauf. Meistens irgendwelche Symbole in organgefabenen Kästen mit dickem schwarzen Rand. Ein bisschen mehr Wirkung hätte ich mir davon schon versprochen…
Nun gut, der Kleber verschwand schlußendlich schon und ich habe mal eine Probeverklebung mit der neuen Folie gewagt. Wenn´s nicht klappt, habe ich ja noch genug Vorrat.
Meine Sorge war aber zunächst völlig unbegründet. Das war doch gleich ein ganz anderer Schnack.

Die Folie klapte jetzt schon fast von alleine fast vollständig um. Ich bin nur noch einmal mit einem weichen Tuch an der Leiste entlanggehuscht.
Zum Vergleich einmal beide Folie nebeneinander. An der gebogegnen Leiste die alte Folie. Schön zu sehen, daß hier auf der linke Seite die Folie auch schon wieder absteht. Ich denke die Entscheidung noch einmal von vorne anzufangen war schon richtig.

Optisch ist nur ein ganz kleiner Unterschied auszumachen. Wenn überhaupt. Ich meine allerdings, daß die alte Folie etwas mehr Tiefenglanz liefert. Mag aber auch täuschen.
Ich besorge mir heute erstmal das Isopropanol und dann kann ich über die Ostertage noch mal etwas weitermachen. Aber erst wenn die Eier sortiert sind.
Außerdem will jetzt erstmal sehen, ob die Folie jetzt auch wirklich unten bleibt. Bis auf die vielleicht nicht ganz optimale Vorreinigung bin ich da aber sehr zuversichtlich.
Veröffentlicht unter 75er TS
Verschlagwortet mit Chromfolie, ebay, Türverkleidung, Zierleiste
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Was ist denn hier passiert?
Als ich gestern in meiner Kellerbar mal nach der Türverkleidung gucken wollte, traf mich der Schlag. Was ist denn hier passiert?
Es sah aus, als ob hier in den letzten Tagen fremde Mächte am Werk waren.

So hatte ich das hier nicht hinterlassen!
Überall lagen die kleinen Heftklammern raum. Auch der ganze Fußboden lag voll von den Dingern. Einge lagen sogar mitten im Raum.
War wohl doch nicht so eine tolle Idee die Chromfolie mit den Klammern zu fixieren. Bis auf eine Klammer, sind von der geraden Zierleiste alle hochgerutscht und dann im hohen Bogen durch die Luft geflogen. Dabei haben die Klammern die Folie sogar teilweise wieder abgelöst. Im Bogen der anderen Zierleiste hielten sie dagen noch ganz gut. Hier sind auch nur die auf dem geraden Stück weggeflogen.
Die letzte Klammer auf dieser Leiste ist allerdings nicht sehr weit gekommen.

Die letzte Klammer auf die Leiste ist nicht sehr weit gekommen. Ding hin noch an der Folie und hatte die dann zwischen ihren Klemmbacken eingeklemmt.
Das ist jetzt alles ganz großer Mist. Ich stehe damit fast wieder am Anfang. Ich muß mal sehen ob ich noch mal einen Versuch mit der Folie wage oder mir gleich etwas dünneres suche. So kann ich das jetzt wohl kaum lassen.
Das ganze brachte meine Planungen für den gestrigen Tag dann aber auch nur kurzzeitig in stocken. Ich hatte mir vorgenommen gestern die Position für den Lautsprecherausschnitt am zweiten Doorboard festzulegen. Dafür brauchte ich genau die Türverkleidung.
Mit der Türverkleidung und dem Doorbaord habe ich mich dann seit längerem mal wieder in die Werkstatt begeben. Da mein Passat TS ja noch beim Lackierer ist, habe ich mir mal eine andere Tür aus dem Regal geholt. Ich denke die Ausschnitte werden schon überall einheitlich sein.

Mit zwei kleinen Schrauben habe ich das Board dann in der Tür fixiert.
Dann eben die drei Löcher für die Clips der Türverkleidung durchbohrt.

Jetzt konnte ich die Türverkleidung zur Anprobe montierten. Die vier Löcher für die Montage der Lautsprecherblende habe ich dann durch die Verkleidung ins Doorboard gebohrt. Somit habe kann ich Position der Ausschnitts später genau festlegen.

Eine Probemontage der Latsprecherblende erbrachte dann wenigstens noch einen erfreulichen Anblick an diesem Tag.
Veröffentlicht unter 75er TS
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Zweite Lausprecherblende fertig und Nacharbeit an den Chromstreifen
Gestern gings der zweiten Lautsprecherblende an den Kragen. Die Vorgehensweise war klar. Somit war das ein kurzer Durchlauf.

Die alte Stoffeinlage wurde mit dem Bürstenaufsatz pulverisiert. Saukram, aber effektiv.
Es folgte eine Dusche unterm Wasserhahn und nach anschließender Trocknung der Auftrag des Klebers. Die Flasche mit der Nadel dient nur zum feinen Aufbringen des Acrylatklebers. Davon habe ich mir einen kleinen Schuß in den Sprühdosendeckel gegeben.

Der Stoffausschnitt lag schon bereit. Den Kleber kurze Zeit ablüften lassen und dann rauf mit dem Stoffkreis. Zum Abschluß den Rand noch einmal mit dem Karosseriekleber fixiert.
An einigen Stellen war ich dann leider etwas zu großzügig mit dem Kleber. Er lief dann hier in die kleinen Löcher hinein.

Mal gucken was ich hier mache oder ob sich das nach der vollständigen Trocknung des Klebers sogar von alleine etwas abschwächt.
Die Baustelle ist damit jetzt wohl erledigt. Es gibt aber noch andere Bauprojekte die noch ein paar weitere Arbeiten erfordern. Bei den Chromstreifen der Türverkleidung hatte ich erst mal Pause eingelegt. Ich wollte mal sehen wie sich die Folie so über einen etwas längeren Zeitraum macht. Und die Enden der Leisten waren auch noch mitten im Rohbau.

Per Skalpell entfernte ich die übserstehenden Stücke. Gar nicht so einfach ein vernüftigen Abschluß hinzubekommen. Denn auch in der Originalausführung ist das alles andere als sauber verarbeitet.

So sieht das sogar schon besser aus als ab Werk. Wer die Möglichkeit hat, kann ja mal ein Blick auf seine Türverkleidungen werfen. Toll sind die nicht verarbeitet. Fällt aber eben nur auf, wenn man da ganz gezielt drauf achtet.
Genauso schwer zu erkennen, aber natürlich doch sichtbar: Die Folie sitzt an der gebogenen Leiste noch nicht optimal. Das untere Ende steht ein klein wenig ab.
Was fehlt ist lang anhaltender Anpreßdruck. Eine Möglichkeit den zu erzeugen, fand ich jetzt mit der Verwendung der kleinen Federklammern. Die Dinger sind wirklich Alleskönner. Geholt habe ich mir die mal um Himmelstoff beim Einziehen ins Fahrzeug an den Fensterfalzen zu fixieren. Aber die Verwendung ist wirklich vielfältig.

So halten sie zum Beispiel wunderbar auf dem schmalen Rand der Zierleiste. Leider habe ich jetzt nicht genug zur Hand um alles in einem Abwasch durchzuziehen.
Und leider kriegen die Klammern durch ihre runden Enden jetzt auch nicht den letzten halben Millimeter der Folie zu fassen.

Aber die Grundrichtung werden sie der Folie jetzt hoffentlich nachdrücklich beibringen.
Veröffentlicht unter 75er TS
Verschlagwortet mit Chromfolie, Lautsprecher, Türverkleidung, Zierleiste
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Beschäftigungstherapie in der Kellerbar
Das Wochenende war lang und langweilig. Viel habe ich noch nicht wieder umgerissen. Etwas Arbeit habe ich nebenbei vorm Fernseher erledigt.

Neben sauren Gurken und Toffifee hab ich immer mal wieder neue Distanzstücke von dem Polyamidstab abgesägt. Die ersten Teile waren mir dann doch irgendwie ein Dorn im Auge.
Bevor ich dann allerdings bei dem tollen Fernsehprogramm total verblöde, habe ich mich auch noch mal in die Kellerbar verzogen. Hier warten ja die Türverkleidungen und das Armaturenbrett auf die nächsten Schritte.
Die verklebte Folie auf der bereits fertig gestellten Türverkleidung, hat sich jetzt doch an einigen Stellen wieder etwas gelöst.

Die Foliestärke hätte gerne etwas geringer sein können. Ich hatte mir eine polymere PVC Chromfolie mit 130µm Dicke und mit 30µm strukturiertem Kleber bestellt. Vielleicht ist aber auch nur der strukturierte Kleber das Problem. Er soll ein blasenfreies Verkleben erleichtern. Durch die Luftkänale im Kleber kann man die Luft einfacher ausrakeln. Das hätte ich für die kleine Klebefläche wahrscheinlich gar nicht gebraucht. Hinterher ist man immer schlauer. Beim nächsten mal gibt es auf jeden Fall eine dünnere Folie und einen durchgängigen Kleber. Jetzt muß es aber auch so gehen.
Mit Föhn und Pinselstiel habe ich die sich gelösten Bereiche noch mal bearbeitet. Vorerst mit Erfolg.
Ich habe mich dann auch von dem Zwischenfall nicht abhalten lassen und hab mir die zweite Verkleidung zur Brust genommen.

Alte Folie runter. Obwohl die wirklich um ein ganzes Stück dünner ist, ließ sie sich in einem Stück abziehen.
Dann einen neuen Streifen positioniert, die Schutzfolie entfernt und mit etwas Hitze die Kanten umgelegt.

Auch hier war an einigen Stellen wieder etwas Nachdruck und ein zweiter Durchgang von Nöten.
Wenn das Ergebnis nicht so perfekt aussehen würde, hätte ich mir wahrscheinlich schon eine andere Folie besorgt. Hier mal der Vergleich zwischen neu und alt.

Wenn mein bestelltes Skallpell denn schon mal hier wäre, hätte ich auch schon den Abschluß vernüftigt herstellen können. Aber davon abgesehen, bin ich von der Optik immer noch sehr angetan.
Es ist eigentlich kein Unterschied zur Originaloptik auszumachen. Mann kann es hier auf dem Foto zwar sowieso nicht erkennen, aber die untere Leiste dieser Verkleidung brauchte ich nicht erneuern.

Die war auf ganzer Länge noch in hervorragendem Zustand. Einen Unterschied zwischen den Zierleisten kann man nicht wahrnehemn.
Zum Einsatz kamen jetzt auch die vorm Fernseher gesägten Distanzstücke.

Jetzt brauche ich keine Angst mehr haben, daß der Schraubenkopf in der Lautsprecherblende ausreißt. Die Blecklammern dienen jetzt nur als Zwischenlösung. Die verschwinden später und die Schrauben werden direkt in das Doorboard geschraubt.
Zum Abschluß des Daseins als Kellerkind habe ich mich noch mal an die Blechleiste des Armaturenbretts gemacht. Die ist mit Hohlnieten befestigt.

Hier werde ich wohl später einfach auf Blindnieten ausweichen. Die lassen sich dann doch einfacher verarbeiten.
Allerdings habe ich diese Option an der seitlichen Befestigung nicht.

Durch diesen Rohrniet kommt nämlich später eine Schraube, mit der das Armaturenbrett an der Karosserie festgeschraubt wird. Mal gucken wo ich so ein Teil auftreiben kann. Alles was ich bisher gefunden habe, gibt es immer nur in Verpackungseinheiten von 50 oder 100 Stück. Das ist etwas zuviel wenn man nur eine braucht…
Die Verstärkung lag dann schnell daneben. Ich jetzt nur die Leiste von dem Spenderbrett abgenommen. Wenn ich die passenden Nieten zur Hand habe, mache ich mich an das Armaturenbrett welches später in den Passat TS soll.

Und welche Nieten ich genau brauche konnte ich somit schon mal rausfinden.

4mm Durchmesser haben die schwarzen. Hier werde ich dann Blindnieten mit großem Kopf verwenden. Die seitliche Niete hat 6mm Durchmesser. Ich glaube LKW-Bremsbeläge werden mit 6mm-Nieten aufgenietet. Diese Nieten sind zwar nur auf halber Länge hohl gebohrt, aber das könnte ich ja ändern. Muß ich wohl mal einen Zwischenstopp in irgendeiner LKW-Werksatt einlegen.
Veröffentlicht unter 75er TS
Verschlagwortet mit Armaturenbrett, Chromfolie, Lautsprecher, Türverkleidung
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