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Archiv der Kategorie: 76er L
Es muß nicht immer Vollgas sein
Ja, auch gestern habe ich erst wieder den für Ordnung gesorgt und etwas durchgesaugt. Ich will Euch jetzt aber nicht weiter mit solchen Bildern nerven. Obwohl, für meine Mutter wäre das schon ein Festtag, wenn sie mich mal mit einem Staubsauger in der Hand sehen würde. Aber sie liest hier ja nicht mit. Glaube ich zumindest…
Da war aber noch ein ganz anderes Problem. Die Rallye-Saison steht vor der Tür und da gab es noch ein Sache, die mir immer noch keine Ruhe ließ.

Der Vergaser vom Rallye-Passat machte mir noch etwas sorgen. Nicht daß er zu wenig Leistung hätte, ganz im Gegenteil. Es gab in der letzten Sasion immer wieder mal Probleme mit einem nicht zurückgehenden Gaspedal. Das war dann mitunter schon ein bisschen heikel. Wenn man denn Motor zum Beschleunigen mal ordentlich hochdreht, dann Schalten will und der Motor beim Tritt auf´s Kupplungspedal in atemberubende Höhen dreht. Das muß ich nicht immer haben.
Vorsichtshalber hatte ich mir in den letzten Wochen schon mal ein Vergaser zurechtgesammelt. Alle nicht mehr in bestem Zustand, aber das eine oder andere Teil würden sie noch spenden können.
Besonders auf die Rückdrehfedern der Drosselklappe hatte ich es abgesehen.

Hier gibt es bei dem Vergasertyp die unterschiedlichsten Varianten. Einfache kleine Feder, einfache große Feder, doppelte Feder. Ich war auf jeden Fall vorbereitet.
Soweit kam es dann aber gar nicht. Mich machte nämlich stutzig, daß dieses Klemmen der Drosselklappe nur sehr sporadisch auftritt. Gaszug ist leichtgängig und auch so schließt die Klappe ohne Murren.
Ein wenig probieren und dann hatte ich das Problem wohl gefunden.
Erst im Zusammenspiel mit der Klappe der 2.Stufe gibt es das Problem anscheinend. Muß man erst mal drauf kommen.
Mit zwei Zangen bin ich dem Hebel für die Zwangsschließung der zweiten Drosselklappe mal etwas zu Leibe gerückt.

Ich konnte den Fehler danach auf jeden Fall nicht wieder reproduzieren. Ob es das jetzt wirklich war wird sich zeigen.
Saisonbilanz 2012 – ´76er Passat L
Der Rückblick meines Rallye-Passat hat in der Erstellung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Daher kommt der, chronologisch außer der Reihe, erst jetzt.
Gleich in der ersten Januarwoche ging es mit Volldampf los.

Der Motor bekam eine grundlegende Überholung. Dabei konnte ich nicht verhindern, daß er hinterher ein klein wenig mehr Leitung an die Vorderräder abgibt.

Bereits einen Tag nach dem Ausbau ging der Block zu meinem Motorinstandsetzer. Block um 1mm planen, Kolben reinigen und die Zylinder honen stand dort auf dem Auftrag.
Die ganzen Motoranbauteile gingen zeitgleich zum Glasperlstrahlen und Pulverbeschichten.

Ziemlich zum selbem Termin bekam ich dann auch den Moroblock wieder zurück. Der Zusammenbau konnte beginnen.

Für die Kolben gab es einen neuen Satz Ringe.
In der Zeit in der die Sachen zur Bearbeitung waren, hab ich mich über die Kanäle im Zylinderkopf hergemacht. Abschließend ging auch der Kopf noch mal zum planen. Zu den schon vorher fehlenden 0,5mm kamen noch mal 0,3mm dazu. Insgesamt fehlen dem Kopf jetzt also 0,8mm.

Die Schwungscheibe wurde übrigens auch gleich noch mit geplant. Einfach nur um eine saubere Anlagefläche für die neue, etwas größere Kupplung zu bekommen.
Etwas später ging auch der Ölfilterhalter mit integriertem Ölkühlerthermostat noch zum planen. Der stammt von einem Turbodieselmotor aus einem Audi 80.

Der mußte näher an den Block heranrücken, da sonst der Ölfilter mit dem Motorhalter kollidierte.
Der Kopf mußte sich noch einer weiteren Bearbeitung unterziehen. Irgendwie wollte sich die Nockenwelle nach der Montage nicht mehr drehen lassen.

Lag wohl daran, daß es jetzt keine VW-Welle mehr ist.
Mitte Februar kam der Motor dann zurück in den Motorraum meines Passat.

Es folgte der weitere Zusammenbau. Riemenscheiben, Wasserpumpe, Spritpumpe, Krümmer, usw.

Beim Vergaser muß ich auch irgendwie in die falsche Kiste gegriffen haben. Der paßte aber auch ganz gut.
So kam eins zum anderen. Ende März gesellte sich dann zu dem neuen Wasserkühler aus Messing noch ein Ölkühler.

Unmittelbar danach ging es dann zum ersten Mal an die frische Luft. Eine erste kleine Testrunde folgte am 26. März.
Noch etwas vorsichtig mit dem Gaspedal, drehte ich die ersten Runden. So weit so gut, aber ich hatte ja noch etwas mehr mit dem Passat vor.
Es ging weiter mit der Hinterachse. Die flog komplett raus.

“Ich hab da mal was vorbereitet”, hätte Jean Pütz jetzt wohl gesagt.

Ich habe eine Tauschachse samt Panhardstab und Bremsträgerblechen beim Pulverbeschichten gehabt. Montage mit neuen Gummilagern, komplett neuer Bremse und neuen Stoßdämpfern war so relativ schnell erledigt.
Im Innenraum gab es noch drei Zusatzinstrumente und ein Drehzahlmesser im Cockpit. An der Vorderachse flogen noch Bremsscheiben und Klötze raus.
Es wurde Zeit das jetzt auch nochmal der richtige Sprit in den Tank kommt. Ab sofort geht unter 98 Oktan nichts mehr.

Jetzt konnte die Saison so richtig beginnen. Schon einen Tag später ging es erstmals zu einem Oldtimertreffen. Allerdings behutsam. Die ersten 1000 km sollte ich mit der Drehzahl nicht über ……
Komisch die Zahl hab ich schon wieder vergessen.

Hier in Ellringen hatte ich mich mit Michael verabredet. Ich war zum ersten Mal hier. Bisher hatte ich mich immer nicht getraut. ist nicht gerade um die Ecke und es geistern da so Gerüchte umher, daß die nur Fahrzeuge aufs Gelände lassen die mindestens 40 Jahre alt sind. Wie man sieht gings aber.
Eine Woche später dann das erste Highlight der Saison. Auf der Oldtimertankstelle in Hamburg gab es ein kleines Passat-Treffen. Ich hatte Alex und Jann, die beiden Betreiber, einfach mal gefragt ob sowas möglich wäre.

Es war möglich! Und es kamen viel mehr als erwartet. Toller Tag mit Euch.
Das Wochenende drauf gings nach Lübeck. Auch zu einem Oldtimertreffen, bei dem ich zuvor noch nie gewesen bin.

Auch hier war ich nicht alleine mit meinem Passat. Mit von der Partie waren noch Peter und Jörg. Ein bisschen Beute auf dem Teilemarkt gab´s dann auch noch.
Damit war der April gelaufen und es nahte der 1.Mai. Traditionell geht es hier zum Oldtimertreffen nach Braunschweig.

Am nächsten Tag hatte ich beruflich in Garbsen zu tun. Ich verbrachte die Nacht daher in einem Hotel in Peine. Das lag schon mal ein kleines Stück in der richtigen Richtung.

Am nächsten Morgen in Garbsen, hatte ich doch so einige Fragen zu meinem Gefährt zu beantworten.
Anfang Mai waren dann die 1000 km der Enthaltsamkeit vorbei. Ein erneuter Ölwechsel war schnell gemacht und so konnte es am 12.Mai dann auch schon zur ersten Rallye in Trittau gehen.
Dort angekommen hatte ich das erste kleinere Problem seit der Motorüberholung.

Eine Schlauchschelle am Ansaugkrümmer war nicht richtig fest. Wenn´s weiter nichts ist. Die Rallye haben wir auf jeden Fall unbeschadet zu Ende fahren können.
Das dicke Ende kam aber eine Woche später. Irgendwie war mir das mit der Schrick-Nockenwelle und den serienmäßigen Ventilfedern dann doch zu unsicher. Der Motor drang, wenn man es darauf ankommen ließ, schon in etwas andere Drehzahlregionen vor.

Zur Sicherheit noch mal gegen eine verstärkte Ausführung getauscht.
Dann kam es allerdings richtig dicke. Einfach nur mal zur Kontrolle ließ ich das Motoröl nochmal ab. Bei dem Anblick mußte ich erstmal tief Luft holen.

Alles voller golbfarbenem Abrieb. Ganz klar: Da hat wohl eine Lagerschale versagt!
Aber das tollste daran: Es war der 20.Mai. Am 25. wollte ich mit dem Wagen zum Passat-Treffen nach Rechberghausen. Es mußte also schnell was passieren.

Was soll ich sagen, es klappte alles wie am Schnürchen. Abends am 20. neue Lagerschalen bestellt, die waren dann am 22. bei mir und am 23. gings an den Zusammenbau.

Noch neues Öl und einen neuen Filter und dann schnurrte das Kätzchen wieder. Probefahrt verlief unauffällig. Es konnte also auf die große Reise nach Rechberghausen gehen. Die knapp 700 Kilometer lief er einwandfrei.
Gemütlich ging es die A7 hinuter.
Vor Ort waren natürlich noch viele weitere 32er und ich durfte mich sogar zwischen die beiden topmotorisierten Passat stellen.

300 PS sollten die drei zusammen wohl locker haben….
Auch die Rückfahrt verlief ohne Probleme. Zumindest fast. Meine Tachonadel ist jetzt krumm !

Nun gut wir wissen alle, daß die alten Tachos lügen und betrügen. Deshalb durfte der Drehzahlmesser auch noch mit aufs Bild.
Wieder zu Hause angekommen habe ich dann in der Woche drauf noch mal das Motoröl zur Kontrolle abgelassen. Alles i.O. Ich hab das direkt wieder oben reingekippt.
Allerdings hatte mein Getriebe nach der Tour leichten Ölverlust.

Wat fürn Schwienkram. Der ganze Unterboden war voll. Bis hinten durch zog sich die Ölspur. War aber nur der Simmering von der Schaltwelle. Also nichts wildes.
Am ersten Juniwochenende stand dann die nächste Rallye auf dem Programm.

Es ging nach Itzstedt zur Klingberg Classic. Mit durchwachsenem Erfolg, aber viel Spaß.
Dann war erst mal sechs Wochen Pause für den Gelben. Mitte Juli stand dann das Golf 1-Treffen in Wolfsburg auf dem Programm.

Diesmal mit durchwachsenem Wetter, aber wieder viel Spaß. Wenn das Wetter schlecht ist, muß man eben selber für gute Stimmung sorgen. Kein Problem.
Am Sonntag wollte ich auch den Rallye-Passat noch mal mittels ein paar HDR-Fotos ablichten. So richtig ist mir das nicht gelungen. Mir bleiben leider nur die Versuche bei Tageslicht.

Als es so langsam dunkel wurde, wurde es auf einmal richtig voll in der Speicherstadt. Unmöglich hier noch ungestört ein paar Fotos zu machen.

Kein Wunder. Die Queen Mary 2 lag im Cruise Center und sollte diesen Abend auslaufen. Dann herrscht hier immer Ausnahmezustand.
Die beiden nächsten Wochenende standen wieder ganz im Zeichen der Oldtimer-Rallyes. Am 21.07. gings zur Drostei-Classic des AC Pinneberg.

Lohn für die Strapatzen: Ein 5.Platz.
Nicht ganz so rund lief es das Wochenende drauf bei der Heide-Histo.

Außer einem kleinen Präsent aus den Händen der Heidekönigin gab es für uns nicht viel zu holen. Wir hatten uns bei einer Ori-Aufgabe fürchterlich verhaspelt.
Im August hab ich mir dann noch ein kleines Gimmick aus den Anfängen der Bordcomputer erteigert.

Es unterstützte uns ab sofort bei der Wegstreckenmessung auf den Rallyes. Die Impulse bezieht das VDO minicockpit von einem Induktivgeber den mir Blogleser Michael geschickt hat.
Ebenfalls im August gings noch zu zwei Rallyes. Am 11.08. konnten Peter und ich in Verden einen ordentlichen Pott für den 5.Platz mit nach Hause nehmen.

Bis wir den allerdings in Empfang nehmen konnten, wurde es fast Mitternacht.
Am 18.August ging es zur Cuxland an die nierdersächsische Nordseeküste. Hier galt es immerhin den Vorjahressieg zu verteidigen.

Da wurden dann auch schon mal unkonventionelle Methoden angewendet.
Gereicht hat es am Ende nicht ganz. Nur wenige Strafpunkte zuviel und so mußten wir uns mit dem 2. Platz zufrieden geben.

Auch wenn´s hier vielleicht so aussieht. Das war natürlich nicht für die Tonne. Ganz im Gegenteil, wir haben uns riesig gefreut. Das haben wir anschließend auch noch in einer kleinen gemütlichen Runde etwas gefeiert.
Allzu lange durften wir allerdings nicht machen. Immerhin standen noch fast zwei Stunden Rückfahrt auf dem Programm und am nächsten morgen um 9:00 Uhr war Treffpunkt in Winsen. Dirk hat bei mir übernachtet und so sind wir morgens gemeinsam zum dortigen Oldtimertreffen gefahren. Michael haben wir unterwegs noch aufgegabelt.

Scheiße, war das heiß an dem Tag. Und das nach einem so anstrengenden Samstag. Sehr lange haben wir nicht durchgehalten. Aber Winsen ist Pflicht!
Wir nähern uns dem Ende des Rückblicks. Ihr habt es bald geschafft.
Im September habe ich endlich das Projekt Kühlerpappe erfolgreich abgeschlossen. Das Material dafür bekam ich von Peter geschenkt. Nennt sich Elektrospreßspann.

Es läßt sich in feuchtem Zustand verformen und ist schön stabil. Zum Schutz und der Optik wegen habe ich es noch mit Bitumen-Dachlack gestrichen.
Mitte September kam es dann zum letzten Einsatz für den Rallye-Passat in dieser Saison. Ein Einsatz den ich nicht so schnell vergessen werde.
Die Saisonabschlußrallye in Rotenburg rief. Ein Tag voller bleibender Erinnerungen. Kurz nach dem Start verlor ich erst mal meine Startnummer. Mit einer selbstgemalten Nummer gings weiter. In der Mittagspause hab ich mir dann ein neues Schild organisiert. ![]()
Die Rallye lief gut. Wir hatten ein gutes Gefühl. Allerdings hatten wir kurz vorm Ziel so einen merkwürdigen Geruch in der Nase. Eindeutig Öl!
Im Ziel angekommen zogen auch gleich Rauchschaden aus dem Motorraum. Was war passiert? Zum Glück hatte nur der Öldruckschalter verabschiedet. Kleines Teil, große Wirkung. Aber woher nehmen? Sonntag Abend auf dem Flugplatz von Rotenburg. Aber Moment da war doch noch was. Richtig! Heinz Krock war mit seinen ADAC Passat Variant doch genau für solche Fälle vor Ort. Und er hatte tatsächlich genau den richtigen Schalter an Bord.

Heinz ließ es sich dann auch nicht nehmen den Schalter selber einzuschrauben. Erstklassiger Service!
Nachdem das Problem gelöst war, dauerte es auch nur noch ein kurzen Augenblick bis zur Siegerehrung.

Und wieder gab es eine großen Pott. 2.Platz !
So beendet man die Saison doch gerne. Noch eben nach Hause und dann im Oktober den Passat in dei Werkstatt gebracht. Das war´s für 2012.
Ich hoffe Ihr habt bis hierher durchgehalten und ich habe hoffentlich nicht allzuviel vergessen.
Zum Schluß noch wieder die Übersicht der gefahrenen Strecken: (blau = Rallye)

Soweit die Erlebnisse dieser Saison, jetzt folgen noch die nüchternen Zahlen: Die sehen hier natürlich etwas anders aus.
-
Gesamtfahrleistung: 5754 km
Spritverbrauch: 491,4 Liter
Durchschnittsverbrauch: 8,8 l/100km
Spritkosten: 851,92 €
Kosten für Ersatzteile, Zubehör und Reparaturen: 2024,10 €
Veröffentlicht unter 76er L
Verschlagwortet mit 2012, 2B2-Vergaser, ADAC, Amelinghausen, Ansaugkrümmer, Auspuffkrümmer, Braunschweig, Bremsleitung, Bremsschlauch, Bremstrommel, Buchsen, Cuxhaven, Cuxland-Oldtimer-Rallye, De Carbon, Dichtung, Drehzahlmesser, Drostei Classic, ebay, Ellringen, Fotos, Getriebe, Getriebeöl, Glasperlstrahlen, Golf-Treffen, Gummilager, Hamburg, Heide-Histo, Hinterachse, Hinterachslager, Kameramitfahrt, Klingberg-Classic, Kolben, Kolbenringe, Kühler, Kühlerpappe, Kurbelwelle, Lagerschalen, Lübeck, Luftfilter, Motor, Motorinstandsetzer, Motorkran, Motorlager, Motoröl, Nockenwelle, Öldruckschalter, Oldtimer, Oldtimer-Tankstelle, Oldtimermarkt, Oldtimertreffen, Ölfilterhalter, Ölwechsel, Panhardstab, Passat 32, Passat 32B, Passat-Kartei-Deutschland, Passat-Treffen, Pinneberg, Pulverbeschichtung, Radbremszylinder, Rechberghausen, Riemenscheibe, Rotenburg (Wümme), Rückblick, Rund um Rotenburg, Saison, Schrick, Schwungscheibe, Siegerehrung, Tour de Nostalgie, Trittau, VDO minicockpit, Ventildeckel, Ventilfedern, Verden, Video, VW Treffen, Winsen (Luhe), Wolfsburg, Youngtimer, Youngtimertreffen, Zahnriemenabdeckung, Zusatzinstrument, Zylinderkopf
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Von fliegenden Startnummern, verölten Motoren, stilechter Pannenhilfe und großen Pokalen
Ja, ich bin einen Tag zu spät dran. Aber da dieser Artikel etwas umfangreicher wird, habe ich es gestern einfach nicht mehr zum gewohnten Erscheinungstermin geschafft. Videos schneiden und hochladen, Fotos sichten, bearbeiten und hochladen und dann noch das ganze versuchen in Worte zu fassen. Das war am Sonntag Abend einfach nicht mehr drin.
Wie angekündigt stand am Sonntag die letzte Rallye dieser Sasion auf dem Programm. Es ging zur 21. “Rund um Rotenburg” nach Rotenburg an der Wümme.

Guckt euch das Schild noch einmal genau an. Das wird wohl niemand mehr jemals wieder zu Gesicht bekommen.
Startnummer 92 deutet schon auf ein rechts großes Starterfeld hin. Am Ende gingen 125 Teams an den Start. Da ich wieder ziemlich spät gemeldet habe, sprang zum Glück wieder diese relativ hohe Startnummer heraus. Damit dann auch eine Startzeit, die die Nacht von Samstag auf Sonntag nicht ganz so kurz werden läßt.
Bis 10.00 Uhr war die Anmeldung und Dokumentenausgabe besetzt. Das war also die Zeit bis zu der ein Eintreffen im Rathaus von Rotenburg erforderlich war. Kein Problem.

Um 10.00 Uhr war auch Start der Teilnehmer. Wir hatten noch Zeit bis 11.32 Uhr. Genügend Zeit also um noch unser Frühstück zu genießen. Es gab Schnittchen…

Auch unsere Unterlagen konnten wir schon in Empfang nehmen. Peter nimmt sich die in der Regel zuerst vor. Zeit für mich noch ein wenig durch die Reihen zu schlendern.

Die letzten Teilnehmer trudelten wirklich erst auf den letzten Drücker ein. Wahrscheinlich alles alte Hasen, die sich mit den Gegebenheiten vor Ort schon besser auskennen. Wieder mit von der Partie war auch wieder Heinz Krock mit seinem ADAC Passat Variant. Natürlich kamen wir auch wieder ins Gespräch. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein.
Danach war quasi Wachablösung. Peter war mit den Unterlagen soweit durch und ich habe mich mal über die Aufgaben hergemacht.

Ich schnappte mir die Unterlagen und versuchte einen ersten Überblick zu erhalten. Die Aufgabenstellung scheint auf den ersten Blick recht einfach. Man erhält Kartenauschnitte auf denen die Fahrtstrecke einfach rot markiert ist. Natürlich ist es nicht so einfach, wie es sich anhört. Teilweise sind da kleine Gemeinheiten versteckt, die sich beim groben Überfliegen nicht erkennen lassen.
Auch die Vorgaben für die Gleichmäßigkeitsprüfungen sind interessant. In der Regel wird ein Schnitt und eine Wegstrecke vorgegeben, manchmal gibt es auch Zeitvorgaben und die dazugehörige Wegstrecke. In Rotenburg gibt es nur eine Schnittvorgabe und das…

Auf der Karte sind Start und Ziel der GP markiert. Aber nur wenn ich eine Streckenlänge habe, kann ich mir die dafür erforderliche Zeit aurechnen. Die Streckenlänge gilt es also aus der Karte herauszumessen.
Peter und ich haben getrennt voneinander gemessen und wir sind annähernd zu dem gleichen Ergebnis gekommen. Geinigt haben wir uns dann bei der GLP1 schlußendlich auf genau 4000 Meter. Das entspricht bei dem vorgegebnen Schnitt von 27 km/h einer Zeit von 8 Minuten und 53,3 Sekunden. Sollte die Strecke in Wahrheit jetzt aber 4100 Meter lang sein, würde sich die Fahrzeit gleich um 13,3 Sekunden erhöhen.
Pro Sekunde Abweichung erhielt man 0,1 Fehlerpunkte. Man wäre dann also schon mit 1,3 Punkten dabei.
Soviel noch mal zur Theorie.
Es wurde Zeit das es los ging. Kurz vorher rollten wir zum Start.
Und pünktlich um 11.32 gingen wir dann auf die Strecke.
Wie waren kaum raus aus Rotenburg und ich hab meinen Passat das erste Mal etwas rollen lassen, schepperte es auch schon. Pling ! Was war das?
Irgendetwas ist gegen die Antenne geflogen. Ich konnte sie im letzten Moment noch zittern sehen. Peter gefragt, er hat nichts gesehen. Kein Wunder, meistens hängt er ja auch über der Karte.
Ich habe meine Augen immer am rechten Straßenrand um die Kontrollschilder aufzuspähen, auch nichts gesehen.
Egal, weiterfahren.
Des Rätsels Lösung ereilte und dann an der ersten Durchgangskontrolle.
“Habt ihr keine Startnummer?” – “Doch, da vorne auf der Motorhaube”
Da war aber keine mehr… Jetzt war mir klar, was da gegen die Antenne geflogen ist.
Peter versuchte den Fahrtleiter ans Handy zu kriegen. Ohne Erfolg. Und nun?

Selbst ist der Mann ! Kurz improvisiert und wir waren wieder zu identifizieren.
Vor den Zeitkontrollen gibt es in der Regel immer ein paar Minuten Wartezeit. Um fehlerpunktfrei zu bleiben muß man extakt auf die vorgegebene Minute vorfahren.

Das gab dann mal wieder etwas Zeit sich unter VW-Sportcoupefahrern auszutauschen. Oli war mit seinem 77er Scirocco am Start.
Die Anfahrt zur Zeitkontrolle gibts wieder in bewegten Bildern. Kurz vor der ZK habe ich noch einen Nachzügler vorgelassen. Der hatte irgendeine Startnummer im 80er-Bereich. War also schon etwas über der Zeit.
Am Ende verliere ich nicht meine Tür, sondern ich hab lediglich den Camcorder wieder reingeholt. Für sowas Anhalten kostet Zeit.
Kurz danach war Mittagspause. Auf dem Hof eines Autohändlers wurde es auf dann doch ziemlich eng.

Aber alle fanden Platz und wir holten uns erstmal unsere Portion Gulasch ab. Nachdem Mittag hab ich mal rumgefragt ob noch einer eine blanko Startnummer hätte. Ohne Erfolg. Wie sich nur wenig später raustellte, hab ich einfach nur den falschen gefragt.
Ich bin dann aber selber fündig geworden. Woher ich die habe, verrate ich hier aber nicht.

Hier klebt sie schon wieder auf der Haube. Die Nummer habe ich mit einem Filzstift selber reingeschrieben.
Auf diese Idee, ist aber noch jemand gekommen. Achtet im Video mal auf den Mann in dem hellblauen Polo-Shirt am rechten Bildrand.
Hier hatten das Veranstalterteam doch tatsächlich schon eine Ersatznummer für mich parat liegen. Unser Mißgeschick ist wohl schon irgendwie bis zum Re-Start durchgedrungen. Tolle Organisation.
Weiter gings über eigentlich normal zu fahrende Nebenstrecken. Eigentlich.

Wenn man mit einem Fiat 500 unterwegs ist, kann das schon mal Probleme aufwerfen. Der Fahrer nahm es aber mit Humor.
Kurz vor dem Ziel, galt es nochmal eine von den eingangs erwähnten kleinen Gemeinheiten zu entdecken.

Dieses Kontrollschild befand sich in einer überdachten Durchfahrt auf einem Betriebsgelände. Auf der Streckenskizze verlief der rote Strich an diesen Punkt eben mal 1 mm neben der Straße.
Man könnte meinen, es wurde etwas unsauber eingezeichnet. Aber das war so gewollt.
Das war die letzte Nummer auf der Bordkarte, es folgt nur noch eine Stempelkontrolle und dann ging es schnurstracks dem Ziel entgegen.
Peter meinte dann, das mein Passat irgendwie nach Öl riechen würde. Ich hab es dann auch gerochen, es aber auch den vor uns fahrenden VW-Porsche geschoben. Der produzierte nämlich schon die eine oder andere Ölwolke beim Schalten. Öldruck und Öltemperatur waren auch völlig unauffällig. Weiter gings, war ja nicht mehr weit.
An der Zielkontrolle gab dann noch das übliche Foto unserer Bordkarte.

So sieht eine mustergültig ausgefüllte Bordkarte aus! Bis zum letzten Feld gefüllt.
Jetzt noch schnell den Passat abstellen und dann erstmal etwas relaxen.
Aber was kommen da für Rauchwolken unter meiner Motorhaube hervor? Muß ich wohl doch mal gucken.
Auf den ersten Blick sah es gar nicht so wild aus. Ein paar Ölspritzer. Halb so wild. Aber dann. Die ganze Getriebeglocke war voller Motoröl und von da tropfte es dann auf den Auspuff. Ich konnte aber nicht erkennen wo es herkam.
Schnauze voll, Klappe zu.
Nebenan winkte schon Günther ganz aufgeregt. Er war mit seinem Ferrari 308 GTB am Start und hatte ebenfalls die Motorhaube auf. Na, gut erst Mal gucken was da los ist.
Nun weiß ich auch, daß unter der hinteren Haube nicht nur der Motor, sondern auch noch ein kleines Gepäckfach Platz findet. Und in dieses Gepäckfach paßt wie angegossen… Eine Kühlbox.
Es gab eine Runde Alsterwasser. Geile Idee. Das kam jetzt gerade richtig!
Irgendwie ließ mir mein Ölverlust dann aber doch keine Ruhe. Schließlich wollten wir ja auch noch wieder zurück nach Hamburg.
Ich hatte noch eine Hoffnung, das es doch nur eine Kleinigkeit ist. Haube wieder auf, Peter hat geguckt und ich hab den Motor angeworfen.

Man kann es hier zwar nicht erkennen, aber das Öl tropfte nur so aus dem Öldruckschalter.
Toll, Problem lokalisiert und nu?
Da war doch noch wer. Richtig? Heinz mit seinem ADAC Passat Variant. Das könnte die Lösung sein.
Peter lief schon mal runter, um zu schauen ob er ihn findet. Ich habe inzwischen die Telefonnummer von Heinz gefunden und ihn angerufen. Problem geschildert und er sagte nur: “Peter ist schon hier. Irgendwo müßte ich so einen Schalter haben”
Als ich dann unten ankam, hatte Heinz schon sein halbes Auto ausgeladen.

Wahnsinn, was er alles dabei hat. Und auch den passenden Schalter hat er dann irgendwann gefunden. Unter, vor der grünen Plastikbox liegt er bereit.
“Ich packe noch eben wieder zusammen und dann schraub ich Dir den Schalter rein” Ich habe gesagt, wenn er mir den passenden Schlüßel gibt, kann ich das auch alleine. Darauf ließ sich Heinz aber nicht ein. Er bestand aber darauf, ihn selber einzubauen.

Dafür bestand ich dann darauf, daß er mich in seinem Vari mitnimmt. Kein Problem.

Wenn das keine stilechte Pannenhilfe ist! Einfach genial.
Was hätte ich ohne Heinz bloß gemacht? Ich glaube nicht, daß ein heutiges ADAC-Fahrzeug einen solchen Schalter noch an Bord hätte. Ich war Happy !!!
Ein ganz dickes Dankeschön an Heinz !!!
Der ganze Einsatz hat natürich nicht lange gedauert. Insgesamt vielleicht eine halbe Stunde. Also noch rechtzeitig zur Siegerehrung fertig geworden.

Und das war auch gut so. Denn da bahnte sich noch was richtig positives für uns an. Die ersten Zwischenerbenisse hingen bereits aus.
Bordkarte 1: 0 Punkte.
Bordkarte 2: 0 Punkte.
Auch sonst keine Strafpunkte.
GLP1: 0 Punkte, unsere aus der Karte gemessene Streckenlänge und auch die danach gefahrene Zeit stimmte also auf den Punkt. Wahnsinn !!!
Fehlte nur noch die GLP2. Wenn die ähnlich gut ausgefallen ist, sind wir diesmal wieder ganz oben mit dabei.
Dann kam die letzte Aktualisierung der Ergebnislisten.
GLP 2: 0,6 Punkte.
Irre. Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet.
Das hieß am Ende Platz 2 in unserer Klasse und dafür gab es dann zur Belohnung auch wieder einen Pokal. Und was für einen Klopper.

Da bog sich selbst mein Gurkenhobel etwas durch.
Was für ein Tag !!!
Nach diesem XXL-Bericht und den ganzen Ereignissen, habt ihr hoffentlich Verständis für meine 24-stündige Verspätung.
Was fehlt ist noch die abschließende Gallerie.
Veröffentlicht unter 76er L, Rallyes
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Oldtimer-Treffen 2012 in Tostedt – Rückblick
Kein schönes Wetter gestern vormittag. Zwischendurch hat es immer wieder geregnet. Als es dann etwas freundlicher wurde, bin ich mal kurz nach Tostedt gefahren.
Hier findet an diesem Wochenende wieder das jährliche Oldtimertreffen statt. Ist gleich bei mir um die Ecke, daher immer einen Abstecher wert.
Bei der Fahrt aufs Gelände habe ich meinen Camcorder mal wieder an die Winschutzscheibe geklebt.
Weiter Artverwandte konnte ich bei der Fahrt aufs Gelände nicht ausmachen. So habe ich mal die silberne VAG-Reihe erweitert.

Der Teilemarkt konnte mich dieses Jahr auch nicht dazu ermuntern größere Ausgaben zu tätigen. Einen Meter Spritschlauch für den TS habe ich mir noch mal mitgenommen. Das war aber auch mehr so ein Verlegenheitskauf.
Wie schon erwähnt, andere VW Passat konnte ich nicht ausmachen. Auch die üblichen Verdächtigen waren nicht vor Ort. Vielleicht war das Wetter einfach zu schlecht oder sie fahren erst heute hin.
Viele herausstechende Sachen sind mir auch nicht vor die Linse gekommen. Interessant vielleicht noch die Felgen auf einem 1er Golf.

Die Dinger sind eigentlich eher aus Käferkreisen bekannt. Ich wusste gar nicht, daß es die auch mit Lochkreis 4×100 gibt. Schlecht find ich die ja nicht…
Hier freut sich der Bundesfinanzmister über ordentdliche KFZ-Steuereinahmen.

Volvo 760 Turbodiesel. Der 6-Zylinder-Turbodiesel mit 2,4 Liter Hubraum stammt von VW und wurde dort im LT verbaut. Was für ein Gegensatz. Transporter vs. Oberklasse-Limousine
Nicht schön, aber selten.

Wenn der Platz im Kofferraum mal wieder zu knapp ist. VW Scirocco 2 mit Dachreling.
Das wird wohl der Dragster sein, der in meinem Video zu hören war.

Zum Schluß noch wieder etwas für unsere Rästelfreunde.

Was das? Ich habe ihn schon öfter auf Treffen in der Region gesehen und finde das Ding ist immer wieder einen Blick wert.
Damit war der Tag aber noch nicht vollständig ausgefüllt.
Heute steht die letzte Rallye in dieser Saison auf dem Programm. Dafür hieß es nach dem Treffen noch eben Autos durchtauschen.

Und dann wurde es mal wieder Zeit den Rallye-Passat eine Wäsche zu verabreichen. Danach noch vollgetankt und heute morgen gehts nach Rotenburg an der Wümme zur “Rund um Rotenburg”.
Wie üblich gibt es auch heute noch wieder ein Gallerie mit weiteren Bildern vom Oldtimertreffen in Tostedt.
Veröffentlicht unter 76er L, 77er GLS Automatic, Treffen + Ausfahrten
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Die Klappe geht nicht richtig zu
Seit einiger Zeit habe ich ein Problem mit dem Vergaser vom Rallye-Passat. Die Drosselklappe geht zeitweise nicht mehr zu. Beim Schalten hört sich das dann immer so an, als ob ich gerade meine erste Fahrstunde nehme. Ist auf Dauer einwenig nervig.
Als ich PADO am Mittwoch verarztet hatte, habe ich mich dem Problem mal angenommen.

Irgendwie spielen hier zwei Sachen gleichzeitig mit rein. Die Federn der Drosselklappenwelle tun sich sehr schwer, aber auch der Gaszug trägt sein Teil dazu bei.
Ich bin mal mit dem Gaszug angefangen. Im Fußraum bin ich dann auf eine Feder am Gaspedal gestoßen. Die hatte ich so jetzt gar nicht mehr im Kopf.

Auf dem Bild habe ich sie bereits ausgehängt. Der Bügel befindet sich normalerweise hinter dem Hebel. Im ersten Moment sollte man denken, daß es sich um eine Rückholfeder handelt, dem ist aber nicht so. Die Feder unterstützt die Kraft die vom Pedal auf dem Gaszug gegeben wird. Einen wirklichen Sinn für diese Feder kann ich nicht ausmachen. Soll sie das Spiel im Gaszug ausgleichen, wenn der sich mit den Jahren etwas längt? Eine bessere Erklärung dafür habe ich nicht.
Auf jeden Fall geht die Drosselklappe mit der ausgängten Feder jetzt wieder von alleine zu. Problem gelöst? Im Prinzip ja. Allerdings war ich damit eigentlich nicht zufrieden. Denn es kann ja nicht Sinn der Sache sein, einfach ein Bauteil aus dem Spiel zu nehmen. Pause! Erst mal versuchen Infos zu bekommen.
Die Suche gestaltet sich schwierig. Im Forum hatte keine eine brauchbare Antwort parat. Dirk war sich auch sicher, daß die Feder bei allen Motorversionen verbaut ist.
Also zunächst mal ran an den Vergaser.

Im Lager hatte noch einen 2B5-Vergaser aus einem 32B liegen. Im Gegensatz zum 2B2 hat der 2B5 nur eine Rückdrehfeder an der Drosselklappenwelle. Scheint also eventuell eine Verbesserung zu sein.

Und noch eine Änderung gibt es zwischen 2B2- und 2B5-Vergaser. Um die Rückstellfeder bei 2B2 auszubauen muß die gesamten Drosselklappenwellen ausgebaut werden.

Dazu muß dann auch die Drosselklappe raus. Wie im Bild zu sehen ist, sitzt die Mutter auf der Welle hier links. Der Gashebel ist mit der Welle fest verklemmt.
Da liegt der ganze Salat.

Offentsichtlich beschädigt ist nichts. Lediglich die Kunstoffscheiben sind etwas mitgenommen.
Danach habe ich den die einteilige Feder von dem 2B5-Vergaser freigelegt.

Hier ist auch schön zu sehen, daß hier die Mutter auf der Seite des Gashebels sitzt. Die Welle kann also drinbleiben. Wesentlich einfacher.
Dann die einteilige Feder an den 2B2-Vergaser.

Das passte zum Glück ohne Probleme. Die Klappe ging jetzt ganz leicht zu. Kein Haken oder Klemmen mehr.
Wieder zurück und rauf mit dem Vergaser auf die Ansaugbrücke. Alles wieder angeklemmt und die Feder am Gaspedal wieder eingehängt und getestet.

Und dann das: Klappe geht immer noch nicht zu! Mist!
Vergaser wieder runter und versucht die Feder noch etwas mehr vorzuspannen.

Das wurde leider nichts. Soweit bin ich gekommen. Dann war Ende. Durch das weitere Spannen wurde der Durchmesser der Feder immer kleiner. Mehr ging nicht.
Also alles wieder zurück.

Nun blieb doch nur eine Möglichkeit. Die Feder am Gaspedal wieder aushängen. Jetzt funktionierte es wieder wunderbar.
Das war denn der Stand der Dinge. Endgültig zusamengebaut habe ich noch nicht wieder alles. Eine Idee hatte ich noch aber dazu mußte ich erstmal nach Hause und den Rechner anwerfen.
Warum bin ich da nicht ehr drauf gekommen? Teileprogramm hochgefahren und mal versucht ein paar Infos zu der Feder zu bekommen. Da der Vergaser ja aus einem 32B stammt habe ich zuerst einmal hier nachgesehen. Keine Feder am Gaspedal !
Jetzt noch mal beim Zwischenmodell nachgeschlagen. Hier war die wieder Feder abgebildet. Aber nur bis zum Modelljahr 78. Danach ist sie entfallen. Das dürfte auch genau der Zeitpunkt sein wo der 2B2- vom 2B5-Veragser abgelöst wurde. Es scheint also so, daß mit der einteiligen Feder am Vergaser auch die Feder am Gaspedal entfallen ist.
Wenn man nicht alles selber recherchiert. Ich kann das wohl ohne Bedenken so zusammenbauen.





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