Monatliches Archiv: Januar 2012

Skandal: Mein Volvo fährt nicht ohne Strom!

Limaregler alt Volvo 940

Kaum kommt mein Volvo 940 ins 20. Jahr, fängt er auch schon an Zicken zu machen. Nicht daß das jetzt zur Gewohnheit wird. Gestern konnte ich die Erkenntnis gewinnen, daß wenn das Radio während der Fahrt ausgeht, das Licht immer dunkler wird und der Blinker nicht mehr blinkt, der Motor auch nur noch 5 Minuten weiterläuft.
Diagnose: Akuter Strommangel!
Ich habe es immerhin noch bis in beheizte Räumlichkeiten geschafft. Dar war dann aber auch sofort Schluß. Motor aus.
Batterie erstmal ans Ladegerät und mich auf Ursachenforschung begeben. Keilriemen war noch da, lose Kabel konnte ich auch nirgends entdecken. Also mal den Regler der Lima ausgebaut.

Limaregler alt Volvo 940

Das wird wohl die Ursache sein.
Schnell ran an den Rechner und einen neuen Regler bestellt. Kurz vor 12 Uhr wurde der dann angeliefert und ich habe ihn sofort eingebaut.

Limaregler neu Volvo 940

Die Batterie war zu diesem Zeitpunkt schon wieder soweit geladen, daß ich den Motor ohne Fremdhilfe starten konnte. Testlauf verlief erfolgreich: 14,4 Volt.

Die Lager-mit-Fett-auspressen-Methode

Pilotlager passat 32 1976

Nach der Veröffentlichung des gestrigen Artiklels, kam gleich von zweiten Seiten die Frage auf, wie das mit dem Pilotlager und dem Fett genau funktioniert.
Ich gebe zu, nur Anhand des einen Fotos ist das auch ein wenig schwer vorstellbar. Auf dem Foto ist nämlich der Absatz der sich im Dorn befindet nicht ersichtlich.

Daher hier noch mal eine kleine Erklärung.

Das Lager und der darunter befindliche Hohlraum wird zunächst komplett mit Fett ausgefüllt.

Pilotlager passat 32 1976

Dann kommt der Dorn und der Hammer zu Einsatz. Der Dorn sollte möglichst ohne viel Spiel in das Lager passen. Geeinget hierfür ist z.B. ein Zentrierdorn für die Kupplung, welchen man z.B. aus einer alten Getriebeeingangswelle anfertigen kann.
Den Dorn dann ins Lager einführen und dann mit ein paar wirklich beherzten Hammerschlägen das Fett verdrängen. Die Kraft hat dann nur eine Möglichkeit zu entweichen: Sie drückt das Lager heraus.

Pilotlager

Ich hoffe anhand meiner Skizze kann man das Prinzip nachvollziehen.
Ist der Zapfen, wie hier zu sehen, relativ kurz, muß man eventuell nach den ersten Schlägen noch mal etwas Fett hinzugeben.

Kolben rein und Motor angefangen zu komplettieren

Kolbenspannband passat 32 1976

Obwohl das Wochenende gut vollgepackt war mit Terminen, habe ich am Sonntag doch noch ein wenig am Motor weitergemacht. Ich hatte mich am frühen Nachmittag mit Jörg aus Lübeck in der Werkstatt verabredet. Damit hatte ich wenigtens einen Grund noch mal aktiv zu werden.

Noch bevor Jörg eintraf habe ich eben die Kolben wieder in den Block eingesetzt.

Kolbenspannband passat 32 1976

Kolbenspannband angelegt und den Kolben anschließend mit leichten Schlägen in den Zylinder „gehämmert“.

Kolben passat 32 1976

Den kompletten Arbeitsschritt gibt es auch wieder als kleines Video.

Ein zweites Video habe ich von der Montage der Pleuellagerböcke gemacht.

Danach konnte ich auch das erste mal sehen wie weit die Kolben nach oben gehen.

Kolbenhöhe pasat 32 1976

Die haben in OT noch bestimmt 1 mm Luft bis zur Blockoberkante. Da droht also keine Gefahr einer Kollision mit dem Kopf.

Ich konnte also bedenkenlos mit dem weiteren Zusammenbau weiter machen. Zunächst gab´s noch mal ein neues Pilotlager.

Pilotlager Ausbau passat 32 1976

Zum Ausbau habe ich wieder meine altbewährte Methode angewendet. Lager komplett mit Fett füllen und dann mit einem passenden Dorn und ein paar kräftigen Hammerschlägen das Fett verdichten, so daß es das Lager nach vorne ausdrückt. Ist so simpel und jedem Auszieher meilenweit überlegen.

Dann war erst mal Pause. Jörg stand vor der Tür. Er brauchte für seinen 33er, den er gerade frisch vom Lackierer zurückbekommen hat, noch ein paar Teile für die Komplettierung. Die waren zwar relativ schnell zusammengesucht, aber dann haben wir noch eine ganze Zeit lang gequascht. So viel Zeit muß aber sein.
Irgendwann mußte Jörg wieder los und ich habe noch ein Stündchen weitergewerkelt.

Jetzt gings an den neuen Ölfilterhalter. Hier war ich von Sören, der mir das Teil letztes Wochenende rumbrachte, schon vorgewarnt worden. Wahrscheinlich wird der Ölfilter mit dem Motorhalter kollidieren.
Das tat er dann auch. Ist zwar nur minimal, aber die beiden Teile passen so nicht zusammen.

Ölfilterhalter passat 32 1976

Der Motorhalter war letzte Woche aber schon beim Pulverbeschichten. Den konnte ich also nicht mehr abändern. Und jetzt möchte ich die Flex da eigentlich auch nur sehr ungern ansetzten.
Ich muß also sehen, daß ich den Ölfilterhalter am Flansch etwas kürze.

Ölfilterhalter neu alt passat 32 1976

Im Vergleich mal die beiden unterschiedlichen Stärken der Flansche. Mal sehen ob ich jemanden finde, der mir vom oberen ca. 10mm abnehmen kann. Dann spar ich mir auch den Kauf längerer Schrauben.

Am Block habe ich dann noch die beiden Aufnahmeplatten für die Kurbelwellensimmeringe angeschraubt und die Antriebsräder für den Zahnriemen aufgesetzt.

Kurbelwellensimmering Passat 32 1976

Kurbelwellensimmering vorne Passat 32 1976

Die Ölpumpe hatte mittlerweile auch ihren Weg zurück gefunden. Die hatte ich einmal kurz geöffnet und für gut befunden. Hier gab es absolut keinen Grund ein neues Teil einzubauen.

Auf den beiden Bildern kann man übrigens auch gut erkennen, warum ich den Motor unbedingt seitlich am Motorständer montieren wollte und mir dafür extra einen Halter geschweißt habe.
Zum einen kann man so immer schön von oben Arbeiten und zum anderen wäre die hintere Seite des Motors sonst gar nicht zugänglich.

Zylinderkopf kann zum Planen

Zylinderkopfbearbeitung Passat 32 1976

Natürlich ging es auch in den letzten Tagen immer mal wieder weiter mit der Bearbeitung der Ein- und Auslaßkanäle vom Zylinderkopf. Ich wollte Euch nur nicht jeden Tag immer wieder das Gleiche zeigen. Ein Kanal ist schließlich wie der andere. Zu klein. Zu viele Kanten.
Jetzt ist es aber geschafft und zum Abschluß gibts dann doch noch mal einen kleinen Einblick im meinen Kopf.

Zylinderkopfbearbeitung passat 32 1976

Ein abschließende, leichte Politur konnte ich mir wieder nicht verkneifen.

polierte kanäle passat 32 1976

Bis auf die Bereiche unmittelbar um die Ventilführungen bin ich überall ganz gut rangekommen.

polierte kanaele passat 32 1976

Ein weiterer Baustein um die 55 PS-Marke hinter mir zu lassen ist damit fertig.

Kanalbearbeitung passat 32 1976

Zylinderkopf tuning passat 32 1976

Heute bringe ich den Kopf dann auch gleich bei meinem Motorinstandsetzer vorbei. Er wird sich dann noch ein wenig an der Dichtfläche zu schaffen machen: 3/10 mm müßen noch runter. Ich hoffe das langt um eine plane Fläche zu erhalten. Viel mehr darf er nicht abnehmen, dann wird es langsam brenzlig.

Schwarzpulver ist ein geiles Zeug

Pulverbeschichtung passat 32 1976

Was hat man sich da früher nicht mit abgeärgert. Erst die ganzen Teile von den ganzen Ölrückstanden befreit. Dann mit Drahtbürsten, Schleifpapier und den verschiedensten Drahtbürstenaufsätzen für die Bohrmaschine den Kampf gegen den Rost begonnen. Stunden später dann die Teile grundiert und anschließend mit Farbe überzogen.

Heute packt man alles, wie es ist, in eine Kiste und wartet ein paar Tage. Und dann ist das Ergebnis noch um längen besser und haltbarer.
Ich spreche natürlich von den Motoranbauteilen, die ich zum Strahlen und Pulverbeschichten gegeben hatte. Die konnte ich gestern schon wieder in Empfang nehmen.

Pulverbeschichtung passat 32 1976

Ein himmlischer Anblick. Die Sachen sind wieder absolut Spitze geworden. Ich hätte nicht mit so einem umwerfenden Ergebnis gerechnet.

Hier mal der Luftfilter, so wie ich ihn abgegeben hab:

Luftfilter 2B2-Vergaser Passat 32 1976

Der war nicht wirklich schön. Und so sieht er jetzt aus:

Luftfilter_zenith_ 2b2_ passat_ 32_1976

Traumhaft. Von den wirklich reichlich vorhanden Rostkratern, ist fast nichts mehr zu sehen. Da muß man schon ganz genau hingucken.

Gestern Morgen wußte ich noch gar nicht, daß ich die ganzen Teile wieder zurückbekomme. Vorsorglich hatte ich da aber schon mal ein Fax an meinen VW-Teiledienst abgeschickt.
So konnte ich gestern Nachmittag auch gleich noch ein paar Tüten mit Schrauben, Scheiben und sonstigem Kleinkram abholen.

Befestigungmaterial passat 32 1976

Von 17 bestellten Positionen waren 16 noch verfügbar. Nur einmal EoE. Das will ich mal nicht meckern. Sogar die vier Gummitüllen für die Befestigung des Zahnriemnschutzes waren noch lieferbar.

Containerfund: VW Passat Variant GLI

Passat GLI Container

Viele haben es am Samstag über Facebook mitbekommen. Ich habe immer wieder Fotos von Orten gepostet, die nun wahrlich nicht bei mir um die Ecke sind. Angefangen vom Autohof in Bremen, danach dann vom Ford Entwicklungszentrum in Köln, gefolgt von einem Richtungswegweiser bei Wittlich an der Mosel und dann noch ein Foto vom Nürburgring. Abends um 21.30 Uhr gabs dann noch ein Foto aus der Heimat. Da war ich wieder zu Hause.
Heute folgt die Erklärung für die kleine Deutschlandtour. Bereits Ende letzten Jahres wurde mir ein 33er Passat Variant GLI angeboten. Der steht seit über 10 Jahren in einem Container und muß dort nun verschwinden, da das Grundstück verkauft ist. Viel war dem Anbieter telefonisch nicht zu entlocken. Der Vari sei damals mit Motorschaden auf der A48 liegengeblieben und von dort direkt auf den Schrottplatz gegangen. Von hier hat ihn der Anbieter dann geborgen. Leider ohne jegliche Papiere. Marsrot sei er und er habe ein Schiebedach. Die Kotflügel sind zwar verrostet, aber insgesamt sei der Vari zu schade um ihn endgültig zu verschrotten. Soweit die Aussagen vom Verkäufer. Ach ja, den Motor habe er schon einmal angefangen zu zerlegen, aber irgendwann habe er einfach keine Zeit mehr gehabt.
Nun malt man sich ja so einiges aus. Besser ein Fahrzeug, daß wegen Motorschadens, als wegen starkem Rostbefall auf den Schrott geht. Da könnte die Karosse ja noch ganz brauchbar sein. Und ein Container ist auch nicht der schlechteste Aufbewahrungsort. Klingt also interessant und einen Vari GLI gibt es nun wahrlich nicht mehr an jeder Ecke.
So kam es dann, daß ich am Samstag gemeinsan mit Detlev nach Wittlich gefahren bin. Wir trafen uns in Bremen und von dort hat Detlef mich mitgenommen. Er mußte nach Köln um eine neue Heckklappe für einen 32er zu bergen. Gegen 14.30 Uhr sind wir dann gemeinsam vor Ort gewesen und nach einem kurzen Begrüßungsschnack wurde der Container geöffnet.

Passat GLI Container

Da stand tatsächlich ein GLI drin. Der erste Enthusiasmus ist bei mir jedoch schnell verflogen. Ich muß allerdings dazu sagen, daß meine Erwartungen schon erheblich heruntergeschraubt hatte, nachdem ich das Grundstück gesehen hatte.
Es half aber alles nichts, jetzt waren wir schon mal da, also ran an den Speck.
Das erste was natürlich sofort ins Auge fiel, war der erstklassig konservierte Motor.

Passat GLI motor

Das nächste was sofort ins Auge stach waren die Kotflügel, deren Auflagekanten und der Wasserkasten.

Passat GLI kotflügel

Alles mürbe. Vielleicht gibts ja in der anderen Blickrichtung erfreulicheres.

Passat GLI motorraum

Nicht wirklich. Aber dafür noch mal ein kleines Stileben vom linken Scheinwerfer.

Passat GLI scheinwerfer

„Hella in Rost“, ich habe genug von hier vorne gesehen. Wenden wir und dem Rest des Wagens zu.

Auf dem Weg nach hinten fehlte natürlich nicht der obligatorische Blick unter die Rücksitzbank.

Passat GLI hinterachsaufnahme

Auch schon geschweisst. Aber wie, grausam! Die Arbeit hätte man sich sparen können. Darunter und nebendran blüht es munter weiter. Die rechte Seite sah genauso berrauschend aus.

Passat GLI türen

Natürlich sahen die Türen nicht besser aus. „Das ist aber nur oberflächlich.“, kam da vom Anbieter.

Das es wirklich ein GLI ist konnte man ja schon an den Details im Motorraum erkennen. Trotzdem mußte ich natürlich auch das Typenschild noch mal auf den Chip bekommen.

Passat GLI heckklappe

Auch die Heckklappe hatte schon bessere Tage erlebt.

Schnell wieder raus hier. Aber nicht ohne noch einmal ein Blick auf die Schweller und den Unterboden zu werfen.

Passat GLI schweller

Das sah sogar noch halbwegs passabel aus. Obwohl am Ende auch schon der übliche Flicken sitzt.

Ich sags ganz erlich: „Ich bin raus!“

Das tue ich mir nicht an, das lohnt sich höchstens noch zum Schlachten. Einige Sachen können interessant sein. Wenn er bei mir in der Gegend stehen würde und der Verkäufer von seiner utopischen Preisvorstellung etwas herunterkommen würde, wäre es eine Option. Aber nicht bei einem Rostklumpen der 550 km von mir entfernt steht. Die Preisvorstellung wird dabei allerdings noch das geringste Problem sein. Ich habe vor Ort noch nicht durchblicken lassen, daß ich kein Interesse habe und habe einfach gesagt, daß ich ihm für das Auto nichts geben würde. Keinen Cent!
Er war nicht trotz anfänglich im Raum stehender vierstelliger Summe nicht sonderlich geschockt…

Fairerweise muß man dazu sagen, daß die Summe in Verbindung mit einem großen haufen Ersatzteilen gefordert wurde. Neue Konis, sehr gute Auspuffanlagen , diversen Türen und Innenausttattungsteilen.
Die Konis hat er dann nicht gefunden. Nur den leeren Karton. Die Türen waren soweit man das sehen konnte nicht viel besser, als die verbauten. Teilweise schon geschweisst oder verbeult von der Lagerung.
Die Auspuffanlagen waren unterster Durchschnitt, von GLI-Auspuffeilen habe ich allerdings nichts gesehen.
Das ist allerdings auch nicht weiter verwunderlich, denn das Lagerprinzip glich dem der Ludolfs. Aber schön mal gesehen zu haben.
Ach ja Wasserpumpen habe er auch noch einige und zeigte auf einen großen Haufen mit mindestens 40-50 vergammelten Pumpen. Irre der Typ!!!
Ich fragte ihn, ob er denn davon auch mal as verkauft hatte. „Nein, das habe ich nur für mich gesammelt“, war seine trockene Antwort.

Mitgenommen haben wir schlußendlich nur ein Teil. Und das will schon was heißen, wenn man 550 km für eine Tour unter die Räder nimmt.
„Ich habe hier noch einen nagelneuen Verteiler für einem Passat.“ Ich höre die Worte noch heute. Zum Glück haben wir nichts bezahlt. Zu Hause habe ich die Nummer dann mal überprüft.
VW LT 25 !!! Der wird zwar sicher sehr selten sein, aber ein LT mit Benzinmotor war schon zu Lebzeiten eine Rarität.

War aber trotzdem eine lustige Tour. Auf der Rücktour hat Detlev mir noch mal ein paar Interessanrte Ecken am Nürburgring nähergebracht. Ich bin da bestimmt schon zwanzig mal vorbeigefahren, aber nie wirklich angehalten.
Wir waren beim neu eröffneten historischen Fahrerlager, haben diese tolle Geldvernichtungs-Achterbahn ring°racer kurz angeschaut. Die Nordschleife war leider geschlossen, so haben wir am Rande das Fahrwerk von Detlevs Caddy eine kleinen Belastungsprobe unterzogen.

caddy nordschleife

Zum Abschluß des Tages gab´s in Adenau, bei der zweiten Nordschleifenauffahrt, erst mal was für unsere knurrenden Mägen. Danach gings wieder Richtung Küste. Da wo die Menschen anscheinend nicht so weit ab von der Realität leben, wie an der Mosel.

Nun muß ich mich doch nach einem Ölkühler umschauen.

Ölfilterhalter Flansch Audi 80 SB spät

Mein erster Versuch einen passenden Ölfilterhalter mit Thermostat und Anschlüßen für einen Ölkühler zu besorgen ging ja leider in die Hose.

Ölfilterhalter Flansch Audi 80 SB spät

Hier paßte der Anschlußflansch zum Motor nicht.

Ich hatte das Vorhaben, einen Ölkühler zu montieren, eigentlich auch nur so am Rande eingeplant. Äußerste Priorität hatte es nicht. Da ich den ersten Halter sehr günstig bekommen hatte, war ich auch nicht bereit jetzt Unsummen dafür auf den Tisch zu legen. Auch wenn das Teil bei Audi am Erstazteiltresen mit mehr als 300,- EUR zu Buche schlägt.

Wie so oft, kommt irgendwann bestimmt noch mal die eine Gelegenheit. Man muß halt nur etwas Zeit mitbringen.
Sören aus dem PKD-Forum hatte jedoch nicht vergessen, daß ich auf der Suche nach so einem Teil war. Ende letzter Woche erhielt ich eine Mail von ihm. Er sei am Sonntag in Hamburg und könnte mir so einen Halter vorbeibringen. Preislich konnten wir uns auf den von mir gesteckten Rahmen einigen.

Gestern Mittag kam Sören dann wie abgesprochen eben bei mir rum und brachte mir den richtigen Halter.

Ölfilterhalter

Jetzt brauche ich nur noch einen passenden Ölkühler. Schläuche müssen nicht dabei sein. Die lasse ich mir passgenau pressen. Dann stimmen wenigstens die Längen und ich habe gleich die richtigen Verschraubungen.

Lagerschale sitzt, Zwischenwelle und Kurbelwelle wieder drin

Lagerschale Zwischenwelle passat 32 1976

Im zweiten Versuch ist jetzt die richtige Lagerschale montiert. Die Werkzeuge lagen ja noch alle bereit, so daß das jetzt kein großer Akt mehr war.

Lagerschale Zwischenwelle passat 32 1976

Um die Ölbohrung richtig zu treffen, habe ich mir mit einem Edding am Block und auf der Lagerschale je einen Punkt angezeichnet. Ganz gut getroffen.

Der Tausch der vorden Lagerschale ist im Gegensatz zu der hinteren ein Kinderspiel.

Lagerschale Zwischenwelle vorne passat 32 1976

Natürlich habe ich diesmal vorher geprüft ob die Welle auch reinpaßt… Gebranntes Kind scheut das Feuer.

Danach kam die Zwischenwelle dann auch gleich wieder zurück an ihren angestammten Platz.

Zwischenwelle  passat 32 1976

Saugend, schmatzend ließ sie sich einführen und sie dreht sich sogar.

Nachdem dieser Schritt endlich erfolgreich abgeschloßen war, habe ich mich daran gemacht die Kurbelwelle wieder zu montieren.

Kurbelwellengasse passat 32 1976

Dafür die zunächst die oberen Lagerschalen eingelegt und leicht eingeölt. Dann die Kurbelwelle eingelegt.

Kurbelwelle passat 32 1976

Anschließend die Lagerschalen in die unteren Lagerböcke montiert, wieder gut eingeölt und montiert.

Lagerschalen passat 32 1976

Nach jeder Montage eines Lagers habe ich immer gleich probiert ob sich die Kurbelwelle noch leicht drehen läßt. Das tat sie auch nach der Montage des fünften Lagers noch. Zum Durchdrehen war wirklich fast kein Kraftaufwand nötig.

Kurbelwelle montiert passat 32 1976

Wie leicht sich die Kurbelwelle dreht habe ich mal im Video festgehalten. Das Eigengewicht eine Knarre reicht.

Wenn die Kolben dann als nächstes in den Block einziehen, ist es damit dann aber vorbei.

VW Scene 02/2012 – Bericht vom Treffen beim Kaleu

VW Scene kaleu treffen 2011

Erst heute bin ich durch Zufall drüber gestolpert. In der aktuellen Ausgabe der VW Scene befindet sich ein Bericht vom letztjährigen Treffen beim Kaleu.

VW Scene kaleu treffen 2011

Nicht zuletzt weil der Bericht von Andreas Ehm verfasst ist, haben es diesmal wahrscheinlich auffälig viele Passat in den Bericht geschafft.

VW Scene kaleu 2011

Warum das Motto des Treffens „Original ist Optimal“ nun aber ausgerechnet ein Bild mit meinen Rallye-Umbau schmückt sei dahingestellt. Vielleicht weil ich den Umbau ziemlich original hinbekommen habe?
Keine Ahnung. Vielleicht sollte es aber auch nur ein kleiner Seitenhieb von Andreas sein, sowas doch in Zukunft zu unterlassen. 😉

Einlaßkanäle im Kopf bearbeitet

einlasskanal passat 32 1976

Nachdem die auslaßseitigen Kanäle alle fertig sind geht´s jetzt mit den vier Einlaßkanälen weiter.

einlasskanal passat 32 1976

Im Gegensatz zur Auslaßseite ist das hier Kleinkram. Maximal 1 mm ist die Dichtung größer als die Kanäle. Seitlich sind sogar die Kanäle schon größer als die Dichtung.
Dementsprechend schnell gings dann auch voran. Die beiden mittleren Eingänge sind krümmerseitig soweit bereits fertig.

zylinderkopfbearbeitung passat 32 1976

Blieb noch Zeit für die Flächen direkt vor dem Ventil. Da die beiden Einlaßventile hier direkt nebeneinander sitzen, kann man gut den Unterschied zwischen und vorher und nachher sehen.

ventilsitzring passat 32 1976

Die scharfe Kante die nach dem Drehen des Ventilsitzes bei der Fertigung stehen geblieben war, ist nun verschwunden.

kanalbearbeitung passat 32 1976

Damit konnte auch die Rundung unterm Ventilsitz zur Kanalseite hin, wesentlich weicher ausgeführt werden.

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