8. ADAC NAMC Clubsport-GLP 2022 Heidbergring – Rückblick und Video

Es war eine wahre Wohltat, was wir am Samstag alle zusammen in Geesthacht mitmachen durften. Endlich wieder raus, endlich wieder die Geräusche und die Gerüche die wir alle so lieben. Nicht zu vergessen, die vielen Freunde und Weggefährten, die man seit zwei Jahren auch nur unregelmäßig gesehen hat. Herrlich!

Dazu dann ein Wetter, wie es besser nicht sein konnte. Zwar sehr kalt und Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, aber die Sonne lachte über uns.

Ich habe dann tatsächlich auch die 32 als Startnummer bekommen. Dazu dann noch die frischen Giugiaro-Reifen. Was soll denn jetzt noch schief gehen?

Das einzige, wo ich mit zu kämpfen hatte, war die völlig unchristliche Uhrzeit. Um 7 Uhr klingelte mein Wecker. An diese Zeiten muss ich mich erst wieder gewöhnen. Ein Kaffee und ein paar leckere Brötchen, die im Bistro für uns vorbereitet waren, halfen mir dann auf die Sprünge.

Die Fahrerbesprechung, die ursprünglich gecancelt worden war, fand dann kurzfristig doch noch statt.

Bei dem Wetter ging das draussen ja ohne Probleme. Im relativ kleinen Bistro, wäre das einfach zu eng geworden.

Zumindest für und GLP-Fahrer änderte sich im Vergleich u den Vorjahren nichts. Die selbe Strecke, die selben Zeiten. Die waren sogar von 2020 noch in meiner App hinterlegt.

Da viele sicher gar nicht genau wissen, was wir hier auf dem Heidbergring treiben, will ich noch mal kurz den Modus erklären.

In der Vormittagsetappe gibt es insgesamt drei Läufe (WP 1-3) mit jeweils vier Runden. In WP 1 setzt jeder Teilnehmer seine Zeit selbst. Vorgabe ist ein Fenster zwischen 4:04,00 min und 4.32,00 min. Die in WP 1 gefahrenen Zeit muss dann in WP 2 und WP3 bestätigt werden. Landet man bei seiner Setzzeit außerhalb des vorgegeben Fensters, hat man sich schon die ersten Strafpunkte eingehandelt. Deshalb habe ich zur Sicherheit pro Runde eine Sekunde oben drauf gepackt und mein angestrebtes Ziel waren somit 4:08,00.

Für die WP 1-3 befinden sich Start und Ziel auf der langen Startgeraden und es wird im Uhrzeigersinn gefahren.

Nach einer gemeinsamen Einführungsrunde und den Startern des Rallye-Sprints ging es dann für uns auf die Strecke.

Mein selbst gestecktes Ziel habe ich nicht ganz optimal erreicht. Ich glaube, ich bin im Juli letzten Jahres das letzte Mal durch eine Lichtschranke gefahren. Da fehlte natürlich etwas die Übung. 4:07,58 stand am Ende auf der Ergebnisliste. Somit etwas über 4/10 Sekunden zu schnell.

Zwischen den einzelnen Läufen hatten wir immer gut eine Stunde Zeit.

Trotzdem habe ich es diesmal nur vereinzelt mal geschafft einen Blick über den Wall zu machen und zu sehen, was die anderen Teilnehmer sich da so zu Recht fahren. Besonders die Gruppe „Freies Fahren“ war sehr gut gebucht. Hier geht es einfach nur ums Fahren und es dürfen keine Zeiten vom Veranstalter gemessen werden. So sind halt die Regularien.

Für die GLP 2 habe ich meinen Timer etwas kürzer eigestellt.

Eine halbe Sekunde habe ich weniger eingestellt, in der Hoffnung damit dann genau auf meine Setzzeit zu kommen.

Und ich war wieder zu schnell. Diesmal blieb die Uhr bei 4:07:19 stehen. Also 0,39 Sekunden unter der Setzzeit von 4:07:58. Auch noch nicht so toll.

Für die WP 3 habe ich die Zeit in der App dann wieder auf den Ursprungswert hochgesetzt und dann klappte das auch:
4:07,54. Das waren dann nur 4/100 Abweichung zu meiner Setzzeit. Geht doch! Somit ging ich mit 0,43 Strafpunkten in die Mittagspause.

So wie wir eingetrudelt sind, ging es dann nach dem Mittag auch in die WP 4-6. Immer in 4er-Gruppen.

Diesmal ging es gegen den Uhrzeigersinn und zunächst nur auf der Außenbahn.

Der Start war diesmal direkt nach der unteren Ausfahrt aus dem Fahrerlager und das Ziel auf der kurzen Geraden kurz vor der Fahrerlagereinfahrt. Also dreimal außen rum und dann nur bei der vierten Runde den Weg über die inneren Kurven zum Ziel. Da die Strecke so natürlich viel kürzer war, gab es auch ein andere Vorgabezeit. Die lag diesmal zwischen 3:04,00 min und 3:26,00 min. Ich hab wieder pro Runde eine Sekunde als Sicherheitspolster draufgepackt und mit 3:08,00 gewählt.

Und wieder war ich einen Tick zu schnell. Bei 3:07,62 min blieb die Uhr diesmal stehen. Das war jetzt ja noch nicht weiter tragisch, denn das war jetzt wieder die Setzzeit für WP 5+6. Erst die beiden nun noch folgenden WP´s sollten dann doch bitteschön auch in dieser Nähe liegen.

Das klappte dann beim ersten Durchlauf gut und beim zweiten Durchlauf sehr gut. Mit 0,26 und 0,06 Sekunden Abweichung war ich auf einem guten Weg. Einem sehr guten Weg, wie sich bei der abschließenden Siegerehrung zeigen sollte.

Auch die wieder, aus bekannten Gründen, unter freiem Himmel.

Tja, was soll ich sagen. Die Katzentreppe hatte wieder ihre Last zu tragen.

  1. Platz in meiner Klasse und somit Klassensieg und nebenbei noch den 2. Platz in der Gesamtwertung. Da geht ja gut los!

Das alles war aber nur die angenehme Begleiterscheinung, dieses rundum gelungenen Tags. Irgendwie lief alles rund. Der Passat gab wieder alles, der NAMC hat die gesamte Veranstaltung wieder perfekt abgewickelt.

Da bleibt mir nur noch ein ganz fettes „Dankeschön“ da zu lassen und garniere das noch mit ein paar bewegten Bildern.

2 Comments

  1. Kai

    Toll gemacht, Glückwunsch!

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  2. Hauke

    Sauber!

    Reply

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