Schlagwort Archiv: Motoröl

Das wäre ja mal richtig ins Auge gegangen

Nach dem Einbau der stärkeren Feder am Vergaser, wäre ich vermutlich nicht mal mehr bis zur nächsten Straßenecke gekommen! Gut, daß ich ohne es genau zu wissen, rechtzeitig vorgesorgt habe. In den Auge des Gaspedals steckte, wie vermutet, tatsächlich noch die mittlerweile 38 Jahre alte Schaumstoffbuchse.

buchse-gaspedal

Der erste Eindruck sollte mich dann auch nicht täuschen. Da fehlt doch unten rechts schon ein Stück vom Schaumstoff. (mehr …)

Kurz vorm Ziel

Richtig große Sachen stehen wohl nicht mehr an. Vielmehr gilt es jetzt noch die letzten Kleinigkeiten abzuarbeiten.

Los ging es mit den Rädern. Zur H-Abnahme will ich ja nicht mit irgendwelchen wilden Felgen vorfahren. Daher kamen jetzt erst mal die VW-Alus wieder rauf.

vw-alufelgen

Die passen natürlich zum TS, aber mir schwebt da ja noch etwas extravaganteres vor. Mal gucken was es letztendlich wird. (mehr …)

Pre-Rollout vom Passat TS

Gestern fand das erste vorläufige Rollout statt. Ganz fertig bin ja noch nicht, aber für die weiteren Arbeiten wollte ich wieder auf die Bühne.

Der Weg dahin war zunächst noch etwas blockiert.

Plunder

Die erste Stunde ging also mit Aufräumen drauf. Da hat sich über den Winter ganz schön was angesammelt. (mehr …)

Jetzt hat auch die Saison für den Rallye-Passat begonnen

Etwas später als Anfang des Jahres mal geplant ging es jetzt auch für meinen Rallye-Passat das erste mal an die frische Luft. Wird ja auch langsam mal Zeit. Geplant war eigentlich auch schon längst die erste Rallye, aber daraus wurde kurzfristig nichts.

So stand der Passat immer noch abgedeckt bei mir in der Werkstatt. Auf dem Dach hat sich schon wieder diverser Kleinkarm angesammelt.

Passat-b1-Rallye

Die Folie hat ihn über den Winter schön sauber gehalten und hat jetzt ausgedient. Der ganze Ramsch auf dem Dach war schnell wegsortiert. Jetzt galt der erste Blick erst mal dem Motorölstand.

peilstab-passat

Nicht ganz unerwartet, stand das Öl am Peilstab nur noch kanpp über der Min-Markierung. Ihr erinnert Euch? Auf der letzten Rallye im letzten Jahr ist mir bei der Rund um Rotenburg doch der Öldruckschalter weggeflogen. Da ging so einiges an Öl flöten.

Von der Rallye zeugten aber auch noch andere Spuren, die es noch zu entfernen galt.

Rotenburg-Rallyeschild

Das „geklaute“ Rallyeschild mit der selbstgemalten Startnummer. 😉 Ach war das damals ein ereignisreicher Tag. Da erinnere ich mich echt gerne dran zurück.

Nachdem die Batterie dann eingebaut war folgte der erste Schlüßeldreh in diesem Jahr. Der Startversuch gestaltete sich erfreulich kurz. Da hab ich teilweise schon länger georgelt wenn ein Passat nur mal drei Wochen nicht bewegt wurde.

Alle Lampen gingen aus, alle Zeiger der Instrumente sprangen hoch. Dann konnte es also weitergehen.

Kofferraum beladen war angesagt. Am Freitag gehts schließlich nach Bockhorn zum Oldtimermarkt. Da brauche ich schon etwas Equipment.

Als ich den leeren Kofferaum so vor mir hatte, kam mir wieder eine meiner unvergleichlichen Ideen. Der Kofferaumteppich von meinem Passat TS sieht ziemlich mitgenommen aus. Der lag damals irgendwo, halb zusammengefaltet, bei den ganzen Teilen im Innenraum vom TS.

Passat-Teppich

Wo könnte der sich besser wieder entfalten als in einem Kofferraum selber. Also kam das zerknitterte Stück unter den Teppich des Rallye-Passat und erst dann fing ich an den Kofferraum zu beladen.

Kofferraum-Passat

Die wichtigsten Sachen sind drin. Tisch, Liegestuhl, mein überdachtes Feldbett und mein Schalfsack. Alles was jetzt noch fehlt, lade ich zu Hause ein. Da gings nämlich im Anschluß hin. Natürlich pannenfrei…

Erst wischen, dann Wischer

Vor dem Wischen, kam allerdings noch klar Schiff machen. Es wurde mal wieder Zeit.

klar Schiff machen

Stück für Stück kämpfe ich mich durch die Spuren der vergangenen Monate. Während ich den TS zum Lackieren vorbereitet habe, hatte ich keinen Nerv dafür. Der Schreibtisch sieht schon wieder halbwegs vernüftig aus. Die Lackdosen und das ganze andere Lackierzubehör sind weitestgehendst einsortiert.

chaos beseitigen

Komplett fertig bin ich mit bereits mit der Werkbank. Sie ist bereit für neue Taten.

Werkbank

Und auch mein Motorölproblem habe ich aus dem Weg geräumt. Da die Preise in den letzten Monaten exorbitant angstiegen sind, habe ich jetzt gleich mal zu einen 20 Liter Kanister gegriffen.

Motoröl 20l

Damit sollte ich wohl über die Saison kommen. Der Literpreis ist bei dieser Gebindegröße dann wieder recht erträglich. Weniger als die Hälfte, als wenn man diese Menge in 5 Liter Kanister kaufen würde.

Zu viel Aufräumen schadet allerdings der guten Laune und bevor ich genervt die Werkstatttür hinter mir zuhaue, habe ich mich lieber noch mal mit sinnvolleren Sachen beschäftigt. Wenn die Werkbank schon mal frei ist…

Passat TS Wischergestänge

Den Wischerantrieb habe ich zum Pulverbeschichten komplett zerlegt und jetzt muß er natürlich wieder zusammen.

Kleines Problem bei der Sache sind die beiden Lagerböcke der Wischerwellen. Die waren untrennbar vernietet. Zur Demontage half nur die Flex, mit der das umgebördelte Material abgeschliffen wurde.

Passat B1 Wischerwelle

Jetzt hatte ich diverse Möglichkeiten zur Auswahl die Böcke wieder am Rahmen zu befestigen. Ich entschied mich für die meines Erachtens haltbarste Lösung:
Die noch verbliebenen Stummel so aufzubohren, daß am Rand noch etwas von dem Material stehen bleibt. Damit ist habe ich in dem Sitz absolut keine Luft. Die Drehkräfte haben somit keine Chance die Passung durch das ständige hin und her aufzuweiten.

Passat B1 Wischerwelle

Die kleinen Stummel und die Löcher im Rahmen haben einen Durchmesser vom 5 mm. Größtmögliches Gewinde ist also M4. Dementsprechend kam hier ein 3,2mm Bohrer zum Einsatz.
Dann noch eben Gewinde geschnitten und die Böcke mit kleinen Schrauben montiert.

Passat B1 Lagerbock Wischer

M4 ist zwar nicht gerade üppig dimensioniert aber die Schrauben brauchen ja nur den Lagerbock am Blech halten. Die Drehkräfte werden durch den verbleibenen Rand aufgenommen. Somit sollte es kein Problem mit der Haltbarkeit geben.

Passat B1 scheibenwischerantrieb

Den Motor habe ich noch gegen ein etwas ansehnlicheres Exemplar getauscht. Ist er doch fast das Einzige, was man später von dem ganzen Antrieb überhaupt sieht.

Der ostologische Frühling hat jetzt auch begonnen

Wir haben jetzt Mai und es ist wirklich nicht mehr das Wetter um noch mit Winterreifen durch die Gegend zu fahren. Zeit also mal ein paar Handgriffe an meinem Volvo 940 zu machen.

OST Reifentausch

Die Winterreifen flogen dann auch als erstes runter. Es gab aber noch so einige andere Sachen die erledigt werden wollten. Da ist zum Beispiel der Auspuff. Den hatte ich bereits letztes Jahr zweimal geschweisst. Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.

Volvo 940 Auspuff

Diese Stellen waren zwar noch intakt, aber mittlerweile haben sich andere Stellen zerlegt. Das Eingangsrohr vom Mittelschalldämpfer war komplett ab.

Volvo 940 Rohr

Zudem hatte sich die Schelle des Endtopfs auch bereits zerlegt und unter der Schelle war der Endtopf durch.

Volvo 940 Endtopf

Es war also an der Zeit den kompletten Halbsatz einmal durchzutauschen. Die neue Abgasanlage hatte ich schon seit Dezember liegen um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Im August 2008 hatte ich noch zu einem original Volvo-Halbsatz gegriffen. Die war letztes Jahr im Frühjahr erstmals reif fürs Schweißgerät. Das waren also gerade mal dreieinhalb Jahre. Viel schlechter kann eine Zubehöranlage eigentlich auch nicht sein.

Aupuffhalbsatz Volvo 940

Ich habe jetzt mal zum billigsten vom billigen gegriffen. Ferroz aus Polen. Mal gucken wie lange die Anlage durchhält. Ich bin echt mal gespannt.

Das zugehörige Endrohr habe ich allerdings nicht verwendet. An den Endtopf kam wieder mein Edelstahlendrohr.

Ferroz Auspuff Volvo 940

Damit war der nächste Punkt abgehakt. Es ging aber noch weiter. Mein Volvo schrie förmlich nach neuen Keilriemen. Das dann auch im wahrsten Sinne des Wortes. Das Gejaule, das da mitunter aus dem Motorraum drang, war wirklich schon peinlich.

Keilriemen Volvo 940

Die Riemen waren schnell getauscht. Fehlte nur noch der fällige Ölwechsel. Der hat mich allerdings im Vorwege ganz schön Nerven gekostet. Bis ich endlich einen 5 Liter Kanister mit frischem Motoröl hatte, verging einiges an Zeit. Mein sonst verwendetes Öl war auf die schnelle nirgends aufzutreiben. Dabei ist das nun wirklich nichts besonderes. Ich verwende sonst immer das 10W-40 „Super Leichtlauf“ von Liqui Moly. Alle örtlichen Anbieter hatten aber immer nur das etwas günstigere „Leichtlauf“ in 10W-40 im Angebot. Im Netz hätte ich das zwar bekommen, aber die Preise haben irgendwie extrem angezogen. Bezahlte ich für den Kanister im letzten Jahr noch 32,-€ inkl Versand, wollte der gleiche Anbieter für das gleiche Öl jetzt 50,- inkl. Versand haben. Das ist doch nicht normal.
Also doch Öl vor Ort besorgt. Denn den Ölwechsel wollte ich auf jeden Fall am Samstag durchziehen. Hier aber ein fast ähnlicher Preisanstieg. Das letzte mal als ich diese Öl gekauft hatte mußte ich für den 5 Liter Kanister 34,99€ berappen. Das war 2010. Gestern sollte das Öl im gleichen Laden 49,99€ kosten. Spinnen die alle?
Ich habe es dann im Baumarkt für 41,99€ bekommen. Immer noch ganz schön happig, aber ich hatte keine Wahl.

Liqui Moly Volvo 940

Also rein mit dem teuren Zeug. Kleiner Tipp am Rande: Auch wenn es gegen die Ergonomie des Kanisters spricht, haltet den Kanister beim Einkippen mit dem Ausguß nach oben. Probiert es mal aus. Ihr werdet überrascht sein, wie gut das geht. Kein Kleckern, kein Blubbern, kein Trichter.

Jetzt ist der Frühling auch bei meinem Volvo angekommen. Um das Endergebnis noch ein wenig abzurunden, gings im Anschluß noch eben durch die Wäsche.

Volvo waschen

Jetzt strahlt er wieder.

Saisonbilanz 2012 – ´76er VW Passat L

Der Rückblick meines Rallye-Passat hat in der Erstellung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Daher kommt der, chronologisch außer der Reihe, erst jetzt.

Gleich in der ersten Januarwoche ging es mit Volldampf los.

Passat 32 Motorausbau

Der Motor bekam eine grundlegende Überholung. (mehr …)

Saisonbilanz 2012 – ´74er VW Passat L

Es ist langsam wieder an der Zeit die einzelnen Jahresrückblicke fertig zu stellen. Auch für mich ist es immer wieder interessant, wo man sich im Laufe des Jahres so überall rumgetrieben hat. Irgendwie kann ich mir das alles gar nicht mehr merken. Ich glaub´, ich werde alt.
Ohne Fotos und aufgezeichnete Tracks vom Navi würde ich das nie wieder alles zusammenkriegen.

Beginnen möchte ich wieder mit meinem ´74er Passat L. Das ist für den Anfang am einfachsten.

Überwintert hat er bei mir in der Werkstatt. Zum ersten mal ans Tageslicht durfte er am 07.Juni. Da habe ich ihn zu mir nach Hause geholt und den Kofferaum vollgepackt.

Passat 1974 Kofferraum

Ein so voller Kofferraum deutet schon darauf hin, daß es am nächsten Tag keine Tagestour gab. (mehr …)

Von fliegenden Startnummern, verölten Motoren, stilechter Pannenhilfe und großen Pokalen

Ja, ich bin einen Tag zu spät dran. Aber da dieser Artikel etwas umfangreicher wird, habe ich es gestern einfach nicht mehr zum gewohnten Erscheinungstermin geschafft. Videos schneiden und hochladen, Fotos sichten, bearbeiten und hochladen und dann noch das ganze versuchen in Worte zu fassen. Das war am Sonntag Abend einfach nicht mehr drin.

Wie angekündigt stand am Sonntag die letzte Rallye dieser Sasion auf dem Programm. Es ging zur 21. „Rund um Rotenburg“ nach Rotenburg an der Wümme.

Rund um Rotenburg 2012 Startnummer

Guckt euch das Schild noch einmal genau an. Das wird wohl niemand mehr jemals wieder zu Gesicht bekommen. 😉

Startnummer 92 deutet schon auf ein rechts großes Starterfeld hin. Am Ende gingen 125 Teams an den Start. Da ich wieder ziemlich spät gemeldet habe, sprang zum Glück wieder diese relativ hohe Startnummer heraus. Damit dann auch eine Startzeit, die die Nacht von Samstag auf Sonntag nicht ganz so kurz werden läßt.

Bis 10.00 Uhr war die Anmeldung und Dokumentenausgabe besetzt. Das war also die Zeit bis zu der ein Eintreffen im Rathaus von Rotenburg erforderlich war. Kein Problem.

Rund um Rotenburg 2012 Start

Um 10.00 Uhr war auch Start der Teilnehmer. Wir hatten noch Zeit bis 11.32 Uhr. Genügend Zeit also um noch unser Frühstück zu genießen. Es gab Schnittchen…

Rund um Rotenburg 2012 Startaufstellung

Auch unsere Unterlagen konnten wir schon in Empfang nehmen. Peter nimmt sich die in der Regel zuerst vor. Zeit für mich noch ein wenig durch die Reihen zu schlendern.

Rund um Rotenburg 2012 Einfahrt

Die letzten Teilnehmer trudelten wirklich erst auf den letzten Drücker ein. Wahrscheinlich alles alte Hasen, die sich mit den Gegebenheiten vor Ort schon besser auskennen. Wieder mit von der Partie war auch wieder Heinz Krock mit seinem ADAC Passat Variant. Natürlich kamen wir auch wieder ins Gespräch. Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein.

Danach war quasi Wachablösung. Peter war mit den Unterlagen soweit durch und ich habe mich mal über die Aufgaben hergemacht.

Rund um Rotenburg 2012 Bordbuch

Ich schnappte mir die Unterlagen und versuchte einen ersten Überblick zu erhalten. Die Aufgabenstellung scheint auf den ersten Blick recht einfach. Man erhält Kartenauschnitte auf denen die Fahrtstrecke einfach rot markiert ist. Natürlich ist es nicht so einfach, wie es sich anhört. Teilweise sind da kleine Gemeinheiten versteckt, die sich beim groben Überfliegen nicht erkennen lassen.

Auch die Vorgaben für die Gleichmäßigkeitsprüfungen sind interessant. In der Regel wird ein Schnitt und eine Wegstrecke vorgegeben, manchmal gibt es auch Zeitvorgaben und die dazugehörige Wegstrecke. In Rotenburg gibt es nur eine Schnittvorgabe und das…

Rund um Rotenburg GP1

Auf der Karte sind Start und Ziel der GP markiert. Aber nur wenn ich eine Streckenlänge habe, kann ich mir die dafür erforderliche Zeit aurechnen. Die Streckenlänge gilt es also aus der Karte herauszumessen.
Peter und ich haben getrennt voneinander gemessen und wir sind annähernd zu dem gleichen Ergebnis gekommen. Geinigt haben wir uns dann bei der GLP1 schlußendlich auf genau 4000 Meter. Das entspricht bei dem vorgegebnen Schnitt von 27 km/h einer Zeit von 8 Minuten und 53,3 Sekunden. Sollte die Strecke in Wahrheit jetzt aber 4100 Meter lang sein, würde sich die Fahrzeit gleich um 13,3 Sekunden erhöhen.
Pro Sekunde Abweichung erhielt man 0,1 Fehlerpunkte. Man wäre dann also schon mit 1,3 Punkten dabei.

Soviel noch mal zur Theorie.

Es wurde Zeit das es los ging. Kurz vorher rollten wir zum Start.

Und pünktlich um 11.32 gingen wir dann auf die Strecke.

Wie waren kaum raus aus Rotenburg und ich hab meinen Passat das erste Mal etwas rollen lassen, schepperte es auch schon. Pling ! Was war das?
Irgendetwas ist gegen die Antenne geflogen. Ich konnte sie im letzten Moment noch zittern sehen. Peter gefragt, er hat nichts gesehen. Kein Wunder, meistens hängt er ja auch über der Karte.
Ich habe meine Augen immer am rechten Straßenrand um die Kontrollschilder aufzuspähen, auch nichts gesehen.

Egal, weiterfahren.

Des Rätsels Lösung ereilte und dann an der ersten Durchgangskontrolle.
„Habt ihr keine Startnummer?“ – „Doch, da vorne auf der Motorhaube“

Da war aber keine mehr… Jetzt war mir klar, was da gegen die Antenne geflogen ist.

Peter versuchte den Fahrtleiter ans Handy zu kriegen. Ohne Erfolg. Und nun?

Rund um Rotenburg 2012 Startnummer Ersatz

Selbst ist der Mann ! Kurz improvisiert und wir waren wieder zu identifizieren.

Vor den Zeitkontrollen gibt es in der Regel immer ein paar Minuten Wartezeit. Um fehlerpunktfrei zu bleiben muß man extakt auf die vorgegebene Minute vorfahren.

Rund um Rotenburg 2012 Zeitkontrolle

Das gab dann mal wieder etwas Zeit sich unter VW-Sportcoupefahrern auszutauschen. Oli war mit seinem 77er Scirocco am Start.

Die Anfahrt zur Zeitkontrolle gibts wieder in bewegten Bildern. Kurz vor der ZK habe ich noch einen Nachzügler vorgelassen. Der hatte irgendeine Startnummer im 80er-Bereich. War also schon etwas über der Zeit.

Am Ende verliere ich nicht meine Tür, sondern ich hab lediglich den Camcorder wieder reingeholt. Für sowas Anhalten kostet Zeit.

Kurz danach war Mittagspause. Auf dem Hof eines Autohändlers wurde es auf dann doch ziemlich eng.

Rund um Rotenburg 2012 Startnummer Mittag

Aber alle fanden Platz und wir holten uns erstmal unsere Portion Gulasch ab. Nachdem Mittag hab ich mal rumgefragt ob noch einer eine blanko Startnummer hätte. Ohne Erfolg. Wie sich nur wenig später raustellte, hab ich einfach nur den falschen gefragt.
Ich bin dann aber selber fündig geworden. Woher ich die habe, verrate ich hier aber nicht. 😉

Rund um Rotenburg 2012 Mittag

Hier klebt sie schon wieder auf der Haube. Die Nummer habe ich mit einem Filzstift selber reingeschrieben.

Auf diese Idee, ist aber noch jemand gekommen. Achtet im Video mal auf den Mann in dem hellblauen Polo-Shirt am rechten Bildrand.

Hier hatten das Veranstalterteam doch tatsächlich schon eine Ersatznummer für mich parat liegen. Unser Mißgeschick ist wohl schon irgendwie bis zum Re-Start durchgedrungen. Tolle Organisation.

Weiter gings über eigentlich normal zu fahrende Nebenstrecken. Eigentlich.

Rund um Rotenburg 2012 Platttenweg

Wenn man mit einem Fiat 500 unterwegs ist, kann das schon mal Probleme aufwerfen. Der Fahrer nahm es aber mit Humor.

Kurz vor dem Ziel, galt es nochmal eine von den eingangs erwähnten kleinen Gemeinheiten zu entdecken.

Rund um Rotenburg 2012 Kontrollschild

Dieses Kontrollschild befand sich in einer überdachten Durchfahrt auf einem Betriebsgelände. Auf der Streckenskizze verlief der rote Strich an diesen Punkt eben mal 1 mm neben der Straße.
Man könnte meinen, es wurde etwas unsauber eingezeichnet. Aber das war so gewollt.

Das war die letzte Nummer auf der Bordkarte, es folgt nur noch eine Stempelkontrolle und dann ging es schnurstracks dem Ziel entgegen.

Peter meinte dann, das mein Passat irgendwie nach Öl riechen würde. Ich hab es dann auch gerochen, es aber auch den vor uns fahrenden VW-Porsche geschoben. Der produzierte nämlich schon die eine oder andere Ölwolke beim Schalten. Öldruck und Öltemperatur waren auch völlig unauffällig. Weiter gings, war ja nicht mehr weit.

An der Zielkontrolle gab dann noch das übliche Foto unserer Bordkarte.

Rund um Rotenburg 2012 Bordkarte

So sieht eine mustergültig ausgefüllte Bordkarte aus! Bis zum letzten Feld gefüllt.

Jetzt noch schnell den Passat abstellen und dann erstmal etwas relaxen.

Aber was kommen da für Rauchwolken unter meiner Motorhaube hervor? Muß ich wohl doch mal gucken.

Auf den ersten Blick sah es gar nicht so wild aus. Ein paar Ölspritzer. Halb so wild. Aber dann. Die ganze Getriebeglocke war voller Motoröl und von da tropfte es dann auf den Auspuff. Ich konnte aber nicht erkennen wo es herkam.
Schnauze voll, Klappe zu.

Nebenan winkte schon Günther ganz aufgeregt. Er war mit seinem Ferrari 308 GTB am Start und hatte ebenfalls die Motorhaube auf. Na, gut erst Mal gucken was da los ist.
Nun weiß ich auch, daß unter der hinteren Haube nicht nur der Motor, sondern auch noch ein kleines Gepäckfach Platz findet. Und in dieses Gepäckfach paßt wie angegossen… Eine Kühlbox.
Es gab eine Runde Alsterwasser. Geile Idee. Das kam jetzt gerade richtig!

Irgendwie ließ mir mein Ölverlust dann aber doch keine Ruhe. Schließlich wollten wir ja auch noch wieder zurück nach Hamburg.

Ich hatte noch eine Hoffnung, das es doch nur eine Kleinigkeit ist. Haube wieder auf, Peter hat geguckt und ich hab den Motor angeworfen.

Rund um Rotenburg 2012 Oeldruckschalter

Man kann es hier zwar nicht erkennen, aber das Öl tropfte nur so aus dem Öldruckschalter.

Toll, Problem lokalisiert und nu?

Da war doch noch wer. Richtig? Heinz mit seinem ADAC Passat Variant. Das könnte die Lösung sein.

Peter lief schon mal runter, um zu schauen ob er ihn findet. Ich habe inzwischen die Telefonnummer von Heinz gefunden und ihn angerufen. Problem geschildert und er sagte nur: „Peter ist schon hier. Irgendwo müßte ich so einen Schalter haben“

Als ich dann unten ankam, hatte Heinz schon sein halbes Auto ausgeladen.

Rund um Rotenburg 2012 ADAC Heinz

Wahnsinn, was er alles dabei hat. Und auch den passenden Schalter hat er dann irgendwann gefunden. Unter, vor der grünen Plastikbox liegt er bereit.

„Ich packe noch eben wieder zusammen und dann schraub ich Dir den Schalter rein“ Ich habe gesagt, wenn er mir den passenden Schlüßel gibt, kann ich das auch alleine. Darauf ließ sich Heinz aber nicht ein. Er bestand aber darauf, ihn selber einzubauen.

Rund um Rotenburg 2012 ADAC Passat Variant

Dafür bestand ich dann darauf, daß er mich in seinem Vari mitnimmt. Kein Problem.

Rund um Rotenburg 2012 Pannenhilfe

Wenn das keine stilechte Pannenhilfe ist! Einfach genial.

Was hätte ich ohne Heinz bloß gemacht? Ich glaube nicht, daß ein heutiges ADAC-Fahrzeug einen solchen Schalter noch an Bord hätte. Ich war Happy !!!
Ein ganz dickes Dankeschön an Heinz !!!

Der ganze Einsatz hat natürich nicht lange gedauert. Insgesamt vielleicht eine halbe Stunde. Also noch rechtzeitig zur Siegerehrung fertig geworden.

Rund um Rotenburg 2012 Siegerehrung

Und das war auch gut so. Denn da bahnte sich noch was richtig positives für uns an. Die ersten Zwischenerbenisse hingen bereits aus.

Bordkarte 1: 0 Punkte.
Bordkarte 2: 0 Punkte.
Auch sonst keine Strafpunkte.
GLP1: 0 Punkte, unsere aus der Karte gemessene Streckenlänge und auch die danach gefahrene Zeit stimmte also auf den Punkt. Wahnsinn !!!

Fehlte nur noch die GLP2. Wenn die ähnlich gut ausgefallen ist, sind wir diesmal wieder ganz oben mit dabei.

Dann kam die letzte Aktualisierung der Ergebnislisten.

GLP 2: 0,6 Punkte.

Irre. Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet.

Das hieß am Ende Platz 2 in unserer Klasse und dafür gab es dann zur Belohnung auch wieder einen Pokal. Und was für einen Klopper.

Rund um Rotenburg 2012 Pokal

Da bog sich selbst mein Gurkenhobel etwas durch.

Was für ein Tag !!!

Nach diesem XXL-Bericht und den ganzen Ereignissen, habt ihr hoffentlich Verständis für meine 24-stündige Verspätung.

Was fehlt ist noch die abschließende Gallerie.

Ölwechsel und leichte Blessur am Volvo 940 beseitigt

Es wurde mal wieder Zeit für einen Motorölwechsel an meinem Volvo. Seit dem letzten Wechsel hab ich schon wieder 14.000 km mehr auf dem Tacho. Wurde also höchste Zeit.

Ich hab mich ja schon dran gewöhnt, daß manche Schrauben am Volvo etwas merkwürdige Maße haben. Die Ablaßschraube hat genau 25,4 mm oder besser gesagt 1 Zoll. Das wäre auch alles nicht so schlimm, wenn man nicht immer nach der passenden Nuß suchen müßte.

Volvo 940 Ölablaßschraube

Aber irgendwann hab´ ich sie dann auch gefunden. Letzter Ölwechsel war im Mai letzten Jahres. Dementsprechend gut eingemottet lag sie dann auch.

Das Öl konnte nun in Ruhe ablaufen und in der Zwischenzeit habe ich mir mal die kleine Blessur vorne links vorgenommen. Da hat irgendein netter Verkehrsteilnehmer seine Spuren am Kotflügel und an der Stoßstange hinterlassen.

Volvo 940 Kotflügel Schrammen

Ein paar Schrammen und eine lose Zierleiste auf der Stoßstange waren das Ergebnis.

Eben den Blinker raus und die Poliermaschine angeworfen.

Volvo 940 Kotflügel Politur

Zum Glück war es nur oberflächlich, so daß es mit zwei Durchgängen getan war.

Volvo 940 Kotflügel poliert

Nichts mehr von zu sehen. Zum Glück. Die Zierleiste war auch schnell wieder an Ort un Stelle. Die war nur aus den Klammern rausgerutsch.

Zeit mal nach dem Öl zu gucken. Tropfen tat es nicht mehr, sollte wohl alles raus sein.

Volvo 940 Altöl

Viel war wohl eh nicht mehr drin. Aber für 14.000 km hält sich der Verbrauch damit noch im Rahmen. Die Einfahrphase ist jetzt schließlich bald vorbei. Tachostand beim Ölwechsel : 197.241 km

Zum Schluß gab dann den neuen Filter und frisches 10W-40.

Volvo 940 Öl Filter

Damit hab ich hier jetzt erst mal wieder gut ein Jahr Ruhe.

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