VW Passat TS 1975
Das war wohl der letzte große Brocken
Ich hoffe mit den gestrigen Samstag habe ich den letzten großen Brocken aus dem Weg räumen können. Was jetzt noch kommt dürfte alles im überschaubaren Rahmen bleiben.
Als allererstes ging es aber noch mal der Endspitze an den Kragen.

Die bekam eine Lage Spachtel und der konnte dann in aller Ruhe aushärten. (mehr …)
Sehr lange konnte ich der Verlockung nicht widerstehen
Gestern gings wieder mit Volldampf weiter. Hinten an der Endspitze, vorne an der Frontmaske, an den A-Säulen und noch ein wenig an den Türen. Den letzten Punkt wollte ich mir eigentlich verkneifen, hab´s dann aber doch nicht geschafft.
Los gings aber mit der linken Endspitze. Die hier hatte ich ja bisher nur das Innenblech grundiert. Um zunächst wenigstens einen Alibi-Rostschutz zu haben, gab es als ersten Schritt noch etwas Farbe.

Vielleicht hilft es ja ein wenig. Das Gewissen ist wenigstens etwas beruhigt. (mehr …)
Mist, die neue Concord ist ganz schön groß
Sie war ganz schön lange unterwegs. Fast 14 Tage hat es nun gedauert bis ich gestern meine „neue“ Concord in Empfang nehmen konnte.

Irgendwie habe ich auf diese Marke eingeschworen. Warum weiß ich auch gar nicht so genau. Etwas kleinere Exemplare verrichten schon in meinem GLS und im Rallye-Passat ihre Dienste. (mehr …)
Zum Jahresende noch ein Loch
Irgendwie war gestern ein total drömmeliger Tag. Mieses Wetter, draußen war Totenstille, nichts los auf den Straßen. Also die Zeit noch einmal sinnvoll genutzt und ab in die Werkstatt.
Als erstes jetzt mal schnell die Bereiche vorlackieren, die später noch mit Karosseriedichtmasse übergeschmiert werden.

Dazu gehörte die A-Säule mit Schwelleransatz und die beiden Falze an den Federbeindomen.

Hab ich wieder mit dem Pinsel gemacht. Dazu habe ich wieder den RAL 6018-2K-Lack angerührt.
Und jetzt? Na, so ein paar Baustellen gibt es schon noch. Zum Beispiel die hintere linke Endspitze. Dar war so ein merkwürdige Beule.

Vielleicht aus Angst vor der Wahrheit habe ich der bisher noch keine richtige Bedeutung zukommen lassen.
Als erstes habe ich mal mit einem kleinen Schraubenzieher drin rumgestochert. Wie eigentlich zu erwarten, war es dahinte braun.
Also Drahbürste auf die Flex und der Sache mal auf dem Grund gegangen.

Ein Loch! Der Rost kam also tatsächlich von innen. Anfangs hatte ich ja noch gehofft, das der Steinschlagschutz versagt hätte und es von aussen angerostet wäre.
Also doch was zu schweissen. Der Grund für die Durchrostung war klar ersichtlich, nachdem ich die Stelle mal geöffnet hatte.

Eine Mischung aus Dichtmasse und Hohlraumversiegelung. Nur leider hat die Dichtmasse den Weg für die Versiegelung versperrt. Nach ein wenig gestochere war ich dann auch durch das Innenteil durch.
Ich hab den Ausschnitt nach und nach vergrößert. Soweit bis nur noch gesundes Material zum Vorschein kam.

Die Tatsache mit der Dichtmasse direkt auf der Grundierung bestätigt mich mal wieder in meinem Vorgehen am Vorderwagen. Ohne Vorlackierung verarbeite ich keine Dichtmasse mehr. Die Feuchtigkeit kriecht durch die Grundierung unter die Dichtmasse.
Wie man sieht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon den gesamten Steinschlagschutz von der Endspitze entfernt. Zu einen waren da noch diverse kleine Roststellen, die aber zum Glück nur öberflächlich, und außerdem muß 1975 ein hektischer Mitarbeiter im Werk mit seiner Hose an dem frischen Steinschlagschutz hängengeblieben sein.

Die alten Passat wurden in den 70ern wirklich zusammengefuscht. Wundert mich, daß das anscheinend weder bei der Endkontrolle, noch dem Erstbesitzer aufgefallen ist.
Für den inneren Teil der Endspitze hab ich mir dann noch eben ein Blech angefertigt und auch gleich eingeschweißt.

Damit war dann hier Baustopp. Ich hatte meinen Fräskopf zu Hause in der Garage liegen lassen. Konnte ja keiner ahnen, daß ich gestern noch mal schweißen musste.
In der Zwischenzeit war aber vorne der Lack schon soweit durchgetrocknet, daß ich hier die Karosseriedichtmasse auftragen konnte.

Ich hab mir dazu wieder die Dichtmasse in einem Becher mit etwas Verdünnung angerührt. Das Zeug wird so richtig schön geschmeidig und läßt sich spielend verstreichen.

Das Federbein habe ich auch schon mal etwas abgesenkt. Weiter geht es zur Zeit nicht runter, da die Gelenkwelle auf dem Aggegateträger aufliegt. Für die Lackierung sollte das so aber genügen.
So, das war´s für 2012. Ich hoffe ich konnte Euch das Jahr über etwas unterhalten und Ihr habt vielleicht den einen oder anderen interessanten Aspekt für Euer Schrauberdasein aufgreifen können. Eventuell habt Ihr aber auch einfach nur mal ein Lächeln im Gesicht gehabt. Das wäre ja auch schon was. Bei allem Ernst, darf man nie aus den Augen verlieren, daß alles ist nur ein Hobby und das soll schließlich Spaß machen.
Jetzt wünsche ich Euch einen Guten Rutsch ins Jahr 2013.
Euer OST
Ein bisschen hier, ein bisschen da
Ein paar Tage Pause habe ich mir einfach mal gegönnt. Auch wenn die eigentlich gar nicht drin sind. Normalerweise sollte der Passat TS schon längst beim Lackierer stehen. Aber noch wird deswegen nicht gepfuscht.
Zunächst habe ich gestern mal die unteren Ende der A-Säulen endlich weiter bearbeitet.

Hier kam ich vorher nicht so recht ran, da die Teller von der Hebebühne im Weg waren. Da ich mit dem TS kurz vor Weihnachten aber sogar schon mal wieder an der frischen Luft war, der Volvo brauchte langsam mal seine Winterreifen, konnte ich die Teller danach anders plazieren.

Viel Arbeit wartete da nicht mehr auf mich. Leichter Flugrost war mit der Drahtbürste schnell weg und dannach gab es eine Schicht Brantho-Korrux mit dem Pinsel. Natürlich auf beiden Seiten.
Das kann jetzt in Ruhe trocknen, dann kann ich die A-Säule endlich vorlackieren, die Falze abdichten, Steinschlagschutz aufbringen und die Endlackierung vornhemen. Sind also noch ein paar Schritte.
Durch die Trocknungszeiten dauert das leider ziemlich lange.
Aber ich hab ja noch ein paar andere Ecken, die mir noch ein Dorn im Auge sind. Als da wären: Das Trennblech zwischen Motorraum und Wasserkasten…

… der rechte Federbeindom…

… und der linke Federbeindom.

Alles keine wilden Sachen, aber ich konnte sie einfach nicht so lassen. Das Trennblech hatte ich schon von vorneherein auf dem Zettel. Das muß ja gemacht werden. Die beiden Dome haben mich aber immer wieder angeguckt.

Die Dichtmasse auf der rechten Seite konnte ich in einem Stück abziehen. Der Streifen hatte gar keinen richtigen Kontakt zum Blech. Kein Wunder das da dann auch etwas Rost zum Vorschein kam.
Ich habe allerdings schon 32er gesehen, die hier etwas mehr Rost hatten. 😉
Hier ließ er sich schon fast wegwischen. Den Rest erledigte der Drahtbürstenaufsatz.

Dann gab es auch hier eine Schicht Brantho-Korrux.
Links hatte ich Anfangs die Befüchtung, daß der Rost von untem kommt. Dem war aber zum Glück nicht so. Ich denke das kommt von der miserablen Fertigungsqualität des Bleches.

Quer zur Fahrtrichtung sind da deutlich sichtbare Querrillen mit eingestanzt worden. Die gehen bis zum Kragen des Federbeinauschnitts hoch. Von hier wird sich die Feuchtigkeit wohl ihren Weg gesucht haben.

Auch hier habe die Grundierung wieder mit dem Pinsel verarbeitet. Geht einfach schneller und das lästige Abkleben entfällt. Leider verläuft das Brantho-Korrux nicht sehr schön. Es trocknet ziemlich schnell an und die Pinselspuren sind deutlich sichtbar. Aber hier komme ich zum Schleifen ja gut hin. Ganz anders sah das dann am Trennblech aus.

Um hier gleich von vorneherein ein bessere Oberfläche zu erhalten, habe ich das dann wieder lackiert. Die Grundierung brauch ich vor der Endlackierung dann nur leicht anschleifen.
Eigentlich war mein Soll für gestern damit erreicht, aber ich habe mich noch etwas um die spätere Beschallung des Passat TS gekümmert.
In den Türen waren ja nachträglich Lautsprecher eingebaut worden. Da die Türverkleidungen damit also schon gelocht sind, müssen da natürlich wieder welche rein. Was mich aber richtig störte war der Übergang der Lautsprecherkabel von der A-Säule zur Tür. Sowas blindes habe ich echt selten gesehen. Ein Stück über dem Türkontaktschalter wurde anscheinend wahllos ein Loch gebohrt und die Kabel wurden somit immer zwischen Tür und A-Säule eingequetscht. Da waren echte Profis am Werk.
Das vorhanden Loch habe ich jetzt zugeschweißt und seitlich ein neues Loch gebohrt. Das sollte ziemlich genau die Stelle sein, an der auch die Kabel werksmäßig die A-Säule verlassen.

Probehalber habe ich die Kabeldurchführung dann mal montiert. Das hat Gesicht!
Bleibt noch die Frage nach der Wahl der neuen Lautsprecher. Verbaut waren immerhin schon 13cmm-Chassis. Aber eventuell geht da sogar noch ein bisschen mehr.

Lautsprecher mit 16cm Durchmesser sollten vielleicht auch gehen. Dazu muß ich aber wirklich erstmal die Gegebenheiten genau checken. Oben links in dem Ausschnitt brauche ich noch etwas Platz für das Zahnsegment vom Fensterheber und von rechts kommt noch das Türfangband. Nicht außer Acht lassen darf ich auch die Einbautiefe.
Und natürlich soll man diese moderne Teufelstechnik hinterher von aussen nicht sehen.
Saisonbilanz 2012 – ´75er VW Passat TS
Saisonbilanz als Bezeichnung ist natürlich etwas hochgegriffen. Die Saison für meinen Passat TS lief schließlich fast nur bei mir in der Werkstatt ab. Trotzdem gibt es auch hier natürlich einen offenen und ehrlichen Rückblick.
Die Geschichte Begann Anfang April. Pizza hatte mich gebeten bei der Besichtigung eines 32er zu unterstützen. Dort angekommen standen da aber auf einmal zwei alte Passat in der Scheune.

Es kam so wie es kommen musste. Pizza kaufte den cliffgrünen und ich den viperngrünen. (mehr …)
Das kann doch wohl nicht war sein. Schon wieder eine Maus!
Der Tag hat so vielversprechend begonnen. Ich konnte endlich mir dem weiteren Zusammenbau des Innenraums weitermachen. Wegen dem fehlenden Gaszug hab ich hier noch nicht weitergemacht.

Der Zug selber ist schnell montiert. Etwas problematischer ist da schon das Gaspedal.

Da muß das Unterteil im richtigen Winkel zum Oberteil eingestellt werden. Schließlich will man ja später auch wirklich Vollgas bekommen und nicht mir nur halb geöffneter Drosselklappe durch die Gegend trödeln. Andererseits sollte man schon darauf achten, daß das Pedal unten auch am Anschlag ist, wenn der Vergaser voll geöffnet ist. Sonst belastet man nur unnötig den Gaszug.
Und genau für dieses Ausloten ist es wirklich sehr von Vorteil wenn der Gebläsekasten nicht montiert ist. Bevor der jetzt wieder rain kam hab ich noch ein paar Dämmmatten verklebt.

Da hatte ich noch ein paar Reste vom Wasserkasten übrig. Kann bestimmt nicht schaden.
Der Gebläsekasten wurd dann erst noch etwas auf Vordermann gebracht. Die Schaumstoffdichtungen rund um die Öffnungen waren so gut wie nicht mehr vorhanden. Die gab es neu.

Beim Luftaustritt bin ich bei der Schaumstoffvariante geblieben. Für die Abdichtung aussen, erschien mir Moosgummi besser geeignet. Das saugt sich nicht voll, wenn es mal feucht wird.
Der Deckel bekam dann wieder die Schaumstofflösung. Hier muß sich das Material leicht zusammendrücken lassen. Sonst schließt der Deckel im vorderen Bereich nicht vernüftig.

Jetzt konnte er zurück an seinen Platz. Die beiden Wasserohre werden einfach in den Motorraum durchgesteckt.

Ich finde diese Lösung wesentlich sinnvoller, als bei den späteren Modellen. An die Schellen kommt man im Motorruam wesentlich besser ran und Kühlwasser im Innenraum ist auch kein Thema wenn man da mal einen Schlauch lösen muß.
Gehalten wird der komplette Gebläsekasten nur durch den einen Stahlbügel.

Links kam man übrigens noch das Gaspedal erahnen. Damit ist auch klar warum ich mit dem Einbau des Gebläsekastens gewartet habe bis das wieder montiert ist.
Im Innenraum war es das soweit. Fehlten nur noch die beiden Wasserschläuche.

Hierbei kam der jetzt etwas eingekürzte Schlauch vom Classic Parts Center zum Einsatz. Es ist also kein Problem diesen Schlauch zu verwenden.
Den Stecker fürs Gebläse hatte ich schon unmittelbar nach dem Einbau wieder zusammengesteckt. Da hatte ich dann auch gleich probiert, ob das Gebläse läuft. Es lief, aber irgendwie war da jetzt ein störendes Nebengeräusch. Merkwürdig. Beim Testlauf am Mittwoch Woche war davon nichts zu hören.
Der Sache wollte ich jetzt aber mal auf den Grund gehen. Das Gebläse nochmals eingeschaltet und nichts mehr. Alles ruhig. Das gibt es doch nicht. Einen Augenblick gewartet und nochmal eingschaltet. Geräusch wieder da. Es ist zum verrückt werden!
Was kann das bloß sein? Ich hab die Ursache dann aber recht schnell gefunden:
Eine Maus !

Die Dinger fühlen sich anscheinend wohl bei mir. 😉
Die Maus hatte ich gestern morgen bei mir im Briefkasten. Allerdings in einem Briefumschlag, den mit Pizza geschickt hat. Er schrieb mir noch, eine Maus gehört einfach zur Geschichte meines Passat TS.
Recht hat er !
Danke für diese witzige Idee. Ich werde sie artgerecht im Wasserkasten halten.
Ich habe meine Steuerschuld beglichen
Ich hatte ja schon angekündigt, daß ich auf der Suche nach einem neuen Gaszug mal wieder auf internationaler Ebene fündig geworden bin. Das Paket wurde allerdings vom Zoll einbehalten, da die Warendeklaration vom Versender leider unzureichend war.
So kam ich wenigstens auch mal in den Genuß das neue Hauptzollamt in der Hafencity besuchen zu dürfen.

Ohne Wartezeit kann so ein Behördengang natürlich nicht vonstattengehen. Es hielt sich allerdings in Grenzen. Die reine Wartezeit betrug vielleicht eine viertel Stunde. Den Rest der Zeit war man wenigstens irgendwie beschäftigt. Sei es mit dem Öffnen des Paketes vor den Augen der Zollbeamten oder mit mit dem anschließenden Bezahlen an der Zahlstelle. Die Rechnung hatte ich mir vorsichtshalber vorher ausgedruckt und mitgenommen. So konnte ich vor Ort gleich sehen ob die Lieferung vollständig war und die Beamten hatten gleich eine Berechnungsgrundlage für die Steuern.
Zoll brauchte ich nicht zu zahlen, ich lag da noch ein ganzes Stück unter der Freigrenze für Postsendungen. Es fiel also nur die 19-prozentige-Einfuhrsteuer an. Es wird übrigens nicht nur der Warenwert besteuert, sondern auch die Versandkosten.
Die Sachen hab ich mir übrigens aus den USA schicken lassen. Die Potokosten sind also nicht ganz ohne, der Versand hat mich immerhin $48,95 gekostet. Da mußte ich doch mal sehen, daß sich die Geschichte auch halbwegs lohnt. Zum Glück hatte der Anbieter so einige passende Sachen im Angbeot.

Insgesamt enthielt die Sendung vier Gaszüge, fünf Kühlwasserschläuche, einen Vergaserreparatursatz für 2B2-Vergaser und ein Elektroteil für´s Zündschloß. Das Elektroteil war mit etwas über 12$ dann auch gleich das teuerste Teil. Beim CPC kostet das Teil zur Zeit aber 31,82€. Klar, daß man das dann auch gleich mit auf die Liste setzt.
Wenn ihr jetzt die Zollfreigrenze kennt und wißt, daß ich da ein ganzes Stück drunter geblieben bin, dann noch die Versandkosten abzieht, könnt iht Euch ungefähr ausrechnen was die anderen Teile gekostet haben. 😉
Am wichtigsten in der ganzen Sendung war mir aber natürlich der Gaszug für meinen Passat TS.

Links am Zug die Befestigung am Gaspedal, rechts der Haken kommt an den Vergaser. Könnte sein, daß er heute schon zum Einsatz kommt.
Auf mehrfachen Wunsch: Plexiglasabdeckung im Wasserkasten montiert
Jetzt habe ich den Vorschlag, der in den Kommentaren neulich geäußert wurde, doch umgesetzt. Natürlich ist der Wasserkasten ganz ansehnlich geworden. Aber das dann gleich eine Plexiglasabdeckung gefordert wird. Ich weiß ja nicht. Ist das nicht etwas übertrieben?
Na gut, ihr kriegt die Plexiglasabdeckung: Bitteschön !!!

Sorry, aber die Steilvorlage mußte ich einfach aufnehmen. 😉
Bevor die dann raufkam mußte ich mir erstmal auf ein paar Fotos anschauen, wie die ganzen Stecker auf die Zentralelktrik kommen. Dazu hab´ ich gestern mein Netbook mitgenommen.

Besser war das auch. Dienstag hatte ich ja nach zwei Steckern aufgegeben. Und selbst die beiden waren schon falsch plaziert! So paßt es jetzt aber.
Dann kam der Deckel rauf und es ging im Innenraum weiter. Auch hier waren die Fotos mehr als hilfreich. Mit ein paar Kabelbindern habe ich ihn mal etwas in seiner Position fixiert.

So muß der Kabelbaum da mal drin gelegen haben. Ohne Fotos war es nicht leicht die richtige Lage herauszubekommen. Genauso wie bei den vier 6-Fach-Steckverbindungen.

Es wäre ja einfach gewesen, wenn auf beiden Seiten eines Steckers immer die gleichen Kabelfarben vorhanden wären. War aber nicht überall der Fall. Genauso wenig stimmte die Anzahl der einzelen Steckkontakte überein. Teilweise lagen sechs Steckzungen, nur fünf Steckerhülsen gegenüber. Und die Farben der Steckgehäuse halfen auch überhaupt nicht. Eine Verbindung ging sogar von schwarz auf weiß über. Das hat mich dann doch mehr Zeit gekostet, als ich gedacht hätte.
Als letztes mußte ich dan an einer Stelle den frischen Lack wieder runterholen.

Hier kommt der Massestern hin.
Bevor der Gebläskasten jetzt wieder reinkommt, will ich eigentlich erst meinen neuen Gaszug einbauen. Gestern bekam ich von der Deutschen Post die Benachritgung, daß er in Hamburg angekommen ist. Sozusgaen „Just in time“.

Das Paket muß ich aber die Tage erstmal beim Zollamt in der Hafencity auslösen. Der Versender hat leider, nicht wie gefordert eine Rechung außen am Paket angebracht. So kann das Paket von der Post nicht zur Verzollung angemeldet werden.
Ein paar Vorbeitungen für den Wiedereinbau konnte ich aber trotzdem schon mal vornehmen.
So ist da zum Beispiel der berühmtberüchtigte Wasserschlauch von Zylinderkopf zum Wärmetauscher. Die Dinger verabschieden sich ja gerne mal. Ich bin da ein gebranntes Kind. Schon 1991 ist mir dieser Schlauch an meinem damaligen Passat 32B beim VW-Forum in Catsrop-Rauxel um die Ohren geflogen. Da war der Wagen gerade mal neun Jahre alt. Damals lernte ich überigens Bernd, alias KLE kennen. Er fuhr mich in meiner Not zu einer Renault-Werkstatt um die Ecke. Die konnten mir mit einem ähnlichen Schlauch aushelfen.
Und wieder sozusagen „Just in Time“ hatte das Classic Parts Center neulich ein paar Passat-Teile reduziert. Dabei auch fast genau dieser Schlauch. Da habe ich dann auch gleich zugeschlagen.

Oben ist der alte Schlach aus meinem Passat TS zu sehen. Unten das Teil vom CPC. Ist halt schon die etwas neuere Ausführung für die Heizung mit den Schlauchschellen im Innenraum. Kürzen ist aber natürlich kein Problem. Wichtig ist nur, daß er Kopfseitig den größeren Durchmesser besizt.
Der Gebläsekasten selbst braucht allerdings auch noch eine Kur. Der Dreck dürfte schnell abgewischt sein. Allerdings muß ich sowohl Einlaß- als auch Auslaßseitig neue Schaumstoffabdichtungen aufkleben. Die alten könnte ich so runterwischen, die zerfielen zu Staub.

Bevor ich das jedoch mache, wollte ich wissen ob der Gebläsemotor überhaupt noch funktioniert. Nebenbei gleich mal ein gute Gelegenheit zu testen ob meine Stecker an der Zentralelektrick wirklich alle am richtigen Platz sind.
Viel zum Ausprobieren ist ja noch nicht montiert. Die Innenleuchte geht schon mal und auch die Aschenbecherbeleuchtung brennt wenn ich das Licht einschalte. Das ist schon mal gut zu wissen.
Und der Gebläsemotor läuft auch auf beiden Stufen.

