Ready for take off

Am Montag Abend habe ich ja den Rallye-Passat nach dem Rädertausch mit nach Hause genommen. Ich wollte die Reifen etwas anfahren. Daraus sind mittlerweile über 500 km geworden und ich wollte ihn einfach nicht mehr hergeben. Ich bin die ganz Woche nur mit ihm unterwegs gewesen. Der Volvo hatte Ruhepause.

Das Wetter war nicht immer optimal für Oldies, aber jetzt mit den Radhausschalen ist eine der größten Schwachstellen am alten Passat effektiv geschützt. Das Regenwetter bot mir dann auch gleich die Möglichkeit die neuem Reifen zu testen. Schnell habe ich gemerkt, dass hier ein riesiger Unterschied zu vorher besteht. Absoluter Wahnsinn wie der bei klatschnasser Straße jetzt in die Kurve geht und auch dort bleibt. Dienstag Abend habe ich mir einen relativ großzügigen Kreisverkehr im Hafen gesucht und habe den Passat mal kreisen lassen. Das sonst so typische Untersteuern ist wie weggeblasen. Ich bin wirklich hellauf begeistert, Das hätte ich nicht erwartet.

Und auch sonst hat feuchtes Klima so seine Reize.

VW-Passat-76-B1

So schöne Spiegelungen kriegt man sonst nicht zu sehen.

Ich musste es ja gleich ausnutzen, wenn die neuen Räder drauf sind. Geplant ist damit ja nur ein kurzes Zwischenspiel. Nach dem heutigen Einsatz auf dem Heidbergring sollen sie wieder runter. So der Plan. Nicht viel Zeit, ein paar Fotos für die Galerie zu schießen.

So ging es am Mittwoch Abend abermals auf Tour. Diesmal zum Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Hamburg-Finkenwerder. Die haben einen sehr effektvollen beleuchteten Vorplatz.

ready-for-take-off

Passend zum heutigen Thema: Die Startfreigabe ist erteilt. Die Technik machte die ganze Woche keine Probleme.

So ein paar kleine Vorbereitungen fehlten aber noch.

schroth-gurte

Sie sind zwar nicht vorgeschrieben, ich habe die Hosenträgergurte aber trotzdem wieder unterm Sitz hervorgekramt. Man halt einfach einen besseren Halt im Sitz.

Und dann waren ja noch die ganzen Kameras. Die haben mich allerdings ordentlich Zeit gekostet.

sjcam-wifi

Um die Cam in der Frontschürze leichter einstellen zu können, habe ich mir das Bild per Wi-Fi aufs Smartphone geholt.

Ich hätte allerdings erst mal sehen sollen, das ich die Kamera montiert bekomme. Die geklebte Aufnahmeplatte und der Adapter hingen noch in der Frontschürze. Beim Versuch den Adapter auszuschieben haben sich aber gleich beide Teile zerlegt.

halterung-im-arsch

Beides hatte ich noch auf Vorrat und konnte es relativ schnell ersetzen.

Jetzt ging es daran die richtigen Verbindungstücke herauszusuchen.

sjcam-halter

Ein elendiges Probierspiel begann.

Zum Glück gibt es da jemanden, der einen Blog betreibt und immer alles haarklein dokumentiert.

ost-blog

So klappte das Puzzel dann recht schnell.

sjcam-montiert

Das Schutzgehäuse sitzt. Aber jetzt war der Akku der Cam leer… Wird also nix mit einem Test.

Dafür habe ich mal die Zeitnahme-App mit den Daten vom letzten Jahr programmiert.

chrono-mille-miglia

Ich bin mir noch nicht sicher ob ich die App über nutzen werde, sie würde wohl gut funktionieren, aber irgendwie muss ich die Zeit am Start bei der Lichtschrankendurchfahrt starten. Je nach dem wie gut das klappt, werde ich sie nutzen oder eben auch nicht.

Fehlte noch mein Autostativ.

Autostativ

Das stand schnell hinter den Sitzen und war auch schnell abgespannt.

Nur die Saugnäpfe brachten mich zur Weißglut.

saugnapf

Die hielten ums Verrecken nicht mehr. Problem sind zum einem die gewölbten Scheiben und auch, das die Scheiben nach unten hin weiter auseiander gehen.Immer wieder lösten sich die Saugnäpfe. Auch Feuchtigkeit konnte das nur unwesentlich verbessern.

Mir bleibt jetzt nichts, als einfach damit zu leben. Überwiegend halten die Spanngurte das Stativ in Position. Die Saugnäpfe hätten nur die endgültige Fixierung gebracht.

Ein letzter Blick galt dann noch dem Motorölstand.

peilstab-passat-b1

Alles gut. Damit bin ich bei der heutigen Kurvenräuberei auf der sicheren Seite.

Positiv überrascht war ich über die Farbe des Öls. Nach fast einer Woche immer noch schön goldgelb. Hätte ich nicht erwartet. Gerade weil beim Wechsel immer noch so einiges im Kreislauf des Ölkühlers hängen bleibt.

Jetzt liegt es an mir, dass ich in diesem Jahr mehr als nur eine Runde auf dem Heidbergring schaffe. Die Reifenproblematik gibt es nicht mehr. So wie es aussieht, soll heute aber sowieso alles trocken bleiben, ja es soll sogar der schönste Tag der Woche werden. Das will ich doch hoffen…

4 Kommentare

  1. AL

    Na dann mal viel Erfolg auf dem Ring!

    Antworten
  2. dette ecker

    Ich drücke dir die Daumen.
    Hals- und Beinbruch. 😉

    Antworten
  3. MainzMichel

    Moin, moin!

    Die neuen Räder sind ja 14-Zöller, richtig? Hast Du die Reifen zum passenden Abrollumfang berechnet oder siehst Du das bei dem Auto nicht so eng?

    Adios
    Michael

    Antworten
    1. OST (Beitrag Autor)

      Natürlich. Deswegen ja 55er-Querschnitt. Sind zwar noch einem Tick kleiner als Serie, aber auch etwas größer als die 185/60R13 auf den Rial.

      Antworten

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