Tag Archive: Kunststoffschweissen
Immer dieser Kleinkram
Schon wieder nicht aufgepasst
Alles was ich am Mittwoch provisorisch wieder zusammengesteckt hatte, habe ich gestern gleich wieder zerlegt. Und sogar gleich noch etwas mehr. Der rechte Scheinwerfer flog auch noch raus.
So bin ich nämlich auf der rechten Seite besser an die beiden Schrauben für die Stoßstange gekommen. (mehr …)
Neues Auto? Natürlich nicht!
Nachdem ich mich die letzten Tage und Nächte fast nur am Rechner aufgehalten habe, habe ich mich gestern noch mal in die Garage verzogen. Wie Ihr sicher schon mitbekommen habt, stockt es mit dem weiteren Zusammenbau zur Zeit leider etwas.
Aber es hilft ja alles nichts, so kann mein TS ja nicht ewig in der Garage verweilen. Also geht es halt in kleinen Schritten weiter. Rückblickend betrachtet war es dann allerdings doch ein ganzer Schritt nach vorne. Ich habe mich mal daran gemacht die ganzen Verkleidung unterm Armaturenbrett wieder zu montieren und die Mittelkonsole abschließend zu befestigen.
Aber wo anfangen und vor allem, wofür sind diese ganzen Schrauben? (mehr …)
Entspanntes Sonntagsschrauben
Alles kann, nichts muß. Das ist doch die beste Vorraussetzung für einen entspannten Schraubertag. Nebenbei den Werksstattrechner noch hochgefahren und zwischendurch mal ein wenig im Netz umhergesurft.
Trotzdem stand am Ende des Tages wieder eine ganze Mege weniger auf der Todo-Liste. Viele Kleinigkeiten sind abgehakt. So zum Beispiel die Restarbeiten am Beifahersitz.
Hier fehlte noch das Typenschild und die Schrauben der Sitzbefestigung habe ich noch mal getauscht. Die sind jetzt schwarz. (mehr …)
Viel gewurschtelt , wenig zu sehen
Ihr kennt das sicher auch, die Stunden verrinnen, man ist die ganze Zeit am Machen und am Ende des Tages sieht man fast nichts. Irgendwie unbefriedigend. Wenn dann allerdings ein paar Dinge abgearbeitet sind, die einem schon länger auf der Leber liegen, ist man zum Schluß doch gut drauf. Wieder ein paar Sachen die man aus dem Kopf kriegt. Aber glaubt mir, da schwirren noch genügend Sachen drin herum.
Los ging es mit dem Teppich auf der Hutablage. Da habe ich mir nämlich selber ein ganz faules Ei ins Nest gelegt. Leider habe ich den kompletten Teppich leicht schief auf die Hutablage geklebt. Das wäre ja überhaupt nicht weiter schlimm, wenn er dadurch jetzt nicht an einer Seite etwas zu kurz geraten wäre.
Auf der rechten Seite fehlt ungefähr ein Zentimeter. (mehr …)
Seitenverkleidungen sind fertig
Ich habe lange nichts mehr von den Seitenverkleidungen berichtet. Anfang Januar habe ich das letzte Mal von meinen Klebeexessen etwas veröffentlicht. In der Zwischenzeit war ich nicht untätig, wollte Euch aber nicht mit den x-ten Klebeversuch nerven. Jetzt sind sie fertig zum Einbau!
Und es hat sich viel getan in dieser Zeit. Allerdings ist es ganz anders gekommen, als ich mir das anfangs vorgestellt hatte. Ich habe aufgegeben!
Besser gesagt, ich habe aufgegeben, diese gummiartige Bespannung wieder in ihre ursprüngliche Position zu bekommen. Selbst wenn ich es jetzt irgendwie geschafft hätte, wäre es wahrscheinlich nicht von langer Dauer. Zu groß war die Spannung im Material.
Es folgte also der unvermeidliche Einschnitt.
Einmal die komplette Länge der Armauflage entlang. (mehr …)
Radhausschalen sind drin
So ein freier Tag in der Woche ist dooch immer wieder gerne genommen. Da kann man dann mal ganz entspannt dem Hobby fröhnen. Neben der Schrauberei wollte ich dann auch gleich noch die Autos durchtauschen. Der Rallye-Passat hat in diesem Jahr genug getan. Er hat sich ein bisschen Ruhe verdient.
Für den Rest der Saison habe ich meinen 74er Passat nochmal wieder rausgeholt. Der hat in diesem Jahr noch nicht mal 500 Kilometer abgespult. Gleichberechtigung muß sein. (mehr …)
Dichtheitsprüfung für instandgesetztes Heizungsventil
Das in der letzten Woche geschweisste Heizungsventil mußte natürlich noch mal zeigen ob es auch wirklich dicht ist.
Dazu habe ich kurzerhand einen nicht mehr benötigten Kühlwasserschlauch durchgeschnitten und etwas entfremdet.
Der Gardena-Aufsatz am Wasserhahn im Keller war wie dafür gemacht. Der hatte den selben Durchmesser wie die Schlauchstutzen am Ventil. Bevor ich die „Prüfvorrichtung“ endgültig am Wasserhahn befestigt habe, ließ ich das Gebilde erstmal komplett voll Wasser laufen, damit die Luft entweichen konnte. (mehr …)
Hausaufgaben

Beim Passat-Treffen hatte ich noch ein paar Hausaufgaben mit nach Hause bekommen. Julian hatte mich gebeten, ob ich nicht versuchen könnte sein, ebenfalls gerissenes, Heizungsventil wieder flott zu machen. Ich nahm sein Ventil in Dormagen in Empfang und habe mich gestern mal daran gemacht, den Riss verschwinden zu lassen.
Der Riss an dem Ventil ist fast eine 100%ige Kopie, von dem meines ´77er GLS. Das ist mir ja Anfang des Jahres um die Ohren geflogen. Die Dinger sind beim Passat in den Modelljahren ´77-´79 eine echte Schwachstelle. Danach hat VW die Bauform geändert.
Da die Dinger neu so gut wie nicht zu bekommen sind, habe ich meins damals auch zunächst instandgesetzt. Mittlerweile konnte ich zum Glück auf ein Neuteil zurückgreifen.
Also habe ich gestern mal wieder die Lötkolben angeschmissen und mich etwas dem Kunststoffschweißen hingegeben.
Zunächst habe ich das Material entlang des Risses so tief wie möglich wieder verschweisst. Dabei ensteht zunächst eine Vertiefung, da der Kunststoff nach innen verschwindet.
Diese habe ich dann unter Hinzufügen von zusätzlichem Material hinterher aufgefüllt. Spender für das Material war ein Relaisgehäuse.
Das Endergebnis sieht recht vielversprehend aus.
Zur Kontrolle, ob auch alle Bereiche ordentlich miteinander verschmolzen sind und fürs natürlich auch fürs Auge gab es dann noch eine Nachbearbeitung.
Mit einem kleinen Schleifer habe ich die Oberfläche geglättet. Das verringert auch die Gefahr eines neuen Risses durch die sogenannte Kerbwirkung. Ein Einfluß dem auch beim normalen Schweissen durch Glätten der Oberfläche entgegengewirkt wird. Das hat also nicht nur optische Gründe.
Nun fehlte nur noch das Kupferrohr zur Verstärkung.
Hier hatte ich noch noch genug auf Vorrat. Es gab damals als kleinste Menge nur Meterstücken zu kaufen.
Das Rohr paßt genau über einen meiner Lötkolben und nach einer gewissen Aufheizzeit konnte ich das Stück langsam in die richtige Position schieben.
Zum Schluß habe ich das Rohrstück regelgerecht eingebacken. So sollte es auf der ganzen Länge komplett mit dem Ventilstutzen verschweisst sein.
Jetzt war erst mal Schluß, denn das Ventil war nun zu heiß um noch weiter zu machen. Das jetzt kann erst mal in aller Ruhe abkühlen.