Den Rest besorgt die Phosphorsäure

Ich war artig und bin gestern nicht auf irgendwelche Oldtimertreffen, Messen oder Teilemärkte gefahren. Nein, ich war endlich mal wieder in der Werkstatt. Es muss ja langsam mal weiter gehen.
Schließlich habe ich bereits für zwei Oldtimerallyes im Mai genannt. Wobei die Aussage „im Mai“ noch nicht ganz den Ernst der Lage widerspiegelt. Genauer gesagt wäre es nämlich der 1. und der 7. Mai. Eher im Mai geht also nicht.

Bevor es mit der eigentlichen A-Säule losgehen kann, muss der Unterbau erst mal stehen.

Blech-passat-b1

Ein Stück fehlte da ja noch. Diesmal aber ein Blech welches keine großen Anforderungen an meine Blechkunst stellte. Einfach nur rechteckig mit einem leichten Knick. Das war ja einfach.

Beim Einschweißen habe ich mir dann aber erneut einen abgekniffen. Fragt mich nicht warum, ich kriege einfach keine besseren Nähte hin.

knister-knister

Ich habe den Drahtvorschub jetzt schon unterhalb von 1 und die Skala geht bis 10. Eine Änderung der Stromstärke brachte auch nichts. Entweder diese Berge oder gleich durchgebrannt. Ein Zwischending gab es irgendwie nicht.

blech-saeule

Das erforderte dann wieder etwas mehr Einsatz für die Flex. Zum Schluss ist es dann aber ganz brauchbar geworden.

Zumindest sind die Schweißpunkte alle auch innen angekommen und kleben nicht nur oben auf dem Blech.

innenansicht

Durch die Luft zwischen den Blechen ist die Gefahr allerdings auch gering. Ich habe schon darauf geachtet, dass immer ein Spalt vorhanden ist, der dichtgeschweisst werden will.

Jetzt beginnt dann eigentlich schon der Lackaufbau. Hier habe ich ja mitunter mal meine etwas eigene Reihenfolge, die leider etwas zeitintensiv ist. Als allererstes muss da natürlich eine Grundierung rauf. Für diesen Bereich nehme ich eine 2K-EP-Grundierung. Die will ich aber nicht einfach so auf die leicht angegangenen Bereiche aufbringen. Zuvor darf meine Phosphorsäure jetzt noch einmal etwas tun.

phosphorsaeure

Das ist jetzt ausnahmsweise mal der Griff zur chemischen Keule. Es macht aber keinen Sinn hier das Blech auch noch rauszutrennen und neu einzuschweissen. Irgendwann muss auch mal gut sein.

Diese Partien haben jetzt 40 Jahre im Spritzwasser gesessen, schützender Lack ist hier nie hingekommen, mit Glück mal ein paar Spritzer Steinschlagschutz. Ansonsten halt nur die Grundierung der Bleche. Jetzt wird alles anders. Es gibt später noch Lack und ganz zum Schluss noch Mike Sanders Fett. Ich denke wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass das dann locker für die nächsten 40 Jahre langt.

rostumwandler

Was sich abschleifen lies habe ich entfernt, den Rest besorgt die Säure. Die schafft einen festen und tragfähigen Untergrund für die anschließende Grundierung.

1 Kommentar

  1. carsten

    Moin, ein großes Kompliment erstmal zu deinen Werkstattaktionen.

    Zum Schweißen mal den Hinweis, dass ein hintergelegtes Kupferblech die Arbeit ernorm erleichtert. Durchbrennen wird vermieden und die Naht auf der Kupferseite braucht kaum Nacharbeit.

    Auch wenn das neue Blech blank aussieht bekommt man keine saubere Schweißnaht wenn man die zu schweißenden Bereiche (links und rechts der Naht) nicht blank schleift. Eine saubere Naht oder Punkte gibt es nur auf sauberem Blech.

    Viele Grüße und weiter so

    carsten

    Antworten

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