Zurück von der Wörthersee Tour 2017

Hier mal ein kurzes Lebenszeichen von mir. Ich bin wieder im Lande und blicke auf ein paar wirklich tolle Tage zurück.

Bis auf ein paar ganz kleine Nebensächlichkeiten, dazu zähle ich in erste Linie das Stauchaos rund um München und auf der A8, war es rundherum ein Fest. Den eigentlichen Rückblick vom Wörtherseetreffen liefere ich so schnell wie möglich nach. Ich bin Montag früh um 00:30 Uhr wieder in Hamburg angekommen und brauche jetzt mal ein paar Stunden für mich und für die Sichtung der Fotos. Als kleine Zugabe werde ich auch noch einen Artikel von einer kleinen Spritztour, die ich mit Michael am Freitag unternommen habe, nachreichen. Dabei hätte es meinen TS übrigens beinahe ganz schön erwischt. Nur durch beherztes Eingreifen zufällig anwesender Personen konnte schlimmeres verhindert werden. Wären Michael und ich hier alleine gewesen, wäre mein Passat jetzt sicher noch nicht wieder in Hamburg. Aber dazu später mehr.

Los ging es am Mittwoch. Leider eine Stunde später als geplant. Das mit dem Aufstehen hat bei mir mal wieder nicht so geklappt.

Passat-harz

So wurde es viertel vor neun bis wir vom Rastplatz Harz los kamen. Hier traf ich mit mit Micha und Frauke aus Wolfsburg.

Von nun an schnurrten unsere Passat wie am Schnürchen. Nach einem Tankstopp in Kirchheim waren wir gegen halb eins im Altmühltal.

passat-altmühltal

Nur unweit der Autobahn, in Enkering kehrten wir zum zünftigen Mittagessen ein. Auf der anderen Seite der Autobahn bot es sich gleich an die Tanks wieder aufzufüllen. Wir wären zwar noch ein ganzes Stück gekommen, aber wenn man schon mal von der Autobahn runter ist, kann man die Gelegenheit gleich nutzen.

Frisch gestärkt machten wir uns an das nervenaufreibendste Stück der Hinfahrt. Münchens Autobahnring und die anschließende A8 nach Salzburg. Die Stauorgie lies dann auch nicht lange auf sich warten.

stau-a8

Gerade die A8 hinterm Inntalkreuz ist eine wirkliche Zumutung. Zweispurig, ohne Standstreifen, Anno 1950. Eine echte Nervenprobe. Die ganze Geschichte hat uns locker eine Stunde zusätzliche Zeit gekostet.

Wenigstens die Autobahnvignette für Österreich konnte ich in dieser Phase in Ruhe an die Scheibe kleben.

vignette-austria

Die hatte wir uns beide schon im Vorwege beim ADAC besorgt und uns ebenfalls auch schon für die Videomaut der Tauernautobahn angemeldet.

Videomaut

So konnten wir ohne Stopp durch die Mautstelle fahren.

In Österreich sind war dann ohne weitere Probleme durchgeflutscht. Nur die ganzen Berge drumherum machten mich irgendwie ganz nervös. Da kamen Erinnerungen hoch und machten schon wieder Lust auf mehr.

Um halb acht dann endlich runter von der Autobahn. Nach 1150 Kilometern und über zwölf Stunden kam das dann ganz gelegen.

Pörtschasch

Pörtschach am Wörthersee. Hier sollte nun unser zu Hause für die nächsten Tage sein.

Man hat ja im Vorfeld viel gehört von Reifenbrennen lasen, nächtlichen Vollgaspartys und was sonst noch so in den Medien gepuscht wird. Daher haben wir uns ein Quartier auf der anderen Seeseite ausgesucht. Hier wird es sicher nicht so wild hergehen.

Und schon gar nicht in unserer gemütlichen Pension Ria.

Pension-ria

Sehr ruhig gelegen, aber nur 100 Meter vom Stadtzentrum mit unzähligen Restaurants und Bars. Auch zum See sind es zu Fuß keine fünf Minuten gewesen. Es sollte sich in den nächsten Tagen als wahrer Glückstreffer herauskristallisieren.

Kaum angekommen, haben wir nur kurz eingecheckt und sind dann gleich noch mal zur Tankstelle im Ort. Etwas Wagenpflege kann nach der Tour nicht schaden und wir waren nicht sicher ob wir an Himmelfahrt unsere Autos hätten waschen können.

car-wash-poertschach

Da strahlt er wieder und Micha hat seinen GLS in der Box.

Offensichtlich nutzte auch VW selber diese Tankstelle für ihre Wäschen. Immer wieder tauchen Gölfe mit dem so verräterischen Kennzeichn WOB-GO xxx auf. Ganz offensichtlich von Volkswagen Classic stammte der Rallye-Golf der gleich nach Micha an der Reihe war.

rallye-golf-passat

Gegen 20:00 Uhr hatten wir uns mit der ganzen Truppe zum Essen verabredet. Insgesamt waren wir zehn Leute, die dem Aufruf vom Matthias an den See gefolgt sind. Neben Frauke und Micha waren das Sarah und Markus mit einem Jetta 1, Nico mit einem Golf 3, eben Anja und Matthies mit einem Passat 32B und Susanne und Harald mit einem T3 mit 5-Zylindermotor. Letztgenannte erwischten uns dann auch noch auf der Tankstelle.

t3-vw

Die beiden waren die einzigen die nicht in Pörtschach übernachteten und mussten daher mit dem Bus anreisen. Micha und ich brachten ebene unsere Autos zur Pension und dann gings zu Fuß zum Trog. Ein erfrischendes Radler war das erste, was bei mir auf dem Tisch stand.

Zeit mal mit den ersten der in den Raum gestellten Behauptungen aufzuräumen.

poertschach-bei-nacht

„Überall Randale und Du kriegst die ganze Nacht kein Auge zu!“ – So sieht das dann in der Realität aus.

Natürlich fährt da auch mal einer durch, der weiß wo sein Gaspedal sitzt, aber das sollte wohl jeden klar sein. Ansonsten kann man es hier schon mal richtig gut aushalten.

Ich habe zumindest eine herrlich geruhsame Nacht genossen und geschlafen wie ein Bär. Ich lasse das morgentliche Frühstück ja gerne mal ausfallen und schlafe lieber ein Stunde länger. Diesmal nicht. Geweckt von strahlendem Sonnenschein zog es mich aus den Federn. Ohne zu wissen welche nette Überraschung da beim Frühstück auf einen wartete.

volkswagen-egg

Es gab jeden Morgen handdesignte Frühstpückseier. Nette Idee. Und Frühstück gab es natürlich auf der Terrasse. Wir haben schließlich gutes Wetter bestellt.

Um 11 Uhr wollte wir uns alle beim GTI-Treffen einfinden. Das Timing stimmte. Nur wenige Autos vor uns standen Nico, Markus und Matthias in der Schlange.

gti-treffen

Der Andrang war enorm und wir grillten ein wenig in der Sonne.

Mit einer Stunde Verspätung waren wir am Ziel.

woertherseetreffen-2017

Zeit spielte aber keine Rolle. Alleine die Fahrt durch die Massen war schon ein Erlebnis.

Unsere Autos haben wird dann etwas abseits abgestellt. Oben auf dem Berg gab es einen großen Parkplatz.

gti-treffen-2017

Ein kurzer Fußmarsch, keine fünf Minuten und wir waren mitten Gewühl.

golf-gti

Unten direkt am See der riesige Stand von VW. Hier gab es rund um die Uhr ein buntes Programm. Aber wie schon erwähnt, vom Treffen selber kommt ein separater Artikel.

An einem Safari-LT konnte ich dann mal sehen wo das Endrohr an meinem Passat normalerweise sitzt.

vw-lt-endrohr

Nicht ganz genau die Ausführung wie bei meinem Rohr, aber die Herkunft ist klar erkennbar.

Wer wollte konnte übrigens auch mit dem Schiff direkt zum Treffen gelangen.

gti-fanboot

Von Pörtschach wurde sogar Überfahrten mit V8 bestückten Sportbooten angeboten. Ihr seht schon, es war wirklich für jeden etwas dabei.

Nachmittags ging es dann noch zum Restaurant Karawankenblick, welches sich auf dem Weg von Reifnitz zum Pyramidenkogel befindet.

karawankenblick

Ganz hoch bis zum Pyramidenkogel habe ich selber es nicht geschafft. Vielleicht später mal. Jetzt hatten wir uns eine Erfrischung verdient. Die Sonne zeigte sich den ganzen Tag in voller Pracht und Schatten war unten auf dem Treffen Mangelware.

Von dort aus bin ich dann noch auf eine kleine Sightseeing-Tour zum Ossiacher See gestartet. Das ist einer der Nachbarseen und nur eine Bergkette weiter nördlich. Rein zufällig bin dabei dann auch an der wohl bekanntesten Tankstelle Österreichs vorbeigekommen. Die Eni-Station Mischkulnig. Hier gibt es schon jahrelang eine Art Paralleltreffen.

 Mischkulnig

Hier geht wohl teilweise richtig die Post ab. Als ich da lang kam, war es aber ruhig. Reichlich Zaungäste und auch reichlich Polizei. Etliche schwarze Streifen auf dem Asphalt zeugten von den Geschehnissen. Die sitzen hier wohl teilweise den ganzen Tag in ihren Campingstühlen und gucken was so passiert. Auch eine Art den Tag zu verbringen.
Gut, dann habe ich die Kulttanke wenigstens auch mal live gesehen. Es sollte mich noch einige Male hier vorbei führen. Immer mehr ungeplant, aber sie liegt halt direkt auf dem Weg nach Velden.

Abends dann wieder gemeinsames Essen und gemütliches Beisammensitzen.

da-mario-poertschach

Diesmal ging es zu Da Mario. Auch nur 100 Meter von unserer Pension entfernt. Auch ein Grund dafür, dass ich hier noch öfters aufgeschlagen bin. Wie man sieht hatten wir auch hier wieder einen netten Abend.

Am nächsten Morgen, also der Freitag, machte ich mich mit Michael auf eine kleine Ausfahrt.

Grenze-tarvisio

Es verschlug uns, abseits der Autobahn um die italienische Mautgebühr zu sparen, bei Tarvisio nach Italien. Das war allerdings noch lange nicht das Endziel. Aber auch dazu in einem gesonderten Beitrag später mehr.

Abends machte ich mich dann alleine noch mal rüber zum GTI-Treffen.

passat-gti-treffen

Einfach noch mal eine Stunde gucken und ein paar Fotos schießen. Das war so gegen 20 Uhr und es war natürlich deutlicher weniger los. Auf irgendwelche Reifenabbrenner bin ich aber auch um diese Uhrzeit noch nicht gestoßen. Alles völlig relaxt und den Umständen entsprechend ruhig.

Der Rest unserer Truppe hatte sich zu dieser Zeit schon in Velden zum Abendessen eingefunden. Ich hab´s auch versucht, allerdings ist mir schleierhaft wo die ihre Autos gelassen haben. Hier steppte der Bär und ein Parkplatz war nicht aufzutreiben.

velden-kontrolle

Die Herren und Damen vom Amt waren derweil auch fleißig um so die eine oder Andere Kiste genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ich habe dann abgedreht und habe die Gunst der Stunde genutzt mich mit Dirk zu treffen. Wir kennen uns schon seit Jahren, haben damals sogar zusammen die ersten Stand der Passat-Kartei bei der Techno-Classica in Essen begleitet und sind seitdem immer wieder in losem Kontakt. Jetzt bot sich die Gelegenheit sich endlich mal wieder zu sehen. Ich bin dann kurz rüber zu ihm ins Hotel gefahren, wo er schon auf gepackten Koffern saß. Am nächsten Morgen gings es für ihn mit dem Flieger von Klagenfurt zurück in die Heimat.
Man kennt ja über die Jahre wirklich so viele Gesichter und es ist immer wieder schön sich mal auszutauschen. Auch wenn da jetzt schon wieder vier Jahre seit unserer letzten Zusammenkunft dazwischen liegen. Oder eben auch gerade deshalb.

Spät abends auf dem Weg zurück nach Pörtschach musste ich unweigerlich wieder durch Velden. Irgendwie war hier jetzt eher noch mehr los als gegen 20 Uhr. Ein einziges riesiges Happening.

velden-gti

Schon beeindruckend diese Massen an Autoverrückten. Aber von Chaos oder Randale auch hier weit und breit keine Spur. In Gegenteil, alle relaxen, chillen und lästern über die Karren ab, die da so vorbeikommen. So wie es jeder machen würde.

Den Samstag habe ich dann zunächst wieder mit einer ausgiebigen Erkundungsfahrt begonnen. Die Gegend hat schon was und das war auch mit ein Grund weshalb keinem von uns das Treffen im Vordergrund stand. Ich denke ich war da schon, der der sich dort am meisten aufgehalten halt. Sind schon tolle Autos am Start. Überhaupt keine Frage. Natürlich längst nicht alles nach meinem Geschmack, etwas über den Tellerrand zu schauen hat aber noch keinem geschadet.

So war ich auch am Nachmittag noch mal wieder drüben und dabei habe ich dann auch gleich noch eines dieser Standardfotos geschossen.

maria-woerth

Dieses ach so typische Postkartenmotiv. Die Wallfahrtskirche von Maria Wörth.

Ich war kaum fertig, suchte mir eben einen Parkplatz im Schatten um den weiteren Tagesablauf zu planen, da hielt hinter mir ein VW Bus und zwei Typen kamen zu mir nach vorne gesprintet.
Die beiden Jungs waren vom bulgarischen VW-Club und haben gerade selber ein Typ 32 in Arbeit. Da sie nicht mehr genau wussten wie, sie alles wieder zusammen bekommen, fragten sie ob sie mal ein Blick unter die Motorhaube werfen durften. Kein Problem.

passat-ts-woerthersee

Wir haben lange gequatscht, alles auf englisch aber das klappte gut. Zum Dank bekam ich dann sogar noch zwei Kalender und ein Feuerzeug geschenkt. Sehr nett. Danke.

Für die Felgen und den Auspuff fand sich auch gleich noch ein Interessent aus deren Reihen.

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Ich bekam dann noch eine Einladung zu deren Indoorevent im März nächsten Jahres. Na, da wird wohl leider nix draus…

Mit dem Einfahrtsticket konnte ich so oft rein- und rausfahren wie ich wollte und so ging es danach ein letztes Mal zum Treffen. Samstag um 18:00 Uhr war Schluss. Etwas ungewöhnlich, aber die Vielzahl der Besucher hat ja noch so einige Kilometer vor sich. Da lohnt es sich nicht noch bis zum Sonntag durch zu ziehen.

passat-woerthersee

Gegen 16:00 Uhr war es dann auch schon dementsprechend aufgelockerter. Die Massen verschwanden so langsam Richtung Ausfahrt.

Für mich ging es, mit ein paar kleinen Schlenker zurück zur Pension. Oder besser gesagt eben noch über die Straße zu Da Mario. Unsere Truppe hatte sich z diesem Zeitpunkt schon etwas dezimiert. Sowohl Frauke und Michael, als auch Anja und Matthias warn im Laufe des Tages schon abgereist.

Ich ging das ganz entspannt an. Die eine Nacht habe ich mir noch gegönnt um dann am Sonntag in aller Ruhe den Heimweg anzutreten.

Nach Frühstück und Auschecken habe ich meine sieben Sachen gepackt und bin los. Noch einmal rum um den See und mal gucken was auf dem Treffen noch so los ist. Plötzlich sah Reifnitz schon ganz anders aus. Bei VW wurde der Stand schon abgebaut und auch sonst waren alle Buden und Verkaufsstände bereits zum größten Teil verschwunden.

Was aber noch stand, war die Fotoplattform. Und heute war da auch mal ein raufkommen. Die Chance lasse ich mir doch nicht entgehen.

passat-gti-treffen

Wer weiß, wann ich hier mal wieder vorbeikomme.

Ich bin dann noch zum Schlosshotel in Velden und Ort auch noch ein Foto vor dieser typischen Fernsehkulisse zu machen. Leider waren aber alle guten Fotopunkte mit irgendwelchen Nobelkarren blockiert und so habe ich meine Kamera noch mal zur anderen Seite aus dem Fenster gehalten und verabschiede mich hiermit vom Wörthersee.

velden-wörthersee

Schön war´s. Sehr schön sogar. Nicht ausgeschlossen, dass ich hier irgendwann erneut mal eben hindüse.

Die Rückfahrt habe ich dann auch ganz gemütlich angehen lassen. Bis Spittal bin ich ganz gemütlich durchs Drautal gefahren um dann erst dort auf die Tauernautobahn zu fahren. Am Abend zuvor habe ich mich wieder für die Viedeomaut angemeldet, sa dass ich auch hier wieder eben durch huschen konnte.

Die Verkehrsnachrichten berichteten allerdings wieder von den üblichen Staus an der Grenze und auch später auf der A8. Alleine an der grenze soll es wohl bis zu einer Stunde Wartezeit gegeben haben. Ohne mich.

Ich bin in Hallein von der Autobahn runter und bin von dort bei Bad Dürnheim über die Grenze. Nur den Tank wollte ich mir in Österreich eben noch voll machen. 20 Cent günstiger als in Deutschland.
Nur war da leider keine Tankstelle mehr in Bad Dürnhiem und plötzlich war ich in Deutschland. Ich hätte es fast nicht bemerkt, wenn da nicht auf einmal ganz andere Verkehrszeichen stehen würden.

Ich bin dann noch mal umgedreht und wieder runter nach Hallein. Waren nur gut sechs Kilometer. Beim zweiten grenzübertritt war ich dann vorgewarnt und hatte die Kamera griffbereit.

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Ja, ihr seht richtig. Das ist der Grenzübergang nach Deutschland. Unten auf der Autobahn machen die ein riesen Bohei mit extra neu eröffneten Grenzkontrollanlagen und hier 20 Kilomter weiter gibt es nicht einmal eine Schranke. Das verstehe wer will.

Ich war mit meiner Route vielleicht nicht unbedingt schneller, aber ich hatte defintiv die bessere Aussicht und absolut freie Straßen. Unversehens bin ich nämlich auf der Deutschen Alpenstraße gelandet.

Deutsche-alpenstrasse

Das war ja ganz nach meinem Geschmack.

Im Prinzip bin ich immer die B305 gefahren. Berchtesgarden – Ruhpolding – Reit im Winkel – Bernau. Hier hätte ich wieder auf die Autobahn gekonnt, bin dann aber noch ein Stück parallel bis Aschau und erst hier auf die A8.

Unterwegs kam des öfteren der Spruch vom Navi: „Es wurde eine um sechs Minuten schnellere Route über A8 gefunden.“ Auch an dieser Kreuzung. „Wenn sie die aktuelle Route behalten möchten, tippen sie „Nein“.“

reit-im-winkel

Nein, nein, nein !!!!

Und dann auch noch das. Plötzlich steht da doch ein Schild am Straßenrand: Masererpass
Das kam so unerwartet, dass ich glatt dran vorbeigerauscht bin. Wer rechnet denn mit so was. Kehrtwende, iss klar, oder?

masererpass

Wieder ein Pass für die Statistik.

In Marquartstein sah ich von weiten schon eine sehr ungewöhnliche Brücke. Da habe ich auch noch mal kurz einen Schlenker gemacht.

tiroler-ache

Das ist die Brücke über die Tiroler Ache. Eine Eisenbeton-Bogenkonstruktion mit abgehängter Fahrbahn aus dem Jahr 1911/12. Heute würde sicher niemand mehr so ein Betonmonstrum bauen, zu der damaligen Zeit sicher war das sicher was ganz modernes.

Die A8 war dann so lala. Es lief mehr schlecht als Recht. Und wieder mal machte ich die Erfahrung, dass es im Stau auf der rechten Spur am zügisten und vor allen Dingen am gleichmäßigsten vorangeht.

Und ich wurde mal wieder mehr und mehr an die Hirnlosigkeit so vieler deutscher Autofahrer Aufmerksam gemacht. Was bitte ist an diesem Schild nicht zu verstehen?

seitenstreifen-befahren

Nein, da schleichen sie lieber in der Mitte umher und fühlen sich noch genötigt, wenn man ihnen zu dicht auf die Pelle rückt. Kilometerlang geht das so. Da fehlen einem echt die Worte.

Am Autohof Gramschatzer Wald habe ich dann zum sechsten Mal den Tank wieder auffüllen müssen. Ich war schon hier skeptisch, ob mich diese Tankfüllung wohl bis nach Hause bringen würde. 480 Kilometer waren es noch von hier.

passat-tanken

Sagen wir mal so, in Österreich mit Tempolimit hätte es vielleicht sogar geklappt. Aber nicht in Deutschland bei immer leerer werdender Autobahn und immer kühler werdender Luft. So habe ich es mit der Tankfüllung dann auch nur bis Schwarmstedt geschafft. Das waren gut 380 Kilometer und ich musste noch mal 42 Liter nachlegen. Dafür habe ich für die Strecke auch nur 2 Stunden 45 Minuten gebraucht. Das entspricht einem Schnitt vom 138 km/h.
Im aufgezeichneten Track sieht das dann so aus.

track-passat-ts

Unten die beiden roten Punkte sind die jeweilligen Tankstopps.

Womit ich auch schon bei einem nicht ganz uninteressanten Nebenschauplatz bin. Wie schlägt sich denn so der frisch aufgeppelte Motor?

Er läuft völlig problemlos. Ich gehe mal davon aus, dass ich jetzt leitungsmäßig so bei ungefähr 78 PS liege und ich damit mein Ziel, die 4500 1/min im fünften Gang zu erreichen, ohne Wenn und Aber erreicht habe. Der Verbrauch bei der gesamten Tour lag zwischen 7,4 und 11,3 Liter. Dabei stammen die 7,4 Liter aus Österreich und die 11,3 Liter von der Passage Gramschatzer Wald bis Schwarmstedt.
Im Schnitt lag er bei den 2950 Kilometern bei 8,7 Litern.

Auf ebener Strecke sah das Sonntag Nacht größtenteils so aus.

drehzahlmesser-passat

Dabei darf man der Tachonadel natürlich nicht so genau übern den Weg trauen. Für mich zählt der Drehzahlmesser.

Dem geneigten Betrachter fällt dabei eventuell gleich noch etwas auf. Sichtbar ist dies am ehesten am Tageskilometerzähler. Hier herrscht seit den heißen Tagen am Wörthersee leider wieder Stillstand. Das und ein loser Türpin auf der Fahrerseite sind die einzigen erwähnenswerten Blessuren. Also nicht der Rede Wert.

Bleibt noch eine Frage zu klären. Wie sieht es denn nun mit dem Ölverbrauch aus?

Ich habe es ehrlich gesagt die ganze Tour über vergessen mal zu überprüfen. Immer wieder hatte ich es mir bei einem Tankstopp vorgenommen, dann aber in diesem Moment nicht dran gedacht. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass da viel Öl fehlt. Man kennt seine Autos ja und wenn die Öldrucklampe selbst beim scharfen Bremsen oder in zügig gefahrenen Kurven nicht kommt, kann nicht viel fehlen.

Gestern nachdem ich den Wagen zurück in die Werkstatt gebracht habe, war ich selbst gespannt.

oelkontrolle-nach-3000-km

Nach 3000 Kilometern fehlt jetzt sage und schreibe ein halber Liter

Als Fazit bleibt ein rundum genialer Vatertagsausflug. Tolle Truppe, tolles Treffen, tolle Tage.

Nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere irgendwann mal wieder am Wörthersee verweilt.

1 Kommentar

  1. Rainer

    Geile Tour!
    Marinogelb hätte vor dem türkisblauen See noch besser ausgesehen, ansonsten war
    für Show&Shine der TS eine gute Wahl…
    Munter bleiben!
    Rainer

    Antworten

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