Oldtimermarkt Bockhorn 2026 – Rückblick
Freitag ab und zu noch leichte Schauer, Samstag und Sonntag durchgehend trocken bei leichter Bewölkung. Temperaturen um die 18°C. Das hörte sich doch ganz brauchbar an.
So ganz sollte diese Wettervorhersage dann allerdings doch nicht mit den tatsächlichen Begebenheiten vor Ort übereinstimen.
In Bockhorn angekommen bin ich am Freitag gegen 14:30 Uhr.

Die letzten Schauer waren durch und die Einfahrt zum Gelände habe ich selten so leer erlebt.
Es ging in einem Zug durch bis zum eigentlichen Einlass.

Die Suche nach einen geeigneten Stellplatz konnte ich mir sparen, da ich der letzte von unserer Bockhorn-Gruppe war. Ich musste sie nur noch irgendwo aufspüren.
Der erste alte Passat ist mir dabei auch gleich vor die Linse gekommen.

Es sollte nicht der letzte übers Wochenende bleiben.
Ziel erreicht und der Klappstuhl steht auch schon.

Wir waren diesmal nur zu fünft. Alex und Thomas kamen mit dem Volvo 850 T5-R, Dirk reiste wieder mit seinem Doppel-Passat-Gespann an, Martin wie gewohnt mit seinem Rekord A Coupe und ich mit dem Moos-GT. Damit hatten wir die 60er, 70er, 80er und 90er perfekt abgedeckt.
Das Wetter machte was es sollte und es begann so allmählich tatsächlich aufzuklaren. Die Wolken verzogen sich und wir konnten in aller Ruhe den Grill anfeuern.

So kann das Wochenende doch starten. Herrlich.
Es langte anschließend sogar noch für einen ersten Gang über den Teilemarkt.

Einige Stände hatten zwar schon die Schotten dicht gemacht, aber für den ersten Überblick langte es trotzdem.
Zu dieser Zeit waren die Gänge leer und es zog die Leute eher Richtung Biergarten .

Bis halb Zehn waren wir dann noch unterwegs, bevor wir wieder zu unseren Quartier zurück kehrten.

Unsere anvisierte Abendrunde fiel dann allerdings sprichwörtlich ins Wasser. Es schüttete wie aus Eimern.

Es war eigentlich unmöglich sein Auto jetzt noch mal zu verlassen. Einmal musste ich aber noch raus. Schlafsack und Wolldecke hatte ich noch im Kofferraum und ich saß noch auf der falschen Seite. In einer halbwegs trockene Phase hab ich dann den Platztausch noch vorgenommen und dann die Nachtruhe eingeläutet.
Samstag morgen war es wieder trocken. Nach dem Frühstück ging es dann gleich wieder zum Teilemarkt und auch genauso schnell wieder zurück.

Abladen und fertig machen für die nächste Runde.
An einige Stände kam man allerdings schon jetzt kaum noch heran.

Der Regen forderte seinen Tribut.
Und es wurde leider nicht weniger. Dirk hatte zum Glück noch ein Plane im Auto und so hatten wir wenigstens ein Dach überm Kopf.

Das hielt uns zwar halbwegs trocken, aber die Temperaturen rauschten abends so weit in den Keller, dass es wieder nicht zu einer ausgedehnten abendlichen Runde langte.
Meine erste Tat am Sonntag morgen, war es dann meinen Passat umzuparken, so dass ich nachmittags überhaupt noch halbwegs vernünftig von der Wiese komme.

Mittlerweile hatte sich die Wiese zu einem durchgehenden Feuchtbiotop entwickelt. Das Wasser versickerte überhaupt nicht mehr und die Auffahrt zum Gelände fand nur noch unter erschwerten Bedingungen statt. Hier hat es Heiner erwischt und brauchte Anschub um weiter zu kommen.

Er war aber bei Weitem nicht der Einzige. Wobei man doch feststellte, dass die Fronttriebler hier durchaus im Vorteil waren.

Hier musste alle durch die kamen oder wieder nach Hause wollten.
Mich zog es noch mal aufs Marktgelände, denn Sonntags ist noch zusätzlich der Kofferraumverkauf.

Viel war hier für mich aber nicht mehr zu holen. Eine Vierkantfeile hab ich noch ergattern können.
Auf dem Marktgelände waren selbst die eigentlich befestigten Wege teilweise nur noch über Stege erreichbar.

Mir langte es jetzt mit den Matschwanderungen. Gut dass ich mir meine ausgelatschtesten Schuhe für Bockhorn mitgenommen hatte.

Die hatten es jetzt endgültig hinter sich. Neben dem ganzen Matsch hat sich durch die Nässe jetzt auch noch die Sohle großflächig gelöst. Finito!
Eine Stunde haben wir uns das Schauspiel in der Matschwüste dann noch angeguckt.

Für viele ging es nur noch mit Vorspann raus.
Durch meine direkte Nähe zur Ausfahrt bleib bei mir der eine oder andere Matschspritzer nicht aus.

Aber besser hier an den Türen, als sich später die ganzen Radhäuser voll zu sauen.
Gegen 14:30 Uhr habe ich mich dann auf die Socken gemacht.

Mit den Folgen des Wetters hatten wohl auch die Benutzer der Besucherparkplätze zu kämpfen.
Wer jetzt glaubt, dass auch nur einer von uns gesagt hätte, „Hier fahre ich nie wieder hin“, der irrt. Natürlich sind wir auch im nächsten Jahr wieder mit dabei. Na gut, wenn Schnee liegt vielleicht nicht.
Dass es aber auch in diesem Jahr mal ein paar trockene Phasen gab ist ja klar und diese hab ich dann auch mal genutzt um ein paar Bilder einzusammeln.
